Sebastian Fitzek
Szenenbild von "Emily in Paris" auf Netflix
Michael Burnham und Cleverland Booker in Staffel 3 von Star Trek: Discovery

Sebastian-Fitzek-Verfilmungen: Diese Streifen solltest Du kennen

Einige der Werke von Star-Autor Sebas­t­ian Fitzek wur­den bere­its ver­filmt. Welche das sind und welche filmis­chen High­lights Du Dir nicht ent­ge­hen lassen soll­test, ver­rat­en wir Dir im Fol­gen­den.

Seit seinem Debüt-Roman „Die Ther­a­pie“ hat Sebas­t­ian Fitzek eine märchen­hafte Kar­riere hin­gelegt und sich mit viel Kreativ­ität und irren Wen­dun­gen in den deutschen Autoren-Olymp geschrieben. Charak­ter­is­tisch für den gebür­ti­gen Berlin­er ist, dass er die Inhalte sein­er mit­tler­weile 18 Büch­er in der Haupt­stadt spie­len lässt.

„Das Kind“ – Der mysteriöse Simon

Mit „Das Kind“ startete 2012 die erste Ver­fil­mung eines Sebas­t­ian-Fitzek-Romans. In dem Psy­chothriller ist der Anwalt Robert Stern wie vor den Kopf geschla­gen, als er sieht, wer sein neuer geheimnisvoller Man­dant ist. Auf einem Indus­triegelände trifft er sich mit dem erst zehn­jähri­gen Simon, der behauptet, in seinem früheren Leben ein Mörder gewe­sen zu sein. Zu Roberts Verblüf­fung find­et er in dem von Simon beschriebe­nen Keller tat­säch­lich die skelet­tierten Über­reste ein­er Leiche. Als der selt­same Her­anwach­sende von weit­eren Mor­den berichtet, gefriert dem Strafvertei­di­ger nicht nur das Blut in den Adern, nein, die Delik­te ziehen sich auch bis in die Gegen­wart.

Der in Ungarn geborene deutsche Filmemach­er Zsolt Bács nahm bei der Pro­duk­tion auf dem Regi­es­tuhl Platz und drehte den Streifen kom­plett auf Englisch, um eine bre­it­ere Öffentlichkeit anzus­prechen. Inter­es­sant: Während der Drehar­beit­en wur­den über eine eigens errichtete Face­book-Fan­page Cast­ings für Sta­tis­ten­rollen ver­anstal­tet.

Video: Youtube / vip­magazin

„Das Joshua-Profil“ – Was geschieht mit Max?

Nach­dem der ganz große Erfolg mit „Das Kind“ aus­blieb, gab es lange Zeit keine weit­ere Ver­fil­mung eines Sebas­t­ian-Fitzek-Romans. Erst 2018 traute sich Regis­seur Jochen Alexan­der Frey­dank an eine weit­ere filmis­che Umset­zung: In „Das Joshua-Pro­fil“ gerät das Leben des geset­zestreuen Schrift­stellers Max inner­halb weniger Tagen kom­plett aus den Fugen. Er wird einem der entset­zlich­sten Ver­brechen über­haupt beschuldigt, nur weiß er von sein­er ange­blichen Tat noch nichts.

Die Fans bedacht­en die RTL-Pro­duk­tion mit eher durch­schnit­tlichen Kri­tiken, nicht zulet­zt wegen der zahlre­ichen Unter­schiede zum Buch. Auch der Autor selb­st hat einen Cameo-Auftritt als Buch­händler.

Video: Youtube / RTL

„Abgeschnitten“ – Entführung auf Helgoland

Mit „Abgeschnit­ten“ erschien 2018 die dritte Sebas­t­ian-Fitzek-Ver­fil­mung, wobei er diesen Thriller auf­grund fehlen­der Exper­tise im Bere­ich der Rechtsmedi­zin in Zusam­me­nar­beit mit dem Char­ité-Pro­fes­sor Michael Tsokos ver­fasste. Die Haup­trol­le des Paul Herzfeld spielt mit Moritz Bleib­treu die A-Riege des deutschen Films. Der Rechtsmedi­zin­er find­et im Kopf ein­er übel zugerichteten Leiche einen Zettel mit der Tele­fon­num­mer sein­er Tochter. Diese wurde auf Hel­goland offen­bar ver­schleppt und der Ent­führer macht sich einen Spaß daraus, Herzfeld auf eine per­verse Schnitzel­jagd zu schick­en.

