iPad kindersicher machen – so geht’s

: :

iPad kindersicher machen – so geht’s

Kinder und Jugendliche sollen den sicheren Umgang mit dem Internet und moderner Kommunikationstechnik möglichst früh erlernen: Technik- und Medienkompetenz heißt das Schlagwort. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Du Deine Kids einfach so auf Computer und Smartphone loslassen solltest. Wir zeigen Dir, wie Du Dein iPad kindersicher machst.

Schließlich lauern online durchaus Gefahren, und zu viel Zeit am Bildschirm kann auf Dauer ungesund sein. Das richtige Maß finden ist nicht ganz einfach. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind schon fast 80 Prozent der Kinder zwischen 10 und 15 Jahren beinahe täglich im Internet unterwegs. Dort sind sie mit vielen Dingen konfrontiert, die nicht immer altersgerecht sind, unter anderem Influencer, Onlineshops und ihre Angebote. Mit den richtigen Einstellungen kannst Du beispielsweise am iPad ganz einfach ein Auge auf die Aktivitäten der Kids haben. So lernen sie den Umgang mit Technik und Onlinemedien.

Kinder- und Jugendschutz auf Apple-Geräten

Das Thema Kinder- und Jugendschutz ist für Apple nicht neu. Schon seit mehreren Jahren bieten die Geräte Optionen für die Erziehungsberechtigten, um den Zugriff auf Internet und Apps individuell einzuschränken und zu kontrollieren. Wir erklären hier den „Geführten Zugriff“ auf nur eine App zur Zeit, und die Einstellmöglichkeiten unter „Bildschirmzeit“.

Geführter Zugriff: Eine App auf dem iPad „freischalten“

Der sogenannte „Geführte Zugriff“ bietet Dir die Möglichkeit, nur eine App zur Zeit freizuschalten. Das ist besonders gut geeignet für kleinere Kinder, die manchmal ihr Lieblingsspiel auf Deinem iPad spielen möchten. Unter „Einstellungen | Allgemein | Bedienungshilfen“ findest Du den Punkt „Geführter Zugriff“. Wenn diese Option aktiviert ist, drückst Du bei geöffneter App dreimal auf den „Home“-Button. Dann ist nur diese App offen und der Rest des iPads ist gesichert. Nach 20 Minuten Inaktivität schaltet sich der Bildschirm übrigens ab, wenn Dein Kind die Lust am Spiel verliert. Aus dem gesicherten Modus kommst Du mit der von Dir eingestellten Methode zum Entsperren des iPads wieder heraus.

Bildschirmzeit: Mehr Möglichkeiten bei voller Kontrolle

Für ältere Kinder und Jugendliche wird die starke Einschränkung nicht ausreichen. Dafür gibt es unter dem Punkt „Bildschirmzeit“ noch mehr Möglichkeiten, damit sich Deine Kids ihre Aktivitäten selbst einteilen können. Du findest diese Optionen unter „Einstellungen | Allgemein | Bildschirmzeit“.

Hier kannst Du beispielsweise „Bildschirmzeiten für die Familie einrichten“ wählen. Dazu muss die Familienfreigabe eingerichtet sein, und dann kannst Du für die Familienmitglieder jeweils die zulässigen Bildschirmzeiten festlegen. Wählst Du die Möglichkeit „Geräteübergreifend teilen“, dann wird die Zeit auf allen Deinen Geräten in iCloud kombiniert.

Über „Immer erlauben“ kannst Du einstellen, für welche Apps keine Beschränkung gilt – beispielsweise Sprach-Lern-Apps für Spanisch oder Latein.

Unter „Einstellungen | Allgemein | Bildschirmzeit | Beschränkungen“ kannst Du noch weitreichendere Grenzen definieren. Hier kannst Du beispielsweise über „Inhaltsbeschränkungen“ verhindern, dass Dein Kind ins Internet geht: Wenn Du hier die IP-Adresse Deines Routers als nie erlaubte Webseite angibst, ist der Weg ins Internet versperrt. Allerdings solltest Du dann auch das Passwort Deines Routers ändern: Falls Deine Kids technisch versiert sind, ändern sie sonst einfach die Router-IP.

Willst Du nicht so weit gehen, den Internetzugang grundsätzlich zu sperren, kannst Du mit den Einstellungen „Nicht jugendfreie Inhalte beschränken“ und „Nur erlaubte Websites“ den Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten aktivieren und gleichzeitig verhindern, dass der Browserverlauf gelöscht wird.

Zusammengefasst: Kinder- und Jugendschutz auf Deinem iPad

  • „Geführter Zugriff“ bietet Dir die Option, nur eine App zur Zeit zu erlauben.
  • Über „Bildschirmzeit“ kannst Du die erlaubte Zeit mit dem iPad und weiteren Apple-Geräten komplex managen.
  • Reine Verbote nützen nichts. Sinnvoll kontrollierter Umgang mit der Technik macht Deine Kids fit für die Zukunft.

Wie denkst Du über Einschränkung und Kontrolle beim Online-Zugang Deiner Kinder? Denkst Du, dass sich Deine Kinder sicher im Netz bewegen können? Wir interessieren uns für Deine Meinung zum Thema und freuen uns über Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren