Auf dem Bild zur Cold Storage Filmkritik sind Naomi Williams, gespielt von Georgina Campbell, und Travis „Teacake“ Meacham, dargestellt von Joe Keery, in einer spannungsgeladenen Filmszene zu sehen. Beide tragen orange Arbeitskleidung und leuchten mit Taschenlampen in einen dunklen, industriellen Raum. Die rote Beleuchtung und ihre konzentrierten Blicke erzeugen eine bedrohliche, nervöse Atmosphäre.
© STUDIOCANAL GmbH / Reiner Bajo
Sarah Pidgeon sitzt als Carolyn Besette auf dem Schoß von Paul Anthony Kelly als John F. Kennedy Jr. Sie hat ihre Arme um seinen Hals gelegt und die beiden schauen sich tief in die Augen.
Auf dem offiziellen Gruppenbild zum Dschungelcamp 2026 posieren zwölf Teilnehmer:innen vor tropischem Dschungelhintergrund. Unter ihnen sind Stephen Dürr, Patrick Romer, Gil Ofarim, Eva Benetatou, Mirja du Mont, Hardy Krüger, Samira Yavuz, Simone Ballack, Nicole Belstler-Boettcher, Umut Tekin und Hubert Fella.

Cold Storage in der Filmkritik: „Walking Dead“ mit viel Humor

Was wäre, wenn ein Zom­bie-Virus im Keller vergessen wird? Diese kuriose Prämisse ver­fol­gt die neue Hor­ror-Komödie „Cold Stor­age“. Wir haben uns den Streifen mit Joe Keery, Georgina Camp­bell und Liam Nee­son vor dem Kinos­tart am 19. Feb­ru­ar 2026 ange­se­hen. In unser­er „Cold Storage“-Kritik ver­rat­en wir Dir, ob sich die abge­dreht­en 99 Minuten für Dich lohnen.

„Cold Stor­age“ ist kein klas­sis­ch­er Hor­ror­film: Ja, es gibt Zom­bies, Blut und aller­lei Gewalt, aber hier erwartet Dich etwas ganz Beson­deres, was das ganze Genre mal ordentlich aufmis­cht. Liam Nee­son auf dem Plakat wird Dich herge­lockt haben, aber dabei ist er nicht der einzige Star. So müssen sich im neuen Film auch Joe Ker­ry aus „Stranger Things“ und Hor­ror-Größe Georgina Camp­bell diesem Alb­traum stellen. Aber ist der Film Top oder Flop? Mehr erfährst Du in unser­er Kri­tik zu „Cold Storage“.

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Die Handlung: Weltuntergang mitten in der Nachtschicht

Tau­genichts Travis (Joe Keery) arbeit­et in einem Lager­haus am Ende der Welt und flüchtet sich während der lang­weili­gen Schicht­en am lieb­sten in Romane. Eines Tages bekommt er von der neuen und geheimnisvollen Mitar­bei­t­erin Nao­mi (Georgina Camp­bell) Gesellschaft. For­t­an muss er mit ihr gemein­sam die Nachtschicht stemmen.

Anfangs find­et das selt­same Duo keinen guten Draht zueinan­der, kein Wortwech­sel find­et ohne Fremd­scham statt. Doch dann hören die bei­den ein selt­sames Geräusch, wom­it ihr gemein­sames Aben­teuer begin­nt. Um den Ursprung des Geräuschs auszu­machen, begeben sich die bei­den immer tiefer in die Keller des Lager­haus­es.

Wie sich her­ausstellt, ste­ht das Gebäude auf den Überbleib­seln ein­er Mil­itär­ba­sis. Hier wurde vor vie­len Jahren ein Killervirus vor der Welt ver­wahrt, bis die Anlage aufgegeben wurde. Die bei­den Unglück­spilze haben aus­gerech­net die Nacht erwis­cht, in der sich das Virus dazu entsch­ieden hat, wieder auszubrechen. Ihre einzige Hoff­nung: Der pen­sion­ierte Virologe Dr. Robert Quinn (Liam Nee­son), auf dessen War­nun­gen nie­mand hören wollte. Und mehr wollen wir zur Hand­lung von „Cold Stor­age“ erst­mal nicht verraten.

