Resident Evil: Die besten Filme (und die schlechtesten)
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Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Resident Evil: Alle Kinofilme in der richtigen Reihenfolge – welcher ist der beste?

Von der Kon­sole ins Kino: Neben zahlre­ichen Spie­len haben es inzwis­chen sechs (beziehungsweise sieben) „Res­i­dent Evil”-Filme auf die große Lein­wand geschafft. Wir haben uns die Werke mit Mil­la Jovovich näher angeschaut und bew­ertet. Außer­dem erfährst Du hier die richtige Rei­hen­folge der Resident-Evil-Filme.

Resident Evil: Die richtige Reihenfolge der Kinofilme mit Milla Jovovich

Die richtige Rei­hen­folge der Res­i­dent-Evil-Kinofilme sieht fol­gen­der­maßen aus:

  • Res­i­dent Evil (2002)
  • Res­i­dent Evil: Apoc­a­lypse (2004)
  • Res­i­dent Evil: Extinc­tion (2007)
  • Res­i­dent Evil: After­life (2010)
  • Res­i­dent Evil: Ret­ri­bu­tion (2012)
  • Res­i­dent Evil: The Final Chap­ter (2016)

2021 ist mit „Res­i­dent Evil: Wel­come to Rac­coon City” übri­gens ein neues Werk aus dem Uni­ver­sum her­aus­gekom­men. Der Film fällt aber aus der alten Rei­he der Res­i­dent-Evil-Kinofilme raus, da es sich um ein Reboot mit einem kom­plett neuen Cast handelt.

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Wichtig zu wis­sen: Neben den sechs Fil­men mit Mil­la Jovovich existieren noch vier Ani­ma­tions­filme. Diese rei­hen sich aber in die Zeitlin­ie der Videospiele ein.

  • Res­i­dent Evil: Degen­er­a­tion (2008) – spielt zwis­chen des Games Res­i­dent Evil 4 und 5
  • Res­i­dent Evil: Damna­tion (2012) – spielt zwis­chen den Games Res­i­dent Evil 5 und 6
  • Res­i­dent Evil: Vendet­ta (2017) – spielt zwis­chen den Games Res­i­dent Evil 6 und 7
  • Res­i­dent Evil: Infi­nite Dark­ness (2021) – spielt zwis­chen den Games Res­i­dent Evil 4 und 5

Resident Evil bei Netflix

Bei Net­flix ist 2021 die Ani­ma­tion­sserie „Res­i­dent Evil: Infi­nite Dark­ness” erschienen. Diese spielt genau wie „Degen­er­a­tion” (s.o.) zwis­chen den Videospie­len Res­i­dent Evil 4 und 5 und hat nichts mit den Fil­men zu tun. Nach der ersten Staffel been­dete Net­flix die Serie, eine zweite Sea­son wird es nicht geben.

Im Juli 2022 startet außer­dem eine neue Live-Action-Serie mit dem schlicht­en Titel „Res­i­dent Evil”. Im Zen­trum der Hand­lung ste­ht Jade, die Tochter von Albert Wesker. Die Hand­lung find­et auf zwei Zeit­ebe­nen statt: Zum einen im Jahr 2022 in ein­er futur­is­tis­chen Rac­coon City und zum anderen 14 Jahre später, im Jahr 2036.

Net­flix set­zte die Serie allerd­ings eben­falls nach nur ein­er Staffel ab. Eine zweite Staffel wird es zum Lei­d­we­sen viel­er Fans nicht geben.

Res­i­dent Evil Staffel 2: Net­flix set­zt die Serie nicht fort

Immer­hin: Kurz vor Start der Serie hat Net­flix im Juni 2022 alle Res­i­dent-Evil-Kinofilme ins Pro­gramm aufgenom­men. Bei dem Stream­ing­di­enst kannst Du Dir also alles anschauen, was das Hor­roruni­ver­sum hergibt.

