Technologische Quantensprünge: Diese Meilensteine pflastern den Weg ins digitale Zeitalter

Technologische Quantensprünge von der Schreibmaschine zum Computer
Bewerbungsphase für den Innovators Pitch 2020 läuft.
Smog über Neu Dehli, der für Tinte aus CO2 genutzt wird.

Technologische Quantensprünge: Diese Meilensteine pflastern den Weg ins digitale Zeitalter

Von der Schreib­mas­chine zum PC, von Ana­log- zu Dig­i­tal­fo­tografie, von der Kas­sette zum Musik-Stream­ing: Nie zuvor in der Geschichte der Men­schheit gab es so viele tech­nol­o­gis­che Quan­ten­sprünge wie in den ver­gan­genen 100 Jahren. Wir zeigen Dir in ein­er kleinen Zeitreise, welche Meilen­steine den mod­er­nen All­t­ag nach­haltig geprägt und verän­dert haben.  

Mal eben ein gut gekühltes Getränk aus der Küche holen: Das war vor gut 70 Jahren noch pur­er Luxus. Obwohl Lebens­mit­tel schon in der Antike in „Eiskellern“ lagerten und seit Mitte des 18. Jahrhun­derts kün­stliche Küh­lung durch Luftkom­pres­sion möglich war, wurde der elek­trische Kühlschrank erst im 20. Jahrhun­dert zum massen­tauglichen Haushalts­gerät und galt hierzu­lande bis in die 1950er Jahre als Sta­tussym­bol. Tech­nol­o­gis­che Quan­ten­sprünge wie diese gab es in den ver­gan­genen 100 Jahren viele. Wie die fol­gen­den Beispiele zeigen, sind die meis­ten dieser Inno­va­tio­nen heute selb­stver­ständlich und aus Deinem All­t­ag wohl nicht mehr wegzu­denken.

Von Analog- zu Digital-Fotografie

Schon 1816 belichtete Joseph Niépce eine Plat­te aus lichtempfind­lichem Mate­r­i­al in der soge­nan­nten Cam­era obscu­ra und erhielt das erste optis­che Foto. Sein Ver­fahren und die sper­rige Belich­tung­stech­nik wan­del­ten sich bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhun­derts allmäh­lich in immer kleinere, han­dlichere Kam­eras. Diese nutzten ein Film­band als lichtempfind­lich­es Medi­um und ermöglicht­en das, was Du heute als Ana­log-Fotografie kennst. Dabei wer­den die Bild­in­for­ma­tio­nen erst bei der Entwick­lung des Films gespe­ichert und liegen dann auf einem Neg­a­tiv oder Dia­pos­i­tiv vor. Dieser Prozess samt Druck war jedoch ziem­lich aufwendig und teuer. Noch dazu ließ die Qual­ität der Auf­nah­men oft zu wün­schen übrig und Farb­fo­tos ver­färbten sich schnell bei ein­wirk­en­dem Son­nen­licht.

Erst Mitte der 1980er Jahre kamen die ersten Dig­italk­a­m­eras auf den Markt und das Fotografieren wurde nicht nur ein­fach­er und gün­stiger, son­dern brachte auch deut­lich bessere Ergeb­nisse her­vor. Möglich macht es ein Sen­sor, der die Erfas­sung und Ver­ar­beitung der Bild­in­for­ma­tio­nen übern­immt und diese direkt auf ein­er Spe­icherkarte im Auf­nah­megerät ablegt. So entste­hen beliebig oft kopier­bare Dateien, die Du mit ein­er Soft­ware am PC oder mit­tler­weile auch auf dem Smart­phone nachträglich bear­beit­en, aus­druck­en oder in den sozialen Net­zw­erken teilen kannst.

Von der Schreibmaschine zum PC

Tack-Tack-Tack-Tack-Bing: Nicht nur akustisch, son­dern auch funk­tion­al hat die mech­a­nis­che Schreib­mas­chine ab Ende des 19. Jahrhun­derts die Büroar­beit rev­o­lu­tion­iert. Dafür brauchte es neben einem Farb­band und Papi­er vor allem gut aus­ge­bildete Schreibkräfte. Ein fehler­freies Schrift­stück zu Papi­er zu brin­gen, erforderte näm­lich höch­ste Konzen­tra­tion und Fin­ger­fer­tigkeit. Da es keine Rück­taste gab, kon­nten Tippfehler nur umständlich mit Tipp-Ex kor­rigiert wer­den und waren immer sicht­bar. So kam es schon mal vor, dass ein Brief oft zig­mal neu aufge­set­zt wer­den musste.

Das änderte sich erst im Jahr 1973, als IBM die erste Schreib­mas­chine mit Kor­rek­tur­taste her­aus­brachte. Nahezu par­al­lel wur­den die ersten Per­son­al Com­put­er (PC) entwick­elt, die dank serien­mäßig pro­duzier­baren Mikro­prozes­soren immer klein­er, leis­tungs­fähiger und preis­gün­stiger wur­den. Mit einem Schreibpro­gramm am Com­put­er ließen sich plöt­zlich nicht nur einzelne Buch­staben oder Wörter kor­rigieren, son­dern ganze Sätze löschen und umschreiben, Seit­en for­matieren und ab Mitte der 1980er Jahre auch direkt per E-Mail versenden. Ohne diesen tech­nol­o­gis­chen Quan­ten­sprung wären viele lit­er­arische Werke, Auf­sätze und Dok­torar­beit­en wahrschein­lich nie fer­tig gewor­den.

Vom Mobiltelefon zum Smartphone

In den 1980er Jahren gab es einen weit­eren Meilen­stein der mod­er­nen Kom­mu­nika­tion: die ersten Mobil­funknet­ze und Handy-Gespräche. Inner­halb eines Jahrzehnts wur­den die Mobil­tele­fone immer klein­er und ermöglicht­en als „Fea­ture-Phone“ mit inte­gri­ert­er Kam­era, Radio, Orga­niz­er und sim­plen Spie­len bald mehr als nur Tele­fonate. Schon 1993 stellte IBM ein Gerät mit Touch­screen, Fax- und E-Mail-Funk­tion vor: das erste Smart­phone. Der Nokia 9000 Com­mu­ni­ca­tor bot 1996 bere­its einem mobilen Inter­net­zu­gang. Doch erst elf Jahre später machte Apple die trag­baren Mini-Com­put­er mit der Enthül­lung seines iPhones pop­ulär. 2008 kon­nten Smart­phone-Besitzer bere­its die ersten zusät­zlichen Anwen­dun­gen aus den App Stores herun­ter­laden. Mit Fortschritt der Mobil­funk-Tech­nolo­gien, größeren Dis­plays und leis­tungsstärk­eren Prozes­soren wurde das Handy schließlich zu dem, was es heute ist: ein mul­ti­funk­tionaler, per­sön­lich­er und intel­li­gen­ter Assis­tent, mit dem Du Deinen kom­plet­ten All­t­ag man­a­gen kannst.

Vom Tonband zum Musik-Streaming

Auch der Weg von der Kas­sette zur CD ist ein vielfach gefeiert­er Meilen­stein des tech­nis­chen Fortschritts. Doch eben­so schnell wur­den die physis­chen Daten­träger Ende der 1990er Jahre vom noch prak­tis­cheren MP3-Play­er und iPod abgelöst. Nach der Jahrtausendwende lan­de­ten die dig­i­tal­en Audio-Dateien schließlich hochkom­prim­iert in der Cloud und auf heute bekan­nten Stream­ing-Plat­tfor­men. Mit Dien­sten wie Spo­ti­fy, Deez­er und iTunes kannst Du Deine Lieblings-Kün­stler, -Songs und -Alben jed­erzeit auf allen dig­i­tal­en Geräten abrufen und bleib­st über Neu­veröf­fentlichun­gen auf dem Laufend­en. Und mit dem Musik-Pass von Voda­fone hörst Du Deine Favoriten-Playlist auch unter­wegs, so viel Du willst und ohne das mobile Daten­vol­u­men Deines Tar­ifs zu ver­brauchen.

 

Von DSL ins Gigabit-Zeitalter mit GigaCable Max

Mit jedem Meilen­stein wur­den Tech­nolo­gien prak­tis­ch­er, leis­tungs­fähiger und schneller. Einen weit­eren Quan­ten­sprung ins dig­i­tale Zeital­ter erleb­st Du ab dem 17. Feb­ru­ar 2020 mit Voda­fone. Mit dem neuen Tarif GigaCa­ble Max surf­st Du zu Hause immer mit der bei Abschluss max­i­mal ver­füg­bar­er Geschwindigkeit, in den meis­ten Fällen also mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Wenn Du Dir dieses Ange­bot jet­zt sich­erst, bekommst Du Voda­fone Cable Max außer­dem dauer­haft für unschlag­bare 39,99 Euro im Monat.

Die Liste tech­nol­o­gis­ch­er Quan­ten­sprünge ließe sich natür­lich noch mit vie­len Beispie­len fort­set­zen. Welche Inno­va­tio­nen die dig­i­tale Zukun­ft prä­gen kön­nten, erfährst Du in unser­er Rei­he #The­Fu­tureI­sEx­cit­ing.

Was waren für Dich beson­dere Meilen­steine des tech­nis­chen Fortschritts? Schreib uns, welche Tech­nolo­gien aus Deinem dig­i­tal­en All­t­ag nicht mehr wegzu­denken sind!  

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