Happy Birthday, Die Sims: Fun-Facts zum 20. Geburtstag der kuriosen Lebenssimulation

Game-Screenshot aus "Die Sims 4: Tiny Living"
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Die IEM Katowice startet am Donnerstag. Hier das Stadion in Katowice bei der IEM 2019. Foto: Helena Kristiansson
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Happy Birthday, Die Sims: Fun-Facts zum 20. Geburtstag der kuriosen Lebenssimulation

Die Sims wird 20 Jahre alt. Mit­tler­weile gehört es zu den meistverkauften Spie­len aller Zeit­en, ist auf nahezu jed­er Art von Kon­sole spiel­bar und lässt einen fast vergessen, dass die Serie eigentlich nur eine Auskop­plung ein­er anderen Spiel­rei­he ist. Willkom­men zu einem kurzweili­gen Par­forceritt durch 20 Jahre dig­i­tale Bedürfnis­be­friedi­gung.

Nach 20 Jahren Videospiel-His­to­rie ließen sich dicke Wälz­er über das Videospielphänomen Die Sims schreiben. Übern­imm Du das gerne. Wir stürzen uns der­weil an dieser Stelle auf Fra­gen, deren Antworten Du mit Sicher­heit nicht alle kennst, wie: Welche Sprache sprechen die Sims eigentlich? Oder: Wer gibt den Sims-Tieren ihre Stim­men?

Sim-pel: Kaufen, Karriere, Kinder machen

Das Spiel­prinzip ist denkbar ein­fach: Leben. In der Sims-Spiel­rei­he erstellst Du Dir einen Charak­ter, grün­d­est eine Fam­i­lie, suchst Dir einen Job und sorgst dafür, dass die Bedürfnisse Dein­er Sims befriedigt wer­den. Essen, duschen, schlafen – zur Not auch miteinan­der. Entsprechende Bedürfnisleis­ten sig­nal­isieren Dir, an was es Deinen Sims ger­ade man­gelt. Und während Du ver­suchst, die Kar­ri­ereträume der Fig­uren zu erfüllen (Arzt, Film­star, etc.), baust Du außer­dem ihr beziehungsweise Dein Traumhaus zusam­men.

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Sim-Karte: Vom Spin-off zur Kultreihe

1989 legte das Games­tu­dio Max­is - mit­tler­weile ein Label von Elec­tron­ic Arts (EA) - den Grund­stein für eine ganze Rei­he von Simula­tio­nen: Sim­c­i­ty. Es fol­gen zahlre­iche Ableger, darunter Sim­copter oder Sim­sa­fari. Am 4. Feb­ru­ar 2000 erscheint The Sims in den USA und Kana­da; Die Sims dann am 31. März in Europa. Die Inspi­ra­tion für das Szenario zieht Spie­len­twick­ler Will Wright aus dem echt­en Leben. Nach einem schw­eren Feuer muss er Haus und Hof kom­plett neu auf­bauen und ver­ar­beit­et diese Erfahrung in der Spielidee. 20 Jahre, vier Haupt­spiele und unzäh­lige Spin-offs und Portierun­gen später, wächst die Sims-Com­mu­ni­ty fleißig weit­er.

Dank divers­er Add-ons und Erweiterun­gen man­gelt es nicht an aus­ge­fal­l­enen Umge­bun­gen und zeit­geisti­gen Fea­tures. In der aktuellen Erweiterung Die Sims 4: Tiny Hous­es beispiel­sweise wird der gle­ich­namige Trend des platzs­paren­den Wohnens aufge­grif­f­en. Design-Optio­nen wie „Rol­lkra­gen­pul­li“ oder „Shirt-Kleid“ laden dann übri­gens zum Ein­klei­den ein.

Simlish und fünf weitere abgefahrene Fakten über Die Sims

Fakt #1: Sims sprechen Sim­lisch

Wenn Dein Gegenüber Unver­ständlich­es nuschelt und Dialoge nicht mehr mit Worten, son­dern Son­derze­ichen geführt wer­den, bist Du entwed­er am Stammtisch ein­er Dor­fkneipe gelandet – oder Du lauschst ger­ade Sim­lisch, der offiziellen Sprache der Sim-Welt. Spieledesign­er Mike Per­ry beschrieb in einem Design­er-Tage­buch zum Spiel The Sims Bustin’ Out, dass die fik­tive Sprache vor allem unüber­set­zbar sein sollte, damit Spiel­er mehr Inter­pre­ta­tion­sraum haben. Laut Vice pro­bierte das Team ver­schiedene Sprachen aus, darunter Est­nisch, Ukrainisch, das von den Philip­pinen stam­mende Taga­log und die Sprache der Nava­jo. Man wollte ver­mei­den, dass die Gespräche zu repet­i­tiv wer­den. Schlussendlich entsch­ied sich das Team dann doch für eine gän­zlich fik­tive Sprache, die vor allem über Beto­nung funk­tion­iert.” Mit­tler­weile cov­ern sog­ar namhafte Pop­stars ihre Songs auf Sim­lisch. Hier fol­gt nun Fri­day Night von Katy Per­ry – auf Sim­lisch.

