Cyberpunk 2077: Patch 1.1
© CD PROJEKT RED
Screenshot aus dem Battle-Royal-Game "Player Unknown's Battlegrounds". Die Spielfiguren springen über Dächer.
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Cyberpunk 2077: Patch 1.1 ist da und verbessert die Performance

Das Spiele-Juwel „Cyber­punk 2077” aus der pol­nis­chen Schmiede CD Pro­jekt Red (CDPR) braucht noch etwas Fein­schliff. Nun haben die Warschauer den heiß erwarteten Patch 1.1 veröf­fentlicht. Was das Update alles verbessert, erfährst Du hier.

Cyber­punk 2077 ist auch nach diesem Patch nicht von allen Kinderkrankheit­en geheilt, aber das Update „bildet das nötige Fun­da­ment für die kom­menden Patch­es”. Das sagt der Her­aus­ge­ber CDPR in eine Pressemit­teilung zum Patch 1.1.

Cyber­punk 2077 in der fea­tured-Spielekri­tik

Trotz­dem haben die Entwick­ler aus Warschau viele Prob­leme bere­inigt. So läuft das Spiel plat­tfor­müber­greifend deut­lich sta­bil­er. Das heißt: Auch Kon­solen­spiel­er kön­nen nun in die Welt von Night City ein­tauchen.

Patch 1.1: Bessere Grafik & bugfreie Benutzeroberfläche

Darüber hin­aus gibt es im Spiel diverse störende Fehler, wie unerkan­nte Objek­te oder Sack­gassen in den Menüs. Weniger nervig, aber trotz­dem gelöst: Das Update behebt einen Fehler, bei dem die Flug­bahn ein­er Granate im Foto­modus angezeigt wurde. Viele Bugs, die im Zusam­men­hang mit dem Erfolge-Sys­tem auf­taucht­en, sind nun Geschichte. Beispiel: Du kannst alle NCPD-Scan­ner-Delik­te in San­to Domin­go abschließen.

Cyberpunk 2077 funktioniert auf PlayStation und Xbox

Per­for­mance-Schwächen, Grafik­fehler und Abstürze: Viele Käufer der Kon­solen­ver­sio­nen haben über Zustände geklagt, die das Game unspiel­bar machen. So zog Sony das Spiel aus den Stores zurück und Kun­den durften ihr Exem­plar zurück­geben. Die schlimm­sten Prob­leme will CDPR nun bere­inigt haben. So soll das Update beispiel­sweise diverse Absturzur­sachen auf allen Ver­sio­nen für die Xbox und PlaySta­tion aus­räu­men.

Aber auch PC-Spiel­er prof­i­tieren von dem Patch. So schal­tet die Aktu­al­isierung etwa den Offline-Modus auf Steam frei; und löst einen spez­i­fis­chen NVIDIA-Grafikkarten-Bug. Das gilt auch für Google Sta­dia. Hier soll­test Du nach dem Update den Ton beim Konz­ert in Nev­er Fade Aways hören. Außer­dem repari­ert der Patch beschädigte Tex­turen bei mehreren Nahkampfwaf­fen.

Cyberpunk 2077: Patch 1.1 verbessert Performance und Quests

Manche Quests sind bis­lang teil­weise unspiel­bar, weil sie mit­ten­drin kaputtge­hen. Entwed­er reagieren NPCs nicht mehr oder ver­schwinden kurioser­weise. Das nervt natür­lich. Hier ist die Liste mit den repari­erten Quests:

  • Anrufe von Dela­main in Epistro­phy wer­den nicht sofort been­det, wenn Du sie nicht annimmst.
  • Du wirst in Epistro­phy von Dela­main angerufen, wenn Du Dich dem jew­eili­gen Fahrzeug näherst.
  • Das Mis­sion­sziel in M’ap Tann Pelen bleibt bei „Nimm Mr. Hands’ Anruf an“ steck­en.
  • Judy wird in Pyra­mid Song nicht mehr unter die Erde tele­portiert.
  • In Poem of the Atoms kannst Du nun wieder mit dem Zen­meis­ter sprechen.
  • Take­mu­ra ruft in Down on the Street wieder an.
  • Jack­ie ver­schwindet in Die Über­gabe nicht mehr.
  • Du kannst in The Beast in Me: Das Große Ren­nen wieder aus dem Auto steigen.
  • Nachricht­en und Anrufe kom­men an, auch wenn Du weit vom Quest-Gebi­et in A Day in the Life ent­fer­nt bist.
  • Die Mis­sion Space Odd­i­ty wird nach dem Öff­nen des Pakets nicht aktu­al­isiert.
  • Rück­wirk­end wer­den die Spiel­stände repari­ert, bei denen ein seltenes Prob­lem dafür sorgt, dass Du in Auto­mat­ic Love wegen ein­er unsicht­baren Wand nicht mit Judy sprechen kannst.
  • Du kannst nun die Beloh­nung für den Auf­trag: Presse­frei­heit abholen. Bei Spiel­ern, die die Beloh­nung nicht abholen kön­nen, wird die Quest jet­zt automa­tisch abgeschlossen und sie erhal­ten die Beloh­nung.
  • Dela­main spricht nun wieder mit Dir während der Quest Epistro­phy, auch wenn Du Dich anfangs geweigert hast, ihm zu helfen.

Hotfix 1.05 & 1.06: Diese Bugs haben die Mini-Patches bereits aus dem Weg geräumt

Kurz nach dem Start von Cyber­punk am 11. Dezem­ber 2020 veröf­fentlicht­en CD Pro­jekt Red die ersten Mini-Patch­es. Diese Hot­fix­es haben bere­its einige Fehler behoben, aber längst nicht alle. Seit Hot­fix 1.06 ver­schwindet Dum Dum während Sec­ond Con­flict nicht mehr aus dem Ein­gang von Toten­tanz. Die Sta­bil­ität und das Spe­icher­man­age­ment auf Kon­solen wurde spür­bar verbessert, sodass es zu weniger Abstürzen kam. Auch das frus­tri­erende 8-Megabyte-Größen­lim­it für Save-Files wurde ent­fer­nt. Allerd­ings sind beschädigte Save-Games hinüber, da kann auch der Hot­fix nichts machen.

Cyber­punk 2077: Darum würdest Du in Night City keinen Tag über­leben

Auch der Hot­fix 1.05 löste viele Quest- und Per­for­mance-Prob­leme, allerd­ings zu viele um sie jet­zt noch alle aufzulis­ten. Das ist sehr trau­rig, denn die Liste an Verbesserun­gen beweist, wie unheim­lich unfer­tig das Spiel zum Release-Zeit­punkt tat­säch­lich war. Die gute Seite: CD Pro­jekt Red nimmt das Prob­lem ernst und arbeit­et auf Hoch­touren, um das Game zu liefern, das sie einst ver­sprochen hat­ten.

CD Projekt Red-Mitbegründer entschuldigt sich

Für den Zus­tand des Spiels entschuldigte sich Marcin Iwińs­ki höch­st­per­sön­lich. In einem Video erk­lärte der CD-Pro­jekt-Red-Mit­be­grün­der, warum er das Spiel in diesem Zus­tand veröf­fentlicht hat. Bleibt nur noch zu hof­fen, dass Cyber­punk 2077 bald für alle funk­tion­iert wie auf dem PC.

CD Projekt RED: Aktie fällt

Der Unmut über das Spiel macht sich auch an der Börse bemerk­bar. Seit Release hat die CDPR-Aktie zeitweise mehr als 50 Prozent an Wert einge­büßt. Das Prob­lem: Das Spiel ist zwar nicht per­fekt, aber der Shit­storm (den der verko­rk­ste Release gener­ierte) ist unver­hält­nis­mäßig. Ger­ade Anlegern sollte wichtig sein, dass sich das Spiel durch die Verkäufe bere­its selb­st finanziert hat. Die schlechte PR hat den­noch zum Kur­sein­bruch geführt.

CDPR-Aktie ist gefallen

CD Pro­jekt S.A. ist ein pol­nis­ch­er Entwick­ler und Pub­lish­er von Com­put­er­spie­len für den inter­na­tionalen Markt. Der Kurs von CDPR ist seit dem Release von Cyber­punk 2077 stark gefall­en. — Bild: Google

Aktuell (25. Jan­u­ar 2021) befind­et sich die Aktie knapp unter 60 Euro pro Stück. Im Dezem­ber 2020 lag sie noch bei 104 Euro.

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