Externe Festplatte in 2,5 Zoll
Junge Frau mit iPhone in der Hand
: :

Android TV: So kommst Du im Handumdrehen zu mehr Speicherplatz

Die Android TV-Box erweist sich im All­t­ag als beson­ders prak­tisch: Ver­schiedene Her­steller bieten die Box­en zum Strea­men von Medi­en­in­hal­ten mit Spe­icherka­paz­itäten zwis­chen vier und 500 Giga­byte an. Wenn Du also Medi­en­in­halte auf der Box spe­ich­ern willst, stößt diese in manchen Fällen schnell an ihre Kapaz­itäts­gren­zen. Eine Aufrüs­tung ist jedoch prob­lem­los möglich.

Wenn Deine Android TV-Box nur wenig Spe­icher­platz bietet, wirst Du schnell an Gren­zen stoßen. Eine Sendung mit 30 Minuten Länge kann näm­lich auf der einge­baut­en Fest­plat­te bere­its bis zu fünf Giga­byte ver­brauchen. Wie gut, dass es möglich ist, über den USB-Anschluss mit Hil­fe von exter­nen Fest­plat­ten und USB-Sticks die Kapaz­ität deut­lich zu erweit­ern.

So erweiterst Du den Speicherplatz Deiner Android TV-Box

Schalte zunächst Deine Android TV-Box ein. Schließe dann eine han­del­sübliche, externe USB-Fest­plat­te oder einen USB-Stick an einen freien USB-Anschluss an. Anschließend ruf­st Du auf der Box „Ein­stel­lun­gen | Spe­ich­er ver­wal­ten” auf und wäh­le Deine angeschlossene Fest­plat­te aus. Sofern sie nicht zuvor in anderen Geräten ver­wen­det wurde, hast Du nun die Möglichkeit, sie als inter­nen Spe­ich­er oder als Wech­selmedi­um einzuricht­en. Im ersten Fall kannst Du auf der Fest­plat­te nicht nur Filme und Bilder spe­ich­ern, son­dern auch herun­terge­ladene Apps und Spiele.

Allerd­ings ist die Fest­plat­te dann auss­chließlich für den Gebrauch an der Android TV-Box vorge­se­hen und kann nicht in anderen Geräten zum Ein­satz kom­men. Im zweit­en Fall ent­fällt die Spe­icherung von Apps und Spie­len, dafür bleibt die Fest­plat­te an einem anderen Gerät wie PC oder Mac les­bar. Eine bere­its ein­gerichtete Fest­plat­te muss zunächst for­matiert wer­den, um als „internes” Spe­icher­medi­um ver­wen­det wer­den zu kön­nen. Die hier­auf enthal­te­nen Dat­en wären in diesem Falle ver­loren.

Die Wahl der richtigen Festplatte

Wenn Du den Spe­icher­platz Deines Android TV-Geräts erweit­ern möcht­est, brauchst Du eine han­del­sübliche, externe USB-Fest­plat­te. Diese wer­den im Han­del in allen erden­klichen Größen und Kapaz­itäten ange­boten. Bei den kleineren Mod­ellen reicht die Stromver­sorgung über den USB-Port für den Betrieb aus – bei anderen Fest­plat­ten ist hinge­gen ein sep­a­rates Net­zteil erforder­lich. Wenn Du also nicht jedes­mal daran denken willst, die Fest­plat­te nach Benutzung von Android TV wieder auszuschal­ten, soll­test Du Dich für ein Mod­ell ohne Net­zteil entschei­den.

Externe Fest­plat­ten im Test 2017
Video: YouTube/TESTSIEGER TV

So erweiterst Du den Speicherplatz Deines Android TV-Fernsehers

Wenn Du ein eigen­ständi­ges TV-Gerät mit einge­bauter Android TV-Funk­tion besitzt, funk­tion­iert der Anschluss ein­er exter­nen Fest­plat­te ähn­lich. Eventuell ist jedoch hier­für ein spezieller USB-Anschluss vorge­se­hen. Bei Sony ist dies beispiel­sweise der Anschluss mit der Beze­ich­nung „HDD REC”.

HDD-Auf­nahme an einem Sony TV
Video: YouTube/Sevensales

Zusammenfassung

  • Um den Spe­icher­platz eines Android TV-Geräts zu erweit­ern, benötigst Du einen USB-Stick oder eine USB-Fest­plat­te.
  • Der Vorteil bei ein­er exter­nen Fest­plat­te ohne eigene Stromver­sorgung ist, dass sie sich mit der Android TV-Box zusam­men abschal­tet.
  • Du hast die Möglichkeit, die Fest­plat­te als „inter­nen Spe­ich­er” oder als „Wech­selmedi­um” einzuricht­en.
  • Eine als „intern­er Spe­ich­er” ein­gerichtete Fest­plat­te spe­ichert auch Apps und Spiele, kann aber in anderen Sys­te­men dann ohne For­matierung mehr ver­wen­det wer­den.
  • Eine als „Wech­selmedi­um” ein­gerichtete Fest­plat­te bleibt an PC und Mac les­bar.
  • Die Ein­rich­tung eines Spe­icher­medi­ums am Android TV-Fernse­her erfol­gt ähn­lich, aber eventuell muss die Fest­plat­te an einem bes­timmten USB-Port hän­gen.

Wie viel Spe­icher­platz besitzt Dein Android TV-Gerät? Klappt bei Dir die Ein­rich­tung prob­lem­los? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren