Back to School: Diese Lern-Apps machen Schule

Back to School: Diese Lern-Apps machen Schule

Erbarmungslos läutet der Wecker das Ende der Sommerferien ein. Statt Schwimmen und Strandurlaub stehen nun wieder Grammatik, Geometrie und Geografie auf dem Plan. Mit diesen cleveren Lern-Apps wappnest Du Dich und Deine Kids für spontane Tests, kniffelige Fragen und anstehende Prüfungen.

Von der Einschulung bis zum Abitur, Lern-Apps für die Schule haben längst alle Altersklassen ins Visier gefasst. Doch welche App ist die richtige für Dein Kind und worauf solltest Du achten, damit neben dem Lern- auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt? Wir haben uns die derzeit beliebtesten Lern-Apps mal genauer angeschaut.

Lern-Apps für Schüler im Grundschulalter: „Lernerfolg Grundschule“ und „Anton“

Schon der Name Lernerfolg Grundschule verrät, dass mit dieser App vor allem Kids in den Klassenstufen 1 bis 4 perfekt bedient sind. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf einem Fach oder in einem Themengebiet. Behandelt werden stattdessen Deutsch, Englisch und Mathematik im Komplettpaket. Die App baut auf kurze Lerneinheiten, die keine übermäßig langen Konzentrationsphasen benötigen. Dies verspricht bessere Lernerfolge und motiviert die Kinder, ihren Wissensdurst mit Hilfe von Vampir Freddy auf spielerische Weise und in kleinen Häppchen zu stillen. Nach erfolgreich abgeschlossenen Übungen dürfen sich die Kids mit unterhaltsamen Bonusspielen belohnen. Erhältlich ist die App für iOS und Android.

Von der EU mitfinanziert, geht die kostenfreie Lern-App Anton einen Schritt weiter und schließt Schüler aller Schularten bis zur 8. Klasse mit ein. Passend zu den Lehrplänen der unterschiedlichen Bundesländer wurden 50.000 Aufgaben entwickelt, die neben Deutsch und Mathematik auch Musik und Sachunterricht so verständlich erklären sollen, dass selbst Schüler mit Dyskalkulie, Legasthenie oder Lese- und Rechtschreibschwäche erfolgreich mit dieser App lernen können. Die Kids können zum Ansporn dabei Sterne und Pokale gewinnen. Die App gibt es zum Download für Android und iOS.

Abi-Apps: Erfolgreich durch Oberstufe und Abitur

Erstellt von Studenten der Münchner und Karlsruher Universitäten, gehört Simple Club zu den beliebtesten Lern-Apps für Schüler ab der 7. Klasse. Eine Million Nutzer klicken sich jeden Monat durch tausende anschauliche Lernvideos, interaktive Übungsaufgaben und übersichtliche Zusammenfassungen zu naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Fächern. Intelligente Algorithmen sorgen dafür, dass sich die App automatisch an die jeweiligen Bedürfnisse des einzelnen Schülers anpasst und sogar individuelle Lernpläne für die nächste Prüfung erstellt. Die Abi-App bekommst Du für Android.

Fit fürs Abi wird der Nachwuchs mit der gleichnamigen Lern-App der Westermann-Gruppe. Rund 2.000 Fachbegriffe aus den Bereichen Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften lassen sich mit der intuitiven Suchfunktion jederzeit kostenlos auf dem Smartphone nachschlagen. Ein digitales Karteikarten-System hilft beim Lernen per App und fungiert als optimale Ergänzung zur Buchausgabe mit dem gleichen Titel. Auch die ergänzende Abi-App von Schroedel lässt das Abitur schnell an Schrecken verlieren. Per Multiple-Choice gilt es bei dieser, 100 Fragen aus 10 Fächern zu beantworten, möglichst ohne dabei auf die inkludierten Lösungshilfen zurückzugreifen. Wer die App erst testen möchte, kann dies mit der kostenlosen Lite-Version für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik tun. Die Applikation ist für iOS und Android verfügbar.

