Zwei Schüler schreiben auf ein Smartboard - Bildung in der Digitalisierung zum Tag der Jugend
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Bildung in der Digitalisierung: Entwicklungsideen zum Internationalen Tag der Jugend

Bil­dung ist ein wesentlich­er Teil des Fun­da­ments ein­er lebenswerten Zukun­ft, nicht nur für jeden Einzel­nen, son­dern auch für die gesamt­ge­sellschaftliche Entwick­lung. Der Inter­na­tionale Tag der Jugend am 12. August wid­met sich in diesem Jahr der Frage, wie Bil­dung für jeden Men­schen zugänglich wird und was sich verän­dern muss, um Jugendliche auf die Her­aus­forderun­gen der Zukun­ft vorzu­bere­it­en. Wir zeigen in diesem Artikel Ideen, wie Bil­dung in der Dig­i­tal­isierung inte­gra­tiv­er, gerechter und effek­tiv­er wer­den kann.  

Nach Berech­nun­gen der Unit­ed Nations (UN)-Weltbevölkerungsprojektionen 2019  leben aktuell 7,7 Mil­liar­den Men­schen auf der Erde. Im Jahr 2018 besaßen knapp 263 Mil­lio­nen Kinder und Jugendliche im Alter zwis­chen 6 und 17 Jahren nach Angaben der UNESCO allerd­ings keinen Zugang zu Bil­dung. Auf diese Prob­lematik macht der Inter­na­tionale Tag der Jugend am 12. August aufmerk­sam. Zugle­ich soll er Lösungsan­sätze aufzeigen, mit denen qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Bil­dung für alle Jugendlichen in der Welt zugänglich gemacht wird.

Internationaler Tag der Jugend: Bildung als Schlüssel für Entwicklung

Unter der Über­schrift „Trans­form­ing edu­ca­tion“ rückt die UN-Gen­er­alver­samm­lung beim diesjähri­gen Tag der Jugend die Agen­da 2030 für nach­haltige Entwick­lung in den Fokus, die der UN-Gipfel 2015 her­vor­brachte. Eines der ins­ge­samt 17 for­mulierten Ziele dieser Agen­da ist eine hochw­er­tige, inklu­sive und chan­cen­gerechte Bil­dung für alle Men­schen. Zugle­ich ist Bil­dung nach Auf­fas­sung der Agen­da 2030 ein „Entwick­lungs­mul­ti­p­lika­tor“, um andere glob­ale Nach­haltigkeit­sziele zu erre­ichen. Darunter fall­en die Bekämp­fung von Armut und sozialer Ungerechtigkeit, die Förderung von Wohl­stand, Gesund­heit und men­schen­würdi­ger Arbeit. Die Frage ist nun: Wie muss sich Bil­dung verän­dern, damit diese Ziele erre­icht wer­den? Und wie kann die Dig­i­tal­isierung diese Ref­or­ma­tion unter­stützen? ­

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Digitale Medien und Mobilfunk unterstützen die Bildungsgerechtigkeit

In Entwick­lungslän­dern ist der Bevölkerungsan­teil an Kindern und Jugendlichen nach Berech­nun­gen der UN-Welt­bevölkerung­spro­jek­tio­nen beson­ders hoch und steigt weit­er­hin an. Doch ger­ade die ärm­sten Län­der der Welt liegen auf dem Weg zu ein­er chan­cen­gerecht­en und hochw­er­ti­gen Bil­dung am weitesten zurück. Genau dort bergen dig­i­tale Tech­nolo­gien vielfältige Chan­cen, um Bil­dung für mehr Men­schen zugänglich zu machen.

Das Inter­net hat die Bere­it­stel­lung und Ver­bre­itung von Wis­sen bere­its erhe­blich vere­in­facht. Es bietet ort­sun­ab­hängig Zugang zu Infor­ma­tio­nen, Lern- und Lehr­ma­te­ri­alen sowie Bil­dungsange­boten. Dafür brauchen Men­schen ein Smart­phone oder Tablet und eine sta­bile Inter­netverbindung. Mit dem Fortschritt der Mobil­funk­tech­nolo­gien und dem weltweit­en Net­zaus­bau kön­nen dig­i­tale Medi­en so einen wertvollen Beitrag zu einen höheren Bil­dungs­gerechtigkeit leis­ten. Mit Online-Webina­ren, Lern-Plat­tfor­men und Video-Tuto­ri­als ist es denkbar, grundle­gende Lern­in­halte auch in ärmeren, dünn besiedel­ten oder entle­ge­nen Regio­nen zugänglich zu machen. Gle­ichzeit­ig ermöglichen diese Ange­bote eine gle­ich­berechtigte Teil­habe.

