#Connecting4Good: Nachhaltiger Schmuck tut Gutes für die Umwelt

Nachhaltiger Schmuck
© fremdformat
"Alles Easy"-Moderatorin Vanessa schreibt mit Kreide auf eine Schultafel, im Vordergrund sind Stühle angeschnitten.
Der GetSpeed-Mercedes bei der Nürburgring Langstrecken-Serie 2020
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#Connecting4Good: Nachhaltiger Schmuck tut Gutes für die Umwelt

Du lieb­st Schmuck, möcht­est Deine Lieblingsstücke aber mit gutem Gewis­sen tra­gen? Wie wäre es dann mit Acces­soires aus recycel­ten Indus­triemet­allen, Fis­ch­er­net­zen oder auch CO2? Dass fair pro­duziert­er, nach­haltiger Schmuck auch richtig gut ausse­hen kann, zeigen die Labels, die wir Dir heute in #Connecting4Good vorstellen.

Ket­ten, Arm­bän­der oder Ringe sind nicht nur schicke Acces­soires, son­dern kön­nen auch ein State­ment sein. Denn in kon­ven­tionellem Schmuck sind viele Rohstoffe ver­ar­beit­et, die irgend­wo abge­baut, trans­portiert und irgend­wann wieder entsorgt wer­den müssen. All das kann nicht gut fürs Kli­ma sein. Deut­lich nach­haltiger ist es, Gebraucht­es ein­fach wiederzu­ver­wen­den. Auf genau diesen Re- und Upcy­cling-Ansatz haben sich einige Labels spezial­isiert.

Mit nachhaltigem Schmuck die Ozeane aufräumen

Das Label Plas­tikre­bell  stellt Arm­bän­der aus recycel­ten Leinen, Seiles und Netz-Resten aus dem Indis­chen Ozean und dem Atlantik her. Mit dem Kauf des handge­fer­tigten, größen­ver­stell­baren Arm­ban­des unter­stützt Du die Arbeit der deutschen Organ­i­sa­tion Ozeankind e.V. und dessen südafrikanis­chen Part­ners 7seasrope, die zum Beispiel Clean-ups in den Gewässern von Afri­ka, Asien und auch Europa organ­isieren.

Einen ähn­lichen Ansatz ver­fol­gt das junge Label la vita mare aus Bre­men. Dessen Arm­bän­der, Ringe und Ket­ten aus recycel­ten und ges­tran­de­ten Mate­ri­alien wer­den plas­tik­frei ver­packt und inner­halb Deutsch­lands kli­ma­neu­tral sowie kosten­frei ver­sandt. Für jede Bestel­lung geht ein Euro an das WWF-Pro­jekt „Stopp die Plas­tik­flut“, das sich für die Säu­berung der Meere ein­set­zt.

GigaCube

4ocean feilt an einem „End-of-Life“-Plan für nachhaltigen Schmuck

Das Label 4ocean aus Flori­da hat dem massen­haften Kon­sum von Ein­wegkun­st­stof­fen den Kampf ange­sagt und finanziert mit dem Verkauf von Arm­bän­dern die Müll-Besei­t­i­gung aus dem Meer. Sämtliche Mate­ri­alien für das Band und die gläser­nen Perlen beste­hen aus recycel­ten Rohstof­fen wie Plas­tik- und Glas­flaschen und wer­den in Bali per Hand ver­ar­beit­et. Für jedes 4ocean-Pro­dukt entwick­elt das Team derzeit einen End-of-Life-Plan mit dem Ziel, am Ende des Pro­duk­tleben­szyk­lus möglichst wenig Abfall zu erhal­ten. Deshalb wird der Schmuck in einem wiederver­wend­baren Baum­woll­beu­tel ver­packt und kann von Kun­den jed­erzeit kosten­los für das erneute Re- oder Upcy­cling zurück­ge­sandt wer­den. In den USA ist dieses Closed-Loop-Pro­gramm bere­its ges­tartet, soll aber auch für andere Län­der aus­gedehnt wer­den.

NEGATIV: Ein Armband aus gebundenem Kohlendioxid

Eine weit­ere Dauer­baustelle für den Umweltschutz sind stetig zunehmende CO2-Emis­sio­nen. Diese lassen sich im All­t­ag nie zu 100 Prozent ver­mei­den. Mit dem NEGATIV-Arm­band kannst Du Deine CO2-Bilanz aber im sprich­wörtlichen Han­dum­drehen verbessern. Ähn­lich wie die CO2-Tinte von Graviky Labs nutzt NEGATIV das, was die Luft ver­schmutzt, als Ressource. In Zusam­me­nar­beit mit den Kli­ma-Tech-Spezial­is­ten Clime­works und Car­bon Upcy­cling Tech­nolo­gies (CUT) hat das Start-up ein Ver­fahren entwick­elt, um CO2 aus der Umge­bungsluft aufz­u­fan­gen und in eine Art Gestein zu ver­wan­deln. Die Weit­er­en­twick­elung dieser soge­nan­nten „Direct Air Capture“-Technologie (DAC) unter­stützt Du mit dem Kauf des Arm­ban­des. Die Perlen sind bis­lang eine Mis­chung aus atmo­sphärischem Kohlen­stoff und natür­lichem Ton, sollen kün­ftig aber zu 100 Prozent aus CO2 hergestellt wer­den.

In unser­er Rei­he #The­Fu­tureI­sEx­cit­ing haben wir Dir außer­dem ein weit­eres span­nen­des Pro­jekt vorgestellt, das aus CO2 Schmuck pro­duziert.

Fremdformat: Edle Schmuckstücke aus Industriemetallen

Dass recycel­ter Schmuck auch richtig funkeln und glitzern kann, beweist das Hei­del­berg­er Label Fremd­for­mat. Es verzichtet bewusst auf übliche Edel­met­alle und -steine, deren Abbau nicht nur gigan­tis­che Krater in der Natur hin­ter­lässt, son­dern auch Flüsse, Seen und das Grund­wass­er ver­schmutzt. Stattdessen nutzt Fremd­for­mat auss­chließlich Reste der met­al­lver­ar­bei­t­en­den Indus­trie und Strom aus 100 Prozent erneuer­baren Energien. Aus Indus­tri­eschrott, Ver­schnitt und Stanzresten entste­hen Unikate in edlem Design. Für Geschenkschachteln nutzt Fremd­for­mat recycelte Pappe und Papi­er. Rech­nun­gen und Liefer­scheine erhal­ten Kun­den dig­i­tal. Alle Pro­duk­te wer­den in Hei­del­berg ent­wor­fen und in der heimis­chen Werk­statt von Hand pro­duziert. So garantiert die Marke faire Arbeit­slöhne und spart Trans­portwege, die bei ein­er Pro­duk­tion im Aus­land anfall­en wür­den.

Plant4Planet: Rette den Regelwald mit nachhaltigem Schmuck aus Holz

Dass Arm­bän­der aus Holz den Regen­wald ret­ten sollen, klingt erst­mal para­dox. Doch der nachwach­sende Natur-Rohstoff ist eine der umweltverträglich­sten Ressourcen, die wir haben. Für das Team von Plant4Planet geht es deshalb nicht darum, kün­ftig auf Holz zu verzicht­en, son­dern Waldbestände zu erhal­ten und aufzu­forsten. Mit stylis­chen Arm­bän­dern aus Holz sowie Onyx- oder Vulka­ngestein unter­stützt das Label Auf­forstung­spro­gramme von OroVerde. Die Umwelt-Organ­i­sa­tion küm­mert sich unter anderem in Ecuador, Guatemala, Venezuela, in der Dominikanis­chen Repub­lik und in Kuba um die Auf­forstung und schafft mit arten­re­ichen Mis­chkul­turen am Rande des alten Regen­waldes neuen Leben­sraum für Tiere und Pflanzen. 85 Prozent des Gewinns spendet Plant4Planet direkt an OroVerde und damit in das Pflanzen von Bäu­men. Was mit den restlichen 15 Prozent passiert, legt das Label detail­liert in ihren Geschäfts­bericht­en offen.

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Kennst Du ein Pro­jekt, eine App, ein Gad­get oder eine tech­nis­che Inno­va­tion, die wir im Rah­men dieser Rei­he unbe­d­ingt vorstellen soll­ten? Dann hin­ter­lasse uns Deinen Kom­men­tar. Vielle­icht han­delt unsere näch­ste #Con­nect­ing4­Good-Sto­ry ja davon?

Hier find­est Du übri­gens weit­ere span­nende fea­tured-Artikel zum The­ma #Connecting4Good.

Du siehst: Das Ange­bot an nach­haltigem Schmuck wächst und wird immer vielfältiger. Wer neue Lieblingsstücke mit gutem Gewis­sen tra­gen will, muss nicht mehr lange suchen.

Acht­est Du bei Deinem Schmuck auf Nach­haltigkeit? Schreib uns, welche Acces­soires Dir beson­ders gut gefall­en und bei welchen Labels Du einkaufen wirst!

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