Digitale Transformation: Wie fit ist Ihr Unternehmen?

Digitales Business

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Datum 08.10.2019
Lesezeit 4 Min.

Digitale Transformation: Wie fit ist Ihr Unternehmen?

Digitalisierung verändert Strukturen und Abläufe, stellt Bewährtes auf den Kopf und schreitet unaufhaltsam voran. Kurz: Sie wird für Unternehmen aller Branchen immer mehr zum Schlüssel für Markt- und Wettbewerbserfolge. Wie gut die digitale Transformation im eigenen Betrieb gelingt, können Sie nun selbst überprüfen. Mit dem Ready Business Check.

Von der Bauindustrie bis zum Gesundheitssektor, ob Großkonzern oder Start-up – Digitalisierung bedeutet einen radikalen Wandel für alle Wirtschaftsbereiche und verändert ganze Geschäftsmodelle. Die einen optimieren mit digitalen Technologien ihre Produktion und den Vertrieb, andere profitieren bei der Planung, Logistik und Kundenkommunikation. Allen voran bedarf digitale Transformation aber eine Anpassung der Unternehmenskultur. Digitale Kompetenzen müssen erkannt und gefördert werden, um die Schnelllebigkeit und Potentiale des digitalen Wandels nutzen zu können.

 


Digitale Transformation: Was bedeutet das eigentlich?

Das Thema Aktenhaltung auf Papier und langwierige, schriftliche Prozesse gehören in vielen Unternehmen schon länger der Vergangenheit an. Allerdings steht die Frage im Raum, ob ein Unternehmen irgendwann überhaupt „volldigital” sein kann – häufig stehen dem praktische Gegebenheiten, aber auch rechtliche Anforderungen entgegen. Alles in allem gilt aber: Die digitale Welt ist in fast allen Bereichen der analogen Papierwelt überlegen.

Die digitale Transformation bezogen auf ein Unternehmen beschreibt dessen Weg hin zur Digitalisierung möglichst vieler Geschäftsprozesse. Diejenigen Prozesse, die bereits digital abgebildete werden, müssen wiederum fortlaufend optimiert werden. Wesentliche Bereiche sind dabei:

  • Organisationsstruktur: Top-Down war gestern. Moderne, digitale Unternehmen besitzen flache Hierarchien und räumen gerade jungen Menschen (sogenannten „Digital Natives”) viele Freiräume ein. Nicht zuletzt sind gerade diejenigen Unternehmen erfolgreich, bei denen auch die Älteren von den Jüngeren lernen („Reverse Mentoring”).
  • Absatzkanäle und Kundenkontakt: Die Customer Journey verändert sich, und so stehen Multichannel-Strategien mehr und mehr im Fokus digitaler Unternehmen. Wer nicht alle Kommunikationskanäle sinnvoll bedient, verpasst am Ende wichtige Umsatz-Chancen.
  • Medienkompetenz und Effizienz: Sind Ihre Mitarbeiter bereits digital unterwegs und nutzen vorwiegend elektronische Kommunikationsmittel wie Smartphone, Tablet und Laptops? Unternehmen, die nach wie vor auf Geschäftsreisen anstelle von virtuellen Konferenzen setzen, könnten am Ende das Nachsehen haben.
  • Moderne Datenhaltung: Wo früher riesige Bandmaschinen in der Nacht für tägliche Backups des Datenbestands sorgten, steht heute oft nicht mal mehr ein Server. Moderne, digitale Unternehmen sichern ihre Daten vollautomatisch in der Cloud.
  • Digitale Recruiting-Prozesse: Bewerber haben in Zeiten flexibler Arbeitsmodelle, großzügiger Home-Office-Regelungen sowie Bewerbungen per Mausklick heute deutlich weniger Mühe, sich zu bewerben. Hinzu kommt der Fachkräftemangel: Kein Unternehmen möchte heute als veraltet gelten, bloß weil Bewerbungen nur in Papierform akzeptiert werden.

 

Video: YouTube / youknow

 

Die wichtigsten W-Fragen zur Digitalisierung

Unternehmer, die die eigene Digitalisierung vorantreiben möchten, sollten also konsequent ihre eigene Organisationsstruktur hinterfragen. Viele organisatorische Prozesse lassen sich inzwischen digital abbilden und mit entsprechenden Tools wesentlich effizienter bearbeiten, als das bisher der Fall ist. So bleibt am Ende deutlich mehr Zeit für wichtige Aufgaben für die Produkt-Neuentwicklung, die ebenfalls weitgehend digitalisiert werden kann und sollte. Im Einzelnen sind dies (unter anderem) folgende Fragestellungen:

  • Welche Unternehmensbereiche lassen sich sinnvoll digital abbilden?
  • Welche gesetzlichen Einschränkungen gibt es gegebenenfalls?
  • Wo besteht der größte Optimierungsbedarf (und gleichzeitig das größte Potenzial)?
  • Welche Tools gibt es, die meine bisherigen Prozesse ablösen oder ergänzen können?
  • Wie gelingt die Transformation hin zu digitaler Datenhaltung, möglichst in Verbindung mit Cloud-Lösungen?
  • Wie fit sind meine Mitarbeiter, was das Thema Digitalisierung angeht?
  • Welche Fortbildungsmöglichkeiten kann ich selbst wahrnehmen oder kann das Unternehmen anbieten?

Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wie digital Ihr Unternehmen bereits aufgestellt ist, können Sie im Folgenden ermitteln:

 

Den eigenen Digitalisierungsgrad ermitteln: Mit dem Ready Business Check

Zu den Gewinnern des Megatrends zählen vor allem jene Firmen, denen es gelingt, digitales Denken und Handeln in die unternehmerische DNA zu integrieren. Wie gut das eigene „Betriebssystem“ für diese Transformation bereits vorbereitet ist, können Sie ab sofort mit einem neuen Online-Tool herausfinden.

Basierend auf drei wichtigen Themenbereichen liefert der Vodafone Ready Business Check eine realistische Einschätzung, wie gut Ihr Unternehmen für die digitale Zukunft aufgestellt ist. Dafür errechnet das Tool zunächst, wie es um die Integration digitaler Technologien in der Kundenkommunikation gestellt ist. Wie gut kann Ihr Unternehmen die Erwartungen der Kunden erfüllen und z.B. auf vielfältige Weise kontaktiert werden? Das ist wichtig, um intensive und persönliche Kundenbeziehungen zu ermöglichen.

Der zweite Aspekt betrifft die Vernetzung der Mitarbeiter. Er zeigt, in welchem Maße ihr Unternehmen das digitale Potenzial in puncto Produktivität, Mitarbeiter-Engagement und Reaktionsfähigkeit ausschöpft. Der dritte Score umfasst die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und ermöglicht einen Vergleich, wie gut Ihr Unternehmen auf Änderungen der Kommunikation und Marktbedingungen vorbereitet ist. Die Einzelergebnisse des Ready Business Check werden in einem Bericht zusammengefasst und sind natürlich nur für den Nutzer des eigenen Betriebs einsehbar.

Digitale Innovationstools und -Strategien auf allen betrieblichen Ebenen zu integrieren ist ein kontinuierlicher Prozess. Wer diesen erfolgreich meistert, führt langfristig auch ein erfolgreiches Unternehmen, das sich im Wettbewerb behaupten kann.

 

Wie schneidet Ihr Unternehmen im Ready Business Check ab? Welche Schritte stehen als nächstes für die digitale Transformation an? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

 


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