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Wohnraumentwicklung

Wohnraumentwicklung

Wohnraumentwicklung in Deutschland

Die verfügbare Wohnfläche pro Person in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Laut dem Umweltbundesamt standen 2020 im Schnitt 47,7 Quadratmeter pro Kopf zur Verfügung. Der Wachstumstrend zeichnet sich bereits seit 2005 ab, denn seitdem wächst der Flächenverbrauch mit Ausnahme des Jahres 2015.

Die Menschen in Deutschland wohnen also auf immer mehr Fläche – zumindest was die durchschnittliche Immobiliengröße betrifft. Andererseits gibt es einen Wohnraummangel in den Städten. Hat man das Glück, eine passende Wohnung zu finden, ist diese oft kaum bezahlbar. Die Zeit der exzessiven Mietpreiserhöhungen ist zwar erst einmal vorbei, doch die Nebenkosten steigen. Wir haben eine Bestandsaufnahme der aktuellen Wohnraumentwicklung vorgenommen und verraten, wie Sie als Vermieter die Nebenkosten im Rahmen halten können.

Nebenkosten machen rund ein Drittel der Grundmiete aus

Sparmaßnahmen bei den Nebenkosten lohnen sich, denn sie machen laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft häufig rund ein Drittel der Grundmiete aus. Besonders die Heizkosten spielen dabei eine große Rolle. Sie sind zuletzt wieder stark angestiegen. Für den Zeitraum von September bis Dezember 2021 mussten Vermieter mit einer Gasheizung, so das Vergleichsportal Verivox, bis zu 54 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Bei einer Ölheizung stieg der Preis sogar um 99 Prozent. Heiz- und andere Nebenkosten können Vermieter mit verschiedenen Maßnahmen reduzieren:

Heizungsmonitoring: Wenn Sie Ihre Heizanlage im Keller digitalisieren, können Sie per Datenanalyse Einsparpotenziale beim Verbrauch identifizieren. Außerdem werden Unregelmäßigkeiten erkannt, wodurch sich die Kosten für Wartung und Reparaturen reduzieren. Die digitale Vernetzung der Heizanlage ist zudem notwendig, um fernauslesbare Messtechniken nutzen und die unterjährige Verbrauchsabrechnung regelmäßig und transparent an Mieterinnen und Mieter übermitteln zu können. Das wiederum schafft einen Anreiz zum Energiesparen. Denn wer seinen Verbrauch kennt, kann ihn auch leichter reduzieren.

Stromkosten senken: Stromkosten können von Vermieterseite oft schon durch kleinere Anpassungen reduziert werden – beispielsweise durch eine optimierte Einstellung von Bewegungsmeldern und Timern für die Treppen-, Keller- und Außenbeleuchtung. Eine weitere Möglichkeit ist, „Stromfresser“ im Gebäude zu identifizieren und auszutauschen: Intelligente Stromzähler messen den Stromverbrauch in Echtzeit und erkennen Verbrauchsmuster, so dass Mieter und Vermieter reagieren können.
Für Mieter kann auch ein Wechsel des Stromanbieters sinnvoll sein. Vergleichsportale sind dafür eine sehr gute Anlaufstelle.

Heute gibt es viele smarte Anwendungen, die die Gebäudetechnik digital regulieren und optimieren können. Diese innovativen Tools werden über Sensoren mit den hauseigenen Anlagen verbunden. Die Daten können zudem zentral auf einer Plattform gesammelt und ausgewertet werden. Vodafone bietet mit Gebäudekonnektivität 4.0 (GK4.0) so eine technologieneutrale IoT-Plattform an.

Wasserverbrauch reduzieren: Wasser steht uns reichlich zur Verfügung. Deswegen verwenden wir es häufig leider auch in großzügigen Mengen. Dabei lässt sich der Verbrauch einfach reduzieren, beispielsweise durch den Einbau von WC- Spülkästen mit Spartaste, die den Literverbrauch pro Spülung senken. Auch sollten Vermieter ihre Mieter dazu anhalten, ihre Wasserhähne regelmäßig zu überprüfen, und diese bei Undichtigkeiten zeitnah modernisieren. Das ist eine nachhaltige Angelegenheit, denn über ein Jahr verteilt gehen allein durch undichte Wasserhähne hunderte von Litern verloren.

Leckagen-Melder integrieren: Auch undichte Stellen in Wasserleitungen können einen hohen Wasserverbrauch verursachen. Ein Leckagen-Melder identifiziert per Sensor Lecks in Wasserleitungen und löst dann automatisch einen Alarm aus. So können undichte Stellen frühzeitig erkannt und notwendige Reparaturen zeitnah durchgeführt werden, bevor größere Schäden entstehen und unnötig Wasser verbraucht wird.

Mehrnutzervertrag für die Medienversorgung: Mit einem Mehrnutzervertrag für die Medienversorgung werden alle Wohnungen gemeinsam über einen Anschluss mit TV, Radio und Internet versorgt. Der Vertrag wird direkt zwischen Vermieter und Vodafone abgeschlossen. Dadurch fällt im Vergleich zum Einzelnutzervertrag der Preis für die einzelnen Bewohner in der Regel günstiger aus. Vodafone bietet dafür die passenden Angebote.

Nebenkosten steuerlich absetzen: Es gibt Nebenkosten, die Vermieter steuerlich abrechnen können. Dazu zählen zum Beispiel Reparaturarbeiten und die Gartenpflege. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Wohn- und Betriebskosten einsparen

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