Videospiel Kind Words: Junge sitzt im Zimmer und schreibt Briefe.
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Feel-Good-Games: Fünf Spiele mit Wohlfühlfaktor

Fühlst Du Dich aus­ge­laugt vom Tag? Du willst abends abschal­ten, aber am Stream­ing-Ange­bot hast Du Dich schon sattge­se­hen? Von Klas­sik­ern wie „Ani­mal Cross­ing“ bis hin zu Indie-Perlen wie „Kind Words“: Diese fünf Feel-Good-Games helfen Dir zu entspan­nen.

Schwierige Kun­den­ter­mine, gehet­zte Einkäufe am Abend, Fre­un­des­dra­ma und heiße Tem­per­a­turen – Dein All­t­ag ver­langt viel von Dir ab.

Während manche Spiel­er ihren anges­taut­en Frust in den Voice-Chats bei „Call of Duty“ oder „League of Leg­ends“ kund­tun, brauchen andere wieder­rum ein entspan­ntes Game, um ihre innere Ruhe wiederzufind­en. Du suchst auch nach ein­er virtuellen Ruhe-Oase? Dann beg­ib Dich in diesen Feel-Good-Games auf Entspan­nungsreise.

1. Animal Crossing – Deine perfekte Welt

Gestalte eine Insel nach Deinen Vorstel­lun­gen. Baue Häuser für die Bewohn­er, errichte Parks, Ver­samm­lung­sorte und deko­riere Dein eigenes Zuhause.

Was „Ani­mal Cross­ing: New Hor­i­zonts“ so beliebt macht, ist die Wohlfüh­lat­mo­sphäre, die jedes noch so kleine Spielele­ment ausstrahlt. Sei es das knuf­fige Design der Insel-Bewohn­er, die niedlichen Expres­sio­nen Deines Charak­ters oder die liebevoll gestal­tete Welt. Ani­mal Cross­ing ist eine willkommene Abwech­slung zum stres­si­gen All­t­ag.

Das Spiel weckt unsere Erin­nerun­gen an eine sor­glose und unbeschw­erte Kind­heit. Ohne es zu merken tauchst Du immer mehr in die Welt ein und während Du über Deine Insel wan­der­st und Dir neue Gestal­tungse­le­mente über­legst, ver­lieb­st Du Dich in das entspan­nte Game­play.

Eine ähn­lich­es Spiel­prinzip, wenn auch mit einem anderen Grafik-Ansatz, find­est Du in Minecraft wieder.

2. Minecraft – Fange von vorne an

Bau Dir die Welt, wie sie Dir gefällt. Samm­le Ressourcen, stelle Werkzeug her, nutze die neuen Tools, um sel­tenere Ressourcen zu sam­meln und kon­stru­iere Dein eigenes Haus oder gar ein ganzes Kul­tur­bauw­erk.

Minecraft“ set­zt Dein­er Fan­tasie keinen Gren­zen. Wenn Du genug Zeit in das Spiel investierst und die Game-Physik beacht­est, wirst auch Du in der Lage sein, Dich kreativ auszu­to­ben. Das Schöne an Minecraft ist: Du kannst mehrere Wel­ten erschaf­fen und von vorne anfan­gen. Wenn Du Dich an einem neuen Pro­jekt ver­suchen möcht­est, bleiben Deine Kreatio­nen erhal­ten und Du kannst in ein­er neuen Umge­bung Dein näch­stes Baupro­jekt ange­hen.

3. Kind Words (lo fi chill beats to write to) – Gegen den Kummer dieser Welt

Weniger Kon­struk­tion, dafür aber viel Raum für Kreativ­ität bietet „Kind Words (lo fi chill beats to write to)“.

Jed­er von uns muss mit Kum­mer umge­hen. Manche brauchen Trost und wollen gehört wer­den. Das Bedürf­nis sich mitzuteilen haben die Spie­len­twick­ler bei Pop­can­ni­bal erkan­nt und bieten mit „Kind Words“ eine Plat­tform für den Aus­tausch.

Du steuerst einen Charak­ter, der in seinem Zim­mer am Schreibtisch sitzt und Briefe schreibt. Du erhältst Briefe von anderen Spiel­ern und kannst auf diese Briefe antworten oder Deine eige­nen Gedanken mit der Welt teilen. Deine Briefe wer­den von einem Hirsch über­bracht. Dieser leit­et Dich durch die ersten Stufen des Spiels und erk­lärt Dir alle Funk­tio­nen. Doch nicht nur das – der Post-Hirsch hat eine heim­liche Lei­den­schaft: Er erstellt gerne Mix­tapes. So kannst Du Dich mit seinen „lo fi chill beats“ voll auf das Schreiben auf­munternde Worte für andere Spiel­er konzen­tri­eren.

