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Mit 5G Leben retten: Vodafone startet Echtzeit-Netz im ersten 5G-Krankenhaus

Dig­i­tale Tech­nolo­gien kön­nen Leben ret­ten. Deshalb bringt Voda­fone mit 5G jet­zt Echtzeit-Kon­nek­tiv­ität ins Kranken­haus. In der ersten 5G-Klinik Europas macht das Netz der Zukun­ft kün­ftig inno­v­a­tive Anwen­dun­gen möglich, die die medi­zinis­che Behand­lung und Ver­sorgung von Patient:innen erhe­blich verbessern.

Ob in der Chirurgie, in der Notauf­nahme oder auch schon beim Rufen des Ret­tungs­di­en­stes: „Dig­i­tal­isierung kann Leben ret­ten“, so Voda­fone Deutsch­land Chef Hannes Amet­sre­it­er. Um die dig­i­tal­en Möglichkeit­en im Kranken­haus zu erweit­ern, rüstet der Düs­sel­dor­fer Netz-Pio­nier jet­zt das Uni­ver­sität­sklinikum Düs­sel­dorf (UKD) mit 5G-Pow­er aus. „Wir brin­gen unser Echtzeit-Netz direkt ins Kranken­haus, um Patien­ten und Ärzte mit neuen Tech­nolo­gien zu unter­stützen.“

Erste 5G Klinik in Deutschland: Vodafone aktiviert 5G-Antennen

Gemein­sam mit dem Wirtschaftsmin­is­ter von Nor­drhein-West­falen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, und dem Vor­standsvor­sitzen­den des Uniklinikums, Prof. Dr. Dr. Frank Schnei­der, hat Voda­fone CEO Amet­sre­it­er Anfang der Woche die ersten 5G-Anten­nen auf dem Medi­zin-Cam­pus in Düs­sel­dorf aktiviert. Im Außen­bere­ich und an mehreren Orten der Kranken­haus­ge­bäude ist das 5G-Netz somit bere­its ver­füg­bar. Kün­ftig sollen auf dem Uniklinik-Gelände mehr als 250 spezielle 5G-Indoor-Anten­nen funken, die jew­eils kaum größer sind als ein Rauch­melder. Dann kön­nen sämtliche Dat­en im ersten 5G-Kranken­haus Europas über das super­schnelle Echtzeit-Netz über­tra­gen und ver­ar­beit­et wer­den.

5G als Basis für lebensrettende Technologien

Der entschei­dende Vorteil von 5G gegenüber bish­eri­gen Über­tra­gungs­stan­dards sind neben den unschlag­baren Geschwindigkeit­en von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde auch extrem niedrige Laten­zen. Mit Reak­tion­szeit­en, die so kurz sind wie die des men­schlichen Ner­ven­sys­tems, funkt das 5G-Netz in annäh­ern­der Echtzeit – und öffnet damit Türen für viele neue Anwen­dun­gen. Aug­ment­ed Real­i­ty (AR) und das Inter­net der Dinge (IoT) kön­nen kün­ftig nicht nur medi­zinis­che Fachkräfte bei der Arbeit unter­stützen, son­dern dafür sor­gen, dass Patien­ten und Pati­entin­nen vorauss­chauen­der, schneller und bess­er behan­delt wer­den.

