John Travolta im Film "Schnappt Shorty"
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Pulp Fiction & Co: Die besten Filme mit John Travolta

Er tanzt, schießt und lacht: John-Tra­vol­ta-Filme sind entwed­er Meis­ter­w­erke oder cineast­is­che Gurken. Und manch­mal auch etwas dazwis­chen. Wir blick­en ges­pan­nt auf den pos­i­tiv­en Teil sein­er Kar­riere und stellen Dir die sechs besten Tra­vol­ta-Filme vor.

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Sein Durchbruch: „Carrie – Des Satans jüngste Tochter”

Zugegeben, es ist nicht seine schillernd­ste Rolle, aber die 1976er-„Carrie”-Adaption gehört alle­mal zu den besten John-Tra­vol­ta-Fil­men. Für den jun­gen Darsteller war die Verkör­pe­rung des draufgän­gerischen und etwas dümm­lichen Teenagers Bil­ly Nolan die erste Rolle in ein­er großen Pro­duk­tion. „Car­rie – Des Satans jüng­ste Tochter” basiert auf dem ersten veröf­fentlicht­en Roman von Stephen King.

Hallo, Hollywoodstar: „Saturday Night Fever”

Auf der bluti­gen Welle des „Carrie”-Finales ritt John Tra­vol­ta mit­ten ins Ram­p­en­licht von Hol­ly­wood, denn schon 1977 spielte er als ein­fach­er Mann, der nachts die Tanzflächen zum Glühen bringt, seine erste große Rolle. Trotz divers­er Dis­cokugeln trans­portierte „Sat­ur­day Night Fever” auch eine ordentliche Por­tion Sozialkri­tik – zumin­d­est in der ersten Fas­sung. So oder so: Dank Tony Manero schoss der Stern Tra­vol­ta kome­ten­haft in die Höhe. Als Krö­nung erhielt der Jung­darsteller sog­ar Nominierun­gen für einen Oscar und einen Gold­en Globe.

Erfolg macht Spaß: „Kuck mal, wer da spricht!”

Wir über­sprin­gen eine Durst­strecke und lan­den mit­ten im Kreißsaal von „Kuck mal, wer da spricht!” (1989). Dieser John-Tra­vol­ta-Film set­zt auf sim­plen, aber clev­eren Humor und zeigt den Haupt­darsteller als Tax­i­fahrer, Babysit­ter und Ersatz­vater. Wobei der Fokus klar auf dem Baby und Jun­gen Mikey liegt, dessen Gedanken wir seit sein­er Geburt hören – im Orig­i­nal mit der Stimme von Bruce Willis und für die deutsche Fas­sung von Thomas Gottschalk syn­chro­nisiert. Der inhaltliche Kniff hebt den Film von 0815-Komö­di­en ab und bescherte ihm unter anderem die Ausze­ich­nung mit der Gold­e­nen Lein­wand.

Der beste John-Travolta-Film: „Pulp Fiction”

Im Jahr 1994 war es so weit: John Tra­vol­ta schlüpfte für den Kult­film „Pulp Fic­tion” in seine Paraderolle Vin­cent Vega. Ger­ade rechtzeit­ig, denn die Kar­riere des damals knapp 40-Jähri­gen geri­et mehr und mehr ins Stock­en. Nachträglich muss man allerd­ings von Glück sprechen, denn Quentin Taran­ti­no hat­te ursprünglich Michael Mad­sen für die Rolle vorge­se­hen. Der war jedoch ver­hin­dert und Tra­vol­ta rück­te nach – mit Erfolg, denn seine Leis­tung wurde erneut mit Oscar- und Gold­en-Globe-Nominierun­gen hon­ori­ert. Apro­pos: Es ist schon bemerkenswert, wie dicht Gold­ene Him­beeren in der Vit­rine von Tra­vol­ta neben Pos­i­tiv-Preisen ste­hen.

Her mit der Trophäe: „Schnappt Shorty”

Und der Gold­en Globe für den besten Haupt­darsteller geht an … John Tra­vol­ta. Na endlich! 1996 erfuhr die frisch belebte Kar­riere von Tra­vol­ta bei der Gold­en-Globe-Ver­lei­hung einen Höhep­unkt. Grund dafür war seine Dar­bi­etung in „Schnappt Shorty” (1995), der für viele als zweitbester John-Tra­vol­ta-Film gilt. Als Chili Palmer stand der Schaus­piel­er unter der Regie von Bar­ry Son­nen­feld neben Gene Hack­man, Rene Rus­so und Dan­ny DeVi­to vor der Kam­era. Lustig: Zunächst lehnte er die Rolle ab, aber nach einem Gespräch mit Quentin Taran­ti­no und eini­gen Drehbuchän­derun­gen sagte er doch noch zu.

Knallharter John-Travolta-Film: „Im Körper des Feindes”

In den 90ern holte die Kar­riere von John Tra­vol­ta noch mal tief Luft. Ein wesentlich­er Teil dieses zweit­en Auf­bäu­mens ist „Im Kör­p­er des Fein­des” (1997), den deutschsprachige Film­fans eher unter dem Orig­inalti­tel „Face/Off” ken­nen. Die bril­lante Two-Men-Show lebt vom Gut-Böse-Spiel zwis­chen John Tra­vol­ta und Nico­las Cage, die in der Action-Geschichte ihre Iden­titäten tauschen. Völ­lig zu Recht gewann das Ges­pann den MTV Movie Award als bestes Film­duo. Zudem erhiel­ten bei­de Darsteller eine Nominierung für den Sat­urn Award.

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