Zwei junge Frauen filmen sich selbst am Wasser
Junge Frau mit iPhone in der Hand
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Instagram: So erstellst Du optimale Hochkant-Videos

Im Gegen­satz zu Snapchat lebt Insta­gram beson­ders von Auf­nah­men im Quer­for­mat. Doch auch Hochkant-Videos wer­den in dem sozialen Net­zw­erk immer beliebter. Insta­gram hat daher auf seinem Busi­ness-Blog eine Rei­he von Tipps gegeben, die Dir dabei helfen sollen, opti­male Videos im Hochkant-For­mat aufzunehmen.

Mehr Leben für Gegenstände – und coole Portraiteffekte

Möcht­est Du, dass Deine Insta­gram-Inhalte aus der bre­it­en Masse her­vorstechen, soll­test Du neue Wege gehen. Eine Möglichkeit dafür sind beispiel­sweise Stop-Motion-Auf­nah­men: Bei dieser Tech­nik nimmst Du mehrere Bilder von dem­sel­ben Motiv hin­tere­inan­der auf. Für jedes neue Foto sollte sich der zu sehende Gegen­stand oder das Por­trait ein biss­chen bewegt haben. Die daraus resul­tieren­den Einzel­bilder set­zt Du anschließend zu einem kleinen Film zusam­men. Mögliche Motive sind hier zum Beispiel Lego-Fig­uren oder kleine Spielzeug-Autos. Die Stop-Motion-Tech­nik ist tech­nisch zwar rel­a­tiv aufwendig – Du brauchst aber keine Ken­nt­nisse von Com­put­er-Ani­ma­tion zu haben, um der­ar­tige Videos zu erstellen. Zulet­zt hat­te Insta­gram übri­gens auch für seine Sto­ry-Funk­tion den Stop-Motion-Effekt getestet – er wurde bis­lang aber nicht für alle Nutzer aus­gerollt.

Video: YouTube / Verounik

Immer an das Auge des Betrachters denken

Du soll­test bei Deinen Auf­nah­men immer auch das Auge des Pub­likums im Blick haben: Ver­tikale Videos bieten ger­ade am Smart­phone die ide­ale Möglichkeit, Deine Insta­gram-Inhalte vom Ein­druck her auf ein neues Lev­el zu heben. Die Men­schen sind laut Insta­gram darauf trainiert, Dinge im hor­i­zon­tal­en Blick­winkel zu betra­cht­en. Daher stellen ver­tikale Auf­nah­men eine beson­dere Her­aus­forderung dar: Du musst näm­lich immer das Auge des Pub­likums führen. Im Gegen­satz zu hor­i­zon­tal­en Auf­nah­men bewe­gen sich Deine Motive schließlich nicht von links nach rechts (oder rechts nach links), son­dern von oben nach unten oder umgekehrt. Das soll­test Du immer im Hin­terkopf behal­ten, wenn Du Hochkant-Videos erstellst.

via GIPHY

Die richtige Bildkomposition

Damit der Bil­dauf­bau möglichst har­monisch wirkt, gibt es zum Beispiel in der Kam­era-App des iPhones eine nüt­zliche Raster-Funk­tion. Diese hil­ft dabei, die richtige Posi­tion für Dein Motiv zu find­en und so für eine bessere Bild­kom­po­si­tion zu sor­gen. Von ähn­lichen Prinzip­i­en soll­test Du Dich auch bei ver­tikalen Insta­gram-Videos leit­en lassen: So kön­ntest Du beispiel­sweise den Bild­schirm­bere­ich per Raster aufteilen oder zwei ver­schiedene Videos gle­ichzeit­ig übere­inan­der zeigen. Natür­lich kannst Du auch hor­i­zon­tale Splitscreen-Inhalte erstellen, aber das ver­tikale For­mat ist wesentlich bess­er für der­ar­tige Auf­nah­men geeignet.

Dein­er Fan­tasie sind keine Gren­zen geset­zt. Du darf­st Dich also ruhig aus­to­ben.

Zusammenfassung

  • Insta­gram hat kür­zlich auf seinem Busi­ness-Blog eine Rei­he von Gestal­tungstipps für Hochkant-Auf­nah­men veröf­fentlicht.
  • Um Dich mit Deinen Hochkant-Videos von der bre­it­en Insta­gram-Masse abzuheben, kannst Du zum Beispiel Ani­ma­tion­stech­niken wie Stop-Motion ver­wen­den.
  • Achte darauf, dass sich die Motive in Deinem Hochkant-Video bevorzugt von oben nach unten und nicht von links nach rechts bewe­gen.
  • Ver­wende hil­fre­iche Meth­o­d­en wie die Raster-Tech­nik, um für die richtige Bild­kom­po­si­tion zu sor­gen.
  • Kom­biniere über den Split-Screen-Modus ruhig auch zwei Videos – Dein­er Fan­tasie sind qua­si keine Gren­zen geset­zt.

Was sind Deine Tipps für coole Hochkant- oder Por­trait­for­mat-Videos? Ver­rate sie uns gerne in den Kom­mentaren.

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