Daniel Craig als James Bond in "Casino Royale"
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Auf diesem Symbolbild zur Frage „Was kostet Sky 2025“ ist eine Hand mit Fernbedienung zu sehen, die auf einen unscharfen Fernseher mit zahlreichen Streaming-Inhalten gerichtet ist. Das Bild symbolisiert die Vielfalt an Programmen und Paketen, die Sky 2025 bietet, und eignet sich ideal zur Illustration von Kostenübersichten zu Abos und Streaming-Angeboten.
Auf dem Bild zur neuen Harry Potter-Serie sind drei Kinder in einer Wiesenlandschaft zu sehen. In der Mitte sitzt ein Junge mit dunkelblauem Pullover, links von ihm kniet ein Mädchen mit langen dunklen Haaren und weißem T-Shirt, rechts sitzt ein rothaariger Junge in einem beigefarbenen Pullover.

James Bond 26: Neuer Hauptdarsteller, neuer Regisseur & mehr

Das Pro­jekt „James Bond 26” bleibt span­nend. Aber wann erscheint endlich der 26. Teil der Agen­ten­film­rei­he, wer tritt die Nach­folge von Daniel Craig als 007 an – und wer übern­immt die Regie? Nicht auf alle diese Fra­gen gibt es bere­its Antworten. Erfahre hier, was bekan­nt ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der 26. „James Bond”-Film dürfte nicht vor 2028 im Kino starten.
  • Der britis­che Schaus­piel­er Cal­lum Turn­er kön­nte die Rolle als 007 übernehmen.
  • Denis Vil­leneuve ist als Regis­seur bestätigt; Steven Knight schreibt das Drehbuch.

Release-Termin: Wann kommt James Bond 26 ins Kino?

Inzwis­chen sind es mehr als vier Jahre, seit „Keine Zeit zu ster­ben” in die Kinos kam. Damit wäre es allmäh­lich an der Zeit für einen neuen „007“-Film. Es ist aber nahezu unmöglich, dass „James Bond 26” (so der Arbeit­sti­tel) im Jahr 2026 erscheint – das Team befind­et sich noch immer in der Findungsphase.

Neben einem fer­ti­gen Drehbuch und einem Regis­seur muss schließlich auch ein neuer James-Bond-Darsteller fest­ste­hen – Daniel Craig wird in Zukun­ft nicht mehr als Dop­pel­nul­la­gent zu sehen sein.

„James Bond”-Filme: Die Rei­hen­folge der 007-Streifen

Sollte der neue Film noch 2026 gedreht wer­den, was zum aktuellen Zeit­punkt eher unwahrschein­lich ist, kön­nte „James Bond 26” im Jahr 2027 erscheinen. Wir hal­ten den Start von Teil 26 im Jahr 2028 aber für wahrscheinlicher.

Ein Release-Fen­ster ist bis­lang nicht bestätigt. Du kannst aber davon aus­ge­hen, dass der näch­ste 007-Streifen wie gewohnt zuerst im Kino erscheinen wird.

Das große James-Bond-Quiz: Wie gut kennst Du Dich im 007-Uni­ver­sum aus?

Als Ama­zon das Film­stu­dio MGM über­nom­men hat, haben die dama­li­gen „James Bond”-Produzent:innen Bar­bara Broc­coli und Michael G. Wil­son noch in einem Inter­view bekräftigt, dass neue 007-Filme nicht direkt bei einem Stream­ing­di­enst veröf­fentlicht wer­den sollen (via The Hol­ly­wood Reporter).

Den­noch ist im Hin­ter­grund Bewe­gung im schlep­pen­den Prozess um „James Bond 26”. Ama­zon MGM Stu­dios übern­immt mehr Kon­trolle über das leg­endäre Fran­chise und kündigte eine Verän­derung im Pro­duzen­ten­team an.

Die bish­eri­gen Hauptver­ant­wortlichen, Bar­bara Broc­coli und Michael G. Wil­son, treten in den Hin­ter­grund, nach­dem sie die Film­rei­he über Jahrzehnte hin­weg geprägt haben. Trotz­dem behal­ten sie weit­er­hin Ein­fluss, während zwei neue Produzent:innen das Haup­trud­er für den näch­sten Film übernehmen sollen: Amy Pas­cal und David Hey­man. Mehr zu den bei­den erfährst Du weit­er unten im Text.

Nach Daniel Craig: Übernimmt dieser Schauspieler die Rolle als James Bond?

2021 feierte Daniel Craig seinen großen Abschied als Dop­pel­nul­la­gent. Der britis­che Schaus­piel­er hat­te 007 zu diesem Zeit­punkt immer­hin schon seit 2006 („James Bond 007: Casi­no Royale”) verkör­pert. Dass „Keine Zeit zu ster­ben” sein let­zter Auftritt als James Bond ist, war auch bere­its vor dem Release des Films bekan­nt. Doch wer übern­immt an sein­er Stelle nun die Rolle des Doppelnullagenten?

