Screenshot aus "Mass Effect: Legendary Edition".
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Mass Effect: Legendary Edition– alle Infos zur vielversprechenden Remastered-Trilogie

Com­man­der Shep­ard kehrt zurück: Fast 14 Jahre ist es nun her, dass wir zum ersten Mal mit ihm durch die Galax­ie gereist sind. Der let­zte Teil der Haup­trei­he kam 2012 auf den Markt. Nun ste­ht mit „Mass Effect: Leg­endary Edi­tion“ ein Remas­ter der ersten drei Teile an, das einige span­nende Neuerun­gen bietet.

Zusam­men mit einem Reveal-Trail­er hat das Team von Bioware zahlre­iche Infos zu Mass Effect: Leg­endary Edi­tion geteilt. Wir beant­worten Dir hier die wichtig­sten Fra­gen zu Grafik, Game­play und Release des Remas­ters.

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Mass Effect: Legendary Edition – welche Neuerungen bietet das Gameplay?

Bei der auf­polierten Trilo­gie han­delt es sich zwar „nur“ um ein Remas­ter. Trotz­dem erwarten Dich einige Neuerun­gen – vor allem im Hin­blick auf das erste Mass-Effect-Spiel, dass mit­tler­weile einige Jahre auf dem Buck­el hat.

Die Über­ar­beitung von Teil 1 erforderte die meiste Entwick­lungszeit und wartet daher auch mit den meis­ten Änderun­gen auf. Bioware hat zum Beispiel die Kämpfe stark über­ar­beit­et, sodass sie nun mit denen aus Teil 2 und 3 mithal­ten kön­nen. Aber auch darüber hin­aus hat das Team am Kampf­sys­tem der Haupt­spiele gear­beit­et und zum Beispiel das Com­bat-HUD und das Inter­face mod­ern­er gestal­tet. Auch die KI der Feinde wurde verbessert. Dank Aim Assist kannst Du nun leichter zie­len und jede Waffe im Spiel besitzt nun spezielle Eigen­schaften. Auch die Min­ispiele (zum Beispiel das Hack­ing) hat Bioware opti­miert.

Und was ist mit den nervig lan­gen Aufzugszeit­en? Du erin­nerst Dich: Im ersten Teil ver­bracht­est Du während der Ladezeit­en viel Zeit im Aufzug, was die Fans gehörig störte. Daraus haben die Entwick­ler gel­ernt, denn die Sequen­zen im Aufzug sind ab sofort deut­lich kürz­er und kön­nen bei Bedarf auch über­sprun­gen wer­den.

Für eben­so viel Frust wie die Aufzugszeit­en sorgte damals der fahrbare Unter­satz namens Mako. Daher haben sich die Entwick­ler auch diesem noch ein­mal angenom­men. Damit das Fahren mit dem Mako weniger frus­tri­erend ist, wurde zum Beispiel die Kam­era am Raum­fahrzeug angepasst. Es ruck­elt also nicht ständig, sobald es eine kleine Erschüt­terung gibt. Auch die Steuerung und die Physik des Fahrzeugs haben die Entwick­ler in diesem Zuge angepasst. Zudem ist der Mako nun deut­lich schneller unter­wegs.

Hat Bioware an Commander Shepard etwas verändert?

Auch Com­man­der Shep­ard ging nicht leer aus, so hat die Haupt­fig­ur ein kleines Makeover erhal­ten. Ab sofort kannst Du mit der weib­lichen Shep­ard-Ver­sion FemShep alle drei Mass-Effect-Spiele zock­en – vorher war dies nur ab Teil 3 möglich. Zudem enthält die Leg­endary Edi­tion einen uni­versellen Charak­ter-Edi­tor, mit dem Du Haare, Haut­farbe und sog­ar Make-Up der Fig­ur anpassen kannst.

