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Star Trek: Die Serien und Filme in chronologischer Reihenfolge

Bere­its seit 1966 zieht das „Star Trek”-Universum Zuschauer:innen aus aller Welt in seinen Bann. Inzwis­chen sind mehr als 20 Serien und Filme erschienen. Bei all den Ablegern der Orig­i­nalserie ver­lieren aber ger­ade Neue­in­steiger schnell den Überblick über die zeitliche Abfolge der Ereignisse. Deshalb find­est Du hier alle „Star Trek”-Serien und -Filme in chro­nol­o­gis­ch­er Rei­hen­folge – bezo­gen auf den Serien­in­halt. Zum Schluss find­est Du auch noch eine Liste, die nach Erschei­n­ungs­jahr geord­net ist. 

„Star Trek: Enterprise“: Die Jahre 2151 bis 2155

„Star Trek: Enter­prise“ wurde von 2001 bis 2005 im US-Fernse­hen aus­ges­trahlt. Die Pro­duk­tion gehörte damit nicht zu den allerersten „Star Trek”-Serien, spielte zeitlich aber am früh­esten, näm­lich ab dem Jahr 2151 – 90 Jahre nach dem ersten Kon­takt der Men­schheit mit den Vulka­niern.

In der Serie bereist ein Raum­schiff namens Enter­prise zum ersten Mal das Uni­ver­sum. Tech­nis­che Errun­gen­schaften wie das Bea­men steck­en noch in den Kinder­schuhen, auch die Vere­inigte Föder­a­tion der Plan­eten existiert noch nicht.

Die let­zte Staffel erzählt die Geschichte, wie die Erde zwis­chen Tel­lar­iten, Vulka­niern und Ando­ri­an­ern ver­mit­telt und somit die Föder­a­tion ihren Anfang nimmt.

„Star Trek: Discovery“: Ab dem Jahr 2256

Eine noch recht junge Serie ist „Star Trek: Dis­cov­ery“, die ab 2017 auch bei Net­flix lief: Sie erzählt von Spocks Adop­tivschwest­er Michael Burn­ham, die nach einem tödlichen Zwis­chen­fall mit den Klin­go­nen zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Später wird sie auf dem Raum­schiff Dis­cov­ery wieder in den Dienst gestellt, um bei der Entwick­lung neuer Tech­nolo­gie zu helfen.

Bis­lang beste­ht die Serie aus vier Staffeln. Zeitlich spielt die Hand­lung der ersten bei­den Staffeln von „Star Trek: Dis­cov­ery“ im Jahr 2256. Das sind rund zehn Jahre, bevor Cap­tain James Tiberius Kirk auf der Enter­prise sta­tion­iert ist. Staffel 3 und 4 erzählen von Ereignis­sen, die 900 Jahre danach ange­siedelt sind.

Star Trek: Dis­cov­ery Staffel 4- alle Infos zu Release, Sto­ry und Cast

In den USA sind Staffel 3 und 4 längst erschienen. Da Net­flix die Serie aus dem Ange­bot genom­men hat, war zunächst unklar, wann und wo Fans sie in Deutsch­land sehen kön­nen. Seit Novem­ber 2021 gibt es die erste und die vierte Staffel beim Stream­ing­di­enst Plu­to TV, und zwar kosten­los.

Plu­to TV gehört wie die Stream­ing­plat­tform und Dis­cov­ery-Heimat­ba­sis Para­mount+ zu Via­com-CBS. Para­mount+ soll aber dem­nächst auch direkt  in Deutsch­land ver­füg­bar sein.

Wir sind ges­pan­nt, ob wir auf diesem Wege noch weit­ere Episo­den und Staffeln aus dem Star-Trek-Uni­ver­sum in unsere Rei­hen­folge aufnehmen kön­nen.