Barrierefreie Bildung mit Apps, Assistenzsystemen und Roboter-Avataren

Auch für Men­schen mit einem kör­per­lichen Hand­i­cap kann Bil­dung in der Dig­i­tal­isierung inklu­siv­er und inte­gra­tiv­er gestal­tet wer­den. Per­son­al­isierte Bedi­enung­shil­fen, Assis­ten­zsys­teme mit kün­stlich­er Intel­li­genz (KI) sowie eigens entwick­elte Lern-Apps und -Gad­gets unter­stützen die dig­i­tale Inklu­sion. Diese Tech­nolo­gien ermöglichen Men­schen, die an Erblind­ung, ein­er Sehbe­hin­derung, eingeschränk­ter Beweglichkeit oder Gehör­losigkeit lei­den, einen bar­ri­ere­freien Zugang zu Bil­dungsange­boten. Schüler, die krankheits­be­d­ingt für län­gere Zeit nicht zur Schule gehen kön­nen, kön­nen ein­fach von zu Hause aus in Livestreams am Unter­richt teil­nehmen.

Wissen im digitalen Wandel: Was muss Bildung in der Digitalisierung bieten?

Die Bil­dung in der Dig­i­tal­isierung hat also eine Menge Poten­tial, um Chan­cen­gle­ich­heit und Zugänge für Kinder und Jugendliche weltweit zu schaf­fen. Aber was muss sie wirk­lich leis­ten, um Jugendliche auf die Her­aus­forderun­gen der Zukun­ft und ein selb­st­ständi­ges Leben im dig­i­tal­en Zeital­ter vorzu­bere­it­en?

Aktuell liegt der Fokus in Schulen vor allem auf dem Umgang mit sozialen Net­zw­erken und dig­i­tal­en Medi­en. In Zukun­ft wer­den aber auch infor­ma­tis­che Grund­la­gen und The­men wie Robotik, Big Data und KI für eine erfol­gre­iche Bil­dungs- und Berufs­bi­ogra­phie immer wichtiger. Schließlich wer­den uns diese Tech­nolo­gien kün­ftig an nahezu jedem Arbeit­splatz begeg­nen und in vie­len Future-Jobs gefragt sein. Dies zeigt zum Beispiel eine Bericht des World Eco­nom­ic Forum (WEF).

Auch Voda­fone hat erkan­nt, dass es essen­tiell ist, für junge Men­schen beru­fliche Ori­en­tierung im Zeital­ter der Dig­i­tal­isierung zu schaf­fen. Aus diesem Gedanken her­aus ent­stand schließlich der Future Jobs Find­er: In einem ein­fachen Test find­est Du her­aus, welche dig­i­tale Kar­riere Dir bevorste­ht.

Egal, ob als Vir­tu­al Real­i­ty (VR)-Reiseveranstalter, als IoT-Sicher­heits­beauf­tragter oder als Robotik-Forsch­er: Cod­ings-Skills kön­nten in Stel­lenauss­chrei­bun­gen mehr und mehr voraus­ge­set­zt wer­den. Bis das Pro­gram­mieren im Schu­lun­ter­richt Einzug hält, kön­nen außer­schulis­che Ange­bote wie Ferien­pro­gramme oder Cod­ing-Werk­stät­ten diese Lücke schließen. Mit der Ini­tia­tive Cod­ing for Tomor­row möchte zum Beispiel die Voda­fone Stiftung jun­gen Her­anwach­senden das Pro­gram­mieren näher­brin­gen.

Virtuelle Erlebnisse für nachhaltige Lernerfolge

Viele neue Lern-Möglichkeit­en ver­schaf­fen auch die Vir­tu­al- und Aug­ment­ed Real­i­ty (AR). Mit ein­er VR-Brille kön­nen Schüler beispiel­sweise in der Zeit­geschichte herum­reisen. Oder ferne Län­der ent­deck­en und in son­st unerr­e­ich­bare Wel­ten ein­tauchen, ohne das Klassen­z­im­mer zu ver­lassen. Mit ein­er AR-App erwacht trock­ene The­o­rie vor ihren Augen zum Leben und zeigt das Plan­eten­sys­tem, die men­schliche DNA und anderen Lern­stoff zum Greifen nah. Und auch außer­halb der Schule kön­nen solche Tech­nolo­gien den Lern­ef­fekt steigern – zum Beispiel bei virtuellen Führun­gen in dig­i­tale Museen.

Übri­gens: Wie das Ler­nen der Zukun­ft zum Erleb­nis wer­den kann und welche Rolle mod­erne Mobil­funk­tech­nolo­gien dabei spie­len, erfährst Du außer­dem im Video unser­er Rei­he #The­Fu­tureI­sEx­cit­ing.

Hast Du noch mehr Ideen, wie Bil­dung in der Dig­i­tal­isierung gerechter und bess­er wer­den kann? Wir sind ges­pan­nt auf Deinen Kom­men­tar!

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