Ein:e Spieler:in und zwei Tech-Dinos aus dem Spiel „Guild Wars 2“.
© YouTube/Guild Wars 2
Das düstere Symbolbild zu Spiele wie Resident Evil zeigt einen verfallenen Korridor mit schmutzigen Wänden, schäbigen Sesseln und einem trüben Fenster, durch das fahles Licht dringt. Die Atmosphäre wirkt bedrohlich und beklemmend – typisch für Horror-Survival-Spiele mit starker Spannung und verlassenen Schauplätzen.
Ein Charakter in GTA 5

Guild Wars 2: Alle Erweiterungen in der Übersicht – und welche sich für Dich lohnen

„Guild Wars 2“ ist über die Jahre kon­tinuier­lich gewach­sen und mit jed­er Erweiterung kamen neue Spiel­sys­teme, Gebi­ete und Schw­er­punk­te hinzu. Während manche Add-ons das grundle­gende Game­play verän­dert haben, set­zen andere stärk­er auf Sto­ry, Kom­fort oder langfristi­gen Account-Fortschritt. Genau deshalb ist die Frage nach der richti­gen Erweiterung entschei­dend: Nicht jede passt zu jedem Spielstil. 

In diesem Überblick zu „Guild Wars 2” erfährst Du, welche Erweiterun­gen es gibt, wie sie sich unter­schei­den und für wen sie sich beson­ders lohnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • „Guild Wars 2“ umfasst sechs Erweiterun­gen von 2015 bis 2025.
  • Jede Erweiterung ist unab­hängig spiel­bar, enthält aber nur ihre eige­nen Systeme.
  • Elite-Spezial­isierun­gen sind nicht in jed­er Erweiterung enthalten.
  • Dein bevorzugter Spiel­stil entschei­det, welche Erweiterung sin­nvoll ist.

Guild Wars 2: Welche Erweiterungen gibt es?

  • Heart of Thornes (2015)
  • Path of Fire (2017)
  • End of Drag­ons (2022)
  • Secrets of the Obscure (2023)
  • Jan­thir Wilds (2024)
  • Visions of Eter­ni­ty (2025)

Welche Erweiterung von Guild Wars 2 passt zu Deinem Spielstil?

Hin­weis: Du kannst jede Erweiterung voneinan­der kaufen und spie­len. Du erhältst aber auss­chließlich die Inhalte, Sys­teme sowie Fea­tures genau dieser Erweiterung – und nichts darüber hinaus.

Heart of Thorns: Grundstein für Elite-Spezialisierungen

„Heart of Thorns“ ist die erste große Erweiterung von „Guild Wars 2“ und bildet die Grund­lage viel­er bis heute rel­e­van­ter Spiel­sys­teme. Die Hand­lung führt Dich in den Magu­uma-Dschun­gel, ein stark ver­tikal aufge­bautes Gebi­et, das sich deut­lich vom eher flachen Kar­tende­sign des Grund­spiels unter­schei­det. Erkun­dung ste­ht hier stärk­er im Fokus und erfordert ein aktiveres Vorge­hen, da Wege, Ebe­nen und Höhe­nun­ter­schiede bewusst kom­plex gestal­tet sind.

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Mit „Heart of Thorns“ wurde erst­mals das Beherrschungssys­tem (Mas­ter­ies) einge­führt. Dabei han­delt es sich um accoun­tweite Fähigkeit­en, die Erkun­dung, Kampf und Grup­pen­in­halte erweit­ern und langfristig freigeschal­tet wer­den. Zudem bringt die Erweiterung die ersten Elite-Spezial­isierun­gen, die jede Klasse spielerisch deut­lich verän­dern und den Grund­stein für mod­erne Builds legen.

Diese Erweiterung richtet sich stärk­er an koor­dinierte Grup­pen und aktive Spiel­weise. Solo-Spie­lende stoßen hier schneller an Gren­zen, prof­i­tieren langfristig aber von Sys­te­men, die für viele spätere Inhalte voraus­ge­set­zt werden.

Die Inhalte aus Heart of Thorns im Überblick

  • Ein­führung des Beherrschungssys­tems (Mas­ter­ies)
  • Erste Elite-Spezial­isierun­gen für alle Klassen
  • Anspruchsvolle Karten-Metas und Gruppen-Events
  • Deut­lich höher­er Schwierigkeits­grad als im Grundspiel
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Path of Fire: Reittiere, offene Welten und mehr Freiheit

„Path of Fire“ gilt für viele Spie­lende als eine der wichtig­sten Erweiterun­gen von „Guild Wars 2“, da sie das Spiel­ge­fühl nach­haltig verän­dert. Die Hand­lung führt Dich in die Wüsten­re­gion Elona, die deut­lich offen­er und weitläu­figer gestal­tet ist als der Dschun­gel aus „Heart of Thorns“.

Der größte und prä­gend­ste Neuzu­gang sind die Reit­tiere (Mounts). Anders als reine Fort­be­we­gungsmit­tel besitzen sie jew­eils eigene Fähigkeit­en, die Erkun­dung, Kämpfe und Rät­sel bee­in­flussen. Karten sind gezielt um diese Mount-Mechaniken herum aufgebaut.