Laut Project Direc­tor Mac Wal­ters kön­nte es später sog­ar möglich sein, das Ausse­hen Deines Com­man­ders aus den alten Spiel­stän­den her­aus in die Leg­endary Edi­tion zu importieren:

Wir fassen die wichtig­sten Änderun­gen am Game­play hier noch ein­mal zusam­men:

  • ein­heitliche Ver­sion von FemShep in allen drei Spie­len
  • uni­verseller Charak­ter-Edi­tor
  • ein­heitlich­es Spiel­ge­fühl in Hin­blick auf Steuerung & Co.
  • bessere Waf­fen­bal­ance
  • opti­mierte KI der Feinde
  • verbesserte Physik und Fahrver­hal­ten des Mako

Besitzt das Mass-Effect-Remaster einen Multiplayer?

Vielle­icht erin­nerst Du Dich: Mass Effect 3 kam mit einem Mul­ti­play­er auf den Markt, der damals eine kleine, aber treue Gruppe an Fans um sich herum ver­sam­melte. Im Remas­ter wirst Du ihn aber nicht vorfind­en. Das liegt laut Mac Wal­ters auch daran, dass diese Auf­gabe viel zusät­zliche Arbeit erfordert hätte. Die Fans hegten heute deut­lich mehr Erwartun­gen an einen Mul­ti­play­er als damals, beispiel­sweise in Hin­blick auf Cross­play.

Let­ztlich hat sich Bioware dazu entsch­ieden, auf den Mul­ti­play­er zu verzicht­en und sich ganz auf die Sin­gle­play­er-Erfahrung zu konzen­tri­eren.

Hat sich die Story geändert?

Nein. Ver­mut­lich zur Erle­ichterung viel­er Fans hat Bioware die Fin­ger von der Geschichte gelassen. Sto­ry und Charak­tere sind also gle­ichge­blieben, sodass Dich keine unan­genehmen Über­raschun­gen erwarten. Allen Neuerun­gen zum Trotz bleibt das Feel­ing der Orig­i­nal­games, das auch durch die Hand­lung gestützt wurde, erhal­ten.

Screenshot aus "Mass Effect: Legendary Edition".

Bessere Grafik, alte Sto­ry – das sollte vie­len Fans gefall­en. — Bild: 2021 Elec­tron­ic Arts Inc.

Aufpoliertes Mass Effect: Und was ist mit den alten DLCs?

Ja, das Mass-Effect-Remas­ter kommt auch mit Erweiterun­gen auf den Markt – 40 an der Zahl, um genau zu sein. Nur ein Sto­ry-DLC ist nicht dabei: die Pin­na­cle Sta­tion. Das ist eine Turi­an­er-Raum­sta­tion aus Mass Effect 1, in der Com­man­der Shep­ard mit sein­er Crew trainieren kon­nte.

Der Verzicht auf die Pin­na­cle Sta­tion hat tech­nis­che Gründe: Bere­its als Mass Effekt 2012 auf der PlaySta­tion 3 lan­dete, fehlte der DLC auf­grund defek­ter Dat­en. Auch beim jet­zi­gen Remas­ter sollen die Entwick­ler noch ver­sucht haben, die Pin­na­cle Sta­tion wieder­herzustellen – ohne Erfolg.

Mit Blick auf die Technik: Welche Neuerungen bietet die Grafik?

Die Entwick­ler haben nicht nur am Game­play geschraubt, son­dern auch an der Grafik. So erwarten Dich

  • schnellere Ladezeit­en
  • bessere Per­for­mance
  • Sup­port für 4K und HDR
  • unbe­gren­zte Fram­er­ate auf dem PC; 60fps auf PS4 Pro und Xbox One X
  • schär­fere und hochau­flösende Tex­turen
  • verbesserte Beleuch­tung und Schat­ten

Außer­dem besitzt das Remas­ter neue Grafikop­tio­nen wie Antia-Alias­ing und Depth of Field und unter­stützt Ultra­w­ide-Bild­schirme (21:9).

Diese Frage beschäftigt uns noch: Remaster oder Remake?

Vielle­icht stellt sich Dir jet­zt die Frage, ob es sich bei Mass Effect: Leg­endary Edi­tion wirk­lich um ein Remas­ter han­delt. Da bist Du nicht die Einzige: Auch Bioware musste abwä­gen, wie aufwendig die Neuau­flage wer­den soll. So gab es Gespräche mit Epic Games über die Frage, wie aufwendig ein Umstieg von der Unre­al Engine 3 auf die Unre­al Engine 4 sein würde.

Die Entwick­ler merk­ten schnell, dass dies deut­liche Änderun­gen am Feel­ing der Mass-Effect-Trilo­gie erfordert hätte. Das wollte das Team ver­mei­den, weshalb es sich bei Mass Effect: Leg­endary Edi­tion um ein Remas­ter und kein voll­w­er­tiges Remake han­delt.

Release: Wann (und für welche Plattformen) erscheint Mass Effect: Legendary Edition?

Das Mass-Effect-Remas­ter erscheint am 15. Mai 2021 für PS4, Xbox One und PC. Du kannst bei Bedarf auf die Xbox Series X/S beziehungsweise PS5 upgraden.

Für den PC kannst Du die Trilo­gie ab sofort auf Steam und auf Ori­gin vorbestellen. Der Preis liegt dort bei 60 Euro.

Screenshot von dem Reveal-Trailer zu "Mass Effect: Legendary Edition".

Mass Effect: Leg­endary Edi­tion erscheint im Mai 2021 für PS4, Xbox One und PC. — Bild: YouTube/Mass Effect

Warum gibt es keine eigene Next-Gen-Version?

Eine eigene Next-Gen-Ver­sion wird es wahrschein­lich nicht geben. Das liegt laut den Entwick­lern daran, dass die ersten drei Spiele wie oben erwäh­nt auf der Unre­al Engine 3 basieren und damit schon ein gewiss­es Alter besitzen. Der Wech­sel zur neuen Engine hätte eine ganz andere Opti­mierung erfordert. Direc­tor Mac Wal­ters schließt laut Inter­view mit IGN einen späteren Patch zwar nicht voll­ständig aus, hält ihn aber wohl für unwahrschein­lich.

Was sind die Systemanforderungen?

Da Du Mass Effect: Leg­endary Edi­tion für den PC bere­its vorbestellen kannst, existieren schon Infos zu den Sys­te­man­forderun­gen. Mit 120 Giga­byte ist das Remas­ter zwar kein Spe­ich­er-Killer, aus­re­ichend Platz brauchst Du den­noch. Auf Prozes­sor­seite benötigst Du min­destens einen Intel Core i5-3770 oder einen AMD FX-8350.

Bei der Grafikkarte gehören eine Geforce GTX 760, Radeon HD 7970 oder R9 280 X zu den Min­destanforderun­gen. Die Grafikkarte muss zudem mit Direc­tX 11 kom­pat­i­bel sein. Als Betrieb­ssys­tem ist Win­dows 10 mit 64-Bit voraus­ge­set­zt.

Hier noch ein­mal die Min­destanforderun­gen im Überblick:

  • Betrieb­ssys­tem: Win­dows 10 mit 64-Bit
  • Prozes­sor: AMD FX-8350 oder Intel Core i5 3570
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 760 oder AMD Radeon HD 7970 oder AMD Radeon R9 280x
  • Arbeitsspe­ich­er: 8 Giga­byte RAM
  • Spe­icher­platz: 120 Giga­byte
  • Direc­tX: Ver­sion 11

Wie ist Dein erster Ein­druck zu Game­play und Grafik von Mass Effect: Leg­endary Edi­tion? Wirst Du Dir das Remas­ter kaufen? Hin­ter­lass uns gerne einen Kom­men­tar dazu!

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