Alle 007-Filme mit Daniel Craig im Überblick

Offiziell gibt es noch keine Antwort auf diese Frage. Momen­tan ist aber Cal­lum Turn­er der neue Favorit. Der Schaus­piel­er, bekan­nt aus „Mas­ters of the Air” und „Eter­ni­ty”, soll sein Cast­ing sog­ar schon „in der ganzen Stadt herumge­plap­pert” haben, berichtet die britis­che Boule­vardzeitung Dai­ly Mail. Und weit­er: „Es ist das am schlecht­esten gehütete Geheim­nis überhaupt”.

Wie hoch die Chan­cen sind, dass er der näch­ste James Bond wird? Das ist nur schw­er einzuschätzen. Zumal es auch Berichte gibt, dass weit­ere Darsteller nach wie vor im Ren­nen sind: unter anderem „Frankenstein”-Star Jacob Elor­di, behauptet World of Reel. Sicher­heit wer­den wir wohl erst haben, wenn sich die Macher:innen hin­ter der Film­rei­he selb­st zu dem The­ma äußern.

James Bond: Diese Darsteller verkör­perten den Agenten

Der jew­eilige Star würde den Part auch für min­destens zehn bis zwölf Jahre übernehmen müssen, ver­ri­et Bar­bara Broc­coli schon vor einiger Zeit gegenüber Vari­ety. Eine große Anforderung – die bish­er sicher­lich auch den oder anderen Darsteller abgeschreckt hat.

Wir wer­den sehen, ob die Produzent:innen jeman­den bevorzu­gen, der jung genug ist, um die Rolle über mehrere Filme hin­weg auszufüllen – ähn­lich wie es in der Ver­gan­gen­heit bei Sean Con­nery, Roger Moore, Pierce Bros­nan und Daniel Craig der Fall war.

Unsere Favorit:innen für die Rolle von M

Neben 007, Q und Miss Mon­eypen­ny gehört M ganz klar zu den fes­ten Größen im „James Bond”-Universum. Zulet­zt wurde der Leit­er des MI6 von Schaus­piel­er Ralph Fiennes verkör­pert. In „Sky­fall” (2012), „Spec­tre” (2015) und „Keine Zeit zu ster­ben” (2021) stand der Brite als Bonds direk­ter Vorge­set­zter vor der Kam­era. Doch wird es dabei auch bleiben? Immer­hin kön­nte der Weg­gang von Daniel Craig dazu führen, dass die übri­gen Stamm­rollen eben­falls neu beset­zt werden.

Bish­er wurde sich dazu noch nicht geäußert. Zumin­d­est Fiennes selb­st würde seine Rolle jeden­falls gern behal­ten. „Wenn irgend­je­mand von Eon Films zuhört: Ich bin sehr daran inter­essiert, die Aus­bil­dung des neuen Bond fortzuset­zen”, so der Schaus­piel­er im Inter­view mit Games­Radar+. „Ich liebe es, M zu spie­len und Teil des Fran­chise zu sein.”

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Trotz dieser sehr klaren Ansage von Fiennes brodelt es in der Gerüchteküche: Offen­bar wür­den viele Fans die britis­che Komik­erin und Schaus­pielerin Daisy May Coop­er („Avenue 5”) gern als neue M sehen, wie NME berichtet. Ob es dazu kommt? Das hal­ten wir per­sön­lich eher für unwahrschein­lich. Den­noch haben wir das Gerücht zum Anlass genom­men, unsere eigene Wun­schliste für M zusammenzustellen.

Die folgenden Schauspieler:innen könnten wir uns als Chef:in des MI6 vorstellen:

  • Helen Mir­ren: Helen Mir­ren hat eine imposant-lange Fil­mo­grafie zu bieten. Ein Oscar, mehrere BAFTA Awards, Emmys und Gold­en Globes attestieren der Britin auch ihre großar­ti­gen Schaus­pielkün­ste. Mir­ren bringt sowohl den Witz als auch das ener­gis­che Auftreten mit, das es braucht, um einen 007 in Zaum zu halten.
  • Liam Nee­son: Spätestens mit der „Taken”-Reihe hat Liam Nee­son sich einen Namen als Action-Darsteller gemacht. Und auch son­st spricht seine lange Liste an Film- und Serien­rollen für sich.
  • Til­da Swin­ton: Exzen­trische, aber auch unterkühlte Rollen meis­tert Til­da Swin­ton mit Bravour. Sie kön­nte M mit ihrer sehr speziellen Präsenz auf der großen Lein­wand einen neuen Dreh verleihen.
  • Ken­neth Branagh: Ken­neth Branagh hat ein Faible für Krim­irollen. Diese Behaup­tung stellen wir mit Blick auf seine diversen Auftritte als Kom­mis­sar Wal­lan­der und Her­cule Poirot ein­fach mal so in den Raum. Da wäre der Posten des MI6-Chefs doch genau die richtige neue Her­aus­forderung für den Briten, oder?

Denis Villeneuve als Regisseur, Steven Knight als Drehbuchautor bestätigt

Hochkarätige Gerüchte macht­en im Vor­feld die Runde, wer die Nach­folge von Cary Joji Fuku­na­ga antritt. Eines davon hat sich bewahrheit­et: Denis Vil­leneuve („Arrival”, „Blade Run­ner 2049”, „Dune”) führt beim 26. „James Bond”-Film Regie!

Bere­its 2023 wurde spekuliert, dass Vil­leneuve als Wun­schkan­di­dat von Bar­bara Broc­coli für den Regieposten gilt. Vil­leneuve hat­te im „Hap­py Sad Con­fused”-Pod­cast sog­ar kom­men­tiert, dass er sehr gerne bei einem „James Bond”-Film hin­ter die Kam­era treten würde: „Ehrlich gesagt – und ich kann nicht glauben, dass ich das sage – aber die Antwort wäre ein klares Ja. […] Ich würde eines Tages sehr gerne einen James-Bond-Film machen.”

Dis­cussing­Film zitiert Vil­leneuve nach der Bekan­nt­gabe mit den Worten: „Einige mein­er früh­esten Erin­nerun­gen an den Kinobe­such sind mit 007 ver­bun­den. Seit „Dr. No” mit Sean Con­nery bin ich damit aufgewach­sen, mit meinem Vater James-Bond-Filme zu sehen. Ich bin ein absoluter Bond-Fan. Für mich ist er heiliges Land. Ich werde alles daran set­zen, die Tra­di­tion zu ehren und den Weg für viele neue Mis­sio­nen zu ebnen. Das ist eine große Ver­ant­wor­tung, aber auch unglaublich aufre­gend für mich und eine große Ehre.”

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Neben dem Regis­seur hat Ama­zon MGM Stu­dios mit­tler­weile auch angekündigt, wer das Drehbuch zum neuen 007-Film ver­fasst: Steven Knight soll das Skript auf die Beine stellen. Der Brite ist unter anderem für seine Arbeit an „Peaky Blind­ers” und „SAS: Rogue Heroes” bekan­nt. Außer­dem hat er die bekan­nte Quizsendung „Wer wird Mil­lionär?” miterfunden.

Das Produzententeam hinter dem 26. James-Bond-Film

Amy Pas­cal ist eine erfahrene Hol­ly­wood­pro­duzentin, die maßge­blich an der erfol­gre­ichen Entwick­lung der Spi­der-Man-Filme beteiligt war. Während ihrer Zeit bei Sony Pic­tures hat sie sowohl die Real­filme mit Tom Hol­land als auch die hochgelobten Ani­ma­tions­filme der Spi­der-Verse-Rei­he mit produziert.

Diese Filme waren nicht nur finanzielle Hits, son­dern wur­den auch von Kritiker:innen gefeiert: „Spi­der-Man: A New Uni­verse” gewann sog­ar den Oscar für den besten Ani­ma­tions­film. Amy Pas­cal hat außer­dem an ver­schiede­nen großen Pro­jek­ten mit­gewirkt, darunter an der Best­seller-Ver­fil­mung „Der Astro­naut” mit Ryan Gosling.

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David Hey­man ist vor allem als der Mann bekan­nt, der die „Har­ry Pot­ter”-Filme beina­he im Allein­gang auf die Lein­wand brachte. Er sicherte sich früh die Rechte an den Büch­ern von J.K. Rowl­ing und pro­duzierte alle acht Teile der Rei­he sowie die drei „Phan­tastis­che Tierwesen”-Filme.

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Darüber hin­aus war er an weit­eren erfol­gre­ichen Pro­jek­ten beteiligt, darunter „Padding­ton”, „Grav­i­ty”, „Once Upon a Time… in Hol­ly­wood” und „Bar­bie”. Sein Gespür für große Block­buster und fam­i­lien­fre­undliche Hits macht ihn zu ein­er bedeu­ten­den Ergänzung für die „James Bond”-Reihe.

Die Herausforderungen für die Zukunft von James Bond

Mit der neuen Führung ste­hen einige große Entschei­dun­gen an. Ein hochrangiger britis­ch­er Film­man­ag­er fürchte bere­its, dass sich durch Ama­zons Ein­fluss der Stil der Filme stark verän­dern kön­nte. Das berichtet Dead­line. Während Broc­coli und Wil­son stets auf Qual­ität und eine britis­che Iden­tität des Agen­ten 007 achteten, beste­ht sein­er Mei­n­ung nach nun die Möglichkeit, dass Ama­zon einen kom­merzielleren Ansatz verfolgt.

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Die Film­rei­he kön­nte sich in eine Rich­tung entwick­eln, die es eher mit Action­helden wie Jack Reach­er oder Ethan Hunt aus „Mis­sion: Impos­si­ble” ver­gle­ich­bar macht.

Schade: „James Bond 26” kommt voraus­sichtlich nicht vor 2028 in die Kinos. Andere Filme kannst Du dage­gen schon zeit­nah auf der großen Lein­wand bestaunen:

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