Es verbindet uns anonym mit anderen Men­schen und lässt uns unsere eige­nen Sor­gen vergessen, stattdessen kön­nen wir füreinan­der da sein und uns gegen­seit­ig aufheit­ern. In Zeit­en von Inter­net-Mob­bing und Hass auf Social-Media-Kanälen bietet das Feel-Good-Game ein sehr pos­i­tives Gegen­stück.

Während Kind Words den Fokus auf den Aus­tausch legt, bricht das fol­gende Spiel alle Kon­ven­tio­nen und verzichtet vol­lkom­men auf Dialoge.

4. Journey: Feel-Good-Games ohne viele Worte

Die unendlichen Weit­en der Wüste: Mit ein­er namen­losen Fig­ur, in ein­er unbekan­nten Welt durch­streif­st Du die Dünen. „Jour­ney“ macht die Ein­samkeit zum Spiel­prinzip:

Du musst Dir die weite Welt und ihre Regeln Stück für Stück erschließen. Während Du durch ehrfurcht­ge­bi­etende Areale wan­der­st, erwarten Dich stets neue Spiel-Facetten und auch Fähigkeit­en. So kannst Du beispiel­sweise das Fliegen erler­nen und schw­er erre­ich­bare Gebi­ete erkun­den.

Mit ein­er Inter­netverbindung kannst Du auch auf einen anderen Spiel­er tre­f­fen. Das Game ist so konzip­iert, dass max­i­mal zwei Spiel­er aufeinan­dertr­e­f­fen kön­nen. Die Her­aus­forderung bei dem Aufeinan­dertr­e­f­fen liegt darin zu kom­mu­nizieren; bis auf einen rudi­men­tären Ruf kannst Du Dich Deinem anderen Spiel­er näm­lich nicht ver­ständlich machen. Ohne den anderen zu ken­nen ver­suchst Du koop­er­a­tiv eine unbekan­nte Welt zu erkun­den und Kom­mu­nika­tions­bar­ri­eren zu über­winden.

Jour­ney schickt Dich auf eine Reise ins Ungewisse – ohne viel Erk­lärung musst Du Dir das Wis­sen über die Wel­ten erar­beit­en. Das ist jedoch nicht frus­tri­erend wie bei „Blood­borne“ oder „Dark Souls“. Jour­ney fordert nichts. Du hast keinen Druck, weil Du etwas sam­meln oder einen Geg­n­er übertrumpfen musst. Das Konzept von Jour­ney sorgt für ein völ­lig neues Spiel­er­leb­nis, doch es geht noch abstrak­ter.

5. Flower – Lass Dich einfach treiben

Im melan­cholis­chen „Flower“ übern­immst Du die Rolle des Windes, der Wiesen in Blu­men­felder ver­wan­delt. Auch hier wen­det man sich gegen tra­di­tionelle Spielkonzepte: Statt Gebäude zu bauen, Mon­ster zu bekämpfen, Kräuter zu sam­meln und Items zu kaufen, ver­fol­gst Du in „Flower“ kein konkretes Ziel. Kom­plett ohne Druck erkun­d­est Du die beein­druck­ende Ästhetik des Spiels, begleit­et von ruhiger und atmo­sphärisch­er Musik. Das Spiel lädt zum Träu­men und Entspan­nen ein und hält auch eine wichtige Botschaft für Dich bere­it: Während Du Deine Blu­men­wiesen kreierst, erkun­d­est Du auch trost­lose Gebi­ete, die durch Indus­trien ver­dor­ben wor­den sind.

Flower lässt Dich ein ungewöhn­lich­es Spielkonzept erleben und gibt auch einige Denkanstöße für die Nach­haltigkeit.

Kreieren und Erkun­den statt Kaputtmachen: Das ist das Spiel­prinzip der Feel-Good-Games. Dabei überzeugt jed­er Titel mit einem einzi­gar­tigem Spiel­prinzip und sorgt abends sicher­lich für pos­i­tive Vibes. Wenn Du übri­gens auch unter­wegs etwas Abwech­slung brauchst, empfehlen wir Dir unsere mobilen Feel-Good-Games.

Bei welchen Games entspannst Du Dich am meis­ten? Teile Deine Tipps in den Kom­mentaren.

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