Zwischen Mega-Arenen und Gaming-Bars: Diese esports-Locations solltest Du kennen

Zwischen Mega-Arenen und Gaming-Bars: Diese esports-Locations solltest Du kennen

Wo sonst National-Kicker um den Weltmeister-Titel kämpfen, Profi-Sportler um eine Olympia-Medaille ringen und Weltstars Konzerte geben, feuern heute tausende Gaming-Fans ihre Idole an. esports-Events füllen mittlerweile die größten Stadien der Welt und erreichen Millionen Zuschauer im Livestream. Wenn Du Profi-Gaming hautnah, live und in bester Gesellschaft miterleben möchtest, können wir Dir ein paar coole esports-Locations empfehlen. 

Preisgelder in Millionenhöhe, spektakuläre Mega-Shows und Spieler, die wie Popstars gefeiert werden: Es überrascht kaum, dass Sportwissenschaftler wie Dr. Ingo Froböse im esports eine ernstzunehmende neue Sportkultur sehen, die eigene Trainings- und (Aus-)Bildungsangebote hervorbringen kann. Eine gute Adresse für esports als Studienfach wäre zum Beispiel die Sporthochschule in Köln. Immerhin hat sich die Domstadt als Hotspot längst international einen Namen gemacht – nicht zuletzt durch die Gamescom, die aktuell wieder hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt anzieht.

„The Heart of Gaming” schlägt in Köln

Auf dem Kölner Messegelände öffnet in diesem Jahr die neue Event-Arena (Halle 11.3) mit der bislang größten und aufwendigsten Bühne der Gamescom ihre Türen. Mit einem Event-Arena-Ticket kannst Du das prallgefüllte Programm mit Highlights wie der Riot Games Premier Tour von einem der insgesamt 1.500 Sitzplätze verfolgen.

Bei der Gamescom darf natürlich auch der legendäre Vodafone-Stand nicht fehlen. Auf 130 Quadratmetern erlebst Du hier an allen Tagen der Gamescom spannendes Entertainment-Programm. Außerdem hast Du die Möglichkeit Dich live ins große Finale der 5G ESL Mobile Open in Mailand zu zocken.

Eine prominente Anlaufstelle für Messe-Besucher ist auch die 5.000 Quadratmeter große ESL Arena in Halle 8, die Fans von League of Legends (LoL) bereits von den Turnieren der Intel Extreme Masters kennen dürften.

Wer Profi-Gamer wie das Team von mousesports in Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) live erleben möchte, ist abseits des Gamescom-Trubels in der Kölner Lanxess Arena richtig. Seit mehreren Jahren quartiert sich die ESL One Cologne in Deutschlands größter Multifunktionsarena ein. Bei der CS:GO-Weltmeisterschaft 2019 sprachen die Veranstalter von gut 15.000 verkauften Tickets.

Von Katowice bis Paris: Die europäische esports-Landschaft blüht

Für Europas größtes Dota 2-Festival bucht die ESL One hingegen auch in diesem Jahr die Barclaycard Arena in Hamburg, in der die Fans auf gut 40.000 Quadratmetern und ebenfalls knapp 15.000 Sitzplätzen ihre Favoriten anfeuern können.

Außerhalb Deutschlands findet die europäische esports-Community unter anderem in London, Stockholm und Katowice prominente Anlaufstellen und esports-Locations. Auch Paris entwickelt sich mit coolen esports-Locations wie der Ultimate Fighting Arena zunehmend zum Gaming-Eldorado. Das historische Gebäude Salle Wagram wird zum Beispiel regelmäßig zum Schauplatz für epische Street Fighter-Turniere. Dafür baut das Red Bull Kumite das dekadente Auditorium zur esport-Bühne um, auf der die Spieler umringt von einer tobenden Menge zu Höchstleistung angespornt werden.

esports-Locations unter kalifornischer Sonne

Kalifornien ist mittlerweile nicht nur für Glücksspiele bekannt, sondern auch als Sitz großer Gaming-Unternehmen wie Riot Games und Blizzard. So wachsen an der amerikanischen Westküste Wallfahrtsorte für Gamer jedes Genres heran: Im SAP Center in San José prangte bereits 2014 der Banner der ESL Intel Extreme Masters (IEM). Die Blizzard-Arena in Los Angeles ist für Overwatch-Fans trotz oder gerade wegen der exklusiven 450 Sitzplätze eine eigene Hausnummer. Das Staples Center in L.A. war hingegen 2013 und 2016 für die LoL-Championship ausverkauft.

