Marjana Timofejewna Spiwak im russischen Film "Loveless"
© picture alliance / ZUMAPRESS.com | Sony Pictures Classics
Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Russische Filme: Drama, Sci-Fi und visionäres Kino aus Russland

Von der Regimekri­tik über den gefüh­lvollen Blick in den All­t­ag des Lan­des bis hin zu ein­fall­sre­ich­er Sci­ence-Fic­tion: Rus­sis­che Filme zeich­nen sich oft durch Mut, inhaltlichen Tief­gang und inszena­torische Klasse aus. Hier kom­men sieben Filme aus Rus­s­land, die Du nicht ver­passen solltest.

GigaTV Film-Highlights

Emotionales und tragisches Drama: „Loveless”

Die Geschichte von „Love­less” (2017) ist so nah an der Real­ität, dass es schmerzt. Ein Ehep­aar hat den Zen­it sein­er Beziehung längst über­schrit­ten: Zhenya und Boris stre­it­en unen­twegt und sprechen auch laut­stark darüber, wie es nach ihrer Tren­nung mit dem gemein­samen Sohn Aljoscha weit­erge­hen soll. Wo wird er leben? Vielle­icht in einem Inter­nat? Doch eines Tages ver­schwindet Aljoscha. Kri­tik und Pub­likum lobten den rus­sis­chen Film „Love­less”, der etliche Ausze­ich­nun­gen und Nominierun­gen erhielt, darunter eine für den Oscar als bester fremd­sprachiger Film.

Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Drittanbieter-Einbindungen mit einem Klick auf den folgenden Button:

Video: YouTube / vip­magazin

Paradebeispiel für neue russische Filme: „Leviathan”

Ein weit­eres Beispiel für hochgelobte rus­sis­che Filmkun­st ist „Leviathan” (2014), der eben­falls für einen Oscar nominiert und mit inter­na­tionalen Preisen wie dem Gold­en Globe aus­geze­ich­net wurde. Die BBC nahm den rus­sis­chen Film sog­ar in ihre Liste der 100 besten Filme des 21. Jahrhun­derts auf. Das Dra­ma adap­tiert das Hiob-Buch aus der Bibel und inter­pretiert die Geschichte auf mod­erne Weise. Die Regie führte Andrei Swjag­inzew, der auch „Love­less” in Szene setzte.

Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Drittanbieter-Einbindungen mit einem Klick auf den folgenden Button:

Video: YouTube / kinofilme

Visionäre Kunst: „Es ist schwer, ein Gott zu sein”

Wir bleiben in der Kino-Neuzeit. Wobei der rus­sis­che Film „Es ist schw­er, ein Gott zu sein” nicht nach 2013 aussieht. Tat­säch­lich liefen die Drehar­beit­en von 2000 bis 2008, doch der Film wurde erst deut­lich später final­isiert – als es so weit war, war Regis­seur Alex­ei Ger­man ver­stor­ben, sodass sein Sohn den Schnitt vol­len­dete. „Es ist schw­er, ein Gott zu sein” erzählt eine Geschichte mit viel Tief­gang: Anton soll einen frem­den Plan­eten erkun­den, auf dem mit­te­lal­ter­liche Zustände herrschen. Er selb­st wird von den Bewohn­ern als gottgle­ich ange­se­hen und muss bei all dem Grauen erken­nen, dass es sehr schw­er ist, ein Gott zu sein.

Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Drittanbieter-Einbindungen mit einem Klick auf den folgenden Button:

Video: YouTube / kinofilme

Bekannter russischer Film: „Wächter der Nacht”

„Wächter der Nacht” (2004) gehört – über die Lan­des­gren­zen hin­aus – zu den bekan­ntesten Fil­men aus Rus­s­land. Es heißt, dass sich sog­ar Quentin Taran­ti­no sehr wohlwol­lend zu dem Streifen geäußert hat. Mit Hex­en, Zauber­ern und Vam­piren passt die Roman-Adap­tion gut ins Fan­ta­sy- und Hor­ror­genre und generell deut­lich mehr ins Unter­hal­tungski­no als einige der anderen Kan­di­dat­en auf dieser Liste. Der Film erzählt vom Kampf zwis­chen Licht und Dunkel­heit und über­rascht trotz kleinem Bud­get mit sehenswerten Spezial­ef­fek­ten. Den­noch läuft „Wächter der Nacht” munter am Main­stream vorbei.

Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Drittanbieter-Einbindungen mit einem Klick auf den folgenden Button:

Video: YouTube / Tom Trail­er

Beeindruckender Sci-Fi-Film aus Russland: „Coma”

„Coma” (2019) ist ein­er von vie­len wirk­lich guten Sci­ence-Fic­tion-Streifen aus Rus­s­land. Er vere­int bildge­waltige Wel­ten wie in „Incep­tion”, eine Sto­ry auf mehreren Ebe­nen und ein paar ziem­lich gruselige Mon­ster zu einem sehr stim­mi­gen Gesamt­paket. Und darum geht’s: Vik­tor erwacht in ein­er kaum fass­baren Traumwelt. Er erfährt, dass er in der realen Welt im Koma liegt und nie wieder dor­thin zurück­kehren kann. Während er ver­sucht, sich damit abzufind­en, lernt er die Eigen­heit­en und Mys­te­rien der Koma-Welt ken­nen – und welche Fähigkeit­en er plöt­zlich besitzt.

Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Drittanbieter-Einbindungen mit einem Klick auf den folgenden Button:

Video: YouTube / KinoCheck

Renommierter russischer Film: „Der Dieb”

Begin­nen wir mit den Ehrun­gen: „Der Dieb” (1997) gewann den bedeu­tend­sten rus­sis­chen Film­preis Nika und den UNICEF Award der Film­fest­spiele von Venedig – unter anderem. Darüber hin­aus erhielt das Dra­ma Oscar- und Gold­en-Globe-Nominierun­gen. Die Geschichte spielt kurz nach dem Kalten Krieg in der Sow­je­tu­nion. Es geht um das harte Leben der Witwe Katya und ihres Sohns Sanya. Doch vieles verän­dert sich, als sie dem Offizier Tolyan begegnen.

Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Drittanbieter-Einbindungen mit einem Klick auf den folgenden Button:

Video: YouTube / Trail­er­Track­er

Oscarprämierter russischer Film: „Die Sonne, die uns täuscht”

Im Mit­telpunkt der Geschehnisse von „Die Sonne, die uns täuscht” (1994) ste­hen zwei Män­ner, die eine Rech­nung miteinan­der offen­hab­en – natür­lich geht es dabei um eine Frau. Der Film spielt zur Zeit des Großen Ter­rors in der Sow­je­tu­nion. Das mehr als zwei Stun­den lange Dra­ma von Regis­seur und Haupt­darsteller Niki­ta Michalkow kam inter­na­tion­al prächtig an und heim­ste den Oscar in der Kat­e­gorie „Bester fremd­sprachiger Film” sowie den Großen Preis der Jury bei den Film­fest­spie­len in Cannes ein. Weit­ere Nominierun­gen gab es zum Beispiel aus Großbri­tan­nien (BAFTA). Es fol­gten zwei Fortsetzungen.

Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Drittanbieter-Einbindungen mit einem Klick auf den folgenden Button:

Video: YouTube / Video Detec­tive

Das kön­nte Dich auch interessieren:

Wie gut kennst Du Dich mit rus­sis­chen Fil­men aus? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

Das könnte Dich auch interessieren