Ein Jedi zieht sein Schwert in der Serie Star Wars: Visionen
© Lucasfilm Ltd.
Auf dem Bild zum Scrubs Reboot sind die Hauptcharaktere aus der Serie in einer humorvollen Gruppenaufnahme zu sehen. Von links nach rechts stehen Dr. Bob Kelso (Ken Jenkins) mit einem Skelett, Dr. Cox (John C. McGinley) mit verschränkten Armen, Dr. Elliot Reid (Sarah Chalke) in blauer Kleidung, J.D. (Zach Braff) sitzend mit Stethoskop, Turk (Donald Faison) in grüner Kleidung, der Hausmeister (Neil Flynn) mit einem Wischmopp und Carla (Judy Reyes) in orangefarbener Kleidung. Die Szene ist lebendig und voller Witz.
Auf dem Bild in dem Artikel zu den Reality-Shows 2026 ist eine Hand mit einer Fernbedienung im Vordergrund zu sehen, die auf einen großen, leicht verschwommenen Fernseher gerichtet ist. Auf dem Bildschirm erscheinen zahlreiche bunte Vorschaubilder.

Visionen, The Mandalorian und Co.: Das sind die besten Star-Wars-Serien

Mit „Star Wars: Visio­nen“ ist am Mittwoch die neueste Serie aus dem Star-Wars-Uni­ver­sum auf Dis­ney+ ges­tartet. Der Clou des For­mats: In neun abgeschlosse­nen Episo­den durften die größten japanis­chen Ani­ma­tion­sstu­dios dem leg­endären Wel­traum-Fran­chise ihre Hand­schrift ver­passen. Was Dich darin erwartet und welche Star-Wars-Serien Du nicht ver­passen soll­test, haben wir hier für Dich zusam­menge­tra­gen: Das sind die besten Star-Wars-Serien. 

Spätestens seit der Über­nahme des Fran­chis­es durch den Dis­ney-Konz­ern wächst das Star-Wars-Uni­ver­sum in einem wahnsin­ni­gen Tem­po. Bei den vie­len alten und neuen Serien sowie Fil­men aus George Lucas’ Fan­tasiewelt kann man schnell den Überblick ver­lieren. Wir haben für Dich einen Blick auf die neue Ani­me-Serie Star Wars: Visio­nen gewor­fen und geschaut, welche Star-Wars-Serien Du bei Dis­ney+ auf Deine Watch­list set­zen solltest.

Das Star-Wars-Uni­ver­sum wächst weit­er. Wir haben für Dich alle Filme, Serien und Games zusam­menge­tra­gen, auf die Du Dich in den näch­sten Jahren freuen kannst:

Star Wars: Der große Überblick zu kom­menden Fil­men, Serien und Games

Visionen (2021) – Krieg der Sterne im Anime-Stil

Star Wars: Visio­nen wid­met sich dem Star-Wars-Uni­ver­sum aus einem neuen Blick­winkel. In neun Kurz­fil­men durften sich die sechs größten japanis­chen Ani­ma­tion­sstu­dios nach Herzenslust aus­to­ben und das Wel­traum-Aben­teuer in ein Ani­me-Gewand klei­den. Darunter Kamikaze Douga („Tales of Cresto­ria“), Geno Stu­dio („Gold­en Kamuy“) und Sci­ence Saru („Adven­ture Time“).

Das Ergeb­nis: mal mehr, mal weniger gelun­gen, aber durch­weg inter­es­sant. Das liegt nicht zulet­zt daran, dass die Serie zu den Star-Wars-Wurzeln zurück­kehrt und den Ein­fluss der asi­atis­chen Kul­tur auf die Jedi her­vorhebt. So bedi­ente sich Star-Wars-Schöpfer George Lucas für die Konzep­tion sein­er Jedi-Rit­ter zum Beispiel an den Bräuchen und der Optik der Samu­rai, wie Du auf starwars.com nach­le­sen kannst. Bahn­brechend neue Infor­ma­tio­nen wirst Du aus dieser Kurz­film­serie zwar nicht erhal­ten, aber nett anzuse­hen sind die neun Fol­gen allemal.

