Matt Damon im Film "Good Will Hunting".
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Matt Damon: Die besten Filme mit dem Hollywood-Star

Lassen sich Matt-Damon-Filme auf die Rolle des Geheim­a­gen­ten Jason Bourne reduzieren? Auf keinen Fall! Die Fil­mo­grafie des Hol­ly­wood-Stars ist über­aus viel­seit­ig – von Action- bis Charak­ter­rollen. Es war nicht leicht, aber wir haben uns entsch­ieden: Das sind die zehn besten Filme mit Matt Damon.

„Der Regenmacher”: Unter der Regie von Francis Ford Coppola

Matt Damon hat­te bere­its ein paar Filme gedreht, als er 1997 Rudy Bay­lor spielte. „Der Regen­mach­er” erzählt die Geschichte eines jun­gen Juris­ten, der sich in einem schi­er aus­sicht­slosen Prozess gegen ein großes Ver­sicherung­sun­ternehmen behaupten muss, das vom Star-Anwalt Leo Drum­mond (Jon Voight) vertreten wird. An Rudys Seite arbeit­et Dan­ny DeVi­to als Deck Shif­flet. „Der Pate”-Regisseur Fran­cis Ford Cop­po­la insze­niert das juris­tis­che Dra­ma nach einem Roman des Best­seller­autors John Grisham.

Video: YouTube / Splen­did­Film

„Good Will Hunting”: Der beste Matt-Damon-Film?

Diese Geschichte hat Hol­ly­wood-Poten­zial: Zwei seit dem Kinde­salter befre­un­dete Burschen wollen die Filmwelt erobern und schreiben ein Drehbuch. Nach einem steini­gen Weg ergat­tern sie einen Deal, der ihnen auch tra­gende Rollen zus­pricht. Das Ende vom Lobeslied: „Good Will Hunt­ing” beschert den Fre­un­den einen Oscar für das beste Orig­i­nal­drehbuch. Wir reden hier natür­lich von Matt Damon und Ben Affleck.

Mit Gus Van Sant (Regie), Robin Williams (Cast) und Dan­ny Elf­man (Musik) war „Good Will Hunt­ing” (1997) auch auf anderen Posi­tio­nen stark beset­zt. Für Matt Damon sowie Ben Affleck bedeutete der Film den endgülti­gen Durch­bruch.

Video: YouTube / Mira­max

„Der talentierte Mr. Ripley”: Ende der glanzvollen 90er-Ära

Vor allem in der zweit­en Hälfte der 90er-Jahre bewies Matt Damon sein Schaus­pieltal­ent in vie­len Fil­men, darunter 1999 in „Der tal­en­tierte Mr. Rip­ley”: Für die Haup­trol­le als Leben­skün­stler Thomas „Tom” Rip­ley heim­ste er eine Gold­en-Globe-Nominierung als bester Darsteller ein.

Statt mit üblichen Hol­ly­wood-Plots auf Num­mer sich­er zu gehen, zeigt der Film auch eine faszinierende psy­chol­o­gis­che Seite. Davon abge­se­hen trumpft die Krim­i­nalgeschichte mit einem hochglanzpolierten Cast auf – unter anderem Gwyneth Pal­trow, Jude Law, Cate Blanchett und Philip Sey­mour Hoff­man.

Video: YouTube / max­dome - Unbe­gren­zt Filme und Serien

„Ocean’s Eleven”: Einer der coolsten Matt-Damon-Filme

Kurz nach der Jahrtausendwende inter­pretiert „Ocean’s Eleven” (2001) den 1960er-Heist-Klas­sik­er „Frankie und seine Spießge­sellen” neu. Das Ergeb­nis entwick­elte sich zu einem Pub­likums-Hit und kom­merziellen Großer­folg. Logisch, dass es nicht bei einem Film blieb: Bis 2007 fol­gten zwei Sequels und 2018 ent­stand ein Spin-off, das auf ein weib­lich­es Star-Ensem­ble set­zte. In „Ocean’s Eleven” überzeugt neben der stil­vollen Insze­nierung von Steven Soder­bergh ein­deutig der Mega-Cast, zu dem auch Matt Damon zählt. An sein­er Seite sehen wir Hochkaräter wie George Clooney, Brad Pitt, Julia Roberts, Andy Gar­cía und Don Chea­dle.

Video: YouTube / YouTube-Filme

„Die Bourne Identität”: Auftakt einer Paraderolle

Die „Bourne”-Reihe umfasst die wohl bekan­ntesten Matt-Damon-Filme: Der Schaus­piel­er verkör­perte nicht nur eine Fig­ur, son­dern rief einen Charak­ter ins Leben. Los ging es 2002 mit „Die Bourne Iden­tität”. Der Action-Thriller basiert auf dem gle­ich­nami­gen Robert-Lud­lum-Roman und han­delt von einem Mann, der nicht weiß, wer er ist – gespielt von Matt Damon. Auf der Suche nach sein­er Ver­gan­gen­heit trifft er Marie (Fran­ka Potente), die ihn for­t­an begleit­et. Doch warum wer­den sie von der CIA gejagt?

