Slay the Spire Tipps
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Slay the Spire: Mit diesen Tipps bezwingst Du das Game

Das Indie-Game Slay The Spire hat sich zu einem echt­en Über­raschung­shit gemausert. Der Dun­geon­crawler mit der inno­v­a­tiv­en Spielmechanik ist streck­en­weise aber auch ganz schön knif­fe­lig. Unsere Tipps helfen Dir, den Turm zu erk­lim­men und das Spiel erfol­gre­ich abzuschließen.

Die Elitegeg­n­er und die Bosse am Ende der Stages warten mit fiesen Kampfmechaniken und Hand­langern auf Dich. Nicht sel­ten passiert es, dass Deine Leben­spunk­te kurz vor dem Sieg auf 0 fall­en und Du Dich geschla­gen geben musst. Das ist ärg­er­lich, kann mit eini­gen tak­tis­chen Knif­f­en aber in vie­len Fällen ver­hin­dert wer­den. Wichtig ist selb­stver­ständlich die Zusam­men­stel­lung Deines Decks. Dazu einige Ein­steiger­tipps:

Ein Deck mit Synergien führt zum Sieg

Du startest Deine Reise mit einem ein­fachen Deck, das beispiel­sweise aus Schw­erthieben, Blocks und eini­gen weni­gen anderen Karten beste­ht. Doch direkt nach dem ersten erfol­gre­ichen Kampf kannst Du Dir eine weit­ere Karte für Dein Deck aus­suchen. Schau Dir Deine Karten regelmäßig an und über­lege Dir, welche Tak­tik für Dich infrage kommt und welche Karten dementsprechend hil­fre­ich sind. Ein Beispiel: Gener­ierst Du mit der Spielfig­ur „Der Defek­te“ zum Beispiel Orbs (die drei Kraft­felder, die aktive und pas­sive Effek­te aus­lösen), dann gibt es ein­er­seits Karten, die solche Orbs erzeu­gen (Blitze, Frost, Schat­ten usw.) und ander­er­seits Karten, die diese Orbs aus­lösen oder sog­ar von beson­ders häu­fig gener­ierten Orbs prof­i­tieren.

Zu Beginn, bevor sich Deine Strate­gie her­auskristallisiert hat, soll­test Du aber vor allem darauf acht­en, in etwa aus­geglich­en­em Maße Schaden auszuteilen und zu ver­hin­dern. Starke Blocks und eben­so starke Angriffe schaden im Star­ter­deck nie. Achte auch darauf, einige Karten zu besitzen, die alle Geg­n­er gle­icher­maßen tre­f­fen – Dir wer­den näm­lich in allen drei Akten fiese Geg­n­er­grup­pen begeg­nen, die Dich gemein­sam attack­ieren.

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Video: Youtube / Mega Crit

Der Händler und sein Angebot: Karten, Tränke, Artefakte

Alle Items für den Kampf (Karten, Tränke, Arte­fak­te) erhältst Du in Slay the Spire auf unter­schiedlichen Wegen. Besiegte Geg­n­er oder die selt­samen Krea­turen in den mit Frageze­ichen gekennze­ich­neten Räu­men lassen sie fall­en. Eine Möglichkeit, ganz gezielt nach Items Auss­chau zu hal­ten, ist der Händler, der sich hin­ter dem Sym­bol mit dem Beu­tel (und gele­gentlich hin­ter Frageze­ichen) auf der Karte ver­birgt. Du kannst hier nicht nur die drei Arten von Items erhal­ten, son­dern auch Karten aus Deinem Deck ent­fer­nen. Das ist sehr wichtig, da Du hin und wieder Fluchkarten erhältst, die das Deck schwächen. Oder vielle­icht besitzt Du ja auch die eine oder andere Karte, die gar nicht zu Dein­er Deck­strate­gie passt.

Das Prob­lem: Gold ist eine knappe Ressource, die lei­der nicht den Erwerb von allzu vie­len Items ermöglicht. Das Ent­fer­nen von Karten macht Dein Deck schnell stärk­er, aber vielle­icht soll­test Du mit dem Ent­fer­nen ein­er Fluchkarte noch etwas warten, wenn Du ein Arte­fakt, einen Trank oder eine sel­tene Karte ent­deckst, die/der beson­ders gut zu Deinem Deck passt. Übri­gens: Du kannst lei­der nur eine Karte pro Händler ent­fer­nen. Der Preis dafür kann aber gesenkt wer­den, indem Du bes­timmte Quests in Räu­men mit Frageze­ichen abschließt.

Strategien für die Bosskämpfe

Scheit­ern wirst Du in erster Lin­ie vor den Füßen der mächti­gen Bosse. Beson­ders gemein ist es, wenn Du Dich bere­its als Sieger wähnst und ein­er der Endgeg­n­er dann seine Lebensen­ergie auflädt oder einen mächti­gen Ver­bün­de­ten her­beiruft. Daher stellen wir Dir im Fol­gen­den noch ein­mal alle Bosse und ihre Beson­der­heit­en im Detail vor. Die richtige Strate­gie ist hier A und O:

Hexa­ghost: Dieser Boss füllt Dein Deck mit Burn-Karten, die Dir Deine Angriff­skraft rauben, und greift nach erfol­gre­ichem Aufladen mit beson­ders mächti­gen Infer­no-Attack­en an. Ein schnelles Über­wälti­gen ist hier über­lebenswichtig. Nutze Deine schw­eren Geschütze und richte in den ersten Zügen möglichst viel Schaden an.

Slime: Der Slime-Boss ist kein extrem stark­er Geg­n­er, doch er kann sich mehrfach in kleinere Ver­sio­nen sein­er selb­st auf­s­pal­ten. Das Fiese dabei: Seine Lebensen­ergie wird dabei nicht hal­biert. Spiele starke Blocks aus, denn der Kampf wird ein wenig länger dauern. Mit Angrif­f­en, die sich auf mehrere Geg­n­er auswirken, Schwächun­gen und starken Blocks ist aber auch dieser Geg­n­er kein Prob­lem.

Guardian: Dieser Boss kann sich zu ein­er Stachelkugel zusam­men­rollen und Dir Schaden zufü­gen, wenn Du ihn angreif­st. Außer­dem hat er ziem­lich starke Attack­en, wenn er im Offen­siv­modus agiert. Schwäche ihn und schütze Dich bei Deinen eige­nen Angrif­f­en mit Blocks vor seinen Stacheln.

Bronze Automa­ton: Er ruft ein­er­seits Hand­langer her­bei und richtet mit seinem Hyper­beam großen Schaden an. Wenn er sich in Sta­sis befind­et, betäubt ist oder einen Block vor­bere­it­et, soll­test Du so viel Schaden wie möglich anricht­en. Selb­st, wenn Du nicht alle Hand­langer besiegt hast, ver­schwinden sie mit ihrem Meis­ter.

Champ: Ein gekrön­ter Rit­ter, der nicht umson­st als Cham­pi­on gehan­delt wird. Doch keine Angst: Wenn Du daran denkst, dass seine Angriffe in der zweit­en Kampf­phase extrem viel Schaden anricht­en und nicht sel­ten tödlich sein kön­nen, sollte auch er kein Prob­lem sein. Wirkungsvolle Blocks und Schwächun­gen sind der Schlüs­sel zum Sieg.

Col­lec­tor: Er gehört zu den Geg­n­ern, die Hand­langer her­beirufen, die dur­chaus gefährlich sein kön­nen. Vor­sicht: Im vierten Zug wen­det er einen sehr mächti­gen Debuff an. Töte die ersten Hand­langer so schnell wie möglich und konzen­triere Dich danach auf ihren Meis­ter. Gib den nachrück­enden Hand­langern keine Chance, ihre Kraft auszus­pie­len.

Awak­ened One: Er hat zwei For­men – Unawak­ened Form und Awak­ened Form. Mit Angrif­f­en wie Dark Echo richtet er mitunter 40 Schaden in einem Zug an. Ihm zur Seite ste­hen Kutis­ten, die Du so schnell wie möglich besiegen soll­test, da sie Zug für Zug an Stärke gewin­nen.

Time Eater: Er kon­trol­liert die Zeit und bewirkt, dass nach 12 aus­ge­spiel­ten Karten Dein Zug automa­tisch endet und er selb­st +2 Stärke erhält. Angriffe wie Head Slam sind zudem extrem stark. Über­lege Dir genau, ob Du schwache Karten, die beson­ders wenige beziehungsweise null Energiepunk­te kosten, wirk­lich ausspie­len willst. Mitunter verdirb­st Du Dir den eige­nen Zug.

Donu and Deca: Vielle­icht das stärk­ste Geg­n­erges­pann im Spiel. Wir empfehlen Dir drin­gend, Donu zuerst auszuschal­ten, um zu ver­hin­dern, dass er kon­tinuier­lich Stärke gewin­nt. Der Cir­cle of Pow­er macht bei­de Geg­n­er sehr schnell sehr mächtig.

Übri­gens: Slay the Sprire war auch Teil unser Empfehlun­gen für beson­ders gute Trad­ing Card Games für den PC. Und das, obwohl es sich eigentlich nicht um ein tra­di­tionelles Sam­melka­rten­spiel han­delt.

Zusammenfassung

  • Stelle in Slay the Spire ein Deck zusam­men, das mächtige Syn­ergien aufweist.
  • Erste­he beim Händler die dazu passenden Karten, Tränke und Arte­fak­te.
  • Set­ze Dein Gold strate­gisch clever ein und wäh­le Gold-Boni in Frageze­ichen-Räu­men.
  • Bei den Stage-Bossen helfen Dir die hier aufge­führten Strate­gien.

Hast Du Slay the Spire schon mit allen Charak­teren durchge­zockt? Welch­er Boss fiel Dir am schw­er­sten? Berichte uns von Deinen Erfahrun­gen in den Kom­mentaren.

Titelbild: Eigenkreation: Pexels (Jay kunwar)

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