„My Oxford Year“ begeistert derzeit Millionen: Der Netflix-Film mit Sofia Carson und Corey Mylchreest ist ein weltweiter Streaming-Erfolg. Doch wie stehen die Chancen auf ein Sequel? Und was könnte in einem möglichen zweiten Teil passieren? Hier findest Du alle Informationen zur Zukunft des romantischen Dramas.
Mit seinem Start am 1. August 2025 landete „My Oxford Year“ sofort auf Platz 1 der Netflix-Charts – sowohl in Deutschland als auch in 80 weiteren Ländern, darunter den USA, Kanada, Frankreich und Australien.
Die Geschichte über eine junge Amerikanerin, die in Oxford ihre große Liebe findet und zugleich einen schmerzhaften Verlust erlebt, trifft offensichtlich einen Nerv beim Publikum und ist mittlerweile die erfolgreichste Netflix-Romanze des Sommers 2025. Doch wie realistisch ist eine Fortsetzung?
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Wird es „My Oxford Year 2“ auf Netflix geben?
Eine Fortsetzung von „My Oxford Year“ ist nach aktuellem Stand sehr unwahrscheinlich. Weder Netflix noch die beteiligten Autor:innen oder Darsteller:innen haben eine Fortführung bisher bestätigt oder angedeutet. Auch die zugrunde liegende Romanvorlage von Julia Whelan ist ein eigenständiges Werk ohne Fortsetzung.
In Interviews mit US-Medien betonten die beiden Hauptdarsteller:innen und Produzent:innen Corey Mylchreest und Sofia Carson, dass das Ende des Films bewusst final konzipiert wurde. Mylchreest stellte klar, dass seine Figur Jamie Davenport im Film tatsächlich stirbt. Eine Fortsetzung der Romanze sei daher ausgeschlossen. Vielmehr gehe es in der Geschichte darum, wie Anna durch Liebe, Schmerz und Trauer zu sich selbst findet und am Ende ihren eigenen Weg geht.
Neben der klaren inhaltlichen Schlusspointe sprechen weitere Faktoren gegen eine Fortsetzung. Die emotionale Wirkung von „My Oxford Year“ entsteht gerade durch das Ende – bittersüß, lebensnah und ohne künstliches Happy End. Eine Fortsetzung würde genau diese Wirkung untergraben und die Stärke der Erzählung schwächen.
Wann könnte „My Oxford Year 2“ auf Netflix erscheinen?
Selbst wenn sich Netflix aufgrund des großen Zuschauerinteresses zu einer Fortsetzung entschließen sollte, wäre ein baldiger Starttermin ausgeschlossen. Ohne vorhandene literarische Vorlage, ohne Drehbuch und ohne offizielle Ankündigung müssten zunächst alle kreativen Grundlagen neu entwickelt werden.
Erfahrungswerte bei Netflix zeigen: Zwischen der Entscheidung für eine Fortsetzung und der Veröffentlichung vergehen in der Regel 18 bis 24 Monate. Das bedeutet: Sollte Netflix im Laufe des Jahres eine Fortsetzung in Auftrag geben, wäre ein Start frühestens 2027 denkbar.
Rückblick: Das passiert in „My Oxford Year“
Anna De La Vega (Sofia Carson), eine ambitionierte junge Frau aus Queens, New York, erhält ein prestigeträchtiges Stipendium für ein Jahr an der Universität Oxford. Während sie in den USA bereits einen sicheren Job in Aussicht hat, will sie in England ihren Traum vom Literaturstudium verwirklichen. In Oxford begegnet sie Jamie Davenport (Corey Mylchreest), einem charismatischen Tutor, der sie zunächst durch ein Missgeschick verärgert, später aber zunehmend fasziniert.
Die anfänglich lockere Affäre zwischen Anna und Jamie entwickelt sich zu einer tiefen emotionalen Bindung. Doch Jamie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich: Eine genetisch bedingte Krebserkrankung, die bereits seinen Bruder das Leben kostete, ist bei ihm zurückgekehrt. Er verweigert weitere Behandlungen, was zu Spannungen mit seiner Familie und auch mit Anna führt.
Anna entscheidet sich, die verbleibende Zeit mit Jamie zu verbringen, auch wenn sie weiß, dass ihr Glück nur von kurzer Dauer sein wird. Nach Jamies Tod begibt sie sich auf eine Reise durch Europa und unternimmt die „Grand Tour“, die Jamie ihr vorgeschlagen hatte.
Am Ende kehrt Anna nach Oxford zurück, wo sie als Professorin Literatur unterrichtet. Ein Neuanfang, der ihren persönlichen Reifungsprozess und die zentrale Botschaft des Films unterstreicht: Aus Verlust und Schmerz kann auch ein neuer Sinn entstehen.
Was könnte in „My Oxford Year 2“ passieren?
Sollte Netflix sich entgegen aller bisherigen Aussagen doch für eine Fortsetzung entscheiden, müsste diese sich vollständig von der ursprünglichen Liebesgeschichte lösen. Jamie ist tot, seine Geschichte abgeschlossen. Eine direkte Fortführung der Romanze ist ausgeschlossen.
Ein möglicher zweiter Teil müsste sich daher auf Annas weiteres Leben konzentrieren und etwa ihren akademischen Alltag als Professorin, neue zwischenmenschliche Beziehungen oder ihre persönliche Weiterentwicklung behandeln. Dreh- und Angelpunkt wäre dabei weiterhin Oxford als Schauplatz: Die ikonischen Colleges, die literarische Atmosphäre und die emotionale Verbindung zur Vergangenheit könnten einen neuen Erzählrahmen bieten.
Auch Rückblenden oder Traumsequenzen mit Jamie wären denkbar, jedoch nur als Nebenstrang. Ein inhaltlicher Fokus auf neue Figuren, wie etwa Studierende oder Kolleg:innen, wäre notwendig, um eine tragfähige Fortsetzung zu konstruieren. Und vielleicht gibt es sogar eine neue Liebe?
Alternativ wäre auch ein Prequel vorstellbar, das Jamies Leben vor dem Kennenlernen mit Anna in den Mittelpunkt rückt. Hier könnten sein Alltag in Oxford, die Beziehung zu seiner Familie, seine Erfahrungen als Tutor und der Umgang mit seiner Krankheit detaillierter erzählt werden. Vor allem seine Beziehung zu seinem Bruder könnte hier eine Rolle spielen.
Welche Figuren könnten zurückkehren?
Folgende Charaktere wären für eine Fortsetzung potenziell relevant:
- Anna De La Vega gespielt von Sofia Carson („Pretty Little Liars: The Perfectionists“): Als zentrales Gesicht der Geschichte ist ihre Rückkehr essenziell, sollte ein Sequel produziert werden.
- Antonia und William Davenport gespielt von Catherine McCormack („Lockerbie“) und Dougray Scott („Sherlock & Daughter“): Jamies Eltern könnten weiterhin eine Rolle in Annas Leben spielen.
Annas neuer Freundeskreis aus Oxford wäre prädestiniert dafür, in Nebenhandlungen eingebunden zu werden:
- Cecilia Knowles gespielt von Poppy Gilbert („The Chelsea Detective“)
- Charlie Butler gespielt von Harry Trevaldwyn („Drachenzähmen leicht gemacht“)
- Maggie Timbs gespielt von Esmé Kingdom („Fallen“)
Nicht zurückkehren würde hingegen Corey Mylchreest („Queen Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte“) als Jamie, zumindest nicht als aktive Figur. Seine Geschichte ist abgeschlossen, ein Wiedersehen wäre höchstens in Rückblenden oder einem Prequel möglich.
Tipps für Fans von „My Oxford Year“
Wenn Du nach Filmen mit ähnlicher Stimmung suchst, lohnt sich ein Blick auf Werke wie „Ein ganzes halbes Jahr“ „Brooklyn“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Before Sunrise“. Sie liefern vergleichbare Emotionen und zeigen zugleich, dass manche Geschichten besser unvollendet bleiben.
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