Viele der Szenen wur­den an den Orig­i­nalschau­plätzen auf Hel­goland gedreht. Dabei trat­en zahlre­iche Mitar­beit­er der Paracel­sus-Nord­seek­linik als Kom­parsen auf. Andere Szenen ent­standen hinge­gen in einem ver­lasse­nen Fab­rikge­bäude in Berlin. Der Co-Autor Michael Tsokos nahm eine bera­tende Tätigkeit ein.

Video: Youtube / KinoCheck

„Amokspiel“ – Geiseldrama in Berlin

„Amok­spiel“ ist zwar die vierte filmis­che Umset­zung ein­er Geschichte aus der Fed­er von Sebas­t­ian Fitzek, basiert jedoch auf seinem zweit­en Buch. Die für das Fernse­hen pro­duzierte Adap­tion des Kri­mi-Best­sellers spielt in Berlin. Für die Krim­i­nalpsy­cholo­gin Ira Samin sollte es eigentlich der let­zte Tag auf Erden sein, zu schw­er lastet der Selb­st­mord ihrer Tochter auf ihrem Gewis­sen. Doch dann wird sie zu ein­er Geisel­nahme ins Stu­dio eines Radiosenders gerufen. Bei laufend­er Sendung will der Täter wahl­los Leute erschießen, sollte seine Ver­lobte nicht ins Stu­dio kom­men. Ira nimmt die Ver­hand­lun­gen sofort auf. Wohlwis­send, dass ihr Mil­lio­nen Men­schen dabei zuhören.

In dem von Sat 1 kom­plett in Berlin pro­duzierten Film übernehmen Franziska Weiß, Kai Schu­mann und Eko Fresh die Haup­trollen. Regie führte Oliv­er Schmidt.

Video: Youtube / Ver­lags­gruppe Droe­mer Knaur

„Passagier 23“ – Verschwunden auf hoher See

Nach dem Best­seller aus dem Jahr 2014 ent­stand eben­falls 2018 mit „Pas­sagi­er 23“ die fün­fte und bis­lang (Stand: August 2019) let­zte Sebas­t­ian-Fitzek-Ver­fil­mung. Dr. Mar­tin Schwarz hat sich geschworen, nie wieder ein Kreuz­fahrtschiff zu betreten. Doch nun kann er nicht anders. Fünf Jahre nach­dem seine Frau und sein Sohn ange­blich von der „Sul­tan of the Seas“ in den Tod gesprun­gen sind, erhält er einen Anruf. Eine alte Dame, die sich selb­st als Thriller­autorin beze­ich­net, rät ihm, drin­gend an Bord eben dieses Schiffes zu kom­men, da es Hin­weise auf das mys­ter­iöse Ver­schwinden sein­er Fam­i­lie gebe. Dort erfährt er, dass ein vor Wochen ver­schwun­denes Mäd­chen wieder aufge­taucht ist. Mit dem Ted­dy seines Sohnes im Arm…

„Pas­sagi­er 23“ wurde auf einem echt­en Kreuz­fahrtschiff auf dem Mit­telmeer gedreht. Um jedoch keinen neg­a­tiv­en Ein­fluss auf das Geschäft der Kreuz­fahrtan­bi­eter zu haben, nen­nt der Streifen den Anbi­eter nicht.

Video: Youtube / faz

Inter­es­sant: Pas­sagi­er 23 ist auf Kreuz­fahrtschif­f­en der Code für ver­schwun­dene Pas­sagiere.

Du inter­essierst Dich für Lit­er­aturver­fil­mungen? Dann schaue Dir auch unsere weit­ere Artikel zu den filmis­chen Umset­zun­gen der Werke von John Grisham, Stephen King, Stieg Lars­son und Dan Brown an.

Welche der fünf Sebas­t­ian-Fitzek-Ver­fil­mungen hast Du bere­its gese­hen? Welch­es ist Dein Lieblings­buch des Berlin­ers? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

Titel­bild: Pic­ture Alliance / Pho­to­press Mueller / Ralf Mueller

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