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Zukunftstechnologien für die Immobilienwirtschaft

Zukunftstechnologien für die Immobilienwirtschaft

Die digitalen Schrittmacher für die Immobilienwirtschaft von morgen

Was Zukunftstechnologien schon heute können

Was wäre, wenn Ihre Heizungsanlage selbstständig ein Problem meldet – schon bevor sie ausfällt? Oder wenn Sie und Ihre Mieter als Avatare die Wohnung in einer anderen Stadt begehen – ohne dass einer von Ihnen das Haus verlassen muss? Oder wenn Sie mit Röntgenblick feststellen könnten, warum der Energieverbrauch einer Immobilie im letzten Quartal sprunghaft angestiegen ist?

Das alles sind keine Science-Fiction-Szenarien, sondern heute schon realisierbar: Mit PropTechs (Property Technologies), einer Vielzahl technischer Innovationen, die Ihnen digitale Hilfe bei der Verwaltung und Steuerung Ihrer Immobilien bieten. Mit den intelligenten Lösungen können Sie CO2 einsparen, Reparaturkosten vermeiden und Probleme beheben, bevor sie entstehen.
Wir stellen Ihnen die wichtigsten Anwendungen vor.

Mit CleanTechs gegen CO2

CO2 vermeiden und Energie sparen – das wollten Immobilienwirtschaft und Gesetzgeber schon bevor die Energiepreise sprunghaft angestiegen sind. Das Rüstzeug für ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit bekommen sie von sogenannten CleanTechs, also Technologien, die Gebäude sauberer und effizienter machen.

Die Ansätze sind hier vielfältig: So decken thermische Screenings der Wände Wärmebrücken oder Lücken in der Dämmung auf oder intelligente Lösungen zur Heizungssteuerung und Stromspeicherung senken den Energieverbrauch. Übrigens: In puncto grüne Innovationen gehört Deutschland zu den weltweit führenden Ländern und ist in der Cleantech-100-Liste, die die Cleantech Group aus San Francisco herausgibt, regelmäßig ganz vorne mit dabei.

Digital Twin: der kleine Bruder Ihrer Immobilie

Große Gebäude sind komplexe Systeme und bestehen aus vielen, miteinander verzahnten Elementen. Was passiert also, wenn ich eine Stellschraube verändere? Bleibt der nachfolgende Prozess unbeeinflusst oder löst das eventuell eine Kettenreaktion aus? Ist eine technische Anwendung mit der anderen kompatibel und wann ist die nächste Wartung fällig?

Eine Antwort auf all diese Fragen kann ein Digital Twin geben – ein ganzheitliches, digitales Abbild einer Immobilie. Informationen über verbaute Elemente und Daten aus der Nutzung des realen Objektes fließen permanent in den digitalen Zwilling ein. So wird die Simulation immer präziser und erlaubt Rückschlüsse auf ihr physisches Gegenstück: In Gegenwart und Zukunft.

Für die Datenpflege bedeutet das zunächst einmal, Mehraufwand zu schultern und die „Extrameile“ zu gehen. Doch wenn Sie konsequent sind, werden Sie mit einem Tool belohnt, das Fehlerquellen aufspürt - im Idealfall bevor sie zum Problem werden. Außerdem hilft Ihnen der Digital Twin bei der Erreichung der Klimaziele. Denn mit Hilfe des Digital Twins ist es einfach möglich die Energieeffizienz Ihrer Gebäude einzusehen und zu verbessern.

Erfahren Sie hier mehr über Digital Twins

Digital Twin

Immer einen Schritt voraus: Predictive Maintenance

Die Instandhaltung von Gebäuden während ihrer Nutzungsphase ist ein bedeutender Zeit- sowie Kostenfaktor und spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle in der Immobilienverwaltung. Und genau hier kann die Immobilienbranche von den neuen Möglichkeiten der Smart-Building-Lösungen für eine vorausschauende Wartung – auch Predictive Maintenance genannt – profitieren.

Durch die proaktive Wartung des Objektes können Ausfall-, Wartungs- und Instandhaltungskosten minimiert werden. Denn es lassen sich Störungen vorhersagen, bevor es zu Auswirkungen oder Ausfällen kommt. Somit grenzt sich Predictive Maintenance klar von den herkömmlichen Wartungsansätzen wie der reaktiven oder präventiven Wartung ab.