„Raumschiff Enterprise“: Die Jahre 2265 bis 2269

Von 1966 bis 1969 flim­merte in den USA die allererste „Star Trek”-Serie über die Fernse­hbild­schirme: Unter dem Titel „Raum­schiff Enter­prise“ (im Orig­i­nal: „Star Trek“ respek­tive „Star Trek: The Orig­i­nal Series“) erzählt Schöpfer Gene Rod­den­ber­ry von den Aben­teuern der Enter­prise, die unter dem Kom­man­do von Cap­tain Kirk bis­lang uner­forschte Gebi­ete der Galax­is erkun­det. Zeitlich befind­en wir uns in den Jahren 2265 bis 2269.

Der US-Sender NBC stellte „Raum­schiff Enter­prise“ nach nur drei Staffeln ein. Grund hier­für waren schwache Ein­schaltquoten. Erst in den 70er-Jahren entwick­elte sich die Serie zu einem kul­turellen Phänomen: Phrasen wie „Beam me up, Scot­ty“ (die in dieser Form nie geäußert wurde) oder der Vulka­nier-Gruß fan­den ihren Weg in die Pop­kul­tur. Fans kürzen die Orig­i­nalserie heute mit „TOS“ („The Orig­i­nal Series”) ab.

„Die Enterprise“: Die Jahre 2269 und 2270

Vier Jahre nach „TOS” hält eine weit­ere „Star Trek”-Geschichte Einzug ins amerikanis­che Fernse­hen: Die Zeichen­trick­serie „Die Enter­prise“ (1973 bis 1974) richtete sich in erster Lin­ie an Kinder und befasst sich mit weit­eren Aben­teuern der Enter­prise-Crew. Zeitlich spielt sie in den Jahren 2269 und 2270.

Fun­fact: Nach dem Release von „Raum­schiff Enter­prise: Das näch­ste Jahrhun­dert” (1987 bis 1994) mussten viele Lizen­zen neu ver­han­delt wer­den. In diesem Kon­text wur­den „Die Enter­prise“ und ihre Inhalte aus dem Kanon genom­men.

Schriftsteller:innen, Comiczeichner:innen & Co. wurde es somit ver­boten, auf irgen­deine Weise Bezug auf die Car­toons zu nehmen. Grund hier­für sollen unter anderem inhaltliche Ungereimtheit­en zwis­chen der Ani­ma­tions- und der Orig­i­nalserie gewe­sen sein.

Erst nach Rod­den­ber­rys Tod im Jahr 1991 und dem Weg­gang von Pro­duzent Richard H. Arnold (der die Lizen­zen geprüft hat), kam es ver­mehrt zu Ver­weisen auf „Die Enter­prise”. Seit 2007 find­est Du die Serien­in­halte in der offiziellen „Star Trek”-Datenbank. Seit­dem gel­ten die Erleb­nisse der Zeichen­trick-Crew wieder als Teil des Kanons.

„Star Trek: Der Film“: Das Jahr 2273

Nach­dem die Orig­i­nalserie „Raum­schiff Enter­prise“ so beliebt gewor­den war, pro­duzierte Erfind­er Gene Rod­den­ber­ry den ersten „Star Trek”-Kinofilm. Der Streifen erzählt davon, wie eine gen­er­alüber­holte Enter­prise im Jahr 2273 auf eine riesige Energiewolke stößt. Trotz hoher Pro­duk­tion­skosten überzeugte das Werk 1979 an den Kinokassen, sodass mit „Star Trek II” bere­its wenig später ein Sequel erschien.

„Star Trek II: Der Zorn des Khan“: Das Jahr 2285

Im Jahr 2285 muss sich Kirk seinem wohl mächtig­sten Erzfeind stellen – Khan Noonien Singh – und ver­liert mit Spock eines sein­er wertvoll­sten Crew-Mit­glieder. Der Vulka­nier opfert sich, um den Warp-Antrieb der Enter­prise wieder zum Laufen zu brin­gen und die Mannschaft zu ret­ten. Heute gilt „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ (1982) als eine der ein­flussre­ich­sten Werke des Fran­chis­es.

„Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock“: Das Jahr 2285

Vor seinem Tod in „Der Zorn des Khan“ übertrug Spock sein Katra (seine Seele) auf Dr. McCoy. Kirk und seine Crew kapern nun die Enter­prise und fliegen nach Gen­e­sis, um das Katra zurück in Spocks Kör­p­er zu trans­ferieren und ihn so wiederzubeleben. Dabei ger­at­en sie jedoch in einen Kon­flikt mit den Klin­go­nen.

„Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock“ (1984) begeis­terte die Fans weitaus weniger als sein Vorgänger. Noch heute glauben einige Trekkies, dass die Filme mit ger­ad­er Num­merierung bess­er als die mit unger­ad­er Num­merierung seien.

Spock-Darsteller Leonard Nimoy führte bei „Star Trek III” übri­gens Regie, was bere­its vor Release als Hin­weis gedeutet wurde, dass der erste Offizier der Enter­prise zurück­kehrt.

"McCoy

„Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart“: Das Jahr 2286

1986 erschien unter dem Titel „Zurück in die Gegen­wart“ der vierte Kinofilm: Darin reisen Kirk, Spock und Co. zurück in das Jahr 1986. Sie wollen zwei Buck­el­wale fan­gen und mit ihnen gemein­sam ins Jahr 2286 sprin­gen, um eine gefährliche Sonde aufzuhal­ten.

„Star Trek V: Am Rande des Universums“: Das Jahr 2287

Im fün­ften Film der Rei­he ler­nen wir Spocks Halb­brud­er Sybok ken­nen, der 2287 die Enter­prise unter seine Kon­trolle bringt. Er will mit dem Raum­schiff den mythis­chen Plan­eten Sha Ka Ree find­en, der ange­blich das göt­tliche Paradies beherber­gen soll.

Bei den Kritiker:innen fiel „Star Trek V: Am Rande des Uni­ver­sums“ (1989) kon­se­quent durch und gewann sog­ar die Gold­ene Him­beere für den schlecht­esten Film. Den Produzent:innen zufolge habe der Streifen fast das Fran­chise gekillt.

„Star Trek VI: Das unentdeckte Land“: Das Jahr 2293

1991 lan­dete mit „Star Trek VI: Das unent­deck­te Land“ wieder ein erfol­gre­icher­er Film in den Kinos: Die Klin­go­nen sind nach der Explo­sion eines Mon­des gezwun­gen, mit der Föder­a­tion zu ver­han­deln. Doch eine Ver­schwörung zwis­chen Men­schen, Romu­lan­ern und Klin­go­nen will die Pläne vere­it­eln und führt dazu, dass Cap­tain Kirk und Dr. McCoy des Mordes am klin­go­nis­chen Kan­zler angeklagt wer­den.

Fun­fact: In „Das unent­deck­te Land” ist der von Michael Dorn gespielte Colonel Worf zu sehen. Der Schaus­piel­er gehörte zu dieser Zeit bere­its zum Cast von „Raum­schiff Enter­prise: Das näch­ste Jahrhun­dert“. In der TV-Serie spielte er Lieu­tenant Worf, den ersten Klin­go­nen in der Ster­nen­flotte und mut­maßlichen Enkel von Colonel Worf.

Auch René Auber­jonois hat­te eine Rolle in „Star Trek VI”. Er würde einige Jahre später als Gestalt­wan­dler Odo eine Haup­trol­le in „Deep Space Nine“ übernehmen.

„Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“: Die Jahre 2364 bis 2370

Mit „Raum­schiff Enter­prise – Das näch­ste Jahrhun­dert“ erre­ichte die Beliebtheit des Fran­chis­es ihren Höhep­unkt: Im Mit­telpunkt der 1987 ges­tarteten Serie ste­ht Cap­tain Jean-Luc Picard, der mit der Enter­prise-D von 2364 bis 2370 fremde Plan­eten erkun­det. In den USA schal­teten damals durch­schnit­tlich zehn Mil­lio­nen Zuschauer:innen ein. Außer­dem gewann die Serie ins­ge­samt 18 Emmy Awards.

Der enorme Erfolg resul­tierte auch darin, dass mit „Deep Space Nine”, „Raum­schiff Voy­ager“ und „Star Trek: Enter­prise” gle­ich drei Nach­fol­gerse­rien erschienen. Ab 1994 wurde die Geschichte der Enter­prise-D im Kino weit­er­erzählt.

„Star Trek: Treffen der Generationen“: Das Jahr 2371

„Star Trek: Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen“ (1994) war der erste Kinofilm, der auf der Serie „Raum­schiff Enter­prise – Das näch­ste Jahrhun­dert“ basierte: Im Jahr 2371 trifft Cap­tain Picard auf Cap­tain Kirk, der 2293 nach einem unglück­lichen Zwis­chen­fall im soge­nan­nten Nexus gelandet war. Hier­bei han­delt es sich um eine Par­al­leldimen­sion, die außer­halb des gewohn­ten Raum-Zeit-Kon­tin­u­ums liegt.

Mit „Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen“ ver­ließ die Crew um Cap­tain Kirk die „Star Trek”-Bühne. Damit war in den Kinofil­men ein entschei­den­der Wen­depunkt erre­icht, denn Picards Mannschaft nahm for­t­an die Haup­trol­le ein.

Kirk und Picard im Star-Trek-Film „Treffen der Generationen”.

In „Star Trek: Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen” kommt es zu einem Aufeinan­dertr­e­f­fen von James T. Kirk und Jean-Luc Picard. — Bild: pic­ture alliance / Unit­ed Archives

„Star Trek: Der erste Kontakt“: Das Jahr 2373

Mit „Der erste Kon­takt” (1996) erlebte Picards Mannschaft ihr zweites großes Aben­teuer im Kino: 2373 muss sich die Crew der Enter­prise den Borg stellen, einem gefährlichen Kollek­tiv aus hal­bor­gan­is­chen Maschi­nen­we­sen. Diese reisen zurück ins Jahr 2063, um den ersten Kon­takt zwis­chen Men­schen und Vulka­niern – und damit die Formierung der Föder­a­tion – zu ver­hin­dern.

„Star Trek: Deep Space Nine”: Die Jahre 2369 bis 2375

Als Ableger von „Das näch­ste Jahrhun­dert“ lief von 1993 bis 1999 die Serie „Deep Space Nine“. In sieben Staffeln erzählt sie von den Geschehnis­sen auf ein­er weit abgele­ge­nen Raum­sta­tion. Später behan­delt die Serie den inter­stel­laren Krieg zwis­chen der Föder­a­tion und dem soge­nan­nten Domin­ion-Imperi­um.

„Deep Space Nine“ besitzt eine deut­lich düsterere Atmo­sphäre als andere „Star Trek”-Serien und spielt in den Jahren 2369 bis 2375. Das sind etwa 100 Jahre nach den Geschehnis­sen in „Raum­schiff Enter­prise“. Das Fan-Kürzel für die Serie lautet „DS9”.

Szenenbild aus der Star-Trek-Serie „Deep Space Nine”.

Deut­lich düster­er als ihre Vorgänger: die Serie „Deep Space Nine”. — Bild: pic­ture alliance / Unit­ed Archives

„Star Trek: Der Aufstand“: Das Jahr 2375

2375 attack­iert Com­man­der Data einen Stützpunkt der Föder­a­tion. Cap­tain Picard und seine Crew ver­suchen her­auszufind­en, was hin­ter dem Ver­hal­ten des Androiden steckt und müssen schon bald in einem viel größeren Kon­flikt ver­mit­teln.

