Das Museum der Unschuld: Intime Dialogszene in nostalgischem Wohnzimmer zwischen einem Mann im grauen Anzug und einer Frau in gelbem Kleid.
© Netflix
Die Bleikinder bei Netflix: Eine besorgte Frau steht mit einer Handtasche in den Händen an Kindergräbern vor einer Kirche.
Dieses Symbolbild zu Villa der Versuchung 2026 zeigt Moderatorin Verona Pooth in einem schwarzen, hochgeschlossenen Oberteil mit feinem Muster. Sie steht vor einem Studiolicht-Hintergrund mit dunklen Blau- und Rosatönen. Ihr Blick ist ruhig und selbstbewusst, das Bild vermittelt eine elegante und professionelle Stimmung.

Das Museum der Unschuld: Handlung, Besetzung und Netflix-Start der türkischen Serie

Mit der türkischen Net­flix-Serie „Das Muse­um der Unschuld“ wird Orhan Pamuks preis­gekrön­ter Roman erst­mals in drama­tis­ch­er Form adap­tiert. Hier erfährst Du alles über Hand­lung, Beset­zung und Veröffentlichung.

Die türkische Minis­erie „Das Muse­um der Unschuld“ basiert auf Orhan Pamuks gle­ich­namigem Roman aus dem Jahr 2008. Der welt­berühmte Schrift­steller erzählt darin die tragis­che Liebesgeschichte zwis­chen Kemal und Füsun vor dem Hin­ter­grund des Istan­bul der 1970er Jahre. Wir ver­rat­en Dir hier, was Du zu der Serien­ver­sion wis­sen musst.

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Wann startet „Das Museum der Unschuld“ auf Netflix?

Die Veröf­fentlichung der Serie ist für den 13. Feb­ru­ar 2026 geplant. Die ter­min­liche Nähe zum Valentin­stag dürfte angesichts der roman­tis­chen und melan­cholis­chen Stim­mung des Stoffes nicht zufäl­lig gewählt sein. 

Die Serie umfasst ins­ge­samt neun Episo­den mit ein­er Laufzeit von jew­eils etwa 60 Minuten. Diese Länge dürfte genü­gend Raum bieten, um die vielschichti­gen Charak­tere und die tief­greifend­en psy­chol­o­gis­chen sowie gesellschaftlichen The­men des Romans zu entfalten.

Die Handlung von Das Museum der Unschuld: Worum geht’s?

„Das Muse­um der Unschuld“ begin­nt im Istan­bul des Jahres 1975 und erzählt von Kemal (Sela­hat­tin Paşalı), einem wohlhaben­den Geschäft­ser­ben, der kurz vor der Ver­lobung mit der gesellschaftlich ange­se­henen Sibel (Oya Unus­tası Taşan­lar) steht. 

Kemals Leben scheint per­fekt, bis er zufäl­lig die junge Füsun (Eylül Kan­demir) trifft, die aus ein­fachen Ver­hält­nis­sen stammt und in einem Bek­lei­dungs­geschäft arbeit­et. Die Begeg­nung löst in Kemal eine alles verzehrende Lei­den­schaft aus, die sein bish­eriges Leben völ­lig auf den Kopf stellt.

Das Museum der Unschuld: Ein Mann im Anzug läuft nachdenklich durch eine Straße in Istanbul.

Kemals (Sela­hat­tin Paşalı) Liebe zu Füsün wird in „Das Muse­um der Unschuld“ immer mehr zur Obses­sion. — Bild: Net­flix

Was zunächst als Affäre zwis­chen den bei­den begin­nt, entwick­elt sich für Kemal bald zu ein­er Obses­sion. Obwohl er die Ver­lobung zu Sibel aufrechter­hält, kann er Füsun nicht vergessen. Seine Besessen­heit führt dazu, dass er alltägliche Gegen­stände sam­melt, die Füsun berührt hat oder die ihn an sie erin­nern – von Zigaret­ten­s­tum­meln über Lip­pen­s­tifte bis hin zu Ohrringen. 

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Diese Samm­lung wird für ihn zu einem Sym­bol sein­er uner­füll­ten Liebe und bildet das titel­gebende „Muse­um der Unschuld“. Doch Kemals obses­sive Liebe bleibt nicht ohne Fol­gen. Die Beziehung zu Füsun wird durch gesellschaftliche Kon­ven­tio­nen und Klas­sen­gren­zen belastet, während Kemal zunehmend in eine emo­tionale und psy­chol­o­gis­che Abwärtsspi­rale gerät. 

Die Serie zeigt, wie sich seine Erin­nerung an Füsun zu einem Zuflucht­sort entwick­elt, der eben­so schmerzhaft wie trös­tend ist. Vor diesem Hin­ter­grund erforscht die Geschichte The­men wie Liebe, Ver­lust, Obses­sion und die Macht von Erinnerungen.

Die Besetzung von Das Museum der Unschuld: Wer spielt mit?

Selahattin Paşalı als Kemal

Sela­hat­tin Paşalı, der durch die Net­flix-Serie „Love 101“ inter­na­tionale Bekan­ntheit erlangte, übern­immt die Rolle des Kemal. Der Schaus­piel­er hat bere­its in Fil­men wie „Burn­ing Days“ bewiesen, dass er die emo­tionale Tiefe und psy­chol­o­gis­che Nuan­cen her­aus­fordern­der Fig­uren ver­mit­teln kann.

Eylül Kandemir als Füsun

Die junge Schaus­pielerin Eylül Kan­demir verkör­pert die Rolle der Füsun, durch deren Herkun­ft und Beziehung zu Kemal immer mehr soziale Span­nun­gen und Kon­flik­te auftreten. Kan­demir spielte zuvor in türkischen Fernsehse­rien wie „Kardes­ler­im“ und „Ah Nerede“.

Weitere Darstellerinnen und Darsteller:

  • Oya Unus­tası Taşan­lar („Güller ve Günahlar“, „Ömer“) als Sibel
  • Tilbe Saran („Der Vogel und die Löwin”, „Sakir Pasa Aile­si: Mucizel­er ve Skan­dal­lar“) als Vecihe
  • Bülent Emin Yarar („Gönül – Herzenslied“, „Hey There!“) als Mümtaz
  • Ercan Kesal („The Things You Kill”, „Aldat­mak”) als Tarık Bey
  • Hasan Erdem („You Know Him“, „Bar­tu Ben“) als Çetin Efendi
  • Zeynep Din­sel („Life­long – Hay­at­boyu“, „Mute­sem Ikili“) als Berrin
  • Tol­ga İskit („Bar­baroslar“, „Kad­er Baglari“) als Osman
  • Onur Ünsal („Ben Süper­mar­ket Degilim“, Grace for Sale“) als Zaim

Ist Das Museum der Unschuld eine abgeschlossene Serie?

Mit neun Episo­den und ein­er klar struk­turi­erten Hand­lung scheint „Das Muse­um der Unschuld“ als abgeschlossene Minis­erie geplant zu sein. Den­noch bietet die kom­plexe Welt von Pamuks Roman Poten­zial für weit­ere Adap­tio­nen, etwa als Pre­quel oder Anthologie-Serie.

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Orhan Pamuks Roman inspiri­erte übri­gens nicht nur die Serie, son­dern auch ein reales Muse­um in Istan­bul. Das „Muse­um der Unschuld“ zeigt Gegen­stände aus dem Buch und schafft eine einzi­gar­tige Verbindung zwis­chen Lit­er­atur und Real­ität. Besuchende kön­nen dort die emo­tionale Welt des Romans haut­nah erleben.

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