Im Artikel zu Avatar 4 und 5 ist eine Szene aus Avatar 3 zu sehen: Kiri, gespielt von Sigourney Weaver, in einer emotionalen Nahaufnahme.
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Simone Thomalla posiert für die Kamera auf einer Wiese.
Krimiautorin Eva Almstädt posiert bei einer Lesung in Köln für die Kamera.

Avatar-Filme: Wie geht die Reihe weiter? Alles zu Avatar 4 und 5

In Kürze erwartet Dich mit „Avatar: Fire and Ash“ der dritte Kinos­treifen des Fran­chis­es von James Cameron. Doch während dieses Kapi­tel sich­er kommt, kön­nte die Zukun­ft von „Avatar 4“ und „Avatar 5“ wack­eln. Was über die geplante „Avatar“-Filmreihe und mögliche Spin-offs bekan­nt ist, erfährst Du hier. 

Mit „Avatar – Auf­bruch nach Pan­do­ra“ lan­dete Star-Regis­seur James Cameron 2009 den mit Abstand größten kom­merziellen Erfolg sein­er Kar­riere und schuf den bis heute erfol­gre­ich­sten Film aller Zeit­en. Auch die Fort­set­zung „Avatar: The Way of Water“ (2022) lan­dete inner­halb kürzester Zeit auf Platz drei der umsatzstärk­sten Streifen überhaupt.

Nun erscheint mit „Avatar: Fire and Ash“ der näch­ste Streifen in der Rei­he. Doch obwohl James Camerons und Dis­neys frühere Pläne ins­ge­samt fünf Filme vor­sa­hen, gibt es Speku­la­tio­nen darüber, dass diese wieder umge­wor­fen wer­den kön­nten. Dieser Überblick fasst den aktuellen Stand zusam­men – von bestätigten Details bis zu Fak­toren, die die Zukun­ft der „Avatar“-Filme bee­in­flussen könnten.

Das Wichtig­ste zur „Avatar“-Filmreihe in der Übersicht

  • Mit „Avatar: Fire and Ash“ startet am 17. Dezem­ber 2025 der dritte Teil der Film­rei­he im Kino.
  • „Avatar 4“ und „Avatar 5“ sind weit­er­hin angekündigt, ihre Umset­zung soll jedoch stärk­er denn je vom Erfolg des drit­ten Films abhän­gen.
  • Dis­ney plant 2026 ein Con­tent-Bud­get von rund 24 Mil­liar­den US-Dol­lar (umgerech­net mehr als 20 Mil­liar­den Euro) mit stärk­erem Fokus auf lokal aus­gerichtete Inhalte.
  • James Cameron soll grund­sät­zlich an sein­er Vision fes­thal­ten, äußert laut Vari­ety aber selb­st Zweifel an der Zukun­ft der Rei­he.

Die Avatar-Filme: Darum geht es

Die „Avatar“-Reihe erzählt vom Kon­flikt zwis­chen der naturver­bun­de­nen Na’vi-Kultur und der men­schlichen Aus­beu­tung Pan­do­ras. Im Zen­trum ste­ht Jake Sul­ly (Sam Wor­thing­ton), der durch das Avatar-Pro­gramm Teil der Na’vi wird und gemein­sam mit Neytiri (Zoë Sal­daña) für den Erhalt ihrer Welt kämpft. Die Filme verbinden ökol­o­gis­che The­men, kolo­niale Macht­struk­turen und beein­druck­ende visuelle Welten.

„Avatar: The Way of Water“ erweit­ert diese Per­spek­tive um die Meer­esstämme Pan­do­ras und stellt Jakes Fam­i­lie stärk­er in den Mit­telpunkt. Mit „Avatar: Fire and Ash“ führt Teil 3 diese Entwick­lung fort und öffnet den Blick auf weit­ere Regio­nen und Bedrohungen.

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So sieht das Konzept für die Zukun­ft der Avatar-Rei­he aus

Schon 2022 betonte Pro­duzent Jon Lan­dau laut dem Online-Mag­a­zin Geek­Tyrant auf ein­er Pressekon­ferenz zu Teil 2, dass die Rei­he genau diesen Weg weit­erge­hen soll: „Wir wer­den dem Pub­likum mit jed­er Fort­set­zung neue Kul­turen und Ökosys­teme vorstellen. Die, die wir bere­its ken­nen­gel­ernt haben, lassen wir dabei nicht hin­ter uns.“

Wie sich diese inhaltliche Vision jedoch langfristig umset­zen lässt, entschei­det sich nicht nur kreativ, son­dern zunehmend wohl auch an wirtschaftlichen Faktoren.

In dieser Szene aus den Avatar-Filmen, genauer gesagt aus Avatar: Fire and Ash, gleiten mehrere luftige, quallenartige Flugobjekte majestätisch durch eine atemberaubende Felslandschaft mit schwebenden Bergen und üppigem Grün. Die Stimmung ist magisch und ruhig, die Kreaturen wirken organisch und futuristisch zugleich.

Die „Avatar“-Filme sind bildge­waltig und schaf­fen eine völ­lig neue Welt. — Bild: 2024 20th Cen­tu­ry Stu­dios. All Rights Reserved.

James Camerons Vision: Viel geplant – aber nicht mehr garantiert

Ein Vari­ety-Inter­view vom 1. Okto­ber 2025 set­zt einen neuen Ton für die Zukun­ft der Film­rei­he. Darin beschreibt Cameron sich selb­st an einem „entschei­den­den Schei­deweg“. Die Zukun­ft von „Avatar 4“ und „Avatar 5“ sei stark abhängig vom finanziellen Erfolg von „Fire and Ash“. Die zen­trale Frage laute, „ob wir genug Geld ver­di­enen“, um die Rei­he wie geplant fortzusetzen.

Zwar wur­den erste Szenen für „Avatar 4“ bere­its gedreht, wie Lan­dau laut Geek­Tyrant bere­its 2022 auf der Pressekon­ferenz berichtete. Den­noch scheint die langfristige Umset­zung der bei­den neuen „Avatar“-Filme derzeit wohl unter Vor­be­halt zu stehen.

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Wird Avatar Disney zu teuer?

Durch die Über­nahme von 21st Cen­tu­ry Fox gehört 20th Cen­tu­ry Stu­dios – und damit die „Avatar“-Reihe – seit 2019 zum Dis­ney-Konz­ern. Auch Dis­neys Kom­mu­nika­tion der ver­gan­genen Monate deutet darauf hin, dass die Zukun­ft des Fran­chis­es weniger klar ist als früher.

Laut einem Bericht des Branchen­magazins Dead­line erk­lärte Dis­ney-Finanzchef Hugh John­ston auf der Wells Far­go TMT-Kon­ferenz im Novem­ber 2025, dass das Unternehmen 2026 rund 24 Mil­liar­den US-Dol­lar (umgerech­net über 20 Mil­liar­den Euro) in Inhalte investieren wolle. Auf­fäl­lig sei jedoch die strate­gis­che Neuaus­rich­tung: Dis­ney plane, ver­stärkt auf region­al zugeschnit­tene Pro­duk­tio­nen zu set­zen – Inhalte, die spez­i­fisch für einzelne Märk­te entwick­elt wer­den und deut­lich weniger kosten­in­ten­siv sind als glob­ale Block­buster wie „Avatar“.

Solche Entschei­dun­gen kön­nten große inter­na­tionale Pro­duk­tio­nen wie „Avatar“ stärk­er unter wirtschaftlichen Recht­fer­ti­gungs­druck set­zen. Während John­ston „Fire and Ash“ als „abso­lut spek­takulär“ lobte, wies er zugle­ich auf die enor­men Pro­duk­tion­skosten hin. Kön­nte Dis­ney Großpro­duk­tio­nen dieser Größenord­nung in Zukun­ft also deut­lich strenger bewerten?