Bei „Star Trek: Der Auf­s­tand“ (1998) han­delte es sich um den ersten „Star Trek”-Film, in denen keine Szene auf der Erde spielt. Zudem wur­den die Spezial­ef­fek­te zum ersten Mal in der Geschichte der Rei­he voll­ständig am Com­put­er erstellt.

„Star Trek: Raumschiff Voyager“: Die Jahre 2371 bis 2377

Von 1995 bis 2001 wurde in den USA „Star Trek: Raum­schiff Voy­ager“ aus­ges­trahlt. Hier­bei han­delte es sich um die erste „Star Trek”-Serie mit einem weib­lichen Cap­tain: Kathryn Janeway und die Crew der Voy­ager lan­den 2371 mit einem feindlichen Raum­schiff im Delta-Quad­ran­ten – 70.000 Licht­jahre von ihrer Heimat ent­fer­nt. Die Mannschaften der bei­den Schiffe schließen sich zusam­men, um einen Weg zurück zur Erde zu find­en.

Im Ver­gle­ich zu „Deep Space Nine“ spielte in „Raum­schiff Voy­ager“ die Ent­deck­ung fremder Spezies und Plan­eten wieder eine größere Rolle. Für manche Szenen ver­wen­de­ten die Pro­duzen­ten sog­ar echte Wel­traum­bilder, die das Hub­ble-Teleskop der NASA aufgenom­men hat­te.

Die Voyager aus der Star-Trek-Serie „Raumschiff Voyager”.

Das Raum­schiff Voy­ager aus der gle­ich­nami­gen „Star Trek”-Serie. — Bild: pic­ture-alliance / KPA Hon­o­rar und Belege

„Star Trek: Nemesis“: Das Jahr 2379

2002 kam der bis­lang let­zte Film mit Picard und sein­er Crew in die Kinos: In „Neme­sis“ ergreift Picards Klon Shin­zon die Macht im romu­lanis­chen Imperi­um. Com­man­der Data opfert sich, um ihn aufzuhal­ten und seinen Cap­tain zu ret­ten – eine Entschei­dung, die Data-Darsteller Brent Spin­er zuvor gemein­sam mit den Drehbuchautor:innen getrof­fen hat­te.

Die Reak­tion auf „Neme­sis“ fiel jedoch weniger pos­i­tiv aus. Wahrschein­lich ein­er der Gründe dafür, dass es rund sieben Jahre dauern sollte, bis ein weit­er­er „Star Trek”-Film in die Kinos kam.

„Star Trek: Lower Decks“: Ab dem Jahr 2380

Mit „Low­er Decks“ gibt es eine zweite Zeichen­trick­serie aus dem Star-Trek-Uni­ver­sum: Anders als bei den anderen Werken spie­len hier wed­er der Cap­tain noch der erste Offizier die Haup­trol­le: Das par­o­dis­tis­che „Star Trek”-Abenteuer erzählt stattdessen von Crewmit­gliedern, die im Jahr 2380 unauf­fäl­li­gen Jobs auf der USS Cer­ri­tos nachge­hen – dem wohl unwichtig­sten Schiff der Ster­nen­flotte.

Die erste Staffel von „Low­er Decks” umfasst zehn Episo­den und erschien 2020 bei CBS All Access. Staffel 2 fol­gte 2021, eine dritte Staffel soll im Som­mer 2023 auf Sendung gehen. Die ersten bei­den Staffeln sind in Deutsch­land bei Ama­zon Prime Video erschienen.

Video: Eigenkreation

„Star Trek: Picard“: Das Jahr 2399

Auf diese Serie freuten sich die Trekkies beson­ders: Anfang 2020 feierte „Picard“ Pre­miere bei Ama­zon Prime Video. Die Serie spielt 20 Jahre nach „Star Trek: Neme­sis“ und erzählt von neuen Aben­teuern des Wel­traumvet­er­a­nen Picard. Für das Pro­jekt kehrten zahlre­iche „Star Trek”-Darsteller:innen in ihre alten Rollen zurück, darunter Jeri Ryan als Ex-Borg Sev­en of Nine („Raum­schiff Voy­ager“).

Star Trek: Picard: Start, Sto­ry und Beset­zung von Staffel 2

Die zweite Staffel erscheint am 4. März 2022 bei Ama­zon. Eine dritte und let­zte Sea­son ist bestellt und bere­its in Pro­duk­tion. Haupt­darsteller Patrick Stew­art kündigte das Ende der Serie per­sön­lich an: Es sei von vorn­here­in geplant gewe­sen, nur drei Staffeln aufzule­gen. Voraus­sichtlich­er Start der drit­ten Staffel: Anfang 2023.

Übersicht über die Kelvin-Timeline

Neben der Orig­i­nal-Time­line gibt es noch eine alter­na­tive Zeitlin­ie im „Star Trek”-Universum, die bis­lang aus drei Kinofil­men beste­ht:

  • „Star Trek” (2009) erzählt von den Jahren 2233 bis 2258
  • „Star Trek Into Dark­ness” (2013) spielt in den Jahren 2259 bis 2260
  • „Star Trek: Beyond” (2016) spielt in dem Jahr 2263

Im „Star Trek”-Jargon wird die alter­na­tive Zeitlin­ie auch Kelvin-Time­line genan­nt, da sie durch Zer­störung des Raum­schiffes USS Kelvin im Jahr 2233 aus­gelöst wurde.

GigaTV Film-Highlights

„Star Trek“: Die Jahre 2233 bis 2258

Bei dem 2009 erschienen Kinofilm „Star Trek“ han­delt es sich um ein Reboot, das von Ereignis­sen in der alter­na­tiv­en Time­line erzählt: James T. Kirks Vater George stirbt 2233 beim Angriff des Romu­lan­ers Nero auf die USS Kelvin. 2258 zer­stört der­selbe Despot auch den Plan­eten Vulkan. Ein zu diesem Zeit­punkt ger­ade ein­mal 25-jähriger Kirk wird Cap­tain der Enter­prise und ver­sucht, den Romu­lan­er mith­il­fe von Spock und sein­er jun­gen Crew aufzuhal­ten.

Für „Star Trek“ beset­zte Regis­seur J. J. Abrams die Rollen viel­er bekan­nter Charak­tere neu: Chris Pine über­nahm die Rolle von Kirk, Zachary Quin­to spielte den jun­gen Spock und Zoe Sal­dana die Kom­mu­nika­tion­sof­fizierin Nyota Uhu­ra.

„Star Trek: Into Darkness“: Die Jahre 2259 und 2260

Nach dem Erfolg des Reboots erschien fünf Jahre später ein Sequel: Kirk und seine Mannschaft tre­f­fen darin auf den Atten­täter John Har­ri­son, der sich als der gen­tech­nisch verbesserte Sol­dat Khan ent­pup­pt.

In „Star Trek: Into Dark­ness” ist Leonard Nimoy ein let­ztes Mal als Spock zu sehen. Der Schaus­piel­er starb 2015 an den Fol­gen ein­er Lun­generkrankung.

„Star Trek: Beyond“: Das Jahr 2263

Der bis­lang let­zte „Star Trek”-Kinofilm: 2263 wird die Enter­prise von Schwarm­schif­f­en zer­stört. Die Crew rund um Kirk & Co. flüchtet in Ret­tungskapseln und lan­det auf einem unbekan­nten Plan­eten not. Dort regiert ein Mann namens Krall, der dun­kle Pläne schmiedet.

Anton Yelchin spielt in „Star Trek: Beyond” (2016) das let­zte Mal den Nav­i­ga­tor Pavel Chekov – der Schaus­piel­er ver­lor 2016 bei einem Autoun­fall sein Leben. J. J. Abrams kündigte an, die Rolle für einen möglichen Nach­fol­ge­film nicht neu beset­zen zu wollen.

