Transparenz-Vorgaben der EU

Transparenz-Vorgaben der EU

Sie haben immer den bestmöglichen Internet-Zugang – das ist unser Ziel. Informieren Sie sich hier, was Ihre Internet-Nutzung und verfügbare Bandbreite beeinflussen kann.

FAQ

  • Beeinflussen Verkehrs-Management-Maßnahmen meine Internet-Nutzung?

    Vodafone nimmt keine Verkehrs-Management-Maßnahmen vor, durch die die Qualität des Internet-Zugangs, die Privatsphäre oder der Schutz personenbezogener Daten beeinträchtigt wird. Um Engpass-Situationen zu vermeiden, behält Vodafone sich vor, Verkehrs-Management-Maßnahmen einzuführen, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Gleiches gilt für Maßnahmen zur Sicherung der Integrität und Sicherheit des Netzes sowie aufgrund gesetzlicher Bestimmungen erforderlicher Maßnahmen, z. B. für Katastrophenfälle.

    Zur Sicherung der Integrität und Sicherheit des Netzes können z. B. Portsperren eingerichtet werden, wodurch einzelne Anwendungen oder Dienste, die die geblockten Ports nutzen, beeinträchtigt werden bzw. nicht über diese Ports nutzbar sind. Angaben zu den dauerhaft gesperrten Ports und zu den Auswirkungen auf die Anwendungs- bzw. Dienstenutzung finden Sie unter www.vodafone.de/portsperren. Es können darüber hinaus kurzfristige Sperrungen eingerichtet sein.

    Erwirbt der Kunde zusätzlich zum Internet-Zugang weitere Zusatzdienste wie z. B. Sprach-Dienste, können diese priorisiert behandelt sein, um Qualitätsparameter zu erfüllen. Aus der Nutzung der Dienste resultierende Einschränkungen für den Internet-Zugang des Kunden ergeben sich bei Buchung der Dienste aus der jeweiligen Dienste-Beschreibung.

  • Wie beeinflussen verfügbare Datenraten und Volumen-Begrenzungen meine Internet-Nutzung?

    Bei Überschreitung des vertraglich vereinbarten Daten-/Inklusiv-Volumens erfolgt eine Reduzierung der Datenraten. Instant-Messaging-Dienste, E-Mails oder vergleichbare Dienste können weiterhin genutzt werden. Bei großem Datenumfang, z. B. durch Bilder oder Videos, ist die Nutzung jedoch deutlich verlangsamt. Downloads, Browsing und das Laden von Internet-Seiten sind deutlich verlangsamt bzw. nicht möglich. Audio- und Video-Streaming-Dienste sind nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen nutzbar. Die Nutzbarkeit von Apps ist abhängig von deren jeweiligen Anforderungen.

  • Mit welchen Maßnahmen kann ich als Kunde im Breitband-Kabelnetz rechnen?

    Um allen Kunden jederzeit die schnellstmögliche Übertragungsgeschwindigkeit im Breitband-Kabelnetz zu bieten, nutzt Vodafone folgende Verkehrs-Management-Maßnahmen zur Qualitätssicherung:

    a) An den Knotenpunkten des Breitbandkabelnetzes werden automatisch Gesamt-Verkehrsvolumen-Messungen durchgeführt. Grundsätzlich wird jede Art von Verkehr gleichmäßig durchgeleitet. Nur wenn die Gefahr einer Überlastung des Netzes besteht, ist Vodafone berechtigt, in den betroffenen Netzsegmenten den Verkehr zur Sicherung der Servicequalität folgendermaßen zu priorisieren:

     

    • Zeitkritische Anwendungen (z. B. Video-Streaming, Internet-/Videotelefonie) erhalten Vorrang vor allen anderen Anwendungen,
    • Alle anderen Anwendungen (z. B. Internetsurfen, Social Network) haben immer Vorrang vor File-Sharing-Anwendungen (z. B. Peer-to-Peer, One-Click-Hoster und Net-News). Dadurch kann sich in den betroffenen Netzsegmenten die Übertragungsgeschwindigkeit zunächst für diese letztgenannten Anwendungen reduzieren.

