Konami baut den größten esports-Tempel weltweit

Konami baut den größten esports-Tempel weltweit

Eigentlich ist Asien sehr esports-begeistert – nur die Japaner sind anscheinend noch nicht so ganz auf den Geschmack gekommen. Die Chance für Spieleentwickler Konami, denn das Entwicklungspotential für die Branche ist riesig. Deshalb will die Firma jetzt einen angemessenen Rahmen für esports in Japan schaffen und so die Entwicklung vorantreiben – mit einem Hochhaus namens „Konami Creative Center Ginza“ (KCC). Das soll im Vergnügungsviertel Ginza in Tokio entstehen und alles beherbergen, was die Gamer so brauchen.

Zwölf Stockwerke hoch und 22.500 Quadratmeter groß – das KCC Ginza wird wohl das vorerst größte esports-Gebäude der Welt. Selbst die Blizzard-Arena in Los Angeles, in der hauptsächlich Overwatch-Turniere stattfinden, kann hier nicht konkurrieren. Dabei ist Japan bislang kein besonders esports-begeistertes Land und auch die Firma Konami kein Spitzenreiter auf dem Videospielmarkt. Ob der Tower in Ginza daran etwas ändert?

esports-Tempel soll Begeisterung der Japaner wecken

Innerhalb Japans sieht es für Konami im esports gar nicht so schlecht aus. Der Konami-Titel „Pro Evolution Soccer“ (PES) ist eines der beliebtesten esports-Games im Land. Im internationalen Vergleich sieht es aber leider ganz anders aus. Der esports-Hype, der in anderen asiatischen Ländern entflammt ist und den auch in Europa und Amerika viele Menschen teilen, ist in Japan noch nicht angekommen. PES ist daher auch keines der weltweit gefeierten esports-Spiele wie Dota 2 oder Fortnite, sondern lediglich eines der wenigen Games, die in Japan zumindest ein wenig Aufmerksamkeit für den „elektronischen Sport“ generieren. Die zugehörige „PES-League“ von Konami ist daher weniger gefragt als beispielsweise die verschiedenen Veranstaltungen des Vodafone-Partners ESL (Electronic Sports League).

Konami will mit modernster Technik und Athleten-Ausbildung punkten

In dem neuen esports-Tempel soll nun alles angesiedelt werden, was das esports-Herz begehrt. Dazu gehören nicht nur das „esports GINZA studio“, das mit modernster Übertragungs- und Effekttechnik für Liveübertragungen ausgestattet sein soll, sondern auch der unverzichtbare Merch-Shop. Außerdem sollen die esports-Athleten im neuen Tower sogar trainieren können. Diese will Konami im KCC Ginza nämlich selbst ausbilden. Auch esports-Profis aus dem eigenen Land können schließlich dazu beitragen, die junge Sportart für die Zuschauer attraktiver zu machen.

Was wünschst Du Dir als esports-Spieler? Sag’s uns in den Kommentaren.

 

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