Resident Evil: Die besten Filme (und die schlechtesten)
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Resident Evil: Alle Kinofilme in der richtigen Reihenfolge – welcher ist der beste?

Von der Kon­sole ins Kino: Neben zahlre­ichen Spie­len haben es inzwis­chen sechs „Res­i­dent Evil”-Filme auf die große Lein­wand geschafft. Wir haben uns die Werke mit Mil­la Jovovich näher angeschaut und bew­ertet. Außer­dem erfährst Du hier die richtige Rei­hen­folge der Res­i­dent-Evil-Filme.

Resident Evil: Die richtige Reihenfolge der Kinofilme mit Milla Jovovich

Die richtige Rei­hen­folge der Res­i­dent-Evil-Kinofilme sieht fol­gen­der­maßen aus:

  • Res­i­dent Evil (2002)
  • Res­i­dent Evil: Apoc­a­lypse (2004)
  • Res­i­dent Evil: Extinc­tion (2007)
  • Res­i­dent Evil: After­life (2010)
  • Res­i­dent Evil: Ret­ri­bu­tion (2012)
  • Res­i­dent Evil: The Final Chap­ter (2016)

Für den 25. Novem­ber 2021 ste­ht mit „Res­i­dent Evil: Wel­come to Rac­coon City” übri­gens schon das näch­ste Werk in den Startlöch­ern. Der Film fällt aber aus der alten Rei­he der Res­i­dent-Evil-Kinofilme raus, da es sich um ein Reboot mit einem kom­plett neuen Cast han­delt.

Wichtig zu wis­sen: Neben den sechs Fil­men mit Mil­la Jovovich existieren noch drei Ani­ma­tions­filme. Diese rei­hen sich aber in die Zeitlin­ie der Videospiele ein.

  • Res­i­dent Evil: Degen­er­a­tion (2008) – spielt zwis­chen Res­i­dent Evil 4 und 5
  • Res­i­dent Evil: Damna­tion (2012) – spielt zwis­chen Res­i­dent Evil 5 und 6
  • Res­i­dent Evil: Vendet­ta (2017) – spielt zwis­chen Res­i­dent Evil 6 und 7

Die Resident-Evil-Filme bewertet – vom besten bis zum schlechtesten

Seien wir ehrlich: Die Res­i­dent-Evil-Filme mit Mil­la Jovovich sind keine Meilen­steine der Kino­geschichte. Vielmehr gehört die Rei­he in die Kat­e­gorie „Guilty Plea­sure”. Doch Pop­cornk­i­no hat genau­so seine Daseins­berech­ti­gung wie Fast Food und Feier­abend­bier. Unser Rank­ing zeigt Dir, welche Resi-Filme Du unbe­d­ingt gese­hen haben soll­test.

Platz 6 – Resident Evil: Extinction

„Res­i­dent Evil: Extinc­tion” ist unser­er Mei­n­ung nach das Schlus­slicht im Rank­ing. Heldin Alice ver­schlägt es im drit­ten Teil zur Abwech­slung in die Wüste. Die ersten Minuten sind noch vielver­sprechend: Die toughe Pro­tag­o­nistin reißt coole Stunts auf einem Motor­rad. Zudem schießt sie eine ansehn­liche Zahl an Zom­bies über den Haufen. Doch dann fol­gt eine Autose­quenz nach der anderen – bis zum Erbrechen.

Das Prob­lem: Zu viel „Mad Max” und zu wenig Res­i­dent Evil. Auch das Set­ting wirkt unglaub­würdig. So viel Zeit ist seit dem Aus­bruch des T-Virus schließlich nicht ver­gan­gen. Das Endzeit­szenario lässt sich also nur schw­er recht­fer­ti­gen. Die Fans des Videospiels sind aber wohl gar nicht mehr das Zielpub­likum. Stattdessen soll es Res­i­dent Evil mit dem Film anscheinend in den Main­stream schaf­fen. Das ist der falsche Weg, find­en wir.

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Die Beine in die Hand zu nehmen, ist gar nicht so ein­fach, wenn man schon zwei Knar­ren mit sich herumträgt. — Bild: pic­ture-alliance / Mary Evans Pic­ture Library

Auf IMDb ergat­tert Res­i­dent Evil: Extinc­tion immer­hin 6,2 von 10 Ster­nen. Die pro­fes­sionellen Kritiker:innen zeigen sich weniger begeis­tert: Durch­schnit­tlich 41 von 100 Punk­ten vergeben sie laut Meta­crit­ic.

Platz 5 – Resident Evil: The Final Chapter

Auch das finale Resi-Kapi­tel ent­täuscht die Fans. Der Cliffhang­er vom Vorgänger „Ret­ri­bu­tion” zwingt zwar alle, der Rei­he noch eine Chance zu geben. Hoff­nun­gen auf einen epis­chen Kampf machst Du Dir als Zuschauer:in jedoch vergebens. Statt Alice und Co. set­zen uns die Mach­er eine Heldin ohne Entourage vor. Fan­lieblinge wie Leon, Ada Wong, Jill Valen­tine und Chris Red­field tauchen im finalen Show­down ein­fach nicht mehr auf.