Die vorausschauende Wartung basiert auf Daten, die über Sensoren von der zu wartenden Gebäudetechnik in Echtzeit erhoben werden. Das können Heizung, Aufzüge, Lüftung, Wasserleitungen und andere Bereiche aus der Gebäudetechnik sein. Über spezielle Algorithmen werden die Daten in der IoT-Plattform (Gebäudekonnektivität 4.0) zusammengeführt und ausgewertet. Dabei lernt die Predictive-Maintenance-Lösung durch jede neue Information dazu. So kann sie Empfehlungen geben, die Sie bei der Entscheidung unterstützen, wann und welche Reparaturen oder Wartungen erforderlich sind, und im Bedarfsfall automatisch die richtigen Prozesse einleiten. Beispielsweise erhalten Sie so die Möglichkeit, ein benötigtes Ersatzteil rechtzeitig zu bestellen. Ein wichtiger Vorsprung in Zeiten von Lockdowns in China und den daraus folgenden gestörten Lieferketten, die oft für lange Wartezeiten bei dringend benötigten Ersatzteilen sorgen.

Augmented Reality

Mehr sehen als da ist: Augmented Reality

Mit den heutigen Echtzeit-Übertragungsraten von Daten ist es möglich, unsere erlebte Realität mit künstlichen Zusatzinformationen zu kombinieren. Diese Augmented Reality kommt meist als visuelle „Wirklichkeitserweiterung“ zum Einsatz: VR-Brillen oder Handy-Apps lassen eine Sicht auf Teile einer Immobilie zu, die dem Auge sonst verborgen bleiben. So kann ein „Röntgenblick“ Leitungen in der Wand sichtbar machen oder per Infrarot Lücken in der Wärmedämmung aufdecken.

Oft werden auch ganze Immobilien künstlich abgebildet und dadurch erlebbar gemacht, zum Beispiel wenn potentielle Käufer in 3D sehen können, wie sich ein Gebäude in seine Umgebung einfügt – noch bevor der erste Spatenstich erfolgt ist.

AIoT: Entscheidungen ohne den Faktor Mensch

Was IoT für Sie und Ihre Immobilie leisten kann, hebt AIoT (Artifical Intelligence of Things) auf das nächste Level. Anwendungen mit künstlicher Intelligenz können die großen Datenmengen, die das IoT liefert, nicht nur analysieren, sondern auch daraus lernen. Sie erkennen Muster in den gesammelten Informationen und sind in der Lage, eigenständig Entscheidungen zu treffen und Vorgänge zu automatisieren – ganz ohne Steuerung durch den Menschen. Das hört sich für Sie nach einer Zukunftsvision an? Ist es aber nicht: Durch Alexa, Siri und Co. sind Sie wahrscheinlich schon selbst auf AIoT gestoßen. Diese Systeme passen sich selbstständig an (beispielsweise an eine bestimmte Stimme) und lernen, aus Erfahrungen Folgehandlungen zu entwickeln.

Auch hier gilt wieder: Daten liefern! Nur mit einer großen Menge an Informationen, können AI-Devices trainiert werden und ihr volles Potential entwickeln.

Die Welt in der Welt: Willkommen im Metaversum

Sie finden die Begriffe „Metaverse“ oder „Metaversum“ hören sich an, als seien sie der Superhelden-Filmwelt entsprungen? Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Konstrukt, das die Grenzen zwischen realem Leben und virtueller Welt so sehr verwischt wie keine Idee zuvor. Im Metaversum ist nicht nur ein Teil Ihrer Umgebung virtuell, sondern auch Sie werden zu einem Avatar in einer künstlich geschaffenen 3D-Welt. Und in der können Sie nicht nur Meetings abhalten, in Geschäften bummeln und Konzerte besuchen – sondern auch digitale Immobilien kaufen und mieten. Meist werden die virtuellen Räume dann für Events oder andere, digitale Aktionen genutzt. Bezahlt wird in Bitcoins, jener Krypto-Währung, die für Viele nur schlecht (be)greifbar ist – aber schon Menschen in der analogen Welt zu sehr realen Millionären gemacht hat.

Ob das Metaversum wirklich das „Next Big Thing“ ist oder wieder im virtuellen Nirvana verschwindet – darüber scheiden sich aktuell die Geister. Mark Zuckerberg zumindest hat seine Position für alle klar gemacht, als er seinen Milliardenkonzern Facebook in „Meta“ umtaufte.

Metaversum

Alle hier genannten Technologien gab es bereits vor 2022 und sie sind auch heute noch „work in progress“. Es zeichnet sich jedoch schon jetzt ab, dass sie unser Leben, Wohnen und Arbeiten in einer Weise beeinflussen werden, die wir uns derzeit noch gar nicht vorstellen können.

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