Weitere „Star Trek”-Storys: Die Anthologieserie „Short Treks“

Die Serie „Star Trek: Short Treks“ (seit 2018) beste­ht aus bis­lang 10 Episo­den in Kurz­film­länge, die alle bei CBS All Access erschienen sind. Eine chro­nol­o­gis­che Einord­nung dieses For­mats ist schwierig, da sie in unter­schiedlichen Jahren spie­len.

Die „Star Trek”-Chronologie in der Kurzfassung

  • „Star Trek: Enter­prise“ – 2151 bis 2155
  • „Star Trek: Dis­cov­ery“ – ab 2256
  • „Raum­schiff Enter­prise“ – 2265 bis 2269
  • „Die Enter­prise“ – 2269 bis 2270
  • „Star Trek – Der Film“ – 2273
  • „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ – 2285
  • „Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock“ – 2285
  • „Star Trek IV: Zurück in die Gegen­wart“ – 2286
  • „Star Trek V: Am Rande des Uni­ver­sums“ – 2287
  • „Star Trek VI: Das unent­deck­te Land“ – 2293
  • „Raum­schiff Enter­prise – Das näch­ste Jahrhun­dert“ – 2364 bis 2370
  • „Star Trek: Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen“ – 2371
  • „Star Trek: Der erste Kon­takt“ – 2373
  • „Star Trek: Deep Space Nine“ – 2369 bis 2375
  • „Star Trek: Der Auf­s­tand“ – 2375
  • „Star Trek: Raum­schiff Voy­ager“ – 2371 bis 2377
  • „Star Trek: Neme­sis“ – 2379
  • „Star Trek: Low­er Decks“ – 2380
  • „Star Trek: Picard“ – ab 2399

Die Kelvin-Time­line:

  • „Star Trek“ – 2233 bis 2258
  • „Star Trek Into Dark­ness“ – 2259 und 2260
  • „Star Trek: Beyond“ – 2263

Die Filme und Serien nach Erschei­n­ungs­jahr geord­net:

  • „Raum­schiff Enter­prise” (1966 bis 1969)
  • „Die Enter­prise” (1973 bis 1974)
  • „Star Trek: Der Film” (1979)
  • „Star Trek II: Der Zorn des Khan” (1982)
  • „Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock” (1984)
  • „Star Trek IV: Zurück in die Gegen­wart” (1986)
  • „Raum­schiff Enter­prise – Das näch­ste Jahrhun­dert” (1987 bis 1994)
  • „Star Trek V: Am Rande des Uni­ver­sums” (1989)
  • „Star Trek VI: Das unent­deck­te Land” (1991)
  • „Star Trek: Deep Space Nine” (1993 bis 1999)
  • „Star Trek: Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen” (1994)
  • „Star Trek: Raum­schiff Voy­ager” (1995 bis 2001)
  • „Star Trek: Der erste Kon­takt” (1996)
  • „Star Trek: Der Auf­s­tand” (1998)
  • „Star Trek: Enter­prise” (2001 bis 2005)
  • „Star Trek: Neme­sis” (2002)
  • „Star Trek” (2009)
  • „Star Trek: Into Dark­ness” (2013)
  • „Star Trek: Beyond” (2016)
  • „Star Trek: Dis­cov­ery” (seit 2017)
  • „Star Trek: Short Treks” (seit 2018)
  • „Star Trek: Picard” (seit 2020)
  • „Star Trek: Low­er Decks” (seit 2020)

Bist Du selb­st ein Trekkie? Was ist Deine lieb­ste „Star Trek”-Serie? Oder gefällt Dir ein­er der Kinofilme bess­er? Erzäh­le uns von Deinem Favorit gerne in einem Kom­men­tar.

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