Selb­st Iain Glen (Jorah Mor­mont aus „Game of Thrones”) machte diesen Res­i­dent-Evil-Film nicht bess­er. Immer­hin: Claire Red­field ist dabei und ver­lei­ht dem Ende so etwas Würze.

Viele Fans find­en das Res­i­dent-Evil-Finale geschmack­los. Auf IMDb reicht es nur für 5,5 von 10 Ster­nen. Bei Meta­crit­ic kommt The Final Chap­ter auf 49 von 100 Punk­ten.

Platz 4 – Resident Evil: Retribution

Nach dem Erfolg von „Res­i­dent Evil: After­life” will Regis­seur Paul W. S. Ander­son das Konzept mit dem fün­ften Teil wieder­holen. Er ori­en­tiert sich also größ­ten­teils an der Videospieladap­tion. Das Prob­lem: Die Red­fields sind kom­plett ver­schwun­den. Dafür sind in Ret­ri­bu­tion plöt­zlich Rain (Michelle Rodriguez) sowie Car­los (Oded Fehr) zurück.

Ein bil­liges Ablenkungs­man­över? Immer­hin kommt das aus den Games bekan­nte „Lev­el-Gefühl” auf: In Moskau, Tokyo und New York find­en also recht char­mante Mini-Boss­fights statt. Auch die Chore­o­gra­phien der Kämpfe wirken deut­lich hochw­er­tiger.

Auf IMDb kommt Ret­ri­bu­tion auf 5,4 von 10 Ster­nen. Der Durch­schnitt bei Meta­crit­ic liegt bei 39 Punk­ten.

Platz 3 – Resident Evil: Afterlife

Res­i­dent Evil: After­life ver­mit­telt das Gefühl, dass der Film seine Videospiel­grund­lage vol­lkom­men akzep­tiert und darauf auf­baut. Zwar macht Teil 4 vorne und hin­ten keinen Sinn, dafür ist er unheim­lich unter­hal­tend. Dumme Gespräche, explodierende Zom­bieköpfe und viele Spiel­ref­eren­zen: After­life ist das, was die Fans wollen – solides Pop­cornk­i­no mit Res­i­dent-Evil-Set­ting.

Bei IMDb gibt es dafür 5,8 von 10 Ster­nen. Die Kritiker:innen vergeben laut Meta­crit­ic im Durch­schnitt nur schlappe 37 Punk­te.

Platz 2 – Resident Evil: Apocalypse

„Apoc­a­lypse” ist im Prinzip ein Spin-off des Videospiels „Res­i­dent Evil 3: Neme­sis”: In Racoon City bricht der T-Virus aus. Alice trifft Videospielfig­uren wie Jill Valen­tine und ret­tet, was eben zu ret­ten ist. Gle­ichzeit­ig ver­sucht Ober­mu­tant Neme­sis, Alice und die S.T.A.R.S über den Jor­dan zu schick­en – teil­weise sog­ar mit ein­er Mini­gun.

Hier merken Fans deut­lich, dass nicht Paul W. S. Ander­son Regie führt, son­dern Alexan­der Witt. Mit Jared Har­ris, Thomas Kretschmann und Iain Glen überzeugt zudem der Cast.

Trotz­dem ist der Film richtig schön doof und nimmt sich kein biss­chen ernst. Als Alice von Gegner:innen umzin­gelt ihre Waffe fall­en lässt, sich zu Boden schmeißt, das Schießeisen im Flug auf­fängt und im „Matrix”-Style einen nach dem anderen abknallt, ist klar: Das ist richtig großes Trashki­no!

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Scher­ben brin­gen offen­bar auch Alice in Res­i­dent Evil: Apoc­a­lypse Glück. — Bild: pic­ture-alliance / Mary Evans Pic­ture Library

Dieser Res­i­dent-Evil-Film macht so einige Fans glück­lich: 6,2 von 10 Ster­nen gibt’s laut IMDb. Die Fach­leute überzeugt er laut Meta­crit­ic dage­gen nicht (nur 35 Punk­te im Durch­schnitt).

Platz 1 – Resident Evil

„Oldie, but goldie” – das gilt nicht nur für Musik, son­dern auch für unsere Rei­hen­folge der besten Res­i­dent-Evil-Filme. Eine junge Mil­la Jovovich (im knap­pen Kleid und Boots) heizt den Zom­bies in Res­i­dent Evil mächtig ein. Dieses sim­ple Konzept hat Paul W. S. Ander­son gle­ich beim ersten Mal per­fekt umge­set­zt – und das ohne großes Bud­get.

Auch viel zu oft ignori­ert: der fan­tastis­che Sound­track. Schock­rock­er Mar­i­lyn Man­son und Mar­co Bel­tra­mi bedi­enen sich dafür an Tracks von Slip­knot, Nine Inch Nails und Fear Fac­to­ry. Die Film­musik trifft somit den Nerv der Nu-Met­al-Ära.

Von Fans geliebt, von pro­fes­sionellen Kritiker:innen zer­stört: Auf IMDb holt sich der Film 6,7 von 10 Ster­nen. Die Fach­leute ver­lei­hen laut Meta­crit­ic im Durch­schnitt 33 Punk­te.

Wie sieht Deine Rei­hen­folge der besten Res­i­dent-Evil-Filme aus? Schreib uns gerne einen Kom­men­tar!

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