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KI im Heizungskeller

KI im Heizungskeller

Künstliche Intelligenz trifft GK4.0

Mit KI im Heizungskeller Kosten und Emissionen senken

Wegen der aktuellen Energie- und Gaskrise rückt das Thema „Energiesparen“ mehr denn je in den Fokus der Aufmerksamkeit. Addieren wir dazu die hochgesteckten Klimaziele – Deutschland will bis 2045 CO2-neutral werden – wird klar, vor welchen Herausforderungen die Immobilienwirtschaft steht. Denn trotz umfangreicher energetischer Sanierungen, z.B. Isolierung und neue Fenster, gehen die Emissionen und der Energieverbrauch nicht zurück. 2021 wurden im Gebäudebereich die Klimaziele laut einem Bericht des Bundesumweltamtes deutlich verfehlt.1

Deshalb richtet sich der Blick jetzt auf die Heizungsanlagen. Digitale Technologien und auch Lösungen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, helfen der Immobilienwirtschaft, immense Einsparpotenziale im Heizungskeller zu identifizieren und zu heben.

Guck mal, wer da heizt …

Seit 2019 wurden viele Gasheizungen neu installiert, so dass derzeit ca. 50 Prozent2 des Bestandes der Wohnungswirtschaft mit Erdgas beheizt werden. Der Gaspreis hat sich in diesem Jahr aber bereits verdoppelt. Zieht man in Betracht, dass rund 60 Prozent aller Heizungsanlagen ineffizient laufen, wird klar, dass in Deutschlands Heizungskellern akuter Handlungsbedarf besteht. Die zunehmenden CO2-Bepreisungen von Mietern und Vermietern erhöhen den Druck zusätzlich – vor allem auch für die Eigentümer.

Erdgas als Energieträger
Heizungsoptimierung

Herausforderung Heizung

Wer sich mit der Effizienz von Heizungsanlagen befasst, stellt fest, dass viele Heizungsanlagen grundsätzlich nicht richtig eingestellt sind. Zum einen ist es die zunehmende Komplexität der Heizungsanlagen, zum anderen der Fachkräftemangel, der dazu führt, dass Heizungen ineffizient laufen. So werden viel Gas und Strom verschwendet und viele überflüssige Emissionen produziert.

In diesem Spannungsfeld gilt es, die Heizungsanlagen zu optimieren und effizient arbeiten zu lassen, um die Emissionen, den Verbrauch und die Kosten zu senken.

Die KI schläft nie

Ein wichtiger Hebel dafür sind die Digitalisierung und die zeitnahen Informationen über die Verbräuche und Zustände der Heizungsanlage. Das 2018 gegründete, bereits mehrfach preisgekrönte Green-Tech-Start-up ENER-IQ hat deshalb eine Lösung zur Digitalisierung des Heizungskellers entwickelt.

Die modulare Cloud-Softwarelösung erfasst rund um die Uhr alle relevanten Betriebsdaten in Echtzeit und ermöglicht ein permanentes Monitoring zur Überwachung der Anlage. Mithilfe künstlicher Intelligenz liefert die Software umfassende Analysen und entwickelt Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Systems.
Dazu wird die Heizungsanlage in verschiedene Systemkomponenten (bspw. Heizkreis, Erzeugerkreis, Pufferspeicher) aufgeteilt und in mehreren Ebenen bewertet:

  • Einzelanalyse der verschiedenen Systemkomponenten
  • Zusammenspiel der Systemkomponenten untereinander
  • Energieverbrauchsdaten
  • Berücksichtigung der Gebäudedaten (Wohnfläche, Baujahr etc.)

Folgende Bauteilgruppen bzw. Systemkomponenten können aktuell in der ENER-IQ Lösung erfasst werden:
Heizkessel, Heizkreis, Warmwasserbereitung, Gaszähler, Fernwärmeübergabe und Solarthermieanlage

Voraussetzung für intelligente Effizienz: Konnektivität

Um die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz nutzen zu können, ist eine umfassende, zuverlässige Konnektivität des Gebäudes Voraussetzung. Seit 2021 kooperiert Vodafone mit ENER-IQ und hat ein gemeinsames Produkt zum Heizungsmonitoring als Baustein in das Gebäudemanagementsystem Gebäudekonnektivität 4.0 integriert.

Die technologie- und anbieterneutrale IoT-Plattform GK4.0, die Vodafone speziell für die Wohnungswirtschaft anbietet, kommt in immer mehr Liegenschaften zum Einsatz – allein von Januar bis März 2022 in Gebäuden mit rund 12.000 Wohneinheiten.

Sie besteht aus Hardware-Komponenten und einer Cloud-Plattform und führt smarte Anwendungen von Drittanbietern genauso wie eigene Lösungen zusammen. Eigentümer und Verwalter von Immobilien können so die Daten über eine zentrale Infrastruktur in ihren Objekten sammeln, analysieren und wertschöpfend nutzen. Auch eine Überführung in ein ERP-System oder an externe Cloud-Plattformen und anderweitige Dienstleister ist möglich.

GK 4.0 von Vodafone
GK 4.0 von Vodafone

Vodafone und ENER-IQ: Gemeinsam effizient

Die mit Hilfe von Gebäudekonnektivität 4.0 erfassten Daten werden von der ENER-IQ Software analysiert, für die komplette Anlage aggregiert und dann auf der GK4.0-Plattform in einer einfachen, schnell überschaubaren Ampel-Darstellung angezeigt.
Durch die Kombination funkbasierter Messtechnik und künstlicher Intelligenz können so alle Wärmeerzeugungsanlagen – unabhängig von Hersteller oder Baujahr – überwacht, einem einheitlichen Benchmarking unterzogen und erstmals datenbasiert optimiert werden. Die bessere Kalibrierung der Gesamtanlage und eine Feinjustierung im Zusammenspiel einzelner Komponenten bzw. Bauteile birgt großes Optimierungspotenzial.

So können durch die Optimierung von Heizung und Warmwasserbereitung bis zu 20 % CO2-Reduktion im Gebäude erreicht werden.

Reduzierung CO2 Footprint
Reduzierung CO2 Footprint

Keine Frage: KI kommt

Noch wird künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft eher zurückhaltend eingesetzt.
Doch angesichts der gesetzlichen Vorgaben zum Klimaschutz, steigender Kosten und des gleichzeitigen Personalmangels ist die Umsetzung von innovativen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Heizungsanlagen unabdingbar. KI-Lösungen werden kommen und sich durchsetzen, denn die Unternehmen brauchen zusätzliche Unterstützung in Form einer professionellen Datenauswertung und alltagstauglichen Datenüberwachungszentrale. Sie muss auswerten, Optimierungsansätze bieten, lernfähig sein und in einem bestimmten Rahmen selbständig agieren können.

Mit dem GK4.0-Heizungsmonitoring von Vodafone bieten wir unseren Kunden eine schnell in jedes Wohngebäude implementierbare Lösung, die es jedem Eigentümer ermöglicht, seinen CO2-Ausstoß und somit Energie- und CO2-Kosten langfristig zu senken.

Referenzen

1 https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/klimaneutraler-immobilienbestand-2050-scheitern-verboten_84342_505844.html
2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/162218/umfrage/beheizungsstruktur-des-wohnbestandes-in-deutschland-seit-1975/

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