Alle Infos zu Cold Stor­age: Release, Hand­lung & Cast

Ein sehr unterhaltsames Kellerstück

Abseits der üblichen Zom­bie-Streifen bleibt „Cold Stor­age“ sehr boden­ständig. In vie­len Genre-Vertretern ste­ht gle­ich der gesamte Erd­ball der gesamte Erd­ball auf dem Spiel, hier ist das anders. Abge­se­hen der ein­drucksvollen Anfangsszene, die den Ursprung des Virus’ zeigt, spielt der Film die meiste Zeit im erwäh­n­ten Lager­haus.

Das klingt erst ein­mal lang­weilig, stellt sich aber als sehr leicht­füßig und erfrischend her­aus. Du weißt ein­fach nicht, was als näch­stes passieren wird.

Nach Smalltalk kommt Albtraum 

„Cold Stor­age“ nimmt sich zunächst viel Zeit, seine Charak­tere vorzustellen, die keine knall­harten Actionheld:innen oder armen Opfer sind, die nur auf ihre Todesszenen warten. Stattdessen zaubern Joe Ker­ry und Georgina Camp­bell als Nor­ma­los Travis und Nao­mi mit ihren schlagfer­ti­gen und toll­patschi­gen Dialo­gen ein angenehmes Geplänkel auf die Lein­wand. Als würdest Du eine Folge von „The Big Bang The­o­ry“ schauen, die Du bish­er nicht gekan­nt hast.

Das ist die ide­ale Meth­ode, Dich in falsche Sicher­heit zu wiegen und den Hor­ror effek­tiv vorzu­bere­it­en. Das Aben­teuer ins Ungewisse lock­ert die Stim­mung zwis­chen den bei­den auf. Während sie immer tiefer klet­tern, ler­nen sie sich dabei auch immer bess­er ken­nen. Wie sich her­ausstellt, haben die bei­den Jobber:innen ihre jew­eili­gen Ver­gan­gen­heit­en und Prob­leme. Und dann begin­nt der Albtraum.

Außergewöhn­liche Hor­ror­filme: Hier erwartet Dich kein typ­is­ch­er Grusel

Auf dem Bild zur Cold Storage Filmkritik sind Naomi Williams, gespielt von Georgina Campbell, und Travis „Teacake“ Meacham, dargestellt von Joe Keery, zu sehen. Beide tragen orange Arbeitskleidung und haben die Hände erhoben, ihre Gesichter wirken angespannt und verunsichert. Die schmutzige Kleidung und die düstere Industrieumgebung unterstreichen eine bedrohliche, eskalierende Filmszene.

Nao­mi Williams (Georgina Camp­bell) und Travis Meacham (Joe Keery) erwis­chen eine außergewöhn­liche Schicht im Lager­haus. — Bild: © STUDIOCANAL GmbH / Rein­er Bajo

Eine Eskalation, die sich nicht mehr stoppen lässt

„Cold Stor­age“ kann den Alb­traum nicht nor­mal präsen­tieren: Nein, der Film hat viele kreative Ideen auf Lager, um seine Geschichte so orig­inell wie möglich zu erzählen. Die Ereignisse jet­zt ein­fach mal aus der Sicht eines Insek­ts zu zeigen, ist nur eine davon. Das ist nicht nur witzig, son­dern auch angenehm überraschend.

Ab der Mitte des Films gibt es dann kein Hal­ten mehr. Ein dum­mer Zufall fol­gt auf den näch­sten und diese Nachtschicht scheint sich zu der leg­endärsten und bru­tal­sten aller Zeit­en zu entwick­eln. Für seine Eskala­tion­sspi­rale braucht der Film keinen ganzen Plan­eten, son­dern nur wenige Per­so­n­en, die abso­lut keine Ahnung haben, wo sie hier hineinger­at­en sind.