Spannende Lern-Apps mit Fun-Faktor

Neben den Lern-Apps für Schüler gibt es noch eine Vielzahl von weiteren spannenden Apps für Smartphone und Tablet, die Kindern Wissen auf unterhaltsame Weise vermitteln. Zusammen mit der der süßen Entdeckermaus für iOS und Android etwa lernen Kids, welche Tiere und Pflanzen Wald und Wiesen bevölkern. Die ansprechend designten Apps von Urbn Pockets erklären Kindern ab 4 Jahren, woraus unser Körper besteht, warum wir essen, wie das Wetter entsteht oder worauf sich Astronauten bei der Reise ins Weltall einstellen müssen. Im iOS-Store findest Du die Lern-Anwendungen.

Kopfrechnen lernt man am besten als Matrose, König oder Pirat, während natürlich auch die deutsche Rechtschreibung in der Welt der Lern-Apps nicht zu kurz kommt. Kleine Knobler werden sich über den Kinder-Gehirntrainer freuen, der ab einem Alter von etwa 3 Jahren neben den kognitiven auch die motorischen Fähigkeiten stimulieren soll. Dieser wurde eigens von einem Verhaltenstherapeuten entwickelt.

Kinderfreundliche Webseiten für das Lernen am PC

In der nicht abebbenden Flut von neuen Apps sollten aber auch die guten alten Webseiten nicht untergehen. Eine davon ist Scoyo. Sie bietet Inhalte für Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 7, die an die Lehrpläne der einzelnen Bundesländer und Schultypen angepasst sind. Diese werden in spannende Abenteuerwelten verpackt, die man mit einem selbst erstellten Avatar durchreist. Durch kleine Geschichten aus dem täglichen Leben wird der Schulstoff greifbar gemacht, das gezielte Ansprechen mehrerer Sinne garantiert nachhaltige Erfolge. Ein Punkte- und Levelsystem sorgt zudem dafür, dass die Motivation erhalten bleibt und auch der Spielspaß nicht zu kurz kommt. Wie sich der Nachwuchs so anstellt und ob er den Highscore knackt, erfährst Du im Elternbereich.

Interessant ist auch das bereits 1997 ins Leben gerufene Portal Blinde-Kuh.de. Dabei handelt es sich um eine Suchmaschine für Kinder und Jugendliche, die diese auf speziell für junge Besucher entwickelte Webseiten weiterleitet. Hinzu kommen spannende Videos und Lernspiele sowie eine kuratierte Auswahl aktueller Nachrichten. Zusätzlich klärt die Seite aber auch über mögliche Netz-Gefahren auf. Und sensibilisiert so schon früh für das Thema Sicherheit im Internet. Unter der Kategorie „Surftipps“ gibt es außerdem eine Auswahl an kindgerechten Webseiten, über die sich interessierte Kids umfangreiches Allgemeinwissen aneignen können.

Weitere spannende Apps und Wearables speziell für Kinder

Noch mehr Lernspaß per App bieten Maus und Elefant. Ob allein oder mit bis zu sechs Mitspielern – bei den knapp 1.000 lustigen Fragen des ARD-Dreamteams geraten selbst Erwachsene per Android oder iOS ins Schwitzen. Ist Dir das noch nicht knifflig genug, kannst Du mit dem Root Coding Robot Deine Programmierkünste testen. Schon 4-jährige Nachwuchs-Coder sollen per Puzzletechnik erste Praxiserfahrung im Programmieren sammeln können und lassen Dich aller Wahrscheinlichkeit nach schnell blass aussehen.

Lernen mit App ist eine super Sache, doch es gibt auch Momente, in denen das Smartphone besser zu Hause bleibt. Dann ist die V-Kids Watch die perfekte Alternative: Dank GPS-Ortung, Notfalltaste und Sprachnachrichten kann der Nachwuchs die Welt auch offline auf eigene Faust erkunden und bleibt dennoch in Verbindung mit den Eltern.

Mit welcher Lern-App hat Dein Kind seine Noten verbessert? Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren!

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