Ende erklärt: Ethan Hawke in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden
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Auf dem Bild zu DSDS 2026 sind drei Jurymitglieder der Castingshow nebeneinander vor einem blauen Hintergrund zu sehen.
Auf dem Bild in dem Artikel zu den Reality-Shows 2026 ist eine Hand mit einer Fernbedienung im Vordergrund zu sehen, die auf einen großen, leicht verschwommenen Fernseher gerichtet ist. Auf dem Bildschirm erscheinen zahlreiche bunte Vorschaubilder.

The Black Phone: Ende und Handlung des Horror-Thrillers mit Ethan Hawke erklärt

Im neuen Hor­ror­film “The Black Phone - Sprich nie mit Frem­den” gerät ein Junge in die Fänge eines gnaden­losen Serien-Killers. Nur ein kaputtes Tele­fon und seine kleine Schwest­er kön­nen ihn jet­zt noch ret­ten. Doch was passiert hier wirk­lich? Und was hat das Ende zu bedeuten? Die Antworten liefern wir Dir jet­zt in unser­er Erk­lärung für The Black Phone.

The Black Phone - Sprich nie mit Frem­den ist das Werk von Scott Der­rick­son. In den ver­gan­genen Jahren war der 55-jährige Amerikan­er vor allem bekan­nt als der Regis­seur des MCU-Spek­takels “Doc­tor Strange”. Zuvor ver­di­ente er sich seine Lor­beeren aber im Hor­ror-Genre mit Fil­men wie “Der Exorzis­mus von Emi­ly Rose” und dem Gänse­haut-Schock­er “Sin­is­ter”.

Mit The Black Phone kehrt Der­rick­son nun zu diesen Wurzeln zurück und beweist, dass er es immer noch drauf hat. Denn sein neuer Hor­ror­film glänzt nicht nur mit einem her­vor­ra­gen­den Cast um Mega-Star Ethan Hawk und die bei­den Nach­wuch­stal­ente Mason Thames (“Walk­er”) und Madeleine McGraw (“Ant-Man and The Wasp”), son­dern kann auch mit ein­er rauen Atmo­sphäre und jed­er Menge Span­nung punkten.

Bei all den Wen­dun­gen, Fig­uren und über­natür­lichen Erschei­n­un­gen in The Black Phone kannst Du jedoch leicht mal den Überblick ver­lieren. Aus diesem Grund liefern wir Dir hier die Erk­lärung zum Film und seinem Ende.

Die Handlung von The Black Phone: No Country for Young Men

Es ist das Jahr 1978 in ein­er amerikanis­chen Kle­in­stadt im Nor­den von Den­ver. Die Men­schen hier sind desil­lu­sion­iert und selb­st Schüler tra­gen ihre Kon­flik­te auf dem Pausen­hof bis aufs Blut aus. Doch ein Name treibt selb­st den Härtesten unter den Kindern den Angstschweiß auf die Stirn: The Grabber.

Ende erklärt: Ethan Hawke in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden

Mörder mit fieser Maske: Der Serien-Killer The Grab­ber ter­ror­isiert die Kle­in­stadt. — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Bere­its seit Monat­en ent­führt der Serien-Killer (Ethan Hawke) ein Kind nach dem anderen. Nie­mand scheint den Ent­führer gese­hen zu haben. Einziger Anhalt­spunkt für die Polizei ist ein schwarz­er Liefer­wa­gen, beladen mit schwarzen Luft­bal­lons. Doch bis­lang führt jede Spur auf das The Grab­ber-Phan­tom ins Leere.

Eines Tages wird auch der 13-jährige Finney Shaw (Mason Thames) von dem Serien­mörder mit der bedrohlichen Teufels­maske ent­führt. Während sich die ganze Stadt auf die Suche nach ihm beg­ibt und die Polizei weit­er im Dunkeln tappt, erwacht der Junge in einem schalldicht isolierten Keller. Ein schwarzes Tele­fon hängt an der Wand, das laut seinem Ent­führer aber nicht funk­tion­iert. Doch jedes Mal, wenn The Grab­ber Finney alleine lässt, begin­nt das Tele­fon zu klingeln.

Als Finney abn­immt, hört er mys­ter­iöse Stim­men, die ihm helfen wollen, aus den Fän­gen des Serien-Killers zu entkom­men. Kön­nen sie das aber über­haupt? Oder hängt es am Ende an sein­er über­natür­lich begabten, jün­geren Schwest­er Gwen (Madeleine McGraw), ihren Brud­er vor dem Tod zu retten?

The Black Phone: Wer sind die Stimmen am Telefon?

Im Laufe von The Black Phone klin­gelt immer wieder das titel­gebende Tele­fon in Finneys Kerk­er, das eigentlich gar nicht mehr funk­tion­ieren sollte. Am anderen Ende der Leitung sprechen im Ver­lauf des Films immer mehr Stim­men zu dem gefan­genen Jun­gen, die ihm Tipps zu sein­er Flucht und War­nun­gen vor den Fall­en des Grab­bers geben.

Ende erklärt: Mason Thames in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden

Mit wem spricht der gefan­gene Finney über das schwarze Tele­fon? — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Doch wem gehören diese Stim­men? Denn oft­mals scheinen sich die Sprech­er selb­st kaum noch an ihre eige­nen Namen zu erin­nern. Durch Rück­blenden und die Visio­nen von Finneys Schwest­er Gwen wird aber schnell klar, um wen es sich bei den helfend­en Stim­men han­delt: Es sind die anderen Kinder, die dem Serien­mörder The Grab­ber zum Opfer gefall­en sind.

Immer wieder treten die Anrufer in gruseliger, blutüber­strömter Gestalt in Erschei­n­ung, was beweist, dass sie alle den Keller des Grab­bers nicht über­lebt haben. Sie sind tot und helfen Finney nun als Geister.

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Erklärung: Wer sind die einzelnen Geister?

Zu dieser Fol­gerung kommt auch Finney, der einige der Ver­mis­sten gekan­nt oder zumin­d­est von den Fällen ihres Ver­schwindens durch die Medi­en gehört hat. Base­ball-Schlag­mann Bruce Yama­da (Tris­tan Pravong) kann er so an einem loben­den Satz iden­ti­fizieren, den dieser einst zu ihm nach einem ver­lore­nen Spiel sagte.

Ende erklärt: Mason Thames in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden

Die toten Jun­gen treten immer wieder auch als sicht­bare Geis­ter in Erschei­n­ung. — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Der zweite Anrufer, Zeitungsjunge Bil­ly (Jacob Moran), scheint nicht aus dem gle­ichen Ort wie Finney zu stam­men, da es Billys Aus­sage zufolge in sein­er Heimat kein Base­ball-Team gab. Finney kann ihm aber anhand der dama­li­gen Ver­mis­sten-Mel­dun­gen einen Namen zuweisen.

Das­selbe trifft auf den drit­ten Anrufer zu, bei dem es sich um ein weit­eres Opfer des Grab­bers namens Grif­fin (Banks Repe­ta) han­delt. Erst den vierten Anrufer, den Rabauken Vance (Brady Hep­n­er), hat Finney auch im echt­en Leben getrof­fen, wie in ein­er Rück­blende gezeigt wird. So war Finney in einem Kiosk anwe­send, in dem Vance einen anderen Jun­gen bru­tal ver­prügelte, weil dieser ihm seinen Flip­per-Reko­rd vermasselte.

Ende erklärt: Brady Hepner und Mason Thames in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden

Die Vision zeigt: Mor­dopfer Vance (links) war als Leben­der nicht ger­ade zim­per­lich… — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Und zulet­zt ist da auch noch Robin Arel­lano (Miguel Cazarez Mora), der sog­ar ein enger Fre­und von Finney war und diesen vor den anderen Schul­hof-Rüpeln beschützte. Robin ist die let­zte Stimme, die Finney auf den finalen Kampf vorbereitet.

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Die Zahl 7741: So findet die Schwester das Haus

Während Finney in seinem kar­gen Kel­lerge­fäng­nis um sein Über­leben kämpft, ver­sucht seine Schwest­er Gwen ihn mit ihrer seherischen Gabe zu ret­ten. Doch wie kann das Mäd­chen ihren Brud­er let­z­tendlich find­en und welche Rolle spielt dabei die Zahl 7741?

In ein­er ihrer Visio­nen sieht Gwen den Grab­ber mit ein­er Hand voll Luft­bal­lons vor einem Haus ste­hen. Sie ver­mutet also, dass ihr Brud­er in diesem Gebäude gefan­gen gehal­ten wird. Gemein­sam mit den Polizei-Detec­tives Wright (E. Roger Mitchell) und Miller (Troy Rude­seal) beg­ibt sie sich auf die Suche nach dem richti­gen Haus, von dem sie nicht weiß, wo es genau steht.

Madeleine McGraw in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden

Finneys Schwest­er Gwen sieht den Mörder mit den Luft­bal­lons schon früh in ihren Visio­nen. — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Im Streifen­wa­gen kann sie über das Radio aber plöt­zlich das Tele­fonge­spräch zwis­chen ihrem Brud­er und dem vierten Anrufer, Vance, mithören. Dabei wird ihr auch Ein­blick in die Vision von Vances Ver­gan­gen­heit gewährt, in der dieser einem anderen Jun­gen – zur Strafe für den ver­saut­en Flip­per­auto­mat­en-Reko­rd – die Zahl 7741 in den Arm ritzt.

Noch weiß es Gwen nicht, aber hier­mit gibt Vance einen entschei­den­den Hin­weis. Denn als die Geis­ter der toten Jun­gen später plöt­zlich direkt vor dem Polizeiau­to erscheinen und dieses zu ein­er Voll­brem­sung zwin­gen, bleibt das Fahrzeug direkt vor einem Gebäude mit der Haus­num­mer 7741 stehen.

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Gwen erken­nt sowohl die Zahl als auch das Haus und weiß sofort: Hier muss der Grab­ber wohnen. Die in die Haut ger­itzte Zahl in der Vision war in der Real­ität also wahrschein­lich nicht die Haus­num­mer, son­dern ver­mut­lich eher der angezeigte High­score des Flip­per­auto­mat­en, was in der Sit­u­a­tion mehr Sinn ergeben würde. Für seine Vision hat Vance diese Zahl bewusst oder unbe­wusst geän­dert, um Finney und Gwen zu helfen.

Ende erklärt: Wie kann Finney den Grabber besiegen?

Am Ende von The Black Phone wird nicht nur Finney, son­dern auch den Zuschauer:innen klar, dass die Ret­tung ver­mut­lich nicht rechtzeit­ig ankom­men wird. Der ent­führte Junge ist auf sich alleine gestellt – zumin­d­est im wörtlichen Sinne. Denn zum Schluss zahlt sich jed­er Tipp der vorheri­gen Opfer doch noch aus. Wie genau kann Finney dem kör­per­lich über­lege­nen Serien­mörder aber entkommen?

Ende erklärt: Ethan Hawk und Mason Thames in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden

Allein gegen den Grab­ber: Finney muss sich seinem mörderischen Ent­führer stellen. — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Eigentlich gar nicht, denn für seinen let­zten Plan wählt der Junge einen gän­zlich neuen Ansatz. Er hört auf den Rat seinen ver­stor­be­nen Fre­un­des Robin und ver­sucht dies­mal gar nicht erst zu fliehen. Er will kämpfen! Dafür macht er sich sämtliche Erfahrun­gen zunutze, die seine toten Lei­densgenossen vor ihm gesam­melt haben.

Das Loch, dass er mith­il­fe von Bruces Anruf gegraben hat, funk­tion­iert er zur ein­er gefährlichen Falle um. Am Boden dieser Grube platziert er das Fen­ster­git­ter, dass er nur mit Billys Anleitung aus der Wand reißen kon­nte. Das Ganze verdeckt er dann mit einem Tep­pich. Als The Grab­ber in den Keller kommt, um Finney zu töten, lockt dieser seinen Peiniger in die so geschaf­fene Fallgrube.

Ethan Hawke in The Black Phone

Die Geis­ter der Ermorde­ten rächen sich durch Finney an dem Grab­ber. — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Der Killer bleibt mit seinen Beinen in dem Fen­ster­git­ter steck­en und kann sich deshalb nicht aus dem Loch befreien. Aber da ist ja noch sein gefährlich­er Hund, der zwis­chen Finney und der Frei­heit ste­ht. Durch die Hil­fe von Vance hat der Junge jedoch eine der Wände im Keller durch­brochen und so Zugang zu der Rück­seite eines Kühlschrank bekom­men. Aus diesem kann er ein Stück Fleisch ent­nehmen und so den bis­si­gen Köter ablenken.

Eigentlich wäre der Weg nun frei, doch Finney will nicht mehr weglaufen. Er benutzt den Tele­fon­hör­er, den er zuvor auf Anrat­en von Robin mit Erde gefüllt und so beschw­ert hat, als Waffe und schlägt auf den immer noch wehrlosen Killer ein. Danach wick­elt er dem geschwächt­en Grab­ber ein Kabel um den Hals, begin­nt ihn zu wür­gen und bricht ihm am Ende das Genick.

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The Black Phone: Was bedeutet der finale Twist?

Als Finney nach getan­er Arbeit die vier Wände seines Peinigers endlich ver­lassen kann, wird klar, dass seine Schwest­er Gwen und die Polizei trotz aller Mühen beim falschen Gebäude gelandet sind. Anstatt das Haus zu find­en, in dem Finney gefan­gen gehal­ten wurde, sind diese zu dem leer­ste­hen­den Bauw­erk auf der anderen Straßen­seite geleit­et wor­den. Dort hat der Grab­ber die Leichen sein­er Opfer begraben.

Madeleine McGraw in The Black Phone - Sprich nie mit Fremden

Gwens Visio­nen zeigten let­z­tendlich das falsche Haus. — Bild: Uni­ver­sal Pictures

Das ergibt dur­chaus Sinn, schließlich kann kaum eines der Kinder jemals das Haus des Grab­bers von außen gese­hen haben. Das einzige, was Bruce, Bil­ly, Grif­fin, Vance und Robin von dem schmalen Keller­fen­ster her­aus im Blick hat­ten, war das gegenüber­liegende Haus.

Diese Erken­nt­nis deutet auch darauf hin, dass Gwens Visio­nen aller Wahrschein­lichkeit nach nicht von Jesus kom­men, wie sie selb­st oft ver­mutet. Vielmehr scheint sie die Botschaften gepeinigter Geis­ter in der Umge­bung wahrnehmen zu kön­nen, wobei sie jedoch auf deren Wis­sens­stand und Wahrnehmung eingeschränkt ist.

Hätte Finney also nicht die Ini­tia­tive ergrif­f­en und den Killer getötet, wäre defin­i­tiv jede Hil­fe zu spät gekom­men. Wer weiß, ob die Polizei jemals auf die Idee gekom­men wäre, auch das gegenüber­liegende Haus zu unter­suchen. Und Gwen hätte den Geist ihres Brud­ers erst nach dessen Tod vernehmen können.

Madeleine McGraw und Mason Thames in The Black Phone

Zum Glück: Am Ende von The Black Phone sind Brud­er und Schwest­er wieder vere­int. — Bild: Uni­ver­sal Pictures

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