Die besten Anti-Valentinstagsfilme: Garantiert ohne Herzschmerz

Der Anti-Valentinstagsfilm „My Bloody Valentine”.
„Parasite”-Drehbuchautoren Han Jin-won und Bong Joon-ho.
Die Autoplay-Einstellungen in Netflix.

Die besten Anti-Valentinstagsfilme: Garantiert ohne Herzschmerz

Egal, ob Du unglück­lich ver­liebt, glück­lich­er Sin­gle oder ein­fach nicht der Roman­tik­er bist: Unsere Anti-Valentin­stags­filme eignen sich für viele Typen, die mit dem Fest der Lieben­den nichts am Hut haben wollen – und sind dabei garantiert frei von Herz­schmerz, Kitschkrieg und schnulzi­gen Szenen.

My Bloody Valentine (1981)

Ein Anti-Valentin­stags­film, der seine Abnei­gung gegen den 14. Feb­ru­ar schon im Titel deut­lich zum Aus­druck bringt, ist „My Bloody Valen­tine”. Der kanadis­che Slash­er-Schock­er hält dabei, was er ver­spricht: Blut wird fließen – und das nicht zu wenig. Schuld daran sind die Berg­w­erk­sleute ein­er Kle­in­stadt, die es wagen, eine Valentin­stagspar­ty zu feiern. Denn das zieht den Zorn eines Killers auf sie, der es über­haupt nicht roman­tisch mag. Tipp: Die Neu­ver­fil­mung von „My Bloody Valen­tine” aus dem Jahr 2009 gibt es sog­ar in noch gruseliger­er 3D-Ver­sion.

Video: Youtube / Near-Dark.de

Abgedreht (2008)

Wer Regis­seur Michel Gondry ken­nt, weiß, dass der auch trau­rig-schöne Liebesfilme („Ver­giss mein nicht!”, „Der Schaum der Tage”) machen kann. Bei „Abge­dreht” musst Du zum Glück aber keine Kitsch-Über­do­sis befürcht­en. Denn die her­rliche Komödie ist eher ein Anti-Valentin­stags­film. Aber ein­er der pos­i­tiv­en Art. Jack Black und Mos Def spie­len darin zwei etwas trot­telige Nerds, die über­haupt keine Zeit haben, um an die Liebe zu denken. Denn verse­hentlich haben sie alle VHS-Bän­der in ein­er Videothek gelöscht und müssen sich nun etwas über­legen, um wieder an die Filme zu kom­men.

Video: Youtube / Wild Bunch Ger­many

Enter the Void (2009)

Was zur Hölle soll das alles? Genau das kön­ntest Du dich spätestens am Ende von Gas­par Noés exper­i­mentellem Dra­ma fra­gen. Denn der Film ist ein abge­fahren­er visueller Trip, der neue kine­matografis­che Maßstäbe set­zt. Nicht zulet­zt deshalb, weil er zu großen Teilen aus der Ich-Per­spek­tive von Pro­tag­o­nist Oscar erzählt wird, der mit sein­er Schwest­er Lin­da im sündi­gen Tokio lebt. Was Du brauchst, um diesen Film zu guck­en? Viel Aus­dauer (Film­länge: 161 Minuten!) und eine gute Konzen­tra­tion, um zu ver­ste­hen, was da ger­ade auf dem Bild­schirm passiert. Das lässt also gar nicht zu, an die Liebe zu denken und macht „Enter the Void” zu einem per­fek­ten Anti-Valentin­stags­film.

Video: Youtube / Moviepi­lot Trail­er 

Full Metal Jacket (1987)

Ist nicht jed­er (Anti-)Kriegsfilm automa­tisch auch ein Anti-Valentin­stags­film? Nicht unbe­d­ingt. Oft hängt auch noch eine herz­er­greifende Liebesgeschichte zwis­chen Sol­dat und daheim geblieben­em Mäd­chen an der Sto­ry dran. Nicht so bei Stan­ley Kubricks Meis­ter­w­erk „Full Met­al Jack­et”, der ein möglichst real­is­tis­ches Bild vom Viet­namkrieg zeich­net. Im Mit­telpunkt der Hand­lung ste­ht der junge Pri­vate James T. Davis, genan­nt „Jok­er”. Der Film begleit­et ihn anfangs im Aus­bil­dungslager und später im Krieg­sein­satz. Dabei wird deut­lich, unter welchem Druck die noch sehr jun­gen Sol­dat­en von Anfang an standen.

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Planet Terror (2007)

Mit jed­er Menge Zom­bies und Psy­chopa­then bekommst Du es in Robert Rodriguez’ action­re­ichem Anti-Valentin­stags­film „Plan­et Ter­ror” zu tun. Gegen die muss sich die ehe­ma­lige Gogo-Tänz­erin Cher­ry Dar­ling zur Wehr set­zen – und dafür sind ihr alle Mit­tel recht. Da wird auch schon mal ein abge­bis­senes Bein mit ein­er Maschi­nengewehrprothese erset­zt und ziel­los durch die Gegend geballert. Auch dieser Film mag vielle­icht ein wenig sinn­los erscheinen – ist aber ein Hei­denspaß für Anti-Roman­tik­er.

Video: Youtube / Wild Bunch Ger­many

Welch­er Film ist Dein per­sön­lich­es Anti-Roman­tik-Rezept gegen über­trieben kitschige Valentin­stage? Ver­rat ihn uns in den Kom­mentaren! 

Titel­bild: pic­ture alliance / Everett Col­lec­tion / ©Para­mount

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