Harrison Form im Jack-Ryan-Film "Die Stunde der Patrioten"
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Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Jack Ryan: In diesen Filmen siehst Du Clancys Helden in Aktion

Seine Auftritte sind sel­ten, aber stets spek­takulär. CIA-Mann Jack Ryan kämpfte sich in knapp 25 Jahren durch fünf Filme – verkör­pert von vier ver­schiede­nen Hollywoodstars.

Er ist kein James Bond und auch kein Jason Bourne, aber er ist seit Jahrzehn­ten eine große Num­mer im Agen­tengeschäft. Jack Ryan ist CIA-Mitar­beit­er und ein amerikanis­ch­er Patri­ot, wie er im Buche ste­ht – und zwar in den Polit­thrillern des US-Autors Tom Clan­cy. Der lan­dete gle­ich mit seinem ersten Roman „Jagd auf Rot­er Okto­ber“ 1984 einen Best­seller. Sechs Jahre später ver­wan­delte Hol­ly­wood die Sto­ry in den gle­ich­nami­gen Block­buster. Im Mit­telpunkt: ein junger Nerd, der tief in die Welt der Geheim­di­en­ste eintaucht.

Während 007 die Dauer­l­izenz zum Töten hat und Bourne als Auf­tragskiller der CIA startete, begann Jack Ryan seine Geheim­di­en­stkar­riere als Ana­lyst. Er ist also eher der Typ, der vorm Com­put­er hockt und sich durch Ter­abyte an Dat­en wühlt. Aber der Held der Jack-Ryan-Filme hat defin­i­tiv keinen Büro­job – wir sind in Hol­ly­wood, und da muss es krachen, wenn die CIA in Aktion tritt.

GigaTV Film-Highlights

„Jagd auf Roter Oktober“

Der Kalte Krieg war ger­ade vor­bei, als der Film erschien, aber die Clan­cy-Sto­ry wirft uns zurück in die 80er-Jahre: Ein sow­jetis­ches U-Boot, bestückt mit Atom­sprengköpfen, nimmt Kurs auf NATO-Gewäss­er. Amerikan­er und Sow­jets sind in heller Aufre­gung, aber Jack Ryan bewahrt einen kühlen Kopf. Alec Bald­win, damals 32, ist der erste von bis­lang vier Ryan-Darstellern. Er ste­ht hier etwas im Schat­ten von Ur-Bond Sean Con­nery als knor­riger sow­jetis­ch­er Kommandant.

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Video: YouTube / Thomas Roth

„Die Stunde der Patrioten“

Mit diesem Jack-Ryan-Film schlägt 1992 die Stunde des Har­ri­son Ford: Er ist der Einzige, der Clan­cys CIA-Mann zweimal spielte. Und er lässt schon nach weni­gen Minuten keinen Zweifel daran, dass Jack Ryan spätestens von jet­zt an ein Mann der Tat ist: Im Allein­gang und im Urlaub vere­it­elt er in Lon­don einen Ter­ro­ran­schlag der IRA. Ein Ford in Hochform, pri­ma Neben­darsteller, jede Menge Action und viel Tem­po machen diese „Stunde“ zum vielle­icht besten Jack-Ryan-Film.

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Video: YouTube / YouTube-Filme

„Das Kartell“

Har­ri­son Ford, die Zweite, zwei Jahre später: Jack Ryan macht Kar­riere – er ist jet­zt stel­lvertre­tender CIA-Direk­tor und bekommt seine Aufträge direkt vom Präsi­den­ten. Was ihn aber nicht daran hin­dert, seinen Schreibtisch zu ver­lassen, um an vorder­ster Front mitzu­mis­chen: in Kolumbi­en, um ein Dro­genkartell auszuräuch­ern.  Dumm nur, dass der eigentliche Feind im Weißen Haus sitzt.

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Video: YouTube / Der Film­ReZenSenT

„Der Anschlag“

Viele inter­es­sante Zahlen: Bis zum vierten Ryan-Film mit dem drit­ten Jack verge­hen acht Jahre. Das ist eine Ewigkeit im Filmgeschäft. Also wagen die Pro­duzen­ten einen Neuan­fang der Rei­he. Sie heuern Ben Affleck (damals 30) an, der den jun­gen Jack Ryan zu Beginn sein­er CIA-Lauf­bahn als Com­put­er­spezial­is­ten gibt. Die Hand­lung spielt aber nicht in den 80er- und auch nicht in den 90er-Jahren (wie die Buchvor­lage von Tom Clan­cy), son­dern 2002. Ryans Geg­n­er sind dies­mal Neon­azis, die eine israelis­che Atom­bombe zün­den wollen.

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Video: YouTube / YouTube-Filme

„Jack Ryan: Shadow Recruit“

Erst 2014 rückt Jack Ryan zu sein­er fün­ften Mis­sion aus. Mit „Shad­ow Recruit“ gibt es einen weit­eren Neustart und einen frischen Haupt­darsteller: Chris Pine spielt im bis­lang let­zten Jack-Ryan-Film den Stu­den­ten Jack, der nach den Ter­ro­ran­schlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001 die Uni schmeißt und sich als Sol­dat verpflichtet. Sein patri­o­tis­ch­er Ein­satz führt nach Afghanistan, ins Lazarett, in die Arme ein­er schö­nen Ärztin (Keira Knight­ley) und schließlich zur CIA. Die Agency set­zt Jack auf einen rus­sis­chen Oli­garchen an, der die Axt ans weltweite Finanzsys­tem legt. Der Film ist keine Clan­cy-Adap­tion, der Autor starb bere­its 2013. Aber die Fig­ur des Jack Ryan ist dem Ana­lysten aus den Büch­ern näher als seine Vorgänger. An der Kinokasse ent­täuschte der Film allerdings.

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Video: YouTube / Para­mount­Ger­many

Was meinst Du: Wenn es einen sech­sten Jack-Ryan-Film geben würde, wer sollte die Haup­trol­le spie­len? Schreib uns gern einen Kommentar!

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