Google Fotos-App: 6 Funktionen, die Du (vielleicht) nicht kennst

Eine Sammlung an Urlaubsbildern auf einem Tisch
junge Frau mit Kopfhörern lauscht Youtube Music
Die Nachbildung eines Pokéball steht in Russland.
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Google Fotos-App: 6 Funktionen, die Du (vielleicht) nicht kennst

Google Fotos kann inzwis­chen einiges: Bei der prak­tis­chen Upload-Funk­tion für Bilder han­delt es sich nicht um einen sim­plen Host­ing-Dienst, son­dern um eine intel­li­gente Verknüp­fung von Cloud­spe­ich­er, Bilder­host­ing und Shar­ing. Wir stellen Dir wichtige Funk­tio­nen vor, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, die aber Deinen Umgang mit Bildern und Urlaub­serin­nerun­gen deut­lich vere­in­fachen kön­nen. 

Bilder nach­bear­beit­en, Ani­ma­tio­nen und Col­la­gen erstellen oder Urlaub­s­bilder auf den Fernse­her strea­men – das Reper­toire an Möglichkeit­en von Google Fotos zeigt, dass der Such­maschi­nen­be­treiber viel Mühe in den Bilder­di­enst steckt. Einige der Funk­tio­nen, die wir Dir hier vorstellen, kan­ntest Du vielle­icht noch nicht.

Hochgeladene Bilder mit Effekten nachbearbeiten

Die von Dir hochge­lade­nen Bilder wer­den zunächst so hochge­laden wie sie sind. Du kannst ihnen allerd­ings Effek­te hinzufü­gen, indem Du in der Fotos-App das Foto antippst und „Bear­beit­en” wählst. Tippe nun unten auf „Fil­ter” und wäh­le einen Bild­fil­ter aus, der Dir gefällt. Du kannst mehrere Fil­ter aus­pro­bieren, bevor Du Dich entschei­dest, welch­er let­ztlich angewen­det wer­den soll. Wenn Du zweimal auf densel­ben Fil­ter tippst, kannst Du außer­dem dessen Inten­sität anpassen. Tippe nun rechts oben auf „Spe­ich­ern” und das Foto bekommt den gewün­scht­en Effekt. Beson­ders prak­tisch: Sofern Du in den Ein­stel­lun­gen „Sich­ern und syn­chro­nisieren” aktiviert hast, wer­den Deine Änderun­gen über­all dort syn­chro­nisiert, wo Du Google Fotos ver­wen­d­est.

Google Fotos Tuto­r­i­al deutsch
Video: YouTube/TutorialCenter

Bilder aus anderen Apps und Quellen hochladen

Das automa­tis­che Back­up Dein­er Fotos in der Fotos-App ist prak­tisch – allerd­ings berück­sichtigt diese stan­dard­mäßig nur diejeni­gen Medi­en, die sich in Deinem Kam­era-Ord­ner befind­en. Wenn Du auch Fotos hochladen möcht­est, die Du in What­sApp, Snapchat oder Insta­gram erstellt hast, gehe wie fol­gt vor: Öffne die Fotos-App unter Android und tippe das Menü mit den drei Strichen links oben an. Wäh­le dort aus dem Menü die Option „Gerä­te­ord­ner”. Eine durchgestrich­ene Wolke bedeutet, dass die Fotos aus diesem Ord­ner nicht hochge­laden wer­den. Tippe die Wolke an, um die Ein­stel­lung zu ändern. So kannst Du auch Deine nach­bear­beit­eten Insta­gram-Bilder hochladen und der Foto-Samm­lung hinzufü­gen.

Filme, Animationen und Collagen erstellen

Die Erstel­lung von Fil­men funk­tion­iert aktuell nur via Smart­phone oder Tablet (Stand: Okto­ber 2017). Um einen Film zu erstellen, tippe in der Fotos-App unten auf „Assis­tent” und dann oben auf „Film”. Wäh­le nun Fotos oder Videos für Deinen Film aus und tippe rechts oben auf „Erstellen”. Du kannst die Musik und das Design für den Film verän­dern, indem Du den Noten­schlüs­sel antippst oder unten „Designs” wählst. Das Design kann während der Wieder­gabe geän­dert wer­den, um ver­schiedene Effek­te auszutesten. Du kannst auch die Rei­hen­folge Dein­er Bilder oder Videose­quen­zen ändern, indem Du dort länger tippst und das Ele­ment an eine andere Posi­tion ziehst. Sobald Du zufrieden bist, tippe „Fer­tig” an, um Deinen Film abzus­pe­ich­ern. Bei ein­er Ani­ma­tion wiederum wer­den mehrere Fotos nacheinan­der abge­spielt: Wäh­le hierzu „Ani­ma­tion” anstelle von „Film” und tippe dann bis zu 50 Bilder an. Tippe anschließend auf „Erstellen”, um eine Vorschau zu sehen. Eine Col­lage funk­tion­iert ähn­lich, jedoch wer­den die aus­gewählten Fotos hier­bei zu einem einzel­nen Bild zusam­menge­fügt.

