Eine junge Frau sitzt am Fenster und verändert ihre Gmail-Oberfläche
Junge Frau mit iPhone in der Hand
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Tipps für das neue Gmail: Die Oberfläche individuell anpassen

Google hat die Web-Ver­sion von Gmail vor ein paar Monat­en mit einem neuen Look und neuen Funk­tio­nen aus­ges­tat­tet. Doch das aufge­frischte Design ist nicht für jeden Nutzer opti­mal. Zum Glück kannst Du die Ober­fläche manuell anpassen – wir ver­rat­en Dir, welche Gmail-Ein­stel­lun­gen Dir das ermöglichen.

Bist Du im Brows­er zum neuen Gmail gewech­selt, kannst Du auf zahlre­iche neue Funk­tio­nen zugreifen: So kannst Du E-Mails zurück­stellen und für beson­ders wichtige Inhalte einen „Vertraulich“-Modus aktivieren. Außer­dem beste­ht die Möglichkeit, das Design der Ober­fläche indi­vidu­ell anzu­passen: Neben hil­fre­ichen Ein­stel­lun­gen für Labels und Seit­en­leis­ten kannst Du zum Beispiel indi­vidu­elle Tas­tenkürzel erstellen, um die Arbeit mit Gmail zu erle­ichtern.

Unnötige Zusatzelemente in Gmail ausblenden

Erhältst Du in Gmail eine neue Nachricht, kannst Du schon im Postein­gang eine kleine Vorschau auf den Mail-Anhang sehen. Doch die Anzeige dieser Zusatz­in­halte mag nicht jedem Nutzer gefall­en. Willst Du einen sim­pleren Look, kannst Du über das Zah­n­rad-Icon oben rechts „Kom­pak­theits­grad“ auswählen. Hierüber lässt sich die Ansicht bear­beit­en: Vor­eingestellt ist die „Standard“-Version, die auch die Anhänge-Vorschau bietet. Entschei­dest Du Dich dage­gen für die Option „Nor­mal“ oder „Schmal“, blendet Gmail solche Zusatz­in­halte aus.

Das Label-Menü Deinen Bedürfnissen anpassen

Du hast Gmail geöffnet und suchst Labels wie Deinen Papierko­rb oder den Spam-Ord­ner? Dann musst Du links auf den „Mehr“-Eintrag klick­en. Stan­dard­mäßig wer­den Teile des Menüs näm­lich aus­ge­blendet, sodass nur ver­meintlich wichtigere Labels wie Dein Postein­gang und Deine Entwürfe zu sehen sind.

Du kannst jedoch bes­tim­men, welche Ord­ner nach dem Öff­nen von Gmail direkt auf­tauchen: Scrolle dafür im Menü bis ganz nach unten und wäh­le „Labels ver­wal­ten“ aus. Anschließend bes­timmst Du, welche Ord­ner immer angezeigt und welche stan­dard­mäßig aus­ge­blendet wer­den.

Junge Frau nutzt am Laptop das neue Gmail und passt dessen Oberfläche an.

Das Menü lässt sich über das Drei-Striche-Icon fast voll­ständig aus­blenden.

Alternativ: So blendest Du das Menü (fast) vollständig aus

Möcht­est Du für noch mehr Über­sicht sor­gen, kannst Du das linke Menü auch ganz ein­fach aus­blenden. Dazu musst Du lediglich oben links auf das Drei-Striche-Icon (auch Ham­burg­er-Menü genan­nt) klick­en.

Keine Sorge: Die Icons für die einzel­nen Labels bleiben sicht­bar, sodass Du weit­er­hin leicht zwis­chen Papierko­rb, Chats und Inbox hin- und her­wech­seln kannst.

Deine Labels mit Farben versehen & für mehr Übersichtlichkeit sorgen

Hast Du über „Neues Label erstellen“ neue Ord­ner kreiert, kannst Du diese mit Far­ben verse­hen, um sie leicht voneinan­der unter­schei­den zu kön­nen. Schwebe dazu mit der Maus über dem neuen Label und klicke auf das nun erscheinende Drei-Punk­te-Icon. Im Anschluss wählst Du unter „Label­farbe“ entwed­er eine von Google erstellte Farbe aus oder fügst eine per­son­al­isierte Farbe hinzu.

