Von wegen, der digitale Alltag ist nicht mit einem grünen Gewissen kompatibel. Wir zeigen Dir, wie Du Dein Smartphone nachhaltiger nutzen kannst.
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Nachhaltige Smartphone-Nutzung: Mit grünem Gewissen durch den digitalen Alltag

Das Smart­phone ist mit­tler­weile ein unverzicht­bar­er Begleit­er. Doch wie passt dieser tech­nis­che Kom­fort mit Nach­haltigkeit zusam­men? Vom Handy-Kauf bis zur umwelt­gerecht­en Entsorgung kannst Du vieles richtig machen, um das dig­i­tale Mul­ti­tal­ent mit gutem Gewis­sen zu nutzen. Wir zeigen Dir, wie Dein Smart­phone nach­haltiger im Ein­satz ist.

Kam­era, MP3-Play­er oder ein­fach Tele­fon: Mod­erne Smart­phones kom­prim­ieren viele Elek­trogeräte in einem und sind somit eine effiziente All­round-Lösung für Deinen dig­i­tal­en All­t­ag. Doch auch die Art und Weise, wie Du das Mobil­gerät nutzt, entschei­den über dessen Nach­haltigkeit. Mit etwas Sorgfalt erhöhst Du die Lebens­dauer Deines Smart­phones und verklein­erst so Deinen ökol­o­gis­chen Fußab­druck.

1. Augen auf beim Handy-Kauf: Auf den Akku kommt es an

Ein neues Smart­phone kann dur­chaus sin­nvoll sein, wenn Du Deinen dig­i­tal­en All­t­ag nach­haltiger gestal­ten möcht­est. Die meis­ten Her­steller sind bemüht, den Energie­ver­brauch ihrer Geräte stetig zu opti­mieren. Beim Kauf kannst Du darauf acht­en, dass das Handy möglichst wenig Energie ver­braucht und der Akku im Bedarfs­fall aus­tauschbar ist.

2. Nicht immer unter Strom: So lädst Du Dein Handy nachhaltig auf

Auch das richtige Aufladen trägt zur Lan­glebigkeit des Akkus und somit Deines Smart­phones bei. Beson­ders gerätescho­nend und energies­parend ist ein kon­stan­ter Akku­s­tand zwis­chen etwa 20 und 80 Prozent. Am besten wartest Du also nicht immer, bis Dein Smart­phone kom­plett den Geist aufgibt und lädst es nie voll­ständig auf. Um dieses Opti­mal-Lev­el bei Dein­er Offroad-Tour zu hal­ten, kannst Du Dir unter­wegs mit ein­er Power­bank aushelfen.

3. Zu heiß, zu kalt, zu nass: Schütze Dein Smartphone vor Umwelteinflüssen

Hitze und Kälte kön­nen Deinem Smart­phone extrem zu schaf­fen machen. Auf fea­tured haben wir Dir bere­its gezeigt, wie Du es bei som­mer­lichen Tem­per­a­turen vor Über­hitzung schützt und eben­so sich­er durch den Win­ter bringst.

Gegen andere Umwel­te­in­flüsse sind mod­erne Smart­phones hinge­gen immer bess­er gerüstet. Feuchtigkeit­sre­sistent und teils sog­ar wasser­fest über­ste­hen neuere Mod­elle auch mal einen kräfti­gen Regen­schauer, Wasser­dampf in der Dusche oder ein Mal­heur beim Badeaus­flug. Auf diese Eigen­schaften kannst Du beim Kauf acht­en, wenn Du ver­mei­den möcht­est, dass Dein Smart­phone durch ein Miss­geschick unbrauch­bar wird.

4. Keine Macht dem Glasbruch: Zubehör mit doppeltem Aha-Effekt

Asphalt und Pflaster­steine gehören zu den natür­lichen Fein­den des Smart­phones. Viele Her­steller set­zen bei neuen Geräten bere­its auf bruch­sichere, kratzfeste Dis­plays aus ultra­hartem Goril­la-Glas. Hast Du beim Kauf nicht auf dieses Kri­teri­um geachtet oder möcht­est ein älteres Handy gegen Kratzer und Glas­bruch wapp­nen, ist eine Schutz­folie sin­nvoll.

Wenn Dir Dein Smart­phone ein­mal herun­ter­fällt, kann ein Bumper größere Blessuren ver­hin­dern. Eine Handy-Hülle hat noch einen weit­eren prak­tis­chen Neben­ef­fekt: Zeigt ein älteres Gerät unschöne Gebrauchsspuren oder trifft optisch nicht mehr Deinen Geschmack, kannst Du ihm ein­fach einen neuen Look ver­passen. Smart­phone-Cas­es gibt es nicht nur in unzäh­li­gen Designs, son­dern auch mit prak­tis­chen Zusatz­funk­tio­nen und kuriosen Gim­micks.

Von wegen, der digitale Alltag ist nicht mit einem grünen Gewissen kompatibel. Wir zeigen Dir, wie Du Dein Smartphone nachhaltiger nutzen kannst.

5. Halte das Betriebssystem auf dem Laufenden

Ein ver­al­tetes Betrieb­ssys­tem macht Dein Smart­phone träge und öffnet Ein­fall­store für Mal­ware. Haben sich erst­mal Viren ein­genis­tet, kön­nen sie Dein Gerät im schlimm­sten Fall kom­plett funk­tion­sun­tüchtig machen. Mit automa­tis­chen Updates hältst Du das Betrieb­ssys­tem auf dem neuesten Stand und sorgst für ein intak­tes Immun­sys­tem Deines dig­i­tal­en Begleit­ers.

6. Geht da noch was? Smartphone reparieren statt ausrangieren

Selb­st bei allen Vor­sichts­maß­nah­men sind kleine Mack­en oder Defek­te nie ganz ver­mei­d­bar. Dage­gen lässt sich aber oft etwas machen: Solange die Garantie nicht abge­laufen ist, übernehmen viele Smart­phone-Her­steller die kosten­lose Reparatur. Eben­so kannst Du Dich an einen Elek­tro­händler wen­den oder auf der Web­site click­re­pair eine Handy-Werk­statt in Dein­er Nähe find­en.

7. Zweite Chance für Altgeräte: Handy umweltgerecht entsorgen

Ist ein Handy nicht mehr zu ret­ten, gehört es auf keinen Fall in den Haus­müll. Dein aus­rang­iertes Smart­phone kannst Du zum Beispiel bei allen größeren Elek­tro­händlern abgeben, die seit dem Elek­tro­ge­setz von 2016 zur Ent­ge­gen­nahme und umwelt­gerecht­en Entsorgung von elek­tro­n­is­chen Alt­geräten verpflichtet sind.

In jedem Voda­fone-Shop kannst Du Dein altes Smart­phone ein­tauschen und Dir dafür ein neues holen. Dafür prüfen wir vor Ort Dein Handy und nen­nen Dir den Preis, zu dem wir es Dir abkaufen wür­den. Bist Du damit ein­ver­standen, ver­rech­nen wir ihn mit Deinem neuen Smart­phone oder kannst ihn Dir auf Dein Rech­nungskon­to gutschreiben lassen.

Auch viele Hil­f­sor­gan­i­sa­tio­nen sind für eine Handy-Spende dankbar. Dafür ist zum Beispiel die Ini­tia­tive Mobile-Box eine gute Adresse, die sich je nach Zus­tand des Gerätes um dessen Wiederver­wen­dung oder das Recy­cling küm­mert. Du kannst Dein Mobil­tele­fon per Post ein­senden oder es an einem der deutsch­landweit­en Sam­mel­stellen abgeben. Bis zu zwei Euro aus dem Erlös jedes Gerätes spendet die Ini­tia­tive an aus­gewählte Part­ner und Umweltschutzpro­jek­te des BUND.

Dass Du mit dem Smart­phone Gutes tun kannst, ste­ht mit­tler­weile außer Frage. Auch Umwelt-Apps unter­stützen Dich bei einem nach­halti­gen Lebensstil oder bei der richti­gen Müll­tren­nung. Mit etwas Know-how und Umwelt­be­wusst­sein ist mod­erne High-End-Tech­nik also her­vor­ra­gend mit Deinem grü­nen Gewis­sen kom­pat­i­bel.

Was tust Du, um Deinen ökol­o­gis­chen Fußab­druck im dig­i­tal­en All­t­ag zu verklein­ern? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar!

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