Android P: Das ist bisher über den Oreo-Nachfolger bekannt

:

Android P: Das ist bisher über den Oreo-Nachfolger bekannt

Android Oreo ist noch gar nicht auf allen Geräten ausgeliefert, da steht schon der Nachfolger in den Startlöchern. Eine kürzlich erschienene Entwickler-Preview verrät erste Details zur neuesten Version des Google-Betriebssystems mit dem Codenamen „P”.

Als Entwickler für Android-Apps kannst Du Dir schon jetzt eine Vorab-Version des kommenden Android-Betriebssystems auf ein Pixel-Gerät herunterladen. Es ist ebenfalls möglich, den bereitgestellten Android-Emulator zu nutzen. So werden Apps schon lange vor dem offiziellen Rollout des nächsten Updates fit für die neuen Funktionen gemacht. Anscheinend liegt ein besonderer Fokus auf der Unterstützung von Display-Aussparungen wie beim iPhone X.

Besser informiert: Überarbeitung der Benachrichtigungen

Ein wesentlicher Grund, warum Du Dein Smartphone aus der Tasche holst, ist vermutlich, weil Dir jemand geschrieben hat. Dieser Aspekt findet jetzt noch stärker Berücksichtigung und hat den Arbeitstitel „MessagingStyle” bekommen. Er sorgt nicht nur dafür, dass mehrere eingehende Nachrichten übersichtlich zusammengefasst werden, sondern bietet direkt die Möglichkeit, mit vorgegebenen Standardphrasen zu antworten, solltest Du es gerade eilig haben. Diese vorgegebenen Antworten basieren natürlich auf dem, was geschrieben wurde – ob sie immer passend sind, wirst Du wohl demnächst selbst beurteilen müssen.

Video: YouTube / Android Developers

Beruhigend: Kein Standby-Zugriff mehr auf Kamera und Mikrofon für Apps

Neben einer frischeren und dank der verwendeten Farben übersichtlicheren Optik plant Google für Android P eine weitere interessante Neuerung. Während Apps, die bislang im Ruhemodus waren, trotzdem Kamera und Mikrofon verwenden konnten, soll dies demnächst nicht mehr möglich sein. Hintergrund hierfür dürfte neben der Optimierung der Akkulaufzeit auch Sicherheitsbedenken sein.

Noch schönere Bilder: Die Multi-Kamera-Unterstützung

Viele moderne Smartphones wie beispielsweise das Samsung Galaxy S9+ bieten eine sogenannte Dualkamera-Unterstützung. Sie sorgen auf Wunsch für besondere Fotoeffekte und ermöglichen es Dir unter anderem, einen optischen Zoom einzusetzen. Mit Android P sollen diese Kameras noch besser unterstützt werden – und das nicht nur auf der Rückseite, sondern auch auf der Vorderseite Deines Geräts. Hierdurch werden unter anderem die Verzögerung bis zur Verfügbarkeit der Kamera verringert und der Wechsel zwischen verschiedenen Aufnahmeszenarien beschleunigt.

Maximaler Filmgenuss: Optimale HDR-Videos für YouTube und Co. aufnehmen

Die neuesten Entwicklungen im Filmbereich machen auch vor Smartphones nicht halt: Im Gegenteil, sie werden teils dank hochauflösender Kameras und Superzeitlupenfunktion von ihnen sogar vorangetrieben. Dank des sogenannten HDR VP9 Profile 2-Standards, der in Android P unterstützt werden soll, kannst Du demnächst mit Deinem Smartphone Videos mit HDR-Funktion direkt auf YouTube, Play Movies und anderen Videoportalen teilen.

Video: YouTube / Jacob + Katie Schwarz

Weniger tippen: Verbesserungen im Autofill-Bereich

Auch der in Android eingebaute Passwort-Manager soll einige Neuerungen bieten. Er sorgt dafür, dass Du nicht bei sämtlichen besuchten Websites jedesmal erneut Deine Zugangsdaten eingeben musst. Doch nicht nur das: Auch Eingabeformulare werden auf diese Weise intelligent mit Daten befüllt, die Du dann nur noch bei Bedarf verändern musst. Selbst mögliche Tippfehler sollen hierbei berücksichtigt und automatisch korrigiert werden.

Der sogenannte Notch: Display-Aussparungen wie beim iPhone X

Last but not least: Das iPhone X hat es vorgemacht und besitzt als erstes Smartphone ein Display mit einer Aussparung im oberen Bereich. Das sieht nicht nur schick aus, sondern sorgt auch für mehr Übersichtlichkeit und bringt mehr Platz für die immer aufwendiger werdenden Kameras und Sensoren in Deinem Gerät. Auch Android P widmet sich diesem Thema. So kannst Du in der Entwicklervorschau die entsprechende Aussparung simulieren lassen. Bislang ist hier von „None” (keine Aussparung), „Narrow display cutout” (schmale Aussparung), „Tall display cutout” (langgezogene Aussparung) und „Wide display cutout” (breite Aussparung) die Rede.

Video: YouTube / Jeff Springer

Zusammenfassung

  • Android P steht in den Startlöchern. Am 7. März 2018 wurde die „Developer Preview” für den Nachfolger von Android Oreo vorgestellt.
  • Neben allgemeinen Verbesserungen bringt das neue Betriebssystem eine verbesserte Unterstützung für moderne Smartphones und deren Hardware.
  • So sollen Dualkameras besser unterstützt werden und nach dem Starten schneller verwendbar sein.
  • Außerdem kannst Du Videos in HDR aufnehmen, abspeichern und beispielsweise bei YouTube hochladen.
  • Der Autofill-Bereich wurde ebenfalls angepasst, um Dir lästige Tipparbeit zu sparen.
  • Für Geräte, die wie das iPhone X eine Display-Aussparung besitzen werden, gibt es ebenfalls eine spezielle Betriebssystem-Anpassung.
  • Weitere Highlights werden vermutlich auf der I/O-Konferenz im Mai vorgestellt. Der offizielle Start von Android P dürfte für den Herbst 2018 geplant sein.

Hast Du schon einen Blick auf die Android P-Entwicklerpreview geworfen? Was hältst Du von den geplanten Neuerungen? Verrate uns gern Deine Meinung in den Kommentaren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren