Jahn David Washington und Boyd Holbrook im Netflix-Film Beckett
© Netflix/Yannis Drakoulidis
Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Wer jagt Beckett? Das Ende des rasanten Netflix-Thrillers erklärt

Seit dem 13. August kannst Du „Beck­ett” mit John David Wash­ing­ton, Ali­cia Vikan­der und Vicky Krieps auf Net­flix strea­men. Der span­nungs­ge­ladene Action­film hält so manche über­raschende Wen­dung bere­it – hast Du bei dem Film den Überblick behal­ten? Wir ver­rat­en Dir, in welche Ver­schwörung Beck­ett hineinger­at­en ist, und erk­lären das Ende.

Der Net­flix-Film dreht sich um die Reisenden Beck­ett und April, die ihren Urlaub in Griechen­land ver­brin­gen. Bei einem tragis­chen Autoun­fall kommt April ums Leben. An der Unfall­stelle sieht Beck­ett einen rothaari­gen Jun­gen, der offen­bar von ein­er blonden Frau ent­führt wird.

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Später im Kranken­haus berichtet der nicht­sah­nende Tourist auch der Polizei von dem Jun­gen. Beck­ett kehrt an den Unfal­lort zurück, wo aus heit­erem Him­mel auf ihn geschossen wird. Jet­zt ist Beck­ett endgültig mit­ten in eine poli­tis­che Ver­schwörung hineinger­at­en. Samt Gip­sarm ist er ab sofort auf der Flucht vor den Behör­den, denn in einem Tumult im Zug schießt er aus­gerech­net einem Polizis­ten in den Fuß.

Die Sprach­bar­riere tut ihr Übriges, um Beck­ett immer para­noi­der wer­den zu lassen. Zudem ent­deckt er auf Ver­mis­sten­plakat­en das Gesicht des rothaari­gen Jun­gen vom Unfallort.

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Wer ist der rothaarige Junge vom Unfallort?

Der Junge ist Dimos, der Neffe von Karas, dem poli­tis­chen Führer der Linkskoali­tion in Griechen­land. Hin­ter der Ent­führung steckt zunächst ange­blich eine recht­sex­trem­istis­che Organ­i­sa­tion namens Sun­rise, allerd­ings beken­nt sich laut Stephen Tynan von der US-Botschaft später die Kom­mu­nis­tis­che Brigade zu der Tat. Aber ob das wirk­lich stimmt?

Zunächst nehmen wir an, dass Dimos ent­führt wird, da sein Onkel eini­gen poli­tis­chen Kräften im Land zu unbe­quem gewor­den ist und er so unter Druck geset­zt wer­den soll. Am Ende des Films erfahren wir jedoch, dass Karas in finanzielle Schwierigkeit­en ger­at­en ist und sich mit den falschen Leuten ein­ge­lassen hat. Der Junge wird also in Wahrheit ent­führt, um Karas zur Rück­zahlung sein­er Schulden zu zwingen.

Griechen­land wird als insta­biles und ver­armtes Land dargestellt, dessen Regierung zunehmend kor­rupt wird. Es gelingt mafiösen Organ­i­sa­tio­nen, die Kon­trolle über das Land zu übernehmen, weil sie die poli­tis­che Führung finanziell in der Hand haben.

John David Washington in Beckett

Para­noid: Beck­ett ist den ganzen Film über auf der Flucht. — Bild: Netflix/ Yan­nis Drakoulidis

Warum tut Beckett alles, um Dimos zu retten?

Beck­ett beg­ibt sich im Laufe des Films in große Gefahr, um Dimos zu ret­ten. Er liefert sich einen Nahkampf mit der blonden Frau, die Dimos ent­führt hat, und wird sog­ar in eine Schießerei ver­wick­elt. Er ver­fol­gt das Auto, in dessen Kof­fer­raum der Junge gefan­gen ist, und springt in ein­er waghal­si­gen Aktion sog­ar auf das Dach des Wagens.

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Am Ende hat Beck­ett zwar Erfolg und ret­tet Dimos’ Leben – doch auf dem Weg dahin set­zt er mehrfach sein eigenes Leben aufs Spiel. Der Grund dafür ist ver­mut­lich Beck­etts extreme Trauer um seine Fre­undin April. Bei all den hek­tis­chen Ereignis­sen nach dem Unfall hat er kaum Zeit, seine Gefüh­le richtig zu ver­ar­beit­en. Schw­er trau­ma­tisiert kämpft der US-Tourist um das Leben des Jun­gen – und um sein eigenes. Während er sich eigentlich für Aprils Tod ver­ant­wortlich fühlt. Schließlich war er am Steuer eingeschlafen, bevor es von der Klippe stürzte.

Dimos’ Leben zu ret­ten, ist für ihn eine Art Wiedergut­machung: Aprils Leben kon­nte er nicht ret­ten, doch das Kind hat noch eine Überlebenschance.

Beckett Netflix

Erin­nerung an glück­liche Tage: Beck­ett und April woll­ten Griechen­land eigentlich gemein­sam erkun­den. — Bild: Netflix/ Yan­nis Drakoulidis

Das Ende erklärt: Wer ist hinter Beckett her?

Am Ende des Films Beck­ett wird nicht erk­lärt, wer hin­ter der Ver­schwörung steckt. Klar ist nur: Beck­ett soll ster­ben, weil er Dimos’ Ver­steck gese­hen hat. Er war schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort. Die mächti­gen Leute, die Karas Geld geliehen haben, sind im End­ef­fekt auch hin­ter Beck­ett her und wollen seinen Tod.

Die Aktivistin Lena ver­mutet die recht­sex­trem­istis­che Grup­pierung Sun­rise dahin­ter, genau wis­sen wir es allerd­ings nicht. Ohne Frage wür­den die Recht­en von Karas’ Tod und damit dem Nieder­gang sein­er Linkskoali­tion prof­i­tieren. Aber auch die US-Regierung mit dem dubiosen Stephen Tynan kön­nte in die Ver­schwörung ver­wick­elt sein. Er bietet unserem Pro­tag­o­nis­ten am Ende eine sichere Heim­reise in die USA an, woraufhin Beck­ett ihm eine Tra­cht Prügel verpasst.

Egal, wer dahin­ter­steckt – am Ende geht das Action­feuer­w­erk sowohl für Beck­ett also auch für den ent­führten Jun­gen Dimos gut aus.

Welche Fra­gen hast Du, nach­dem Du Beck­ett auf Net­flix gese­hen hast? Fan­d­est Du das Ende befriedi­gend? Hin­ter­lass uns gerne einen Kommentar!

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