Ein Jedi steht im Regen mit seinem Laser-Samurai-Schwert in Star Wars: Visionen

Ein Mix der Kul­turen: Unverzicht­bare Star-Wars-Bestandteile, wie Lichtschw­ert­er, Raum­schiff­schlacht­en und Jedi, tre­f­fen hier auf tra­di­tionelle Ele­mente der japanis­chen Kul­tur. — Bild: © Lucas­film Ltd. 

Mehr über die Antholo­gie-Serie erfährst Du hier:

Jedi aus Japan? Jet­zt kommt der Star-Wars-Anime!

The Clone Wars (2008): Vom Zeichentrick-Erfolg zum Animations-Hit

Bei „The Clone Wars“ ist der Name Pro­gramm. Die Serie beschäftigt sich mit den Klonkriegen, spielt also zwis­chen den Fil­men „Angriff der Klonkrieger“ und „Die Rache der Sith“. Nicht ver­wech­seln: Es gibt auch eine Zeichen­trick­serie namens „Star Wars: Clone Wars“ von 2003, die drei Staffeln mit ins­ge­samt 25 Episo­den umfasst. Genau deren Erfolg sorgte dafür, dass die Star-Wars-Pro­duk­tions­fir­ma Lucas­film mit The Clone Wars gle­ich noch eine Adap­tion der Klonkriege ins Ren­nen schick­te, die die kos­mis­che Auseinan­der­set­zung sehr liebevoll und in epis­ch­er Bre­ite nacherzählt. Hin­ter den Kulis­sen gab es außer­dem ein Wieder­se­hen mit Luke-Sky­walk­er-Darsteller Mark Hamill. Im englis­chen Orig­i­nal ver­lieh er  Darth Bane seine Stimme.

Zwei Jedi schauen auf eine Armee von Klonkriegern in Star Wars: The Clone Wars

Padawan Ahso­ka und ihr Jedi-Meis­ter Anakin Sky­walk­er. — Bild: © Lucas­film Ltd. 

The Bad Batch (2021): Die Kloneinheit 99 im Fokus

The Bad Batch“ knüpft inhaltlich an The Clone Wars an und beleuchtet die Geschichte der Klonein­heit 99, ein­er fün­fköp­fi­gen Klonkrieger-Elite-Truppe. Dank genetis­ch­er Mod­i­fika­tio­nen sind sie noch fit­ter als ihre nicht mod­i­fizierten Mit­stre­it­er — und kön­nen dadurch auch stärk­er hin­ter­fra­gen, statt blind Befehle auszuführen. Ihren ersten Auftritt haben Sergeant Hunter, Wreck­er, Tech, Crosshair und Echo bere­its in der siebten und let­zten Staffel von The Clone Wars. Die war ursprünglich gar nicht mehr geplant und kam erst 2020 raus, also sechs Jahre nach Veröf­fentlichung der sech­sten Staffel. Was die Chronolo­gie bet­rifft, spielt sich The Bad Batch zwis­chen The Clone Wars und „Star Wars Rebels“ ab. Das ist kurz nach Aus­führung der grausamen Order 66, bei der Kan­zler Pal­pa­tine die Klonkrieger anweist, alle Jedi zu töten, und der Machtüber­nahme des Imperi­ums unter sein­er Führung. Dadurch über­schnei­det sich die Serie zeitlich teil­weise mit Die Rache der Sith.

Drei Klonkrieger der Kloneinheit 99 in der Serie The Bad Batch

Die Außen­seit­er: Tech, Hunter und Echo von der Klonein­heit 99. — Bild: © 2021 Lucas­film Ltd. & TM. All Rights Reserved.