Die Funktion der Zoomgeste optimal nutzen

Die Ansicht von Fotos lässt sich mith­il­fe der Zoomgeste ganz leicht ver­größern oder verklein­ern. Stan­dard­mäßig wer­den Dir Deine Fotos nach Tagen angezeigt. Dabei wer­den die Vorschaubilder jew­eils unter dem Datum angezeigt, begin­nend mit dem heuti­gen Tag. Ver­wende nun die Zoomgeste für „größer”, um Dich in eine Ansicht des aktuellen Tages und hinein in ein aktuelles Bild zu bewe­gen. Ver­wende die Geste für „klein­er” mehrfach, um von der Bild- in die Tage­san­sicht, von dort in die Monat­san­sicht und wiederum in die Jahresüber­sicht zu gelan­gen. Du kannst in jed­er der Ansicht­en durch Antip­pen auch ein einzelnes Foto aufrufen und mit den entsprechen­den Wis­chgesten hin und her navigieren.

Gelöschte Fotos wiederherstellen

Sofern Du die Option zur Sicherung und Syn­chro­nisierung aktiviert hast, verbleiben gelöschte Bilder und Videos 60 Tage lang in Deinem Papierko­rb. Wenn Dir Bilder abhan­den gekom­men sind, kannst Du über das Menü den „Papierko­rb” aufrufen. Halte hier das Foto oder Video, das Du wieder­her­stellen möcht­est, länger gedrückt. Rechts oben erscheint ein Sym­bol für das „Wieder­her­stellen”. Das Objekt wird dor­thin zurück ver­schoben, wo es ursprünglich gelöscht wurde.

Bilder mit Chromecast auf den Fernseher streamen

Um Bilder, Filme oder Ani­ma­tio­nen mit Google Fotos auf einen Fernse­her zu strea­men, kannst Du Dein Chrome­cast-Video-Gerät ver­wen­den. Dies funk­tion­iert sowohl via Smart­phone als auch vom PC aus. Stelle zunächst sich­er, dass Dein Stream­ing-Gerät sich im sel­ben Netz (beispiel­sweise WLAN) wie Dein Chrome­cast-Gerät am Fernse­her befind­et. Tippe nun rechts oben auf „Google Cast” und wäh­le Dein Chrome­cast-Gerät aus. Öffne anschließend ein Foto oder ein Video auf dem Gerät, um es auf dem Fernse­her anzeigen zu lassen. Du kannst über den Bild­schirm Deines Geräts wis­chen, um zwis­chen den Fotos und Videos zu wech­seln. Um die Über­tra­gung zu been­den, tippe auf „Google Cast | Verbindung aufheben”.

Chrome­cast im Test
Video: YouTube/TVCHECK.info

Zusammenfassung

Bei Google Fotos han­delt es sich um mehr als nur eine Bilderver­wal­tung in der Cloud. Du kannst Bilder aus allen möglichen Quellen ganz ein­fach sich­ern und anschließend für die Ver­wen­dung auf jedem zugreifend­en Gerät nach­bear­beit­en. Erstelle Filme und Col­la­gen aus Dein­er Samm­lung und streame sie anschließend auf den Fernse­her. Es gibt derzeit in den USA sog­ar eine Gesicht­serken­nung, die Dir Fotos auf Wun­sch automa­tisch nach der abge­bilde­ten Per­son oder dem Hausti­er fil­tert. Ob und wann diese Funk­tion in Deutsch­land zur Ver­fü­gung ste­hen wird, ist derzeit allerd­ings unklar.

Welche Funk­tion von Google Fotos find­est Du beson­ders prak­tisch? Welch­es Fea­ture würdest Du Dir noch wün­schen? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

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