Ein iPhone, auf dem das Software-Update 16.3 installiert wurde
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Craig Federighi kommt bei der WWDC 2021 lächelnd auf die Bühne
Hand hält das Galaxy S22 Ultra von Samsung.
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iOS 16.3 ist da: Diese Neuerungen bringt das iPhone-Update mit

iOS 16.3 ist da: Apple hat mit dem Roll­out der aktuellen Ver­sion seines iPhone-Betrieb­ssys­tems begonnen. Der Fokus der neuen Firmware liegt auf Sicher­heit; aber Dich und Dein iPhone erwarten mit dem Update auch ein paar nüt­zliche neue Funk­tio­nen und Fea­tures. Welche das sind, erfährst Du im Fol­gen­den.

Release von iOS 16.3 im Januar für diese Modelle

Wie erwartet hat Apple den Roll­out von iOS 16.3 Ende Jan­u­ar 2023 ges­tartet. Seit dem 23. Jan­u­ar kannst Du das Update auf Deinem iPhone instal­lieren – wenn es zu den kom­pat­i­blen Geräten gehört.

iOS 16.3 läuft auf allen iPhone-Mod­ellen, die bere­its mit iOS 16 kom­pat­i­bel sind. Konkret sind dies das iPhone 8 und alle Mod­elle, die danach erschienen sind: also alle ab 2017. Die gesamte Liste find­est Du in unser­er Über­sicht zu iOS 16 und den unter­stützten Mod­ellen.

Wenn Du noch keine Benachrich­ti­gung zur Ver­füg­barkeit des Updates erhal­ten hast, kannst Du den Down­load manuell starten. Öffne dazu die „Ein­stel­lun­gen”, navigiere zum Menüpunkt „All­ge­mein” und tippe anschließend auf „Soft­ware-Update”. Die Ein­rich­tungs-Assis­tenz führt Dich dann durch die weit­eren Schritte.

Das bringt der erweiterte Datenschutz

In den USA hat Apple die neue Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­selung für iCloud-Dat­en bere­its einge­führt. Die „Advanced Data Pro­tec­tion” sorgt für die Absicherung von iCloud-Back-ups. Du kannst sie jedoch erst nach ein­er fest­gelegten Wartezeit aktivieren, um Deinen Account und Deine Dat­en zu schützen.

Nach dem Update auf iOS 16.3 schützt die Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­selung in der iCloud ins­ge­samt 23 Datenkat­e­gorien. Dazu gehören neben den Back-ups auch Fotos und Noti­zen.

Ab iOS 16.3: Sicherheitsschlüssel gegen unerwünschte Zugriffe

Mit iOS 16.3 hast Du die Möglichkeit, einen physis­chen Schlüs­sel zur Zwei-Fak­tor-Authen­tifizierung zu nutzen. Auf diese Weise schützt Du Dein iPhone noch bess­er gegen uner­wün­schte Zugriffe und gegen ver­sandge­fälschte E-Mails. Die Funk­tion kannst Du in den Ein­stel­lun­gen aktivieren.

Nach dem Update auf iOS 16.3 find­est Du das Fea­ture in Dein­er Apple ID – unter dem Menüpunkt „Pass­wort und Sicher­heit“. Den Schlüs­sel bietet der zer­ti­fizierte Drit­tan­bi­eter Fido an, der den physis­chen Sicher­heitss­chlüs­sel bere­its für Google-Kon­ten und den Pass­wort­man­ag­er „1Password“ im Pro­gramm hat. Du erhältst zusät­zlich einen Back-up-Schlüs­sel, falls Du den ersten ver­lierst.

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Bug-Fixes, Features und Sicherheit

Neben den neuen Fea­tures bringt das kleine Update auch eine Rei­he an Verbesserun­gen mit. Dazu gehört beispiel­sweise ein Prob­lem mit der Darstel­lung von hor­i­zon­tal­en Lin­ien, das auf dem iPhone 14 Pro Max auftreten kann.

Die neue iOS-Ver­sion räumt darüber hin­aus noch weit­ere Bugs aus, zum Beispiel bei Siri-Anfra­gen und der App Freeform. Prak­tisch: Dein iPhone unter­stützt nun auch den Home­Pod der zweit­en Gen­er­a­tion, den Apple Anfang 2023 vorgestellt hat. Zu den Neuerun­gen von iOS 16.3 gehört darüber hin­aus das soge­nan­nte Uni­ty-Wall­pa­per, für das der „Black His­to­ry Month” in den USA der Anlass ist.

Außer­dem hebt das iPhone-Update das Betrieb­ssys­tem auf den aktuellen Sicher­heits­stan­dard. Eben­falls sicher­heit­srel­e­vant: Um einen SOS-Notruf abzuset­zen, musst Du nach dem Update Seit­en­taste und Laut­stär­ke­taste gle­ichzeit­ig drück­en und anschließend loslassen.

Das Apple-Sparkonto – für technikaffine Sparfüchse (bisher USA-exklusiv)

In den USA gibt es seit eini­gen Jahren eine Kred­itkarte von Apple, die soge­nan­nte Apple Card. Wenn Du damit bezahlst, bekommst Du einen bes­timmten Prozentsatz des Kauf­preis­es auf Dein Dai­ly-Cash-Kon­to zurück­er­stat­tet – allerd­ings nur für Einkäufe bei Apple-Part­nern. Mit einem neuen Fea­ture von iOS 16.3 lan­den die Dai­ly-Cash-Prämien automa­tisch auf einem Sparkon­to von Gold­man Sachs.

Es fall­en wed­er Gebühren noch Min­destein­zahlun­gen an, es wird auch kein Min­destguthaben gefordert. Über die Wal­let-App kannst Du nachver­fol­gen, wie Dein Erspartes wächst. Ob die Apple-Kred­itkarte – und damit auch dieses iOS-16.3-Feature – nach Europa kom­men, ist allerd­ings noch unklar.

Mit iOS 16.3 kannst Du shoppen und später in Raten bezahlen

Eben­falls USA-exk­lu­siv ist voraus­sichtlich die soge­nan­nte Apple-Pay-Lat­er-Funk­tion. Sie hil­ft Nutzer:innen im All­t­ag, wenn sie eine Anschaf­fung pla­nen, deren voll­ständi­ge Finanzierung sie nicht sofort stem­men kön­nen oder wollen. Mit diesem Fea­ture kön­nen sie die Kosten auf vier Rat­en verteilen, die sie in sechs Wochen begle­ichen.

Prak­tisch: Bei dieser Bezahlfunk­tion fall­en wed­er Zin­sen noch Gebühren an. Ob Du Apple Pay Lat­er bald auch in der deutschen Wal­let-App find­est, bleibt noch abzuwarten.

Welch­es neue Fea­ture von iOS 16.3 gefällt Dir am besten? Welche iPhone-Funk­tion ver­misst Du noch? Schreibe es uns und der Com­mu­ni­ty gerne in einem Kom­men­tar!

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