Daily Diversity: So lebt Vodafone die Vielfalt im Unternehmensalltag

Daily Diversity: So lebt Vodafone die Vielfalt im Unternehmensalltag

Kreative Ideen und Lösungen entstehen in keinem gleichförmigen Umfeld, sondern dort, wo wir uns neuen Eindrücken öffnen. Jung oder alt? Hell- oder dunkelhäutig? Hetero- oder homosexuell? Die Liste der Diversity lässt sich unendlich fortsetzen. Vodafone schätzt es sehr, Mitarbeiter mit unterschiedlichen Hintergründen und Profilen zu beschäftigen. Denn verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen bereichern das Miteinander und machen den Alltag vielfältig, spannend und lebendig.

Regenbogen schmücken die sozialen Netzwerke und auch Vodafone feiert Diversity jeden Tag. Nur eine Werbestrategie? Nein, hinter der Unterstützung der LGBT-Community steckt eine grundlegende Haltung, die sich das Unternehmen groß auf die bunte Fahne geschrieben hat: Vielfalt bereichert und sollte nicht nur akzeptiert, sondern gestärkt werden. Dafür ergreift Vodafone auch im eigenen Haus gezielt die Initiative für mehr Toleranz und ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld.

Seit drei Jahren unterstützt der Telko-Konzern den Christopher-Street-Day (CSD) und auch 2019 ist Vodafone in vier Städten mit einem eigenen Wagen dabei: Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Berlin. Ganz nach dem Motto der diesjährigen CSDs, die den Stonewall Riots vor 50 Jahren gedenken, haben wir mit der LGBT-Influencerin Jolina Mennen gesprochen. Sie fasste 2014 den Mut zur Freiheit und outete sich als Transgender. Jolina wird beim CSD in Köln am 7. Juli mitgehen und den Tag auf dem Instagram-Channel von Vodafone begleiten.

Raus aus dem Schubladen-Denken

Unabhängig von Geschlecht, Alter, Background, Handicap oder sexueller Orientierung:  reale Chancengleichheit fängt da an, wo jeder die gleiche Wertschätzung genießt. Toleranz nach außen zu kommunizieren, ist das Eine. Den Wert der Vielfalt zu erkennen und Diversity offen zu leben, braucht allerdings Einsatz. Denn aus Scham oder gar Angst vor Diskriminierung verschwinden Fragen, Unsicherheiten und Meinungen schnell in einer Schublade. Um bewusste und unbewusste Voreingenommenheit auszuräumen, führte Vodafone im letzten Jahr eine interne Studie durch, die Ansatzpunkte zur Situation der LGBT-Community im eigenen Haus hervorbrachte.

Farbe bekennen: Konsequente Botschaften nach innen und außen

Die Ergebnisse nutzt das Unternehmen nun für gezielte Veränderungen, mit denen es die Herausforderungen der Vielfalt tagtäglich anpackt. Der grundlegende Tenor: Wer sich outet, soll keine Angst vor Ausgrenzung oder dummen Sprüchen haben. Eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einem unvoreingenommenen, inkludierenden Arbeitsumfeld kommt dem LGBT-Netzwerk zu, das sich seit 2014 aktiv bei der kulturellen Unternehmensgestaltung einbringt. Es bietet einerseits eine Anlaufstelle für alle, die Rat und Antworten rund um das Thema LGBT suchen. Andererseits fördert es den internen Austausch, unterstützt bei Entscheidungsprozessen und setzt klare Statements für ein wertschätzendes Miteinander – und zwar auf ganzer Linie. Ob bei Fragen der medialen Kommunikation, Sensibilisierungstraining für Führungskräfte oder Beratung des Managements: mit Unterstützung des Netzwerks bekennt Vodafone konsequent Farbe für einen offenen Umgang mit allen Aspekten der sexuellen Identität.

LGBT-Netzwerk als Unternehmensberater

Dabei genießt das Netzwerk nicht nur volle Unterstützung der Konzernleitung, sondern arbeitet auch eng mit ihr zusammen: Gemeinsam werden Diversity-Konzepte entwickelt und Positionierungen zu aktuellen, öffentlichen LGBT-Themen mit Führungskräften auf allen Ebenen abgestimmt.

In extra angebotenen internen Workshops unterstützt Vodafone seine Mitarbeiter dabei, am Arbeitsplatz so zu sein, wie sie sind. Denn in einer von Vodafone beauftragten Umfrage des Forschungsunternehmens Out Now stellte sich heraus, dass 76 Prozent aller LGBTs mindestens einmal ihre sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz versteckt haben. Im Unternehmensalltag des Telko-Konzerns hat das nichts zu suchen. Jeder soll sich wohlfühlen und seine Persönlichkeit entfalten dürfen. Schließlich macht den Erfolg eines Unternehmens auch seine Mitarbeiterzufriedenheit aus.

Daily Diversity: Die Vielfalt fördern und feiern

Um den Leitgedanken der Vielfalt nachhaltig in den Konzernstrukturen zu verwurzeln und Nachwuchstalente für Chancengleichheit zu sensibilisieren, bringt sich das Netzwerk unter anderem auch bei Entwicklungsprogrammen ein und unterstützt Recruiting Events wie Europas größte LGBT-Karrieremesse Sticks & Stones. All diesen Ansätzen liegt die Überzeugung zugrunde, dass Vielfalt einen enormen Mehrwert für die Unternehmenskultur, das tägliche Miteinander und die Kreativität birgt. Denn je unterschiedlicher ein Team, desto interessanter und innovativer sind auch seine Ideen.

Schon 2007 unterzeichnete Vodafone Deutschland die von der Bundesregierung unterstützte Charta der Vielfalt und setzt seine Diversity-Strategie seither konsequent um. Dass diese Haltung nicht nur in der Öffentlichkeit ankommt, sondern auch die Mitarbeiter bei Vodafone stolz macht, zeigt unter anderem ihr freiwilliges Engagement bei den Christopher Street Day Paraden. Diese Außenpositionierung ist letztlich aber nur Ausdruck für den Erfolg der Strategien, mit denen Vodafone die Vielfalt im Unternehmensalltag fördert und lebt.

Wirst Du bei einem CSD mit dabei sein? Erzähle es uns in den Kommentaren!

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