Augmented Reality im OP:  Virtuelle Einblicke im 5G-Krankenhaus

Durch die Echtzeit-Kon­nek­tiv­ität und die Daten­ver­ar­beitung direkt vor Ort – das soge­nan­nte Mul­ti Acces Edge Com­put­ing – ent­fal­ten zum Beispiel Aug­ment­ed-Real­i­ty-Anwen­dun­gen im 5G-Kranken­haus ihr volles Poten­zial. Bilder aus der Com­put­er­to­mo­gra­phie (CT) kön­nen kün­ftig qua­si verzögerungs­frei und hochau­flösend an eine AR-Brille über­mit­telt wer­den. Die CT-Auf­nah­men von Orga­nen und Knochen erscheinen dann in der erweit­erten Real­ität als kom­plexe, inter­ak­tive 3D-Darstel­lun­gen. Das ermöglicht eine noch detail­liert­ere Diag­nos­tik: Tumore lassen sich bess­er erken­nen und analysieren, anatomis­che Struk­turen genauer betra­cht­en, Oper­a­tio­nen geziel­ter vor­bere­it­en. Eine weit­ere Bere­icherung in der Chirurgie ist Mixed-Real­i­ty-Tech­nik, mit der sowohl vor der als auch während ein­er Oper­a­tion leben­sret­tende Infor­ma­tio­nen unter den Ärzten und Ärztin­nen in Echtzeit aus­ge­tauscht wer­den kön­nen.

Giga for Health: Pilotprojekt zeigt Vorteile von 5G im digitalen Klinikalltag

Auch für die medi­zinis­che Aus­bil­dung bieten AR-Anwen­dun­gen neue Chan­cen. Weil die Dat­en direkt über das 5G-Netz trans­portiert und ver­ar­beit­et wer­den, kön­nen die 3D-Struk­turen beson­ders genau mit rund 17 Mil­lio­nen Git­ter­punk­ten dargestellt wer­den. Wie dieses „Next Gen­er­a­tion CT” in der Prax­is ausse­hen kann, haben die Part­ner des Förder­pro­jek­ts Giga for Health zum Start des 5G-Net­zes in Düs­sel­dorf erst­mals live demon­stri­ert. Das Pro­jekt ist bere­its im ver­gan­genen Jahr ges­tartet und wird vom Land NRW mit mehr als zehn Mil­lio­nen Euro gefördert. Neben Voda­fone und dem UKD unter­stützen unter anderem die RWTH Aachen, das Bun­de­samt für Arzneimit­tel und Medi­z­in­pro­duk­te sowie die Kassenärztliche Vere­ini­gung Nor­drhein das erste 5G-Klinikum in Europa.

5G kann mehr: Digitale Pflaster für das Echtzeit-Monitoring

Neben Aug­ment­ed Real­i­ty kön­nten kün­ftig weit­ere dig­i­tale Inno­va­tio­nen im 5G-Klinikum zum Ein­satz kom­men. Dazu gehören zum Beispiel dig­i­tale Pflaster, die Vital-Dat­en von Patient:innen in der Not­fallmedi­zin an zen­trale Überwachungssys­teme weit­er­leit­en. Diese soge­nan­nten Mon­i­tor­ing Patch­es alarmieren medi­zinis­che Fachkräfte in Echtzeit über kri­tis­che oder unregelmäßige Werte. Stimmt zum Beispiel die Herzfre­quenz nicht mehr, kön­nen sie schnell reagieren und Schlim­meres ver­hin­dern. Auch in der zen­tralen Notauf­nahme kön­nen kri­tis­che Patient:innen mit Hil­fe der Mon­i­tor­ing Patch­es frühzeit­ig erkan­nt, pri­or­isiert und schneller behan­delt wer­den.

Das erste 5G-Kranken­haus Europas gibt einen kleinen Aus­blick, wie Echtzeit-Tech­nolo­gien in Zukun­ft die Ver­sorgung von Patient:innen verbessern und Leben ret­ten kön­nen. Die Anwen­dun­gen mit 5G ste­hen aber noch immer ganz am Anfang von dem, was kün­ftig mach­bar sein wird. Nicht nur im Kranken­haus und auf Deinem Smart­phone, son­dern auch im 5G-Auto und im ver­net­zten Straßen­verkehr, in der Luft­fahrt, im Fußball­sta­dion und bei der Live-Sportüber­tra­gung hat Voda­fone schon span­nende Pilot­pro­jek­te mit dem neuen Echtzeit-Netz real­isiert.

Bist Du in Deinem All­t­ag oder am Arbeit­splatz schon 5G-Tech­nolo­gien begeg­net? Schreib uns, welche Echtzeit-Anwen­dun­gen Du beson­ders span­nend find­est!

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