„Die Bourne Iden­tität” funk­tion­iert als Agen­ten­film und ver­lässt das Sub­genre-Radar zugle­ich bewusst: Hier sollte alles real­is­tis­ch­er und hand­fester wirken. Das gelang so gut, dass der Stoff zu ein­er Film­rei­he entwick­elt wurde, die 2016 mit „Jason Bourne” endete. Zumin­d­est vor­erst. Inter­es­sant: Im Nach­fol­ger „Das Bourne Ver­mächt­nis” (2012), eher Spin-off als Sequel, spielte Matt Damon nicht mit.

Video: YouTube / Movied­in­ho

„Departed – Unter Feinden”: Matt Damon als Bösewicht

„Depart­ed” ist ein bein­har­ter Under­cov­er-Thriller, in dem Matt Damon die dun­kle Seite des Schaus­piels betritt. Endlich, denn der Bösewicht ste­ht ihm dur­chaus gut, wie seine Darstel­lung von Col­in Sul­li­van beweist. Im Auf­trag von Frank Costel­lo (Jack Nichol­son) wurde Col­in bei der Mass­a­chu­setts State Police eingeschleust, um Insid­er-Infos an die irische Mafia weit­erzugeben. Das filmis­che Gegen­stück spielt hier Leonar­do DiCaprio.

„Depart­ed – Unter Fein­den” (2006) ent­stand unter der Regie von Kult-Regis­seur Mar­tin Scors­ese, der für den Film seinen längst über­fäl­li­gen Oscar erhielt. Auch in der Königskat­e­gorie gewann der Streifen den Acad­e­my Award.

Video: YouTube / KinoCheck Home

„Der gute Hirte”: Unter der Regie einer Ikone

Weil Leonar­do DiCaprio noch zu stark in die Drehar­beit­en von „Depart­ed” involviert war, rück­te Matt Damon als Haupt­darsteller im Film von Robert De Niro nach. „Der gute Hirte” (2006) erzählt die unbekan­nte Geschichte über die Entste­hung der CIA. Im Mit­telpunkt ste­ht die Entwick­lung von Edward Wil­son (Matt Damon) – Yale-Absol­vent und später­er CIA-Agent. Halb Thriller, halb Dra­ma und viel Poli­tik: Für Robert De Niro, der in dem Film auch als Darsteller fungierte, war es nach „In den Straßen der Bronx” (1993) die zweite Regiear­beit.

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„Invictus – Unbezwungen”: Rugby-Training mit Erfolg

Auch in diesem Matt-Damon-Film von 2009 sitzt eine Leg­ende auf dem Regi­es­tuhl: Clint East­wood. Für den Alt­meis­ter war klar, dass Mor­gan Free­man als Nel­son Man­dela zu sehen sein wird. Als näch­ste Beset­zung stand Matt Damon in der tra­gen­den Neben­rolle als Fran­cois Pien­aar fest – der Kapitän der südafrikanis­chen Rug­by-Union-National­mannschaft.

Die Acad­e­my würdigte seine Leis­tung mit ein­er Oscar-Nominierung und ließ ihn auch auf einen Gold­en Globe hof­fen. Am Ende blieben die Ausze­ich­nun­gen lei­der aus. Das sollte sich ein paar Jahre später jedoch ändern – zumin­d­est bei ein­er Ver­lei­hung.

Video: YouTube / Warn­er Bros. DE

Endlich eine Trophäe: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney”

Da muss man erst auf den Mars fliegen und als Allei­n­un­ter­hal­ter überzeu­gen, um einen Gold­en Globe zu bekom­men. Bis dahin vergin­gen immer­hin fünf Nominierun­gen. Einige Zeit stre­icht auch ins rote Land, nach­dem der tot geglaubte Mark Wat­ney auf dem Mars zurück­ge­lassen wurde. For­t­an muss der Astro­naut, der glück­licher­weise auch botanis­ches Wis­sen aufweist, sein Leben erhal­ten und ver­suchen, Kon­takt zur Erde herzustellen.

Auch die Acad­e­my nominierte Matt Damons Schaus­pielleis­tung in „Der Mar­sian­er” (2015), der Preis ging jedoch erneut an einen anderen Darsteller. Die Frage bleibt also: Wann gewin­nt Matt Damon seinen Oscar?

Video: YouTube / 20th Cen­tu­ry Stu­dios DE

„Le Mans 66 – Gegen jede Chance”: Einer der neuesten Matt-Damon-Filme

Für „Le Mans 66 – Gegen jede Chance” (2019) stieg Matt Damon in einen Ren­nwa­gen und platzierte sich so in ein­er ver­gle­ich­sweise unge­wohn­ten Rolle. An sein­er Seite fuhr Chris­t­ian Bale und im Führungswa­gen saß Regis­seur James Man­gold („Walk the Line”). Ent­standen ist ein hochgelobter Film, der bei den Oscars 2020 sog­ar Chan­cen auf den Preis in der Königskat­e­gorie („Bester Film”) hat­te. Matt Damon spielte in der ras­an­ten „Ford vs. Ferrari”-Geschichte übri­gens den früheren Ren­n­fahrer und jet­zi­gen Inge­nieur Car­roll Shel­by.

Video: YouTube / 20th Cen­tu­ry Stu­dios DE

Siehst Du Matt Damon lieber in tief­gründi­gen Dra­men oder aufre­gen­den Thrillern? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar!

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