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Groß, größer, Ostasien: Vom Nationalstadion zur eigenen esports-Stadt  

Gigantische Arenen zur LoL-Weltmeisterschaft sind keine Seltenheit: Schon 2014 zog die League of Legends-Weltmeisterschaft mit gut 40.000 Fans ins Sangam World Cup Stadium, dem zweitgrößten Veranstaltungsort der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Ebenso viele Tickets verkaufte Riot Games beim letzten LoL-Finale im Fußballstadion von Incheon und bei der LoL-WM 2017 im chinesischen Nationalstadion in Peking, das 2008 für die Olympischen Sommerspiele gebaut wurde.

Auch Japan möchte die internationale esports-Szene mit neuen Superlativen ins Land ziehen. Deswegen errichtet Spieleentwickler Konami derzeit mitten in Tokio einen zwölfstöckigen Tower, der mit 22.500 Quadratmetern der vorerst größte esports-Tempel der Welt werden dürfte.

Toppen könnte das nur die chinesische Stadt Hangzhou: In der 10-Millionen-Einwohner-Metropole soll ein gewaltiges Bauprojekt in Gange sein, bei dem auf einer Fläche von etwa 68 Fußballfeldern eine esports-Stadt mit eigener Infrastruktur und Trainingszentren entstehen soll – Krankenhaus, Freizeitparks und ein Hotel im Gaming-Stil inklusive.

Treffpunkte und Entertainment-Hubs für die esports-Community

In Kanada können sich Hobby-Zocker schon heute im ersten esports-Entertainment-Komplex von Montreal austoben. Das esports-Central (ESC) bietet auf stolzen 1.300 Quadratmetern neben einer Bar, einem Geschäft und riesigen Fernsehern für das Public Viewing mehr als 90 PCs, 25 Konsolen und 2 Virtual Reality-Stationen mit einer Vielzahl von Spielen.

Wenn Du nicht so weit reisen möchtest, um der Leidenschaft zu frönen, kannst Du Dich auf eine neue esports-Spaßstätte in Berlin freuen. Am Checkpoint Charlie soll bald das größte Gaming-Center Europas entstehen, das auf 2.000 Quadratmetern Platz für eine Turnier-Arena, Trainingsräume und ein öffentliches Gaming-Areal bereithält.

Chillen, zocken, schlemmen: Auftakt für die Gaming-Gastronomie

Wer schon heute esports-Ambiente in bester Gesellschaft genießen möchte, kann sich seit kurzem im 1337 Frankfurt (am Main) einquartieren. Hier stehen neben PC- und Konsolenspielen natürlich auch große esport-Events und -Turniere auf dem Livestream-Programm.

Nach Deinem Besuch auf der Gamescom reservierst Du am besten einen Tisch im Dvision-esports-Diner. Jede Woche von Mittwoch bis Sonntag kannst Du in Kölns erstem esports-Restaurant zwischen Burgern, Drinks und esports-TV Dein Händchen an den Gaming-Stationen üben. Wer im Dvision keinen Platz ergattert, schlendert einfach rüber in die erste Gaming- und esports-Bar Kölns, die zum internationalen Netzwerk der Meltdown-Bars in insgesamt 27 Städten gehört.

Zeiten, in denen Wettkämpfe in dunklen LAN-Hallen ausgetragen wurden und Fans allein im Hobby-Keller mitfieberten, sind wohl endgültig vorbei. Die esports-Community findet mittlerweile auf der ganzen Welt coole Adressen, die der neuen Sportkultur gebührend Platz einräumen.

Wenn Du jetzt so richtig Lust auf esports hast und Dich selbst als Profi beweisen willst, schau doch einfach mal beim Vodafone-Stand auf der Gamescom vorbei. Dort genießt Du Entertainment-Programm und die Crème de la Crème der Gaming-Szene auf ganzen 130 Quadratmetern. Mehr zum Programm liest Du hier.

Wo feuerst Du Deine Gaming-Favoriten am liebsten an? Schreib uns, welche esports-Locations und -Hotspots Du bei Deinem nächsten Städtetrip einplanst!

Titelbild: Adela Sznajder

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