Freunde schauen das Finale von How I met your Mother und sind enttäuscht

How I Met Your Mother und Co.: Die schlechtesten Serienfinale

Bisweilen kommt es vor, dass her­aus­ra­gende For­mate ein unwürdi­ges Ende find­en. Welche die schlecht­esten Serien­fi­nale sind und wie das bei den Zuschauern ankam, haben wir ein­mal unter die Lupe genom­men.

Mit dem Ende ein­er Serie fügen sich in der Regel sämtliche Hand­lungsstränge zusam­men, alle offe­nen Fra­gen wer­den gek­lärt und die Fans kön­nen sich mit einem guten Gefühl zu Bett leg­en. Einige Pro­duzen­ten und Drehbuch­schreiber haben ihren Schöp­fun­gen jedoch ungewöhn­liche, wenn nicht sog­ar schlechte Enden ver­schafft, die die Zuschauer­schaft fra­gend zurück­lassen. Wir präsen­tieren Dir die Crème de la Crème der schlecht­en Serien­fi­nale.

„Alf“ – Der Besucher vom Planeten Melmac

Mitte der 80er-Jahre ges­tartet, bere­it­ete die außerirdis­che Lebens­form Alf den Zuschauern in 101 Episo­den eine Menge Freude. Nach dem Absturz seines Raum­schiffs lan­det Gor­don Shumway (Alf) vom Plan­eten Mel­mac in der Garage der US-amerikanis­chen Durch­schnitts­fam­i­lie Tan­ner, die ihn bei sich aufn­immt. Seine Lieblings­beschäf­ti­gun­gen sind Essen (bevorzugt hungert er nach der Katze der Fam­i­lie), Faulen­zen, Fernse­hen und Tele­fonieren. In der let­zten Folge erlebt die Serie eine eben­so harte Bruch­landung wie Alf zuvor auf der Erde. Beim Ver­such sich von einem Raum­schiff abholen zu lassen, wird er von den Behör­den ent­deckt und gestellt. Was in Folge 102 eigentlich als Cliffhang­er geplant war, wurde unglück­licher­weise zum Ende der Serie. Eine finale Staffel wurde nie gedreht.

„Two and a Half Men“ – Klavier auf den Kopf als Strafe

Die anfängliche Erfol­gsserie „Two and a Half Men“ hat­te zunächst immer wieder mit den Eigen­heit­en und Eska­paden des Haupt­darstellers Char­lie Sheen zu kämpfen, weshalb für den Schaus­piel­er auch nach Staffel 8 Schluss war und Pro­duzent Chuck Lorre seinen Charak­ter kurz­er­hand umbrachte – so dachte man. Im weit­eren Ver­lauf über­nahm Ash­ton Kutch­er die Haup­trol­le, was allerd­ings für keine sig­nifikante Verbesserung der Quoten sorgte. In der finalen 12. Staffel stellte sich her­aus, dass Char­lie gar nicht tot ist, son­dern nur von Rose gefan­gen gehal­ten wurde. Dieser erhält zum Ende noch ein­mal einen kurzen Auftritt, wird aber vor sein­er Haustür von einem Flügel erschla­gen – ver­mut­lich, um ihm endgültig den Garaus zu machen. Fun Fact: Die Pro­duzen­ten zeigen Char­lie Harp­er dabei nur von hin­ten, weil Sheen ein erneutes Mitwirken ablehnte.

Video: Youtube / TV Land

„Roseanne“ – Es war alles nur ein Traum

Fast ein gesamtes Jahrzehnt fieberten die Leute vor den Bild­schir­men mit der Arbeit­er­fam­i­lie Con­ner mit. Dabei erregte beson­ders die 9. und gle­ichzeit­ig let­zte Staffel die Gemüter: In der finalen Folge wird offen­bart, dass Roseanne deren Inhalt kom­plett erfun­den hat und die Hand­lungsstränge eigentlich anders hät­ten ver­laufen müssen. So ist Dan beispiel­sweise in Wahrheit an seinem zum Ende der 8. Staffel erlit­te­nen Herz­in­farkt ver­stor­ben und Jack­ie ist im Gegen­satz zu Bev­er­ly les­bisch. Unter den Fans ist dieses Ende sehr umstrit­ten und viele fühlten sich von ihrer Lieblingsserie ver­rat­en. 2018 pro­duzierte ABC dann eine 10. Staffel, die die Ereignisse der vor­ange­gan­genen Staffel gän­zlich ignori­erte.

Video: Youtube / TV Guide

„Dexter“ – Ein ungewöhnlicher Mörder

Schon mit seinem Erscheinen im Jahr 2006 eroberte „Dex­ter“ die Herzen der Fans im Sturm. Die Haupt­fig­ur (Michael C. Hall) arbeit­ete tagsüber als Ermit­tler bei der Polizei, nachts ging er dann allerd­ings geset­zeswidrig auf Ver­brecher­jagd und jagte bevorzugt andere Mörder, um sie ins Jen­seits zu befördern – auf ins­ge­samt 134 Morde schraubte er sein Kon­to in nur 96 Fol­gen. Das Serien­fi­nale ging allerd­ings voll in die Hose und hin­ter­ließ mehr Fra­gen als Antworten. Warum täuschte Dex­ter seinen Tod vor und lebt als Last­wa­gen­fahrer? Warum musste Debra ster­ben? Und was ist mit Batista? Die Fans gin­gen nach der finalen Folge auf die Bar­rikaden und auch Skriptschreiber Scott Buck kon­nte sie mit seinen Erk­lärun­gen nur bed­ingt ver­söh­nen.

Video: Youtube / The New York Times

„How I Met Your Mother“ – Dieses Ende hat die Serie nicht verdient

Das einst gefeierte Erfol­gsserie „How I Met Your Moth­er“ bekam für ihr schlecht­es Serien­fi­nale einen Shit­storm ohne­gle­ichen. Über eine gefühlte Ewigkeit hin­weg erzählte Ted Mos­by seinen Kindern, wie er ihre Mut­ter ken­nen­gel­ernt hat. Fans span­nen die wildesten The­o­rien, wer es denn sein kön­nte – und was beka­men sie serviert? Die Auflö­sung, dass die bild­schöne Mut­ter Tra­cy McConnell längst gestor­ben ist. Ted erzählte die Geschichte seinen Kindern nur, um von ihnen den Segen für eine Ehe mit Robin zu bekom­men. Zudem ging die Beziehung zwis­chen ihr und Bar­ney (samt sein­er über drei Staffeln hin­weg stat­tfind­en­den pos­i­tiv­en Charak­ter­verän­derung) inner­halb von 20 Minuten in die Brüche.

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Das waren die schlechtesten Serienfinale

  • Die erfol­gre­iche Com­e­dyserie „Alf“ endet mit einem für viele nicht zufrieden­stel­len­den Cliffhang­er.
  • In „Two and a Half Men“ bekommt der von den Toten aufer­standene Char­lie Harp­er einen Flügel auf den Kopf.
  • Roseanne hat sich den Inhalt ein­er gesamten Staffel kom­plett erträumt und war kurzzeit­ig sog­ar Mil­lionärin.
  • Warum Dex­ter zum Schluss Holzfäller ist, wirft viele Fra­gen auf.
  • Warum die Pro­duzen­ten von „How I Met Your Moth­er“ der Serie so ein schlecht­es Finale gaben, wird wohl für immer ein Rät­sel bleiben.

Welch­es Serien­fi­nale haben wir in unser­er Aufzäh­lung vergessen? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

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