Asiatische Frau sitzt draußen im Cafè und guckt auf ihr Handy
© picture alliance / Zoonar | Toni Rantala
iPad Pro mit Stift
Mann schaut lächelnd auf sein Android-Smartphone.

Android 14: Diese Features wünschen wir uns vom großen Update

Bis zum Release von Android 14 ist es noch eine Weile hin – ver­mut­lich wird das Update im Som­mer 2023 für Smart­phones und Tablets erscheinen. Zeit genug also, sich Gedanken zu machen, was die neue Ver­sion von Googles Betrieb­ssys­tem mit­brin­gen soll.

Android 13: Diese Neuerun­gen bringt das Google-Update mit

Welche Fea­tures und Funk­tio­nen sollte das große Android-Update bein­hal­ten? Ste­ht Sicher­heit im Fokus, das Nutzer­erleb­nis – oder etwas ganz anderes? Wir haben in dieser Über­sicht ein paar Upgrade-Wün­sche für Android 14 gesam­melt.

Widgets für den Sperrbildschirm

Zugegeben: Ganz orig­inell ist dieser Wun­sch nicht. Apple beispiel­sweise wird das Fea­ture „Wid­gets für den Sper­rbild­schirm” mit iOS 16 ein­führen. Im Herb­st 2022 kön­nen wir also zum Beispiel bei Besitzer:innen des iPhone 13 erleben, wie prak­tisch diese Option tat­säch­lich ist – und was per­son­al­isierte Wall­pa­per auf dem iPhone kön­nen.

Wie ein per­son­al­isiert­er Sper­rbild­schirm unter Android 14 ausse­hen kön­nte, zeigt Dir das fol­gende kurze Konzeptvideo:

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Wer schon länger Android-Geräte nutzt, erin­nert sich vielle­icht noch: Bis Android 4.4 KitKat hat Googles Betrieb­ssys­tem dieses Fea­ture eben­falls unter­stützt. Allerd­ings war es damals noch recht rudi­men­tär, da es nicht viele Apps mit einem entsprechen­den Wid­get gab.

Soll­test Du ein Sam­sung-Handy besitzen, kennst Du Wid­gets auf dem Lockscreen eben­falls: Denn Sam­sungs Benutze­r­ober­fläche One UI ermöglicht Dir diese Option. Umso schön­er wäre es, wenn auch Geräte ander­er Her­steller dieses Fea­ture erhal­ten – nicht zulet­zt Googles eigene Smart­phones wie das Pix­el 6.

Aber auch ohne Wall­pa­per und grafis­che Anpas­sun­gen wün­schen wir uns von Android 14, auf dem Sper­rbild­schirm Wid­gets nach Belieben ver­wen­den zu kön­nen.

Schalter für bestimmte Netzwerke

Mit Android 12 hat Google die Schnelle­in­stel­lun­gen deut­lich ver­schlankt. Diesem Prozess fie­len auch die Detail-Ein­stel­lun­gen für mobile Dat­en und das WLAN zum Opfer. Mit­tler­weile gibt es in den Schnelle­in­stel­lun­gen nur noch einen Schal­ter – für „Inter­net ein-/auss­chal­ten”.

Dadurch kann es zu ein­er Her­aus­forderung wer­den, wenn Du nur mal kurz die Verbindung zu einem bes­timmten WLAN her­stellen und direkt wieder kap­pen möcht­est. Auch das Auss­chal­ten der mobilen Dat­en ist mit dem Weg über das Ein­stel­lungs­menü unprak­tisch. Dabei ist dies häu­fig sin­nvoll – zum Beispiel im heimis­chen Net­zw­erk, etwa um den Akku zu ent­las­ten.

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Entsprechend wün­schen wir uns als Fea­ture: Android 14 soll die Schnelle­in­stel­lun­gen für Net­zw­erke (wieder) ausweit­en.

Bessere Gestensteuerung für Drittanbieter-Apps

Auch im Bere­ich Gesten­s­teuerung drängt sich ein Ver­gle­ich zu iOS auf. Denn auf dem iPhone und iPad hat Apple es geschafft, dass sich die Steuerung über Gesten (meis­tens) intu­itiv anfühlt – und das in allen Apps. So befind­et sich zum Beispiel in der Regel hin­ter der Nav­i­ga­tion­sleiste auch Inhalt.

Anders sieht es bei Android aus. Hier ist bei vie­len Drit­tan­bi­eter-Apps ein dick­er Rah­men um die Nav­i­ga­tion­sleiste. In diesem Bere­ich kön­nte Google die Entwickler:innen von Apps mehr unter­stützen. Denn anders als bei iOS gibt es zum Beispiel viel mehr unter­schiedliche Dis­play­größen, die in der App-Entwick­lung berück­sichtigt wer­den müssen.

Android 13: Welche Smart­phones bekom­men das Update?

Deshalb wün­schen wir uns von Android 14: eine ein­heitlichere Nav­i­ga­tion für Apps – auch für Drit­tan­bi­eter und für Gesten.

Mehr Privatsphäre-Optionen für Apps

Im Bere­ich Pri­vat­sphäre drängt sich eben­falls ein Ver­gle­ich zum iPhone auf. Denn Apple hat mit dem Update auf iOS 14.5 einge­führt, dass Apps die Nutzer:innen um Erlaub­nis fra­gen müssen, wenn sie bes­timmte Dat­en nutzen wollen. Dies geht in erster Lin­ie zulas­ten der Wer­be­treiben­den – weil sie auf die Dat­en abgewiesen sind, um eine ziel­gerichtete Wer­bung ausspie­len zu kön­nen.

Es ist unwahrschein­lich, dass Google einen ähn­lich radikalen Weg geht wie Apple. Denn im Kern beruht das Geschäftsmod­ell des Such­maschi­nen­riesen auf Wer­bung. Google soll bere­its an einem Kom­pro­miss arbeit­en: Dem­nach kön­nten Wer­be­treibende Zugriff auf bes­timmte Dat­en erhal­ten, die Google zur Ver­fü­gung stellt. Dieses Prinzip nen­nt Google „Pri­va­cy Sand­box”; eine Beta für Entwick­ler soll es laut Android Police noch 2022 geben.

Entsprechend wün­schen wir uns von Android 14 mehr Optio­nen, um die eigene Pri­vat­sphäre inner­halb von Apps zu schützen.

Und wie ist der Name von Android 14?

Die Entwick­lung von Android 14 ist bere­its in Gange – und zumin­d­est den inter­nen Code­na­men gibt es laut XDA Devel­op­ers auch bere­its: „Upside Down Cake”.

Zur Erin­nerung: Der Arbeit­sti­tel für Android 13 lautete „Tiramisu”, der für die Vorgängerver­sion Android 12 „Snow Cone”. Google bleibt sich also bei der Namensge­bung treu – es geht wieder um Süßspeisen. Doch wie kön­nte die finale Ver­sion heißen?

Was wün­schst Du Dir von Android 14? Welche Fea­tures sind Dir bei Deinem Handy beson­ders wichtig? Und welchen Namen soll Android 14 erhal­ten? Schreibe uns Deine Mei­n­ung gerne in einem Kom­men­tar!

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