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Eine zusät­zliche Unsicher­heit ergibt sich aus den Veröf­fentlichun­gen auf Dis­neys neuer Presse­plat­tform: Dort fehlen inzwis­chen die Ein­träge zu „Avatar 4“ und „Avatar 5“. Die früher kom­mu­nizierten Ter­mine – „Avatar 4“-Erscheinungsdatum: Dezem­ber 2029 und „Avatar 5“: Dezem­ber 2031 – wer­den nicht mehr aufgeführt.

Gle­ichzeit­ig führt die offizielle Avatar-Web­site die Ter­mine weit­er­hin auf. Das wirft die Frage auf, ob die fehlen­den Angaben tat­säch­lich auf eine Planän­derung hin­deuten – oder lediglich mit Dis­neys neuem Presse-Serv­er zusammenhängen.

Avatar-Geschichten in Animation? James Cameron teilt Ideen

Ob die jüng­sten Entwick­lun­gen rund um die Zukun­ft des Fran­chis­es auch Camerons frühere Über­legun­gen zu ein­er Ani­ma­tion­sserie bee­in­flussen, ist derzeit unklar. Bere­its im Juli 2025 berichtete das Online-Mag­a­zin Empire, dass Cameron Dis­ney erste Konzepte für ein möglich­es Ani­ma­tions­for­mat vorgestellt habe. Gedacht sei an Geschicht­en aus Pan­do­ra, „die man so nicht in den Fil­men erwarten würde“ – etwa Neben­hand­lun­gen, neue Fig­uren oder bis­lang unerzählte Episo­den aus der Geschichte des Mondes.

Konkrete Pläne existierten zu diesem Zeit­punkt jedoch nicht. Wed­er ein Ani­ma­tions­film noch eine Serie wur­den offiziell bestätigt, und ein möglich­er Zeitrah­men bleibt offen. Wie sich diese frühen Ideen unter den verän­derten Rah­menbe­din­gun­gen weit­er­en­twick­eln, ist bis­lang nicht abse­hbar. Inwieweit diese Entwick­lun­gen auch die Ideen von James Cameron zu ein­er Ani­ma­tions-Serie betr­e­f­fen, ist nicht bekannt.

Recap: Was bisher in den „Avatar“-Filmen geschah

Mit „Avatar – Auf­bruch nach Pan­do­ra“ hat James Cameron eine epis­che Sci­ence-Fic­tion-Rei­he eröffnet. Die Hand­lung der Filme spielt sich auf einem Mond-Plan­eten namens Pan­do­ra ab. Im Mit­telpunkt ste­ht der Kon­flikt zwis­chen der naturver­bun­de­nen, humanoiden Spezies der Na’vi und der tech­nol­o­gisch über­lege­nen Men­schheit, die den Plan­eten wegen sein­er Ressourcen aus­beuten will.

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Teil 1: „Avatar – Aufbruch nach Pandora“

Im ersten „Avatar“-Film wird die Geschichte des ehe­ma­li­gen Sol­dat­en Jake Sul­ly (Sam Wor­thing­ton) erzählt, der durch ein futur­is­tis­ches Avatar-Pro­gramm zu einem Na’vi wird. Während sein men­schlich­er Kör­p­er in einen Ruhezu­s­tand ver­fällt, erwacht er in einem Na’vi-Körper und taucht in neuer Gestalt in die Welt des frem­den Volks ein.

Anfänglich ver­fol­gt er eine Mis­sion: Er soll mehr über die Na’vi her­aus­find­en, um Pan­do­ra für den Men­schen leichter zugänglich zu machen. Doch mit der Zeit iden­ti­fiziert er sich mehr und mehr mit der Leben­sart und den Werten der Na‘vi.

In dieser Szene aus den Avatar-Filmen, konkret aus Avatar: Fire and Ash, reitet Jake Sully auf einer großen meeresähnlichen Kreatur durch das offene Wasser. Um ihn herum fliegen bunte geflügelte Wesen im Sonnenlicht. Die Atmosphäre ist dynamisch und abenteuerlich, während das Wasser golden schimmert.