Fakt #2: Sims spielen Videospiele von Electronic Arts

Hast Du Dich schon ein­mal gefragt, welche Videospiele Deine Sims so spie­len, wenn sie vor der dig­i­tal­en Kon­sole sitzen? Das haben eifrige Fans im offiziellen Sims-Wiki zusam­menge­tra­gen. So find­en sich echte Spielauss­chnitte aus anderen EA-Titeln in den Sims-Games, darunter Mass Effect und Drag­on Age: Ori­gin. Darüber hin­aus wer­den aber auch direkt andere Sims-Titel ref­eren­ziert und sog­ar das Ur-Mut­ter-Spiel Sim­c­i­ty.

Fakt #3: Die Sims sollte Dollhouse heißen

In einem Gespräch mit dem Mag­a­zin New York­er erzählt der Sims-Vater Will Wright, dass er das Spiel ursprünglich Doll­house nen­nen wollte. Die Art, mit den Fig­uren umzuge­hen, erin­nerte ihn eben mehr an ein Pup­pen­haus.

Als er seine Idee dem Stu­dio Max­is vorstellte, sagte ein­er der Direk­toren: „Was ist das? Er will ein inter­ak­tives Pup­pen­haus machen? Der Typ hat seinen Ver­stand ver­loren.“ Und das Alles in der Annahme, dass Jungs, die ver­meintliche Zielk­lien­tel, eben nicht mit Pup­pen spie­len – auch nicht dig­i­tal. Glück­licher­weise hat­te EA anschließend einen besseren Riech­er für die Idee.

Fakt #4: Die Sims ist das erfolgreichste PC-Videospiel der Sim-Reihe

Mit dem ver­gan­genen Quar­tals­bericht 2019 von EA war es offiziell: Das Sims-Imperi­um hat in 20 Jahren über fünf Mil­liar­den US-Dol­lar erwirtschaftet. Damit gehört es zu den erfol­gre­ich­sten Videospie­len aller Zeit­en. Eine genaue Ein­schätzung fällt an dieser Stelle allen Por­tal­en schw­er, weil die Para­me­ter (Zeiträume, Plat­tfor­men, Bun­dles, Free-to-Play-Ange­bote, aktive Nutzer) schwierig einzu­gren­zen sind.

Fakt #5: Die Sims haben ihre eigene Briefmarke

Du bist Brief­marken­samm­ler, aber auch Videospielfan? 2005 titel­ten Por­tale wie das Ani­ma­tion World Net­work: „Die Sims bekom­men franzö­sis­che Brief­marken“. Die Franzö­sis­che Post („La Poste“) brachte die Sims-Brief­marken in ein­er auf drei Mil­lio­nen Stück lim­i­tierten Edi­tion her­aus, zu einem Gegen­wert von 2,65 Euro je Set. Na dann: Ran an die Stifte!

Fakt #6: Sims-Tiere werden von Menschen synchronisiert

Es ist kaum zu glauben, aber die meis­ten Tiere bei Die Sims wer­den von Men­schen gebellt oder -miaut. Das berichteten ihrerzeit Gamer-Por­tale wie Kotaku. Die Fan-Seite Plat­inum Sim­mers wollte es damals genauer wis­sen und fragte­bei Thomas Day, Audiokün­stler für Die Sims, genauer nach. So kön­nen men­schliche Sprech­er schlichtweg gewisse Emo­tio­nen auf Kom­man­do ver­mit­teln. In der Post­pro­duk­tion (Nach­bear­beitung) wur­den die men­schlichen dann mit den entsprechen­den tierischen Stim­men gemixt; weil „ein 1000 Pfund schw­eres Pferd Geräusche erzeugt, die ein 60 Kilo­gramm schw­er­er Men­sch unmöglich machen kann“.

Noch mehr News zu den Sims find­est Du hier auf fea­tured. Wusstest Du zum Beispiel, dass der knuf­fige Baby Yoda aus Der Star-Wars-Serie The Man­dalo­ri­an jet­zt im Sims-Uni­ver­sum ver­füg­bar ist?

Die Sims (Spiele­serie)

Plat­tfor­men:           PC, MacOS, Playsta­tion 2/3/4/Portable, Xbox 360/One,

Nin­ten­do GameCube/Game Boy Advance/DS/3DS,

Mobile (Android/iOS/Windows/Java ME/BlackBerry OS/Bada)

Veröf­fentlichung

(Haup­trei­he):         Die Sims 5 – ste­ht noch aus; bestätigt

                                  Die Sims 4 (2014) – bere­its erhältlich

Die Sims 3 (2009) – bere­its erhältlich

Die Sims 2 (2004) – bere­its erhältlich

Die Sims 1 (2000) – bere­its erhältlich

Kosten:                    ab 19,99 Euro

Pub­lish­er:               Elec­tron­ic Arts

Entwick­ler­stu­dio:  Max­is

Fan seit der ersten Stunde, oder doch ein Guilty Plea­sure? Wir freuen uns auf Deine Mei­n­ung zur Kult­sim­u­la­tion Die Sims, unten in den Kom­mentaren!

Titel­bild: © 2020 Elec­tron­ic Arts Inc. EA, the EA logo, Max­is, the Max­is logo, The Sims, and The Sims plumbob design are trade­marks of Elec­tron­ic Arts Inc.

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