Warum sich die Ani­ma­tion­sserie rund um die Klon-Außen­seit­er lohnt, ver­rat­en wir Dir hier:

The Bad Batch in der fea­tured-Serienkri­tik ‒ Rebellen der impe­ri­alen Klonarmee

Star Wars Rebels (2014): Tiefere Einblicke in die Vorgeschichte von Episode 4

Star Wars Rebels spielt fünf Jahre vor der Hand­lung der vierten Star-Wars-Episode „Krieg der Sterne“ und erzählt die Geschichte von Jedi-Rit­ter Kanan, sein­er Schü­lerin Ezra sowie der Besatzung des Raum­schiffs Ghost. Die Rebel­len­gruppe bekämpft in der Serie das Imperi­um, wo es nur kann.  Oben­drauf ent­führen sie uns in eine Welt voller neuer Charak­tere, Geschicht­en und Wen­dun­gen. Mit Darth Vad­er, Yoda und Obi-Wan Keno­bi darf­st Du Dich auf einige bekan­nte Gesichter freuen, die allerd­ings teil­weise nur in kurzen Gas­tauftrit­ten zu sehen sind. Außer­dem erfährst Du mehr über den Plan­eten Kessel, der in dieser Serie zum ersten Mal näher beleuchtet wird. Denn Du erin­nerst Dich schließlich daran, dass Han Solo mit seinem Mil­len­ni­um Falken den Kessel-Flug damals in weniger als zwölf Par­sec geschafft hat, oder?

Eine Gruppe Rebellen beobachten etwas in der Serie Star Wars Rebels

In Star Wars Rebels fol­gst Du ein­er Rebel­len­gruppe, die das Imperi­um bekämpft. — Bild: © Lucas­film Ltd. 

The Mandalorian (2019): Baby Yoda und Kostümnot bei der Produktion

Mit „The Man­dalo­ri­an“ wurde Filmemach­er Jon Favreau eine ganz beson­dere Ehre zuteil, denn er durfte die erste Live-Action-Serie aus dem Star-Wars-Uni­ver­sum umset­zen. Die Hand­lung set­zt fünf Jahre nach „Die Rück­kehr der Jedi-Rit­ter“ und 25 Jahre vor „Das Erwachen der Macht“ ein, also zwis­chen der sech­sten und siebten Star-Wars-Episode. In The Man­dalo­ri­an erzählt Favreau die Geschichte eines zunächst namen­losen Kopfgeld­jägers, der sein eigentlich­es Zielob­jekt, genan­nt „Das Kind“, ret­tet. Dabei han­delt es sich um Grogu, der inof­fiziell auch „Baby Yoda“ genan­nt wird. Du hast ihn bes­timmt schon­mal auf einem der zahlre­ichen Mer­chan­dise-Pro­duk­te zur Serie gese­hen. Gut, dass es die gibt, denn das Orig­i­nal käme Dich deut­lich teur­er zu ste­hen, wie die amerikanis­che Web­site cnet.com berichtet.

So soll die Her­stel­lung der Baby-Yoda-Puppe laut Schaus­piel­er Adam Pal­ly, der in den Fol­gen acht und neun der ersten Staffel einen Sturmtrup­pler spielt, fünf Mil­lio­nen US-Dol­lar gekostet haben. Sparen kon­nte das Pro­duk­tion­steam laut CBR.com dafür bei den Drehar­beit­en der let­zten bei­den Fol­gen von Staffel eins. Zum Schluss gin­gen Favreau und sein­er Mannschaft näm­lich die Sturmtrup­pen-Kostüme aus. Deshalb musste eine lokale Abteilung des Fan­clubs „501st Legion“ aushelfen und in voller Mon­tur am Set erschien.

Fall­en Dir noch weit­ere Star-Wars-Serien ein, die Du beson­ders gelun­gen fan­d­est? Wir sind auf Deinen Tipp in den Kom­mentaren gespannt!

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