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The Future is Exciting: Gesichtserkennung dank künstlicher Intelligenz

Kün­stliche Intel­li­genz (KI) soll uns in Zukun­ft noch stärk­er in unserem All­t­ag unter­stützen, so zum Beispiel auch durch das Ausle­sen von bio­metrischen Dat­en. In diesem Beitrag unser­er Rei­he #The­Fu­tureI­sEx­cit­ing erfährst Du, wie die Gesicht­serken­nung in Zukun­ft einge­set­zt wer­den kön­nte.

Stelle Dir vor, Du stehst an der Super­markt-Kasse und brauchst kein Klein­geld zusam­men­su­chen. Du schaust ein­fach wenige Sekun­den in eine Kam­era und ver­lässt den Laden. Das Sys­tem erken­nt Dich automa­tisch und zieht den fäl­li­gen Betrag ein­fach von Deinem Kon­to ab. Die bio­metrische Gesicht­serken­nung hat ein großes Poten­zial. Denn es gibt Dich mit Deinen indi­vidu­ellen Gesicht­szü­gen nur ein­mal auf der Welt. In Zukun­ft sollen uns bio­metrische Sys­teme sehr viel über uns selb­st ver­rat­en kön­nen.

Erkenne Dich selbst: KI-Technologien kennen Deine Charaktereigenschaften

Welch­es Poten­zial in der KI-Tech­nolo­gie liegt, zeigt ein aktuelles Pro­jekt von Forsch­ern der Uni­ver­sität Mel­bourne in Aus­tralien. Der Wis­senschaftler Dr. Niels Wouters und sein Team haben den soge­nan­nten „Bio­met­ric Mir­ror” entwick­elt, ein hoch intel­li­gentes Sys­tem zur Gesicht­serken­nung. Die Forsch­er luden ver­schiedene Per­so­n­en ein, sich von dem Sys­tem scan­nen zu lassen. In kurz­er Zeit bew­ertet die kün­stliche Intel­li­genz die jew­eilige Per­son in 14 ver­schiede­nen Kat­e­gorien. Neben dem Alter, Geschlecht und der Eth­nie analysiert es auch den aktuellen emo­tionalen Sta­tus und macht Angaben zu sozialen Eigen­schaften.

KI-Technologie verantwortungsvoll nutzen

Möcht­est Du auch ein­mal von einem Bio­met­ric Mir­ror erfahren, ob Du zuver­läs­sig und fre­undlich bist oder zu Aggres­siv­ität neigst? Der Spezial­ist des „Microsoft Research Cen­tre for Social Nat­ur­al User Inter­faces“ möchte mit diesem Pro­jekt zeigen, wozu KI-Pro­gramme bere­its heute in der Lage sind und das auch die Nachteile rechtzeit­ig erkan­nt wer­den soll­ten. Nie­mand möchte unberechtigt einen ver­ant­wor­tungslosen Charak­ter unter­stellt bekom­men und deshalb wom­öglich Kar­ri­erechan­cen ver­wehrt bekom­men. Gehen Wis­senschaftler und Entwick­ler ver­ant­wor­tungs­be­wusst mit der Tech­nolo­gie um, kann sie unser Leben aber auch wesentlich vere­in­fachen.

Mit Gesichts-Scan schneller bezahlen und reisen

Das Bio­met­ric-Mir­ror-Pro­jekt stammt aus Aus­tralien, wo weniger strenge Daten­schutz-Verord­nun­gen gel­ten. Deshalb soll die Abfer­ti­gung an allen aus­tralis­chen Flughäfen ab März 2019 mit­tels bio­metrischen Dat­en funk­tion­ieren. Im Rah­men des Pro­jek­tes „Seam­less Trav­eller” wer­den die Reisenden an ihren Gesicht­szü­gen erkan­nt, auch ein Scan der Iris oder ein Fin­ger­ab­druck kön­nen zur Iden­ti­fizierung genutzt wer­den. Die ersten Testrun­den an einzel­nen Flughäfen ver­liefen pos­i­tiv, die Zeit für das Eincheck­en kon­nte von durch­schnit­tlich vier Minuten auf 23 Sekun­den reduziert wer­den. Anfang 2019 wer­den alle aus­tralis­chen Flughäfen mit der notwendi­gen Soft­ware aus­ges­tat­tet sein. Ein US-amerikanis­ches Start-up arbeit­et aktuell an der Möglichkeit, Ein­trittskarten für Konz­erte durch Self­ies zu erset­zen. Set­zt sich die Idee durch, schickst Du der Tick­e­ta­gen­tur nach dem Kauf der Karte Dein Self­ie. Beim Konz­ertbe­such wird Dein Gesicht automa­tisch erkan­nt, Schlange ste­hen gibt es dann nicht mehr.

Die KI-Tech­nolo­gie ist dabei, immer mehr Raum in unserem Pri­vatleben einzunehmen. Funk­tion­iert die Gesicht­serken­nung zuver­läs­sig, kön­nte unser Gesicht als Spiegel unser­er Gesund­heit fungieren: Krankheit­en wären mit einem Blick erkennbar, die Tech­nolo­gie würde uns anhand unser­er Gesicht­szüge bei zu viel Stress vor einem Burn-out war­nen. Es bräuchte keine Kred­itkarten, Bargeld oder Unter­schriften mehr, denn wir wür­den alle Vorgänge, für die es ein indi­vidu­elles Merk­mal braucht, mit einem Gesichtss­can bestäti­gen.

Die große Her­aus­forderung der kom­menden Jahre wird es sein, die kün­stliche Intel­li­genz pos­i­tiv einzuset­zen und klare Gren­zen zu ziehen, damit es nicht zum Miss­brauch kommt.

Noch mehr span­nende Inno­va­tio­nen rund um Deine aufre­gende Zukun­ft find­est Du hier auf fea­tured und auf Youtube in unser­er Playlist „The Future Is Excit­ing“.

 

Hast Du schon ein­mal die Gesicht­serken­nung genutzt? Erzählen uns mit der Kom­men­tar­funk­tion von Deinen Erfahrun­gen!

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