Jodie Foster im Film "Contact"
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Jodie Foster: Die besten Filme mit dem Star aus Schweigen der Lämmer

Im Alter von 14 Jahren hoffte Jodie Fos­ter das erste Mal auf einen Oscar. Mit anderen Worten: Ihre Filme sind nicht bloß auf Zel­lu­loid geban­nte Geschicht­en, son­dern zeu­gen von echter Schaus­pielkun­st. Wir blick­en auf die beein­druck­ende Kar­riere der US-Amerikaner­in und stellen Dir ihre besten Filme vor.

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Fulminanter Durchbruch: „Taxi Driver”

Früh übt sich: Nach­dem Jodie Fos­ter in Dis­ney-Fil­men auf sich aufmerk­sam gemacht hat­te, machte sie mit „Taxi Dri­ver” (1976) einen Abstech­er in ein gän­zlich anderes Genre. Im Film von Mar­tin Scors­ese, den sie seit den Drehar­beit­en zu „Alice lebt hier nicht mehr” (1974) kan­nte, über­nahm Fos­ter die tra­gende Rolle der min­der­jähri­gen Pros­ti­tu­ierten Iris Steens­man. Die Jungschaus­pielerin überzeugte an der Seite von Robert De Niro so sehr, dass sie für einen Oscar nominiert und mit einem British Acad­e­my Film Award aus­geze­ich­net wurde. Zur dama­li­gen Zeit war Jodie Fos­ter ger­ade ein­mal 14 Jahre alt.

Star-Parade: „Der Gott des Gemetzels”

Der Cast zerge­ht förm­lich auf der Zunge: Kate Winslet, Christoph Waltz, John C. Reil­ly und natür­lich Jodie Fos­ter. „Der Gott des Gemet­zels” (2011) basiert auf dem gle­ich­nami­gen The­ater­stück von Yas­mi­na Reza. Die Gesellschaftssatire dreht sich um zwei Ehep­aare, die sich über eine physis­che Auseinan­der­set­zung ihrer Kinder unter­hal­ten. Doch das Tre­f­fen läuft, milde aus­ge­drückt, immer mehr aus dem Rud­er. Für den stark auf Dialoge fokussierten Film schlüpfte Jodie Fos­ter in die Rolle der Pene­lope Longstreet, eine Kun­stlieb­haberin, die auf strik­te Regeln schwört – nur um sie später selb­st zu brechen.

Kinodebüt als Regisseurin: „Das Wunderkind Tate”

Nicht oft, aber hin und wieder nimmt Jodie Fos­ter auch auf dem Regi­es­tuhl Platz. Ihr Kin­ode­büt feierte die Regis­seurin 1991 mit dem Dra­ma „Das Wun­derkind Tate”, in dem sie auch die Rolle der Mut­ter Dede Tate über­nahm. Der Film gleit­et überzeu­gend ein­fühlsam am Fließband von Hol­ly­wood vor­bei und gilt als Geheimtipp unter den Jodie-Fos­ter-Fil­men.

Schönen guten Tag, liebe Aliens: „Contact”

1997 stand Jodie Fos­ter unter der Leitung von Robert Zemeck­is als vom Schick­sal geplagte Voll­blut-Wis­senschaft­lerin vor der Kam­era. Sie empfängt eine Nachricht von ein­er außerirdis­chen Zivil­i­sa­tion, die offen­bar Kon­takt aufnehmen möchte. Der Sci­ence-Fic­tion-Film mit Dra­ma-Ele­menten adap­tierte den gle­ich­nami­gen Roman des Astronomen und Schrift­stellers Carl Sagan, der an der Entste­hung des Films beteiligt war, aber noch vor der Fer­tig­stel­lung ver­starb. Neben Fos­ter sind in „Con­tact” unter anderem Matthew McConaugh­ey und John Hurt in tra­gen­den Rollen zu sehen.

Ausgezeichneter Jodie-Foster-Film: „Angeklagt”

The­ma­tisch gehört „Angeklagt” (1988) zu den wichtig­sten Fil­men mit Jodie Fos­ter. Das Jus­tiz­dra­ma behan­delt die wahren Geschehnisse vom März 1983, als Cheryl Arau­jo (im Film: Sarah Tobias) in ein­er Bar unter den Augen etlich­er Zeu­gen von mehreren Män­nern verge­waltigt wurde. Auf­grund eines Deals, dem die Staat­san­wältin Kathryn Mur­phy (Kel­ly McGillis) zus­timmte, wer­den die Täter nur wegen Kör­per­ver­let­zung angeklagt. Von ihrem schlecht­en Gewis­sen geplagt, will Mur­phy nun auch die Zuschauer der Tat vor Gericht brin­gen. Für die Verkör­pe­rung der Sarah Tobias erhielt Fos­ter ihre ersten Oscar- und Gold­en-Globe-Ausze­ich­nun­gen.

Der beste Jodie-Foster-Film: „Das Schweigen der Lämmer”

Es war nicht leicht, neben der sagen­haften Präsenz von Antho­ny Hop­kins (Dr. Han­ni­bal Lecter) zu bril­lieren. Doch Jodie Fos­ter gelang es. Das erkan­nte auch die Acad­e­my, die ihre Leis­tung in „Das Schweigen der Läm­mer” (1991) mit dem Oscar in der Kat­e­gorie „Beste Haupt­darstel­lerin” würdigte. Dazu gesell­ten sich ein Gold­en Globe und ein British Acad­e­my Film Award. Kurios: Jodie Fos­ter war für die Rolle der jun­gen FBI-Agentin Clarice Star­ling nicht die erste Wahl. Sie rück­te nur auf­grund der Absage von Michelle Pfeif­fer nach. Heute kann man sich kaum eine andere Schaus­pielerin in der Rolle vorstellen.

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