Die Resident-Evil-Filme bewertet – vom besten bis zum schlechtesten

Seien wir ehrlich: Die Res­i­dent-Evil-Filme mit Mil­la Jovovich sind keine Meilen­steine der Kino­geschichte. Vielmehr gehört die Rei­he in die Kat­e­gorie „Guilty Plea­sure”. Doch Pop­cornk­i­no hat genau­so seine Daseins­berech­ti­gung wie Fast Food und Feier­abend­bier. Unser Rank­ing zeigt Dir, welche Resi-Filme Du unbe­d­ingt gese­hen haben solltest.

Platz 6 – Resident Evil: Extinction

„Res­i­dent Evil: Extinc­tion” ist unser­er Mei­n­ung nach das Schlus­slicht im Rank­ing. Heldin Alice ver­schlägt es im drit­ten Teil zur Abwech­slung in die Wüste. Die ersten Minuten sind noch vielver­sprechend: Die toughe Pro­tag­o­nistin reißt coole Stunts auf einem Motor­rad. Zudem schießt sie eine ansehn­liche Zahl an Zom­bies über den Haufen. Doch dann fol­gt eine Autose­quenz nach der anderen – bis zum Erbrechen.

Das Prob­lem: Zu viel „Mad Max” und zu wenig Res­i­dent Evil. Auch das Set­ting wirkt unglaub­würdig. So viel Zeit ist seit dem Aus­bruch des T-Virus schließlich nicht ver­gan­gen. Das Endzeit­szenario lässt sich also nur schw­er recht­fer­ti­gen. Die Fans des Videospiels sind aber wohl gar nicht mehr das Zielpub­likum. Stattdessen soll es Res­i­dent Evil mit dem Film anscheinend in den Main­stream schaf­fen. Das ist der falsche Weg, find­en wir.

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Die Beine in die Hand zu nehmen, ist gar nicht so ein­fach, wenn man schon zwei Knar­ren mit sich herumträgt. — Bild: pic­ture-alliance / Mary Evans Pic­ture Library

Auf IMDb ergat­tert Res­i­dent Evil: Extinc­tion immer­hin 6,2 von 10 Ster­nen. Die pro­fes­sionellen Kritiker:innen zeigen sich weniger begeis­tert: Durch­schnit­tlich 41 von 100 Punk­ten vergeben sie laut Meta­crit­ic.

Platz 5 – Resident Evil: The Final Chapter

Auch das finale Resi-Kapi­tel ent­täuscht die Fans. Der Cliffhang­er vom Vorgänger „Ret­ri­bu­tion” zwingt zwar alle, der Rei­he noch eine Chance zu geben. Hoff­nun­gen auf einen epis­chen Kampf machst Du Dir als Zuschauer:in jedoch vergebens. Statt Alice und Co. set­zen uns die Mach­er eine Heldin ohne Entourage vor. Fan­lieblinge wie Leon, Ada Wong, Jill Valen­tine und Chris Red­field tauchen im finalen Show­down ein­fach nicht mehr auf.

Selb­st Iain Glen (Jorah Mor­mont aus „Game of Thrones”) machte diesen Res­i­dent-Evil-Film nicht bess­er. Immer­hin: Claire Red­field ist dabei und ver­lei­ht dem Ende so etwas Würze.

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Viele Fans find­en das Res­i­dent-Evil-Finale geschmack­los. Auf IMDb reicht es nur für 5,5 von 10 Ster­nen. Bei Meta­crit­ic kommt The Final Chap­ter auf 49 von 100 Punkten.

Platz 4 – Resident Evil: Retribution

Nach dem Erfolg von „Res­i­dent Evil: After­life” will Regis­seur Paul W. S. Ander­son das Konzept mit dem fün­ften Teil wieder­holen. Er ori­en­tiert sich also größ­ten­teils an der Videospieladap­tion. Das Prob­lem: Die Red­fields sind kom­plett ver­schwun­den. Dafür sind in Ret­ri­bu­tion plöt­zlich Rain (Michelle Rodriguez) sowie Car­los (Oded Fehr) zurück.