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Zusät­zlich bringt „Path of Fire“ neue Elite-Spezial­isierun­gen, die viele Klassen flex­i­bler oder offen­siv­er spiel­bar machen und bis heute fes­ter Bestandteil zahlre­ich­er Builds sind. Die Erweiterung ist ins­ge­samt zugänglich­er als „Heart of Thorns“ und eignet sich gut für Solo-Spie­lende, ohne auf Grup­pen­in­halte zu verzichten.

Die Inhalte aus Path of Fire im Überblick

  • Ein­führung der Reit­tiere mit indi­vidu­ellen Fähigkeiten
  • Große, offen gestal­tete Karten mit Fokus auf Erkundung
  • Neue Elite-Spezial­isierun­gen für alle Klassen
  • Deut­lich entspan­nter­er Ein­stieg im Ver­gle­ich zu „Heart of Thorns“

Wichtig zu wissen:

Beim Kauf von „Path of Fire“ ist „Heart of Thorns“ inzwis­chen automa­tisch enthal­ten – damit deckt diese Erweiterung gle­ich zwei zen­trale Game­play-Säulen ab.

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End of Dragons: Neuer Kontinent und vielseitiges Gameplay

End of Drag­ons“ führt die Geschichte von „Guild Wars 2“ nach Can­tha weit­er und markiert erzäh­lerisch einen wichti­gen Wen­depunkt. Die Erweiterung kom­biniert klas­sis­che asi­atisch inspiri­erte Architek­tur mit mod­ern­er Tech­nolo­gie und schafft damit ein deut­lich anderes Set­ting als frühere Inhalte.

Die Karten sind abwech­slungsre­ich gestal­tet und richt­en sich sowohl an Solo-Spie­lende als auch an Grup­pen, wobei Events und Meta-Inhalte weniger strikt auf Massen­spiel aus­gelegt sind als noch in „Heart of Thorns“.

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Spielerisch erweit­ert „End of Drag­ons“ das Spiel um mehrere neue Sys­teme, die vor allem auf Entschle­u­ni­gung und All­t­agstauglichkeit set­zen. Fis­chen und Boote (Skiffs) sind optionale Aktiv­itäten, die Du gut neben­bei spie­len kannst. Sie bilden einen ruhigeren Gegen­pol zu klas­sis­chen Kampf-Inhal­ten. Zusät­zlich bringt die Erweiterung neue Elite-Spezialisierungen.

„End of Drag­ons“ gilt als ver­gle­ich­sweise ein­steiger­fre­undlich. Viele Inhalte kannst Du solo spie­len, ohne auf langfristige Pro­gres­sion oder Build-Vielfalt zu verzichten.

Die Inhalte aus End of Dragons im Überblick

  • Neue Regio­nen in Can­tha mit urbanem und tech­nol­o­gis­chem Fokus
  • Ein­führung der Angel-Mechanik als eigen­ständi­ges System
  • Neue Grup­pe­nak­tiv­itäten durch die Spielmechanik Boote
  • Neue Elite-Spezial­isierun­gen für alle Klassen
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Secrets of the Obscure: Fokus auf Story und PvE-Endgame

„Secrets of the Obscure“ set­zt die Hand­lung von „Guild Wars 2“ nach dem Abschluss der Drachen­saga fort und schlägt einen neuen erzäh­lerischen Weg ein. Statt klas­sis­ch­er Kon­ti­nente erkun­d­est Du abgele­gene, teils schwebende Regio­nen jen­seits von Tyr­ia, die stärk­er auf Magie, Geheimnisse und ungewöhn­liche Umge­bun­gen setzen.

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Spielerisch liegt der Fokus weniger auf kom­plett neuen Großsys­te­men, son­dern auf Weit­er­en­twick­lun­gen beste­hen­der Mechaniken. Dazu gehören neue Bewe­gungs- und Erkun­dungse­le­mente sowie frische Her­aus­forderun­gen für PvE-ori­en­tierte Spie­lende. Die Erweiterung verzichtet auf neue Elite-Spezial­isierun­gen und konzen­tri­ert sich stattdessen auf Sto­ry, Erkun­dung und neue Endgame-Aktivitäten.

„Secrets of the Obscure“ eignet sich vor allem für Dich, wenn Du an neuer Sto­ry und frischen Endgame-Aktiv­itäten inter­essiert bist. Als Neueinsteiger:in prof­i­tierst Du stärk­er davon, zuerst die vorheri­gen Erweiterun­gen zu spie­len, da diese zen­trale Spiel­sys­teme und Grund­la­gen vermitteln.