Jake Sul­ly hat in den „Avatar“-Filmen sein Men­sch­sein für ein Leben als Na’vi aufgegeben. — Bild: 2025 20th Cen­tu­ry Stu­dios. All Rights Reserved.

Jake ver­liebt sich in Neytiri (Zoë Sal­daña), die ihm ihre Welt näher­bringt und ihn lehrt, die Natur des Plan­eten Pan­do­ra zu schätzen. Gemein­sam vertei­di­gen sie ihren Leben­sraum gegen die zer­störerischen Ein­flüsse der Men­schen. Die Filme kom­binieren The­men wie Umweltzer­störung, Kolo­nial­is­mus und das Zusam­men­leben mit der Natur – und sind vor allem für ihre Bildge­walt und bahn­brechende Spezial­ef­fek­te bekannt.

Mit Teil 1 und 2 hat James Cameron bewiesen, dass nicht nur kreatives, son­dern auch ökonomis­ches Poten­zial in sein­er „Avatar“-Vision steckt. „Auf­bruch nach Pan­do­ra“ und „The Way of Water“ (2022) sind in der Top 3 der erfol­gre­ich­sten Filme aller Zeit­en. Laut dem Empire Online Mag­a­zin soll Erfind­er James Cameron selb­st über sein Werk gesagt haben, er könne mit den „Avatar“-Filmen alles aus­drück­en, was er über Fam­i­lie, Nach­haltigkeit, Kli­ma und Natur wisse, und zudem was ihm im wirk­lichen Leben wichtig sei.

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Teil 2: „Avatar: The Way of Water“

„Avatar: The Way of Water“ erweit­ert die Geschichte deut­lich: Jake und Neytiri fliehen mit ihren Kindern vor der Rück­kehr der mil­itärischen Men­schenor­gan­i­sa­tion RDA und suchen Schutz beim Meer­esstamm der Metkay­i­na. Damit öffnet der Film erst­mals den Blick auf Pan­do­ras vielfältige Ozeane, neue Tier­arten, unbekan­nte spir­ituelle Tra­di­tio­nen und soziale Struk­turen der Na’vi.

Die Fam­i­lie ste­ht im Zen­trum – beson­ders die Kon­flik­te der Kinder zwis­chen Anpas­sung und Iden­tität. Zugle­ich kehrt ein alter Feind in neuer Form zurück, was Jake und Neytiri zwingt, erneut um ihre Zukun­ft zu kämpfen. Der Film verknüpft Fam­i­lien-Dra­ma mit Wel­tener­weiterung und führt zen­trale Bedro­hun­gen fort, die auch die kom­menden Teile prä­gen werden.

Diese Szene aus Avatar: Fire and Ash der Avatar-Filme zeigt ein nächtliches Treffen im flachen, schimmernden Wasser vor einer biolumineszierenden Meereswelt. Zahlreiche Na'vi stehen auf kleinen Booten oder schwimmen, während riesige Meereskreaturen unter ihnen gleiten. Die Atmosphäre ist friedlich, magisch und voller spiritueller Bedeutung.

Ein Szenen­bild aus „Avatar: Fire and Ash“ zeigt: Der Plan­et Pan­do­ra ist viel­seit­ig und mit leuch­t­en­der Magie erfüllt. — Bild: 2024 20th Cen­tu­ry Stu­dios. All Rights Reserved.

Teil 3: „Avatar: Fire and Ash“

„Avatar: Fire and Ash“, der am 17. Dezem­ber 2025 in Deutsch­land startet, soll diese Entwick­lung nochmals ver­tiefen. Der Film führt neue Na’vi-Stämme ein, die in Regio­nen leben, die Fans bis­lang nicht gese­hen haben. Die Hand­lung greift die Bedro­hung der Men­schheit weit­er auf. Jakes und Neytiris Fam­i­lie bleibt im Zen­trum der Geschichte, doch der Kon­flikt weit­et sich aus.

Weit­ere Details zur Hand­lung sowie zur Beset­zung find­est Du hier: Das erwartet Dich in „Avatar: Fire and Ash“.

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