Ein bil­liges Ablenkungs­man­över? Immer­hin kommt das aus den Games bekan­nte „Lev­el-Gefühl” auf: In Moskau, Tokyo und New York find­en also recht char­mante Mini-Boss­fights statt. Auch die Chore­o­gra­phien der Kämpfe wirken deut­lich hochwertiger.

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Auf IMDb kommt Ret­ri­bu­tion auf 5,4 von 10 Ster­nen. Der Durch­schnitt bei Meta­crit­ic liegt bei 39 Punkten.

Platz 3 – Resident Evil: Afterlife

Res­i­dent Evil: After­life ver­mit­telt das Gefühl, dass der Film seine Videospiel­grund­lage vol­lkom­men akzep­tiert und darauf auf­baut. Zwar ergibt Teil 4 vorne und hin­ten keinen Sinn, dafür ist er unheim­lich unter­hal­tend. Dumme Gespräche, explodierende Zom­bieköpfe und viele Spiel­ref­eren­zen: After­life ist das, was die Fans wollen – solides Pop­cornk­i­no mit Resident-Evil-Setting.

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Bei IMDb gibt es dafür 5,8 von 10 Ster­nen. Die Kritiker:innen vergeben laut Meta­crit­ic im Durch­schnitt nur schlappe 37 Punkte.

Platz 2 – Resident Evil: Apocalypse

„Apoc­a­lypse” ist im Prinzip ein Spin-off des Videospiels „Res­i­dent Evil 3: Neme­sis”: In Racoon City bricht der T-Virus aus. Alice trifft Videospielfig­uren wie Jill Valen­tine und ret­tet, was eben zu ret­ten ist. Gle­ichzeit­ig ver­sucht Ober­mu­tant Neme­sis, Alice und die S.T.A.R.S über den Jor­dan zu schick­en – teil­weise sog­ar mit ein­er Minigun.

Hier merken Fans deut­lich, dass nicht Paul W. S. Ander­son Regie führt, son­dern Alexan­der Witt. Mit Jared Har­ris, Thomas Kretschmann und Iain Glen überzeugt zudem der Cast.

Trotz­dem ist der Film richtig schön doof und nimmt sich kein biss­chen ernst. Als Alice von Gegner:innen umzin­gelt ihre Waffe fall­en lässt, sich zu Boden schmeißt, das Schießeisen im Flug auf­fängt und im „Matrix”-Style einen nach dem anderen abknallt, ist klar: Das ist richtig großes Trashkino!

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Scher­ben brin­gen offen­bar auch Alice in Res­i­dent Evil: Apoc­a­lypse Glück. — Bild: pic­ture-alliance / Mary Evans Pic­ture Library

Dieser Res­i­dent-Evil-Film macht so einige Fans glück­lich: 6,2 von 10 Ster­nen gibt’s laut IMDb. Die Fach­leute überzeugt er laut Meta­crit­ic dage­gen nicht (nur 35 Punk­te im Durchschnitt).

Platz 1 – Resident Evil

„Oldie, but goldie” – das gilt nicht nur für Musik, son­dern auch für unsere Rei­hen­folge der besten Res­i­dent-Evil-Filme. Eine junge Mil­la Jovovich (im knap­pen Kleid und Boots) heizt den Zom­bies in Res­i­dent Evil mächtig ein. Dieses sim­ple Konzept hat Paul W. S. Ander­son gle­ich beim ersten Mal per­fekt umge­set­zt – und das ohne großes Budget.

Auch viel zu oft ignori­ert: der fan­tastis­che Sound­track. Schock­rock­er Mar­i­lyn Man­son und Mar­co Bel­tra­mi bedi­enen sich dafür an Tracks von Slip­knot, Nine Inch Nails und Fear Fac­to­ry. Die Film­musik trifft somit den Nerv der Nu-Metal-Ära.

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Von Fans geliebt, von pro­fes­sionellen Kritiker:innen zer­stört: Auf IMDb holt sich der Film 6,7 von 10 Ster­nen. Die Fach­leute ver­lei­hen laut Meta­crit­ic im Durch­schnitt 33 Punkte.

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