Junger Mann spielt Hellblade auf einer Konsole
Ein gut ausgebauter Zoo mit einigen Besuchern und Besucherinnen in Planet Zoo
Fußballspieler jubelt
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Hellblade kommt für Xbox One: Tipps zu Rätsel und Runen

Das Indie-Spiel Hell­blade hat Mitte 2017 das Action-Adven­ture-Genre auf PC und PlaySta­tion 4 ordentlich aufgemis­cht. Inzwis­chen wurde bestätigt, dass es eine Umset­zung auch für die Xbox One geben wird. Das Spiel basiert auf keltisch­er und nordis­ch­er Mytholo­gie und stellt die Psy­cho­sen der jun­gen Kriegerin Sen­ua und ihren Umgang damit in den Mit­telpunkt.

Soge­nan­nte Inde­pen­dent Games wer­den immer beliebter. Diese wer­den von meist kleineren Soft­wareschmieden in kleinen Teams pro­duziert und mit wenig Mar­ket­ing­bud­get, dafür einem umso niedrigeren Verkauf­spreis auf dem Markt ange­boten. Nicht nur der aufwändig aus­gear­beit­ete psy­chol­o­gis­che Hin­ter­grund, son­dern auch das her­vor­ra­gende Spiel der Haupt­darstel­lerin machen dieses Action-Adven­ture fast schon zu einem Pflichtkauf. Wir zeigen Dir, wie Dir der Spiele­in­stieg opti­mal gelingt und welche Rät­sel und Runen auf Dich in grauer Vorzeit warten. Die Xbox-Ver­sion ist ab heute vorbestell­bar und ste­ht ab dem 11. April 2018 zum Down­load bere­it.

Hellblade: Senua’s Sacrifice: Darum geht es

Schon zu Spiel­be­ginn wirst Du in eine ger­adezu mys­tis­che Welt ent­führt. Das gilt nicht nur für Deine geheimnisvoll-düstere Umge­bung, son­dern auch für die Stim­men, die Du hörst und die Dir ver­rat­en, um was es eigentlich geht: Über­all um Dich herum siehst Du Tod und Ver­wüs­tung. So lässt die anfängliche Reise auf einem Kanu schon nichts Gutes erwarten. Auf dem Weg nach Hel­heim, wo Dein geliebter Krieger Dil­lion, der Häuptlingssohn von den Wikingern den Göt­tern geopfert wurde, erwarten Dich jede Menge Rät­sel und natür­lich furchte­in­flößende Geg­n­er.

Video: YouTube / Ninja Theory

Die Tore und Rätsel in Hellblade: Senua’s Sacrifice

Eines vor­ab: Die Rät­sel, mit denen Du in Hell­blade kon­fron­tiert wirst, sind nicht option­al. Eben­so han­delt es sich nicht um ein klas­sis­ches Open World-Spiel, son­dern mehr um eine lin­eare Geschichte. Das Schwierige an der Sache: Zu den meis­ten Rät­seln in Form von ver­siegel­ten Toren mit Runen oder Raben-Sym­bol­en gibt es kaum oder keine Hin­weise oder bes­timmte Dinge, die Du vorher getan haben musst.

Um nun eines der Tore zu öff­nen, musst Du es zunächst fokussieren und Dir beispiel­sweise die Runen­sym­bole merken. Anschließend beste­ht Deine Auf­gabe darin, die passenden Runen in der Umge­bung zu find­en. Das funk­tion­iert so, dass Du die Taste zum fokussieren drückst und Dich solange umsiehst, bis Du die Rune(n) gefun­den hast. Ähn­lich­es gilt für die Raben-Sym­bole: Hier ist nicht nur entschei­dend, dass Du sie find­est, son­dern auch die Frage des richti­gen Stan­dorts zum Fokussieren.

Vom Umgang mit Illusionen und anderen Hindernissen

Ein wesentlich­er Bestandteil von Hell­blade ist die Tat­sache, dass Sen­ua immer wieder von Stim­men in ihrem Kopf und merk­würdi­gen Illu­sio­nen geplagt wird. So ver­wun­dert es nicht, dass auch so manch­es ver­schlossene Tor oder ein Hin­der­nis nur eine Illu­sion sind. Um es zu öff­nen, musst Du das richtige Por­tal find­en und es durch­schre­it­en. Wie von Zauber­hand ver­schwindet dann möglicher­weise eine zuvor unüber­windliche Bar­riere.

Kaputte Treppen und Co.: So „reparierst” Du Deine Umgebung

Gele­gentlich kommt es vor, dass Du an eine ver­fal­l­ene Treppe oder eine beschädigte Brücke kommst. In diesem Fall gilt es, diese eben­falls durch geschick­ten Per­spek­tiven­wech­sel zu repari­eren. Sieh Dir die in Dein­er Umge­bung herum­fliegen­den Glass­plit­ter an. Kannst Du sie wieder zusam­menset­zen? Sobald Du richtig stehst, färbt sich der Bild­schirm­rand blau. Auf der PlaySta­tion 4 vib­ri­ert oben­drein der Con­troller – was bei der kom­menden Xbox One-Ver­sion eben­so der Fall sein dürfte.

Video: YouTube / DerSorbus

So kommst Du durch das Labyrinth

Hast Du die „Labyrinth Shard Chal­lenge” schon gemeis­tert? Schein­bar end­lose, immer gle­ich ausse­hende Gänge mit Abzwei­gun­gen dienen nur Dein­er Ver­wirrung. Um den richti­gen Aus­gang zu find­en, soll­test Du diese Abzwei­gun­gen nehmen: „Links | Rechts | Links | Rechts | Links | Rechts | Rechts | Rechts | In den Tun­nel | Rechts”. Gehe nun durch die rote Tür, um zum Aus­gang des Labyrinths zu kom­men.

Zeit ist Raum: Die Tower Shard Challenge 

In der „Tow­er Shard Chal­lenge” geht es darum, zwei Ebe­nen der Zeit so miteinan­der zu kom­binieren, dass Du am Ende Deinen Weg zum Aus­gang find­est. Fokussiere die über­all herum­ste­hen­den Masken und wech­sle so jew­eils die Zeit­ebene. Bere­iche, die in der einen Ebene über­wuchert und somit unpassier­bar sind, sind es in der jew­eils anderen Ebene vielle­icht nicht.

Das Spielende: Folge dem Licht

Gegen Ende des Spiels betrittst Du ein Gebi­et, das noch düster­er ist als alle vorheri­gen Bere­iche. Es wird von nur weni­gen Lichtquellen erleuchtet, an die Du Dich unbe­d­ingt hal­ten soll­test. Tust Du dies nicht, stirb­st Du lei­der und musst ab dem let­zten Spe­icher­punkt von Neuem begin­nen. Nutze außer­dem Deine Fack­el, um alle ver­füg­baren Leuchtquellen zu entzün­den. Am Ende wartet dann ein grandios­es Finale mit einem eben­so mitreißen­den Sound­track (Spoil­er!):

Video: YouTube / Cortland Alden Gaming

Zusammenfassung

  • Hell­blade erscheint am 12. April für die Xbox One und kann ab jet­zt vorbestellt wer­den.
  • Im Spiel stellst Du Dich, um Deine große Liebe zu ret­ten, als keltische Kriegerin Sen­ua Deinen inneren und äußeren Dämo­nen.
  • Löse kom­plizierte Rät­sel, indem Du Deine Per­spek­tive zur Umge­bung wech­selst und bes­timmte Objek­te fokussierst.
  • Besiege schein­bar über­mächtige Geg­n­er und finde Deinen Weg durch eine einzi­gar­tige, düstere Umge­bung.
  • Hell­blade ist Mitte 2017 bere­its für die PlaySta­tion 4 und für den PC erschienen.

Wie gefällt Dir die düstere Atmo­sphäre in Hell­blade? Gibt es Stellen, an denen Du ein­fach nicht weit­erkommst? Vielle­icht kön­nen Dir unsere Mitleser helfen, indem Du hier einen Kom­men­tar ver­fasst.

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