Die Inhalte aus Secrets of the Obscure im Überblick

  • Neue, magisch geprägte Gebi­ete außer­halb klas­sis­ch­er Kontinente
  • Erweit­erte Erkun­dungs- und Bewegungsmechaniken
  • Fokus auf beste­hende Builds statt neuer Elite-Spezialisierungen
  • Neue PvE-Her­aus­forderun­gen und Meta-Events
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Janthir Wilds: Housing, Sammelinhalte und Account-Fortschritt

„Jan­thir Wilds“ ver­fol­gt einen deut­lich anderen Ansatz als frühere Erweiterun­gen von „Guild Wars 2“ und richtet den Fokus stärk­er auf langfristige, accoun­tweite Inhalte. Erzäh­lerisch erkun­d­est Du die geheimnisvolle Region Jan­thir, die bish­er nur am Rande eine Rolle spielte. Die Gebi­ete sind klas­sis­ch­er aufge­baut als in „Secrets of the Obscure“ und set­zen wieder stärk­er auf offene Karten, Events und Erkundung.

Open-World-Spiele: Diese Games sind beson­ders empfehlenswert

Das zen­trale Fea­ture der Erweiterung ist das Hous­ing-Sys­tem. Erst­mals erhältst Du einen eige­nen, dauer­haft nutzbaren Rück­zug­sort, den Du indi­vidu­ell aus­bauen und gestal­ten kannst. Hous­ing ist dabei kein reines Deko-Fea­ture, son­dern eng mit Fortschritt, Sam­melin­hal­ten und Dein­er Account-Entwick­lung verknüpft. Ergänzt wird das Ganze durch neue Events, Sto­ry-Inhalte und kleinere Game­play-Erweiterun­gen, ohne das Kampf­sys­tem grundle­gend zu verändern.

„Jan­thir Wilds“ eignet sich beson­ders für Dich, wenn Du Wert auf Indi­vid­u­al­isierung, Sam­melin­halte und dauer­hafte Fea­tures legst. Die Erweiterung ist auch für Neueinsteiger:innen gut geeignet, da Du zen­trale Inhalte wie Hous­ing unab­hängig von früheren Erweiterun­gen nutzen kannst. Bist Du primär an neuen Klassen­mechaniken oder Elite-Spezial­isierun­gen inter­essiert, bietet Dir diese Erweiterung in diesem Bere­ich keine neuen Inhalte.

Die Inhalte aus Janthir Wilds im Überblick

  • Ein­führung des Hous­ing-Sys­tems
  • Neue offene Gebi­ete in der Region Jan­thir
  • Fokus auf langfristige Account-Pro­gres­sion
  • Klas­sis­ches Open-World-Game­play mit Events und Metas
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Visions of Eternity: Neue Elite-Spezialisierungen und mehr Klassen-Tiefe

Die Erweiterung „Visions of Eter­ni­ty“ von „Guild Wars 2“ set­zt stark auf spielerische Tiefe und Klassen­vielfalt. Erzäh­lerisch knüpft sie an die Ereignisse nach „Jan­thir Wilds“ an. Die Erweiterung führt Dich in neue Regio­nen, die the­ma­tisch stärk­er auf Visio­nen, Magie und kos­mis­che Ein­flüsse aus­gerichtet sind. Die Gebi­ete kom­binieren offene Erkun­dung mit klar struk­turi­erten Events und Meta-Inhalten.

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Im Mit­telpunkt ste­hen neue Elite-Spezial­isierun­gen, die allen Klassen frische Spiel­weisen eröff­nen und beste­hende Builds sin­nvoll erweit­ern. Anders als bei „Secrets of the Obscure“ verän­dert diese Erweiterung das Kampf­sys­tem wieder spür­bar. Sie richtet sich damit beson­ders an Spie­lende, die gerne exper­i­men­tieren und Builds optimieren.

Ergänzt wird das Ganze durch neue Sto­rykapi­tel und zusät­zliche Endgame-Aktiv­itäten – beispiel­sweise neue Strike-Mis­sio­nen sowie groß angelegte Karten-Meta-Events mit mehrphasi­gen Bosskämpfen.

„Visions of Eter­ni­ty“ lohnt sich beson­ders für Dich, wenn Du Freude an neuen Klassenkonzepten hast und Dein Game­play aktiv weit­er­en­twick­eln möcht­est. Der volle Mehrw­ert der Erweiterung zeigt sich vor allem für Accounts, die bere­its über frühere Erweiterun­gen und beste­hende Builds verfügen.a

Die Inhalte aus Visions of Eternity im Überblick

  • Neue Elite-Spezial­isierun­gen für alle Klassen
  • Neue Regio­nen mit Fokus auf Erkun­dung und Events
  • Zusät­zliche Endgame- und Gruppeninhalte
  • Stärk­er­er Fokus auf Build-Vielfalt und Klassen-Gameplay
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Wenn Du gerne in großen Spiel­wel­ten versinkst, muss es nicht immer ein klas­sis­ches MMORPG sein. Auch Open-World-Spiele bieten inzwis­chen riesige Karten, lebendi­ge Umge­bun­gen und jede Menge Langzeit­mo­ti­va­tion. Welche Titel Dich dieses Jahr beson­ders lange fes­seln kön­nen, zeigen wir Dir im näch­sten Abschnitt:

Open-World-Spiele: Diese Games sind beson­ders empfehlenswert


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