    Lediglich wenn hierdurch Engpässe nicht beseitigt werden können, ist eine Reduzierung der Übertragungsgeschwindigkeit für vorrangig transportierte Anwendungen, nur zuletzt auch für zeitkritische Anwendungen möglich. Diese Maßnahmen beeinträchtigen nicht die Privatsphäre oder den Schutz personenbezogener Daten.

    b) Vodafone behält sich zudem vor, die Maßnahmen nach a) anzupassen, wenn und soweit dies aus technischen Gründen oder aufgrund neuer Anwendungen und/oder derzeit noch nicht absehbaren Nutzungsverhaltens erforderlich ist, um das durch die beschriebenen Qualitätssicherungsmaßnahmen verfolgte Ziel weiterhin erreichen zu können. Vodafone behält sich vor, Verkehrs-Management-Maßnahmen zur Sicherung der Integrität und Sicherheit des Netzes sowie aufgrund gesetzlicher Bestimmungen erforderlicher Maßnahmen z. B. für Katastrophenfälle einzuführen. Erwirbt der Kunde zusätzlich zum Internet-Zugang weitere Zusatzdienste wie z. B. Sprachdienste, können diese priorisiert behandelt sein, um bestimmte Qualitätsparameter zu erfüllen. Aus der Nutzung der Dienste resultierende Einschränkungen für den Internet-Zugang des Kunden ergeben sich bei Buchung der Dienste aus der jeweiligen Dienste-Beschreibung.

  • Wie viel MB brauche ich wofür?

    Hier sehen Sie, wie viel MB Ihre Anwendungen bei DSL und LTE ungefähr verbrauchen: MB-Verbrauch.

  • Welches Datenvolumen und welche Geschwindigkeiten kann ich in meinem Mobilfunk-Vertrag nutzen?

  • Was sind Portsperren und wie wirken sie sich aus?

    Um die Sicherheit und Integrität unseres Netzes sicherzustellen, dürfen wir Portsperren einrichten. Und zwar nach EU Telecom Single Market (TSM) Verordnung (EU) 2015/2120. Dadurch können einzelne Anwendungen oder Dienste beeinträchtigt sein, die über die gesperrten Ports laufen. D.h., Sie können sie nicht oder nur eingeschränkt nutzen.

    Aktuell haben wir diese Ports mit Erlaubnis der Bundesnetzagentur dauerhaft gesperrt:

    Mobilfunk
    Port TCP/UDP 0
    Port TCP 445

    Kabel
    TCP/UDP 135-139

    DSL
    keine dauerhaften Sperren eingerichtet

    Wir sperren diese Ports zu Ihrer Sicherheit, damit sie aus dem Internet nicht zu erreichen sind. Das hat das normalerweise keine Auswirkungen auf Ihre Anwendungen und Dienste.

    Port TCP/UDP 0
    Ihr Betriebssystem nutzt den Port 0 intern, um den richtigen Port für die Nutzung von Anwendungen auszuwählen. Dafür muss er nicht aus dem Internet zu erreichen sein und sollte es auch nicht.

    Täter können versuchen, über Port 0 Ihr System anzugreifen. Sie bekommen dann von Ihrem Betriebssystem Fehlermeldungen mit wertvollen Infos über Ihr System zurück. Diese Infos können die Angreifer dann für weitere Versuche nutzen. Deshalb ist diese Sperre so wichtig für Ihre Sicherheit.

    Ports TCP 445 und TCP/UDP 137-139
    Diese Ports werden hauptsächlich zur Freigabe von Datei-, Druck- und Server-Diensten in Netzwerken genutzt. Dafür müssen sie nicht aus dem Internet zu erreichen sein und sollten sie auch nicht.

    Haben Sie bei Datei- oder Druckfreigaben die Ports so eingerichtet, dass sie aus dem Internet erreichbar sind? Dann kann es sein, dass Sie die Freigaben neu einrichten müssen.

    Diese Ports wurden von Angreifern in der Vergangenheit stark für Ransomware-Angriffe mit der Schad-Software WannaCry genutzt. Diese Schad-Software kann Ihren Rechner verschlüsseln und gibt Ihre Daten dann – angeblich – nur gegen Zahlung eines Lösegelds wieder frei. Deshalb ist eine Sperre dieser Ports so wichtig für Ihre Sicherheit.

    Port TCP/UDP 135
    Dieser Port ist im Allgemeinen für interne Netze gedacht. Damit können beteiligte Systeme technische Infos über Dienste und Applikationen abfragen. Dafür muss der Port nicht aus dem Internet zu erreichen sein und sollte es auch nicht.

    Port TCP/UDP 136
    Dieser Port ist nicht für bestimmte Dienste reserviert. Er ist deshalb mit einer Reihe von Befehlen und Anfragen ansprechbar. Deshalb sollte er nicht aus dem Internet erreichbar sein.