Comedy meets Horror

Wenn Du Dir nicht sich­er bist, ob Du bei der näch­sten Szene lachen oder schreien sollst, hast Du das Prinzip ein­er Hor­ror-Komödie abso­lut ver­standen. „Cold Stor­age“ pen­delt per­fekt zwis­chen seinen bei­den Gen­res, klopft hier dumme Sprüche und lässt da wieder Kör­p­er platzen. Wir haben schon viele Zom­biefilme gese­hen, aber „Cold Stor­age“ ist noch mal anders eklig.

Aber was ist eigentlich mit Liam Nee­son? Auch wenn der Film es anfangs anders darstellt, spielt der Schaus­piel­er in „Cold Stor­age“ als Virologe nur eine Neben­rolle, die erst zum Schluss rel­e­vant wird. Bisweilen wirkt es so, dass Liam Nee­son in seinem ganz eige­nen Film steckt, der abseits von „Cold Stor­age“ stattfindet.

In diesen Szenen tele­foniert er kaltschnäuzig mit Per­so­n­en, sin­niert über Ethik und wühlt nach alten Werkzeu­gen, bevor er endlich zum Gemet­zel dazustößt – und vor Ort eigentlich kom­plett nut­z­los ist. Das passt irgend­wie zum irri­tieren­den Stil und Charme des Films. Trotz­dem fehlt etwas.

Liam Nee­son: Die besten Filme

Auf dem Bild zur Cold Storage Filmkritik ist ein Bioterror-Agent zu sehen, gespielt von Liam Neeson, der ernst und kontrolliert vor zwei Personen in orangefarbener Schutzkleidung steht. In einer düsteren, technisch anmutenden Umgebung lehnt er an einem geöffneten Fahrzeug oder Gerät. Die grünliche Beleuchtung und seine angespannte Mimik vermitteln eine bedrohliche, konfliktreiche Stimmung.

Liam Nee­son kon­ntest Du zulet­zt in „Die nack­te Kanone” sehen. — Bild: © STUDIOCANAL GmbH / Rein­er Bajo

Ein erschreckend harmloses Ende

Hin­ten raus ist „Cold Stor­age“ zwar immer noch unter­halt­sam, aber längst nicht mehr so span­nend wie in der Mitte. Das Ende wirkt zu abrupt und zu ein­fach. Als wären dem Film seine Kar­ten­tricks aus­ge­gan­gen. Ein let­ztes High­light, eine let­zte Über­raschung, ein let­ztes Auf­brechen des Gen­res hätte „Cold Stor­age“ sehr gut getan.

So rutschen wir (fast zu) angenehm und leicht in den Abspann. Genau in diesem Moment ist „Cold Stor­age“ lei­der zu sehr Komödie und zu wenig Hor­ror­film. In dieser Formel steckt so viel mehr Poten­zial. Wir sind nicht unzufrieden, wir hät­ten nur gerne mehr davon gesehen.

Liam Nee­son trägt den Film mit sein­er Präsenz auf seinen Schul­tern, bildet aber nicht das High­light, eher den Pfef­fer, der ab und zu für etwas Geschmack sorgt. Vielmehr wirkt es so, dass der Schaus­piel­er weniger Screen­time erhält, um Joe Keery und Georgina Camp­bell Platz zu machen, für die wohl selt­sam­ste Rom­com aller Zeiten.

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Cold Storage in der Kritik: Unser Fazit

Bei „Cold Stor­age“ geht es nicht darum, dass Zom­biefilme mehr Humor brauchen, son­dern Komö­di­en defin­i­tiv mehr Zom­bies. Auch wenn der Film am Ende etwas faul wird, kön­nen wir Dir diesen Gen­remix nur wärm­stens empfehlen. Wenn Du nicht weißt, ob Du einen Hor­ror­film oder eine Komödie schauen sollst, dann schau „Cold Stor­age“ und Du hast alles richtig gemacht.

Faz­it: Wir haben die 99 Minuten abso­lut genossen und „Cold Stor­age“ regel­recht dabei ange­feuert, wie es alle Stereo­typen des Gen­res zer­stört und neu zusammensetzt.

Cold Storage

Genre: Hor­ror / Komödie
Bun­desstart: 19. Feb­ru­ar 2026
Laufzeit: 99 Minuten
FSK: Ab 16 Jahren
Regie: Jon­ny Campbell
Drehbuch: David Koepp

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