Die neue Seitenleiste verstecken

Grundle­gend neu in Gmail ist die rechte Seit­en­leiste, über die Du auf weit­ere Google-Apps wie den Kalen­der oder Noti­zen zugreifen kannst. Das soll die Ver­wal­tung wichtiger Auf­gaben erle­ichtern – doch die neue Seit­en­leiste nimmt natür­lich auch Platz ein.

Google rollt aktuell daher ein Update aus, das die Aus­blendung der Seit­en­leiste ermöglicht. Hat sich Dein Gmail entsprechend aktu­al­isiert, kannst Du rechts unter den App-Verknüp­fun­gen auf ein neues Pfeil-Icon klick­en, das die Seit­en­leiste ein­klappt.

GigaCube

Mit benutzerdefinierten Tastenkombinationen eine schnelle Steuerung ermöglichen

Für Gmail lassen sich nüt­zliche Tas­tenkom­bi­na­tio­nen erstellen, um die Arbeit mit dem Mail­dienst zu erle­ichtern: Wech­sle dazu über das Zah­n­rad-Sym­bol in die Ein­stel­lun­gen und suche nach der Option „Tas­tenkürzel“. Wäh­le daneben „Tas­tenkürzel aktivieren“ aus und klicke ganz unten auf „Änderun­gen spe­ich­ern“.

Hat Gmail sich neu geladen, kannst Du dann die Funk­tion für benutzerdefinierte Tas­tenkom­bi­na­tio­nen aktivieren: Klicke oben in den Ein­stel­lun­gen auf den Reit­er „Erweit­ert“. Suche nach der Option „Benutzerdefinierte Tas­tenkürzel“ und schalte sie ein. Nach­dem Du Deine Änderun­gen erneut gespe­ichert hast, find­est Du in den Ein­stel­lun­gen oben den neuen Tab „Tas­tenkürzel“. Hierüber kannst Du indi­vidu­elle Tas­tenkom­bi­na­tio­nen erstellen.

So stattest Du Gmail mit einem persönlichen Hintergrund aus

Wie beim alten Gmail kannst Du auch für die neue Ober­fläche ein indi­vidu­elles Hin­ter­grund­bild auswählen. Klicke dafür oben rechts auf das Zah­n­rad-Icon und wäh­le „Design“ aus. Du hast nun zwei Möglichkeit­en: Entwed­er, Du wählst ein schon beste­hen­des Lay­out oder Dein eigenes Hin­ter­grund­bild aus. Für die zweite Option klickst Du unten auf „Meine Fotos“. Du kannst dann auf alle Deine Auf­nah­men zugreifen, die Du in Google Fotos hochge­laden hast. Außer­dem find­est Du unter „Ange­sagt“ weit­ere tolle Designs ander­er Gmail-Nutzer, die sich eben­falls als Hin­ter­grund­bild ein­richt­en lassen.

Zusammenfassung

  • Du kannst die Ober­fläche des neuen Gmail Deinen Bedürfnis­sen anpassen.
  • So lässt sich das linke Label-Menü über das Drei-Striche-Icon aus­blenden, um für mehr Platz auf Deinem Bild­schirm zu sor­gen.
  • Auch die rechte Seit­en­leiste lässt sich zukün­ftig ver­steck­en.
  • Stat­te Deine Labels mit indi­vidu­ellen Far­ben aus – so kannst Du Deine Ord­ner noch bess­er auseinan­der­hal­ten.
  • Du kannst den Mail­dienst über vor­eingestellte Tas­tenkom­bi­na­tio­nen steuern, nach­dem Du die entsprechende Option in den Gmail-Ein­stel­lun­gen aktiviert hast.
  • Alter­na­tiv hast Du die Möglichkeit, eigene Tas­tenkürzel zu erstellen.

Welchen Tipp würdest Du Nutzern des neuen Gmail geben, um ihnen den Ein­stieg zu erle­ichtern? Ver­rate es uns gerne in den Kom­mentaren.

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