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Oculus Quest 2: Die technischen Daten von Facebooks neuer VR-Brille

Über­raschend schnell kommt der Nach­fol­ger von Face­books Vir­tu­al-Real­i­ty-Brille auf den Markt: Die Ocu­lus Quest 2 ver­dop­pelt die Auflö­sung und die Prozes­sorgeschwindigkeit. Wir ver­rat­en die wichtig­sten tech­nis­chen Dat­en der Ocu­lus Quest 2 in der Über­sicht.

Mit dem Ocu­lus-Quest-Head­set tauchst du in eine Vir­tu­al-Real­i­ty-Welt ein, ohne dass du ein zusät­zlich­es Gerät wie einen Com­put­er oder eine Spielkon­sole benötigst. Die Face­book-Tochter Ocu­lus VR brachte die erste Ver­sion der Brille im Mai 2019 her­aus, die Ocu­lus Quest. Schon jet­zt kommt der Nach­fol­ger Ocu­lus Quest 2 her­aus – aber nicht in Deutsch­land. Der Her­steller hat die Brille tech­nisch deut­lich verbessert und auch das Design angepasst.

Bildschirm der VR-Brille: verbesserte Auflösung

Die VR-Brille bringt eine 2K-Auflö­sung mit. Die Ocu­lus Quest 2 liefert 1.832 mal 1.920 Pix­el pro Auge, bei der Ocu­lus Quest sind es nun 1.440 × 1.600 Bild­punk­te. Neu ist auch der Dis­play-Typ: Statt zwei OLED-Dis­plays wie bei der ersten Gen­er­a­tion gibt es kün­ftig einen LCD-Bild­schirm.

Der Vorteil: Die neue RGB-Sub­pix­el­ma­trix hat drei statt nur zwei Sub­pix­el je Pix­el. Damit wirkt das Bild schär­fer und der Fliegen­git­ter­ef­fekt reduziert sich laut erster Tests deut­lich. Allerd­ings ist bei LC-Dis­plays der Schwarzw­ert etwas schlechter als bei OLED. Die VR-Brille unter­stützt eine Bild­wieder­hol­rate von 72 Hertz, 90 Hertz sollen bald fol­gen.

Den Lin­sen­ab­stand kön­nen Nutzer mit drei vorgegebe­nen Ein­stel­lun­gen anpassen. Sie haben die Wahl zwis­chen 58, 63 und 68 Mil­lime­tern.

Video: YouTube / Ocu­lus

Prozessor der Oculus Quest 2: doppelte Leistung

In der Ocu­lus Quest 2 arbeit­et ein Snap­drag­on XR2-Chip. Der Prozes­sor rech­net dop­pelt so schnell wie der Snap­drag­on 835, der in der Ocu­lus Quest steckt. Die Angabe bezieht sich laut Chip-Her­steller Qual­comm auf die Leis­tung von CPU und GPU. Aber die erhöhte Leis­tung ist auch hil­fre­ich, wenn Nutzer die Brille per Kabel bzw. Ocu­lus Link mit dem PC verbinden. Dann verbessert sich nach Angaben von Ocu­lus die Bildqual­ität und es gibt weniger nervige Arte­fak­te.

Speicher und Arbeitsspeicher: mehr Platz und Power

Die Ocu­lus Quest 2 hat einen Arbeitsspe­ich­er mit sechs Giga­byte RAM. Das sind zwei Giga­byte mehr als bei der Orig­i­nal-VR-Brille. Auch den inter­nen Spe­ich­er hat der Her­steller ver­größert: Das Head­set ist wahlweise mit 64 oder 256 Giga­byte zu haben. Bei der Ocu­lus Quest standen lediglich bis 128 Giga­byte zur Ver­fü­gung.

Oculus Quest VR

Die Ocu­lus Quest hat für ordentlich Wirbel gesorgt. — Bild: pic­ture alliance/AP Images | Tony Ave­lar

Neue Touch-Controller: bessere Ergonomie

Die Quest 2 liefert Ocu­lus mit neuen Touch-Con­trollern aus. Der Her­steller hat nach eige­nen Angaben an der Ergonomie gefeilt, sodass sie bess­er in der Hand liegen. Die bei­den Steuerg­eräte messen nun 9 x 12 Zen­time­ter und wiegen ohne Akkus 126 Gramm. Ocu­lus hat außer­dem das Track­ing opti­miert, sodass die Bat­te­rien nun bis zu vier­mal länger hal­ten sollen.

Design: weiß und leichter

Trotz der besseren tech­nis­chen Ausstat­tung ist die VR-Brille in der zweit­en Gen­er­a­tion geschrumpft. Sie wiegt jet­zt nur noch 503 Gramm, ist also 68 Gramm leichter als die Ocu­lus Quest – und etwas flach­er. Das VR-Head­set gibt es nun in Weiß und nicht länger in Schwarz-Grau. Der Her­steller hat den Kopfgurt neu designt, sodass er sich leichter ein­stellen lässt. Außer­dem soll das Head­set damit beque­mer sein.

Video: YouTube / MIXED - Mixed Real­i­ty News

Zubehör und Kompatibilität

Ocu­lus bessert nicht nur die tech­nis­chen Dat­en der Ocu­lus Quest 2 auf, son­dern verkauft für neue VR-Brille auch Zube­hör. Der Kopfgurt „Elite Strap” soll nicht nur angenehmer sitzen, son­dern mith­il­fe eines Extra-Akkus auch die Laufzeit der Brille ver­dop­peln. Wer will, kann sich zusät­zlich entwed­er einen In-Ear- oder einen Over-Ear-Kopfhör­er zule­gen, die Log­itech für die Brille anbi­etet. Die Quest 2 ist abwärt­skom­pat­i­bel mit allen Games, die auch mit der ersten Brillen-Gen­er­a­tion spiel­bar waren.

Erscheinungstermin und Preis der Oculus Quest 2

Die Ocu­lus Quest 2 ist ab dem 13. Okto­ber ver­füg­bar – allerd­ings nicht in Deutsch­land. Die Vari­ante mit 64 Giga­byte großem Spe­ich­er kostet 349 Euro, mit 256 Giga­byte sind es 449 Euro.

Video: YouTube / Ocu­lus

Kauf­st du dir die Ocu­lus Quest 2, wenn sie